Band 
[Erster und zweiter Theil.]
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Commentatorischer Geist des Mittelalters.

Wie natürlich es den Menschen immer gewesen ist, irgendeinen großen Mann aus ihrer Mitte als ihren obersten Leiterzu wählen, und ihm außerordentliche Geisteskraft zuzuschreiben,sehen wir in der Art, wie Griechenland seinen Homer zu »er-

angemessen gesunden, in seinen Commentarien dieses Unfalls z«erwähnen. (M. s. die Sammlungen Freinsheims, 8„,>,>Ie>». l,ivi»»>6a,>. 12. 43.) An die Stelle dieser Bibliothek trat nachher diesogenannte Pergamische Büchersammlung, die Antvnins der Klee'patra zum Geschenk gemacht hatte. Diese Bibliothek von Pergam»ssoll aus 200,000 Bänden bestanden haben. — Nahe vierhundertJahre später, i. I. aso nach Ch. G. unter der Regierung desArcadius, wurde der Tempel des Serapis von den Christen unterAnführung ihres Erzbischofs Thevphilus zerstört, wobei auch dirhier aufgestellte Bibliothek gänzlich zu Grunde ging, so daß derGeschichtschreiber Orosius, mehrere Jahre nachher, nur noch dirleeren Schränke sehen konnte, blos voll,»»« urnuu-in lihron««exinanita a no<lri« Iioiniinliun (Orn8. I, VI. Oa,>. 13). — Im Jährt«40 wurde dieselbe Stadt, nach einer vierzehnmvnatlichen Bet»'gerung, von Amru, dem ersten Feldherr» des Chalisen OmK-mit Sturm eingenommen. Man kennt die Antwort, die OM-ügegeben haben soll, und nach welcher die Papyrus- und Pergament'rollen der Bibliothek in 4000 Bäder der Stadt vertheilt wurde«-wo davon durch sechs Monate die Feuerung dieser Bädrrbestritten wurde. So wird diese Geschichte von Abulpharagi«^(Dynast. S. 114 Uebersetzung von Pokvk) erzählt, eines arabischSchriftstellers, der aber erst sechshundert Jahre später an ^Grenze von Medien gelebt hat. Allein zwei Annalisten frühesZeit, Eutychius und Elmacin, erwähnen derselben nicht, obßho"der erste diese Eroberung Alexandriens weitläufig beschrieben b«,'(M. s. Gibbon's Gesch. des röm. Reichs Cap. ü>, und l-ibe^

List. äs« «cienes» inatli. en Italie.) — Noch schlechter ging es

bet

hier

großen Bibliothek, welche die ersten griechischen Kaiser inneuen Hauptstadt Constantinopel angelegt hatten, und die Leooder der Jsaurier, der berüchtigte Bilderstürmer in seinem b'""schen Eifer, zugleich mit den sämmtlichen Gelehrt^dieser Stadt, an einem Tage verbrennen ließ, wie Xonara«,nalos- p»r. 1686. Vol. II. p. 104 mit folgenden Worten erz«IÜ 08 (>1ooto8) llenium 6>mi8>1 l,en in ae<Iv8 ill>i8 regins, mnbow ^materinm »rillain circuin e»8 cullocatam, noclu inceiiäiatgus ita sellv8 cuw Iibri8 et i1oct08 illo« uc venoradile»combu88it. l,