Commentatorischer Geist des Mittelalters.
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gemacht. Auf diese Weise übersetzten die Araber, zwar nicht diegriechische,. Dichter, aber dafür desto eifriger die griechischenPhilosophen, und sie übersetzten dieselben Wort für Wort, ohneAbweichung und ohne sich an ihrem Originale irgend eine Aen-derung oder einen Zusatz zu erlauben. Sie wurden alle Aristo-teliker. Sie studierten nicht blos den Aristoteles selbst, sondernauch dje Commentatoren des Aristoteles, und die ohnehin schongroße und unnütze Heerde der letzteren wurde von ihnen nochvermehrt. — Die philosophischen Werke des Stagiriten hatten^geiitlich schon vor dem Anwachs der arabischen Macht ihren^eg „ach Osten gefunden. Schon im sechsten Jahrhundert hatte-svanus, ein Syrier, aufgemuntert durch des Königs Chosroesivbe z„x Philosophie, mehrere Schriften des Aristoteles über-letzt >-), „nd um dieselbe Zeit gab auch Sergins seine syrischen^bersetz„„ge„ einiger griechischen Philosophen. Im siebentenJahrhundert übersetzte Jacob von Edessa die Dialectik des Ari-stoteles und fügte dem Werke seine Anwendungen bei. DieseArbeiten wurden allmälig sehr zahlreich und die ersten Ueber-setzungen des Aristoteles durch die Araber wurden beinahe alleui die Syrische oder in die Persische Sprache gemacht.
Die arabischen Ausleger des Stagiriten, so wie auch schonvuher viele von den alexandrinischen, gaben ihrer Philosophie einengenen Anstrich, zu dem sie die Farben aus einer besonderenuelle schöpften, die wir später unter dem Namen des Mysti-vnius besprechen werden. Uebrigens tragen sie beinahe alle sehr"sich jeder Commentation eigenthümliche Gepräge. An dergel^d d^lben steht Alkindi "), der an dem Hofe Almamonsstot^eh ä" haben scheint, und der Commentatiouen zu dem an-glich ' Organon geschrieben hat. Alfarabi aber war dieu>n/k"^ Zierde der philosophischen Schule zu Bagdad. Erdie w ^ ^ie Mathematik, die Astronomie, die Arzneikunde undxj, ^sivjvphie. Aus einer hohen Familie entsprossen, und mitsth/a schell Erbe seiner Väter ausgestattet, führte er doch einder Leben, und weihte sich ganz dem Nachdenken und
^ol, ,'^"^aft. Mit Vorliebe bemühte er sich, besonders den
aristotelischen Werks von der Seele zu erklären. —
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Uvge,»lulc>. IV. , 87 . ror.