Physische Theorie der Wärme
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Nebst diesen Gesehen gibt es anch mehrere andere, von denen»och nicht erwiesen ist, ob sie schon in den vorhergehenden ent-halte» sind, wie z. B. die Abnahme der Temperatur der Luft>» höheren Regionen nnter der Oberstäche der Erde.
Die erwähnte Hypothese Laplace's °) ist aber diese. — DieKörper bestehen aus Elementen, deren jedes durch Attraktioneine Quantität Wärmeftoff um sich versammelt. Diese Elementeder Körper ziehen sich unter einander, so wie auch den Wärme-stoff an, die Elemente des Wärmestoffes aber stoßen einandergegenseitig ab. Bei den Gasen sind die Elemente dieser Sub-stanzen so weit von einander entfernt, daß ihre gegenseitige An-sehung unmerklich wird, daher diese Substanzen, in Folge dergegenseitigen Nepulsion der Elemente des Wärmestoffs, sich immerauszudehnen suchen. Nach Laplace ist dieser Wärmestoff ringsum die Elemente der Gase in einer beständigen Radiation be-griffen, und die Dichtigkeit dieser inneren Radiation bestimmtdie Temperatur der Gase. Er zeigt, daß, dieser Voraus-sthling zufolge, die Elasticität der Lust ihrer Dichte und Tem-peratur proportional sein muß, woraus denn die drei erstender oben angeführten Gesehe folgen. — Dieselben Voranösetzun-gen führen anch zu Dalton's Prinzip der mechanischen Mischung,abschon ohne Dalton's Vorstellungsart, da, nach Laplace's Be-hauptung, für jede gegenseitige Wirkung zweier Gase, der Ge-imnintdruck der Mischung immer gleich der Summe der einzelnenZessionen der Gase vor ihrer Mischung gleich sein soll '). DieAusdehnung der Körper durch die Wärme und die Veräilderun-geu ihrer Konsistenz erklärt er durch die Voraussetzung "), daßden festen Körpern öie gegenseitige Attraktion der Elementedieser Körper die größte Kraft ist, während bei den flüssigen dieAttraktion der Elemente des Wärmestoffes, und bei den luftför-"stgen Körpern endlich die Repulsion dieser Elemente des Wär-'"estoffes jenen ersten Rang behauptet. — Allein die Lehre von" latenten Wärme fordert eine eigene Modifikation dieser-ypothese»), und Laplace war gezwungen, die Existenz einer
6) IVI«c. eelente, V»I. V. S. 89.
7) Mkc. Vo,, v. G. ,1«,.
u) Ibili. S. 92.
3) Idi,I. S. 93.