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zuhulffkam, war aber so unglücklich, daß er von Mazcntio,der Tyrrhener König, erleget wurde/ und also in dieser schlachtsein leben einbülsen muste. Ln. X- v. 719. leg.
* 2 !cron, oder Acronius / (Daniel) hat eine Historie vonden städten geschrieben/ welche an. 1651. zu Erfurt gedrucktworden. bibl. vet. L nov-
Acronius / (Johannes) mit dem zunahmen krilms, oderkbrvlms, dieweil er Nls Frießland gebürtig; er war IlciÄorMsälclriR und kroiessor Nmlieleo 8 zu Basel; den gründ zu sei-nen studien legte er an diesem ort/ und erlangte allda die Arsäusscsäemico 8 ,nemlich IVIsAiüerii an.i; 48 .den Ooclorst in der Me-dicin aber erst eine gute weil hernach. Wegen seiner guten wissen-schafft in mLtbemsücis, und nützlichen lehr-art / ward ihm an.I? 47 . die piolllttio lVlstbel608, und 2. jähr hernach mit dersel-ben zu verwalten die Lroi'ellio bogicre aufgetragen / welche letz-tere aber hernach einem andern übergeben worden; der erstenaber hat er bis zu seinem tod mit gutem lob abgewartet. Zudieser zeit that sich zu Basel Herfür David Georg / sich nen-nende Johann von Bruck mit welchem Acronius wegen seinervorgegebenen Heiligkeit viel conversiret. Nach dessen tod/ als aufObrigkeitlichen befehl seine bücher und briefschafften genau unter-sucht wurden/ ließ sich sonderlich Acronius/ als welcher der Nie-derländischen sprach wohl erfahren / und auch viel brief-wechfelin Niederland wegen diesem Handel gefuhret / hierinnen gebrau-chen / wie er dann auch dieses mannes Meynungen in 4?. nxlio-nlmo 8 verfasset/ und zusamt der gantzen Historie David Ge-orges und seines Processes/ welchen der Magistrat gegen ihn unddie seinigen geführt / in einem schreiben an seinen LandsmannHieronymum / berichtet hat / welches sich m ex>lttc>Ü 8 8 lm. Lbb.O-Mbem-i befindet. Sonsten schrieb er auch ein LliroMconund kroZnolli« Mronomlca , starb an der pest den 18. oct.
1564. MLHulcr. l^esä. Lsill. Lpilk. 8 inlllt. Lliron.
bibl. Lel§. pgnä.
f Acronius / (Johannes) dessen in der ersten Lälr. desLexicons nur mit zweyen Worten gedacht wird / wäre nachder gemeinen meynung aus Frießland gebürtig/ lebte zu ansangdes XVII. Lculi, und Ware eines unruhigen und zanckischenaeistes. Er hatte zuerst eine prediger-stelle in der Reformiertenrirche zu Wesel / allein er gäbe solche wiederum auf. Nachdemeer sich umsonst um einen Pfarr-dienst zu Deventer beworben/erhielte er endlich einen zu Groningen / verliesse aber diesestadt auf eine sehr unanständige weise / und versähe hierausmit schlechtem rühm die stelle eines krokellorls sshsologE zuFranecker. Endlich ward er Pfarrer zu Harlem/ und lebte all-da / wie bishero von ihme an andern orten geschehen/ in schlech-tem frieden mit seinen amts-brüdern. Er hat in Holländischerspräche ein buch äe chrre ksttonmü8 geschrieben / in welchem erviele stellen aus dem 5ure LrmorüLo anführet. Man hält ihneauch für den Urheber eines buchs/ so im jähr 161;. zuDeventer gedruckt worden/ und dessen titul ist: Llsncku? srtsio-äoxu 8 xleuäo-rell^iom 8 stom8N0 - O^tdoliLL. König schreibetdem Acronio / so ein Mckemsticus gemessn / das tractätgenäe 8mälo sslieoloZico, zu / da doch andere dasselbe mit mehrerWahrscheinlichkeit für eine arbeit dieses unruhigen aeistes anse-hen. ? , exerciert, sscr-e.
Dick. Lrlt.
s Acronius, (Ruardus) des vorigen Johannis bruder, undeiner der vornehmsten Widersacher Armimi/ war ein sehr eifri-ger Prediger zu Schiedam / und wurde von Gomaro auf diewider Arminium an. 1609. im Haag angestellte conferentzabgeschickt. Als Vtenbogard / ein anhanger des Armimi / ani1610.ein buch von dem Recht der weltlichen Obrigkeit in kirchen-sachen heraus gab / widerlegte er solches in sehr kurtzer zeihund war/ als die Arminianer noch in eben diesem jähre denenStaaten eine remonürmion übergaben / (daher sie nachgehendsRemonstranten sind genennet worden;) der erste / so die darwi-der ausgestellte rekutmlon unterschrieben. Schon an. 1606. aberhat er Lnarrmlcme8 LÄtscbsticL8, das ist eine erklärungdes Heydelbergischen catechismi ans licht gestellet.
vits Lrminü.
. Acropolis / ein vestes schloß in der stadt Athen/ auch Lecro-pja genannt. Es liegt auf einem felsen / so nur gegen westeiyallwo deswegen auch die mauren desto höher aufgeführet sind/erstiegen werden kan. Vor zeiten war auf diesem schlösse dertempel Minervä / welchen Pausanias kLichenon, das ist / denIunafern-tempel / nennet/ und ist solches gebaude nochjetzoin gutem stände / zweymal länger als breit, und auf allen feitenmit herrlichen gallerien / die auf schonen sänken ruhen/ umgeben.Die bau-art ist inn-und auswendig sehr prächtig/ mit vielen vor-treflichen figuren ausgezieret. Es ist auch in selbiger vestung einander kleinerer tempel / welchen Pausanias den tempel des sie-ge». nennet / an der mauer gebauet / allwo sich Aegeus heruntergestuktzet/ als er vermeynet, daß sein söhn Thestus im streitgegen die Centauren in Creta umgekommen. H,o».voMZs. c?ora-
»r/L Lc.
^^cropolis, sonst Luco / eine stadt in der Africanischen land-sshafft Barca. Es ist auch eine stadt dieses nahmens in derprovmtz rrmLipÄw ciriL, in dem Königreich Neapvlis.
. * Acropolita, (Cvnstantinus) ein söhn Georgii Acropoli-ta, dessen artrckul unter Logotheta (Georgius) anzutref-fen ist / ward zugenannt oder Meta«
phrasies der jüngere / und wäre auch ldroß-I-oLorlista
acr
oder Cantzler zu Constantinopel unter der Legierung Kayst^Michaelis Paläologi, und seines sohns Andronici/ um dasjähr 1270. Daß er aber ein söhn Georgii Acropvlitä oder Logosthetä gewesen seye/ erhellet aus einer stelle der Historie Georg»Pachymeris , allwo er sagt / daß Kayssr Michael sehr erzorntgewesen seye über ConstantinumAcrovolitam (den er doch vonseinem vatter dem Groß-I-oZotsiem genommen und an seiner»Hof hatte auferstehen und studiren lassen /) weilen er sehthartnäckig in dem schlimme wäre. Er setzet hinzu / daß derKayssr ihme alle seine gunst entzogen / und in dern vorletzten jährseiner regierung von dem Hof entfernet habe; daß aber Con-stantinus Acropolita bey Michaelis Paläologi söhn, dem KaystsAndronico, alles desjenigen so er unter dem vatter verlohren hapte, bald wieder eingekomen,und im jähr 1294.zu der würde einesOber-ImgothML erhaben worden seye. Cvnstantinus Acropc«lita wäre ein eifriger Verfechter der meynungen der Grieche»wider die Lateiner; Es ist nicht eigentlich bekannt in wel-chem jähr er gestorben seye. Er hat auch verschiedenes geschrie-ben : Leo Allatius sagt, er habe stücke von ihme gesehen, dere»die Griechischen scribenten Meldung thun, und deren eines an-fange: 'k/Ä^°- 7 s/; das andere aber :
a/lkt- xH '-i Pachymeres berichtet / daß
Theodorus Muzalo die commemmm Constantini Acropolita,mit feinen eigenen zugleich verbrannt habe, weilen sie vo»meynungen ( ) gehandelt hätten. Es hat Co»-
stantinus auch geschrieben eine Omcloncm von der heil.Märtyrin Thevdosta, welche zu Constantinopel gebohren wäre,und unter Leone Jsauro wegen dem bilder-dienst den tod erlit-ten hatte. Leo Allatius thut derselben Meldung in seiner schrittäs lcript. 8imeon. Man hat auch lob-reden von ConstantinoAcropolita über den Märtyrer Neophytum, über St. Theodo-rum Teronem, und über Johannem Damascenum. Diß letzterestück, so sehr weitläufttg, ist durch die nachfahren BollandtGriechisch und Latein ausgegeben worden. Leo ä«
consens. Orlsm. <8: Occill. Ilb. II. c. 1;. num. 14. Lol. 78^-lrem, säveisu8 üottinZ. p. 200. item, cle script. 8imeon-
р. 10-;. 109. ii2. ir. in ccmlens. cle xnrZm. x. 761.
commenMr. äs scrlpt. ecclest tom. III. stec. iz. Lol. 668-eälc. hipslL 1722. He, IM. litt. stec. 1;. p. 641. eält. Loloa-LllobroA. 1720. Les/x. , lib. VI. c. 26. <L I 1 b. VÜ-
с. 8- tom. II. mensts Naji nä äiem 6. x. ?;l-
Englischer
Acrotatus, ein söhn des Spartaner Königs Cleomenis,war der einige , der sich der -mmettle , wodurch der 8enm alle»denjenigen bürgern, so sich aus der schlacht wider Antipatruwretiriret, freyheit und sicherheit zugestanden, widersetzte; wodurcher jedermanns haß auf sich lüde, auch vielerley schimpf Egefahr ausstehen muste; derolvegen als die Agrigentiner a»sSicilien Wider Agathoclen den Syracusischen tyrannen z»Sparta hülffe fucheten, ergriffe dieser solche gelegenheit unsführe ohne einwilligung des höchsten Magistrats (deren ssxbo-rorum ) mit wenigen schiffen davon. Allein die widrige winkt'oder vielmehr fein glück trieben ihne in den HadriatiM"meer-busen, allwo er bey der stadt Apolloma, welche eben da-mals von dem Jllyrisshen König Glancia hart belagertward, anländete, diesen mit der stadt vergliche / hierauf gt»Tarent fortsegelte, und die Tarentiner bewegte, denen ÄE-genlinern hülffe zu leisten. Er aber gienge noch ehe diEfrische succurs bereit wäre gen Agrigent, ward daselbst w»grossen freuden, und ungemeiner von sich gemachten hoffnunszum Haupt angenommen. Allein seine schlimme sitten, da ersich nemlich gar bald der Wollust, Verschwendung des gemeint»guts , der grausamkeit, rc. ergeben, machten ihne der grEdes volcks bald wieder verlustig; und als er den SosistratuAeinen der vornehmsten und verdientesten Agrigentinern, bey stsner Mahlzeit meucbelmörderifcher weiss umbringen lassen, wc>sdete sich alsobald jedermann von ihme ab; Er wurde demnach kei-ner stelle entsetzet, und sahe sich selbs in äusserster lcbeNv-Efahr: weswegen er für das sicherste erachtete, sich bey nacht u»^nebel wiederum in fein vatterland zu begeben. Nachdeme er oevseinem vatter Cleomene ankommen, staroe er noch vor selbigem/hinterliesse aber einen söhn Areum,dessen söhn wiederum AcrsLtus genannt worden, als von deme in folgendem artiM;Nachricht gegeben wird. O,oä. Kc. Ilb. XIX-
Acrotatus,, wie gemeldet, des vorigen groß-fohn, »Äviel lobens-wnrdiger als sein groß-vatter. Als seinemAreo, von dessen oncle, seines vatters des ältern Accvmjüngern bruder Cleonymo, wegen der nachfolge des Reich» ^streit erwecket ward, und Areus, als von dem alterndes verstorbenen Cleomenis herstammend, vorgezogen w»^auch Cleonymus aus Verdruß Pyrrhum den kriegerischen -onigvon Epiro wider sein vatterland zu hülffegeruffenP"'.-verrichtete dieser Acrotatus II. ungememe thaten zu beschütz" 2der stadt Sparta; so daß mans ihme am meisten danctte/ -.^Pyrrhiis nach langem und heftigem gefecht abgetrieben wm ,und sich gen Argos wendete, allwo er seinen tod fände.dessen ist nicht unerinnert zu lassen; daß diesen Acrotaruv ^dazumal neben der liebe für feinen vatter und vatterlanoein gantz absonderliches liebes - Ereile zu solcher tapt^,angefttschet. Er wäre nemlich m die Chelidonrs, oesnymi ehe-weib, als diese annoch ledigen ftgnds, und m
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