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Gisla, zur ehe, mit welcher er auch Berengarium H. gezeugethat. Nachmals heurathete er Adelberti von Lucca tochter Er-mengard, die ihn nebst ihrer Mutter Bertha zu erregung grosserUnruhen wider Berengarium I. anhetzte, wie er denn widerdenselben Rudolphum II. König in Burgund nach Italien rief.(siehe Berengarius I. König in Italien.). Er starb an. 924.kurtz nach Berengario I. und hinterließ 2. söhne, BerengariumII. der hernach König in Italien ward, und Änscarium. LZa«.cls regno ItaliT üb. VI.
Adelbertus, Berengarii ll. Königs in Italien, söhn, wur-de gleich in dem ersten jähre der regierung seines vatters an.y;o. in die gesellschasst aufgenommen, und zum König gemacht.Als ihn sein vatter hierauf mit des vorigen Königs m ItalienLothar« hinterlassener wittwe, Adelheid, welche noch zu Pa-via residirte, verheurathen wollte, diese es aber ausfchlug, unddeswegen heftig von ihm verfolget wurde, kam Otto der Gros-se an. 951. nach Italien, nahm Berengario und Adelberto al-les weg, gab ihnen aber solches wieder s als der erste ihm denlehens-eid wegen Italien ablegte. (siehe Berengarius II. und.Otto VI.) Aber Adelbertus fieng alsobald wieder neue Handelam, indem er dem Papst Ravenna wegnahm, und daselbst densitz eines neuen Reichs anlegte. Drshaibcn rüste der PapstOttonem VI. nochmals nach Italien, welcher an. 961. ankam,und Adelberti vatter. und Mutter gefangen nach Teutschlandschickte. Adelbertus retirirte sich damals nach der insul Corsica,Und der Papst Johannes XII. »ahm auch von neuem an. 96;.seine partey, und ließ ihn in Rom ein, aber Otto N. jagte ihnbald wieder weg ; und als er an. 966. aufs neue empor zu kom-men suchte, kam Otto N. wiederum nach Italien, und stilltealle unruhe dergestalt, daß man von dieser zeit an nichts mehrvon Adelberto liesst. OiplomL Apuä , äs regn. Irsl.
lib. VI. L , IM. Hsvennai:. 11 b. V. p. 2^7. L'o-rV-
nct an. 960. legg. IIP. VI. c. 6.
Adelbode, oder Adelberon, wie Baromus will , war eMMönch zu Lobies, in dem gebiethe von Lüttich, und hernachBischofs zu Utrecht. Er ist bey Kayssr Heinrich dem HeiligestCantzler gewesen, und hat dessen leben beschrieben. So hinter»ließ er auch noch unterschiedene lieber, ingleichen ein buch vonlob - sprächen des creutzes, und eines von der Mutter GOttes.Er starb an. 1027. Ne Icrixt. eccl. L. i;8.
VoMu-, Hiü. V'.a.
* Adelboldus, ein söhn Assanii , des ersten Hertzogs inFrießland. Es wird von ihme gemeldet, ssin vatter habe ihnan. 159. an Kaysers Antonini i?ü Hof nach Rom geschicket,um daselbst die moral- und staats - klugheit zu lernen. Als chhernach von dar wieder zurück kam , folgte er an. 17;. sei-nem vatter in der regierung. Er hatte einen kriegerischen geist,und übte seine Unterthanen in der kriegs - kunst, mittelst dazstbesonders aufgerichteter schulen, dermaßen, daß sie auch wi-der ihres Hertzogs willen mit denen benachbarten völckern aller-hand Händel anfiengen. Er schickte auch seinen bastard-bruderBojaculum dem Kayssr Antonino kbiloloxh» zu hülste,' underklärte ihn nach seiner ehr- und siegreichen zurpckkunft, die-weil er selber mit einer harten kranckheit überfallen worden -mit einwiüigung derer Stände zu seinem Nachfolger ; undstarb endlich an. 208. Er soll zu Gröningen begraben liegen.
* Adelburgis, eine blinde weibs-person, aus einem dorfe,
nahmens, Hergen gebürtig. Der Bischofs zu Bllenburg Mce-linus würdigte sie seines öftern unigangs, und tröstete sie im-mer wegen ihres verlohrenen gesichts. Der Bischofs erschienihr auch nach seinem tod des nachts im traun!, und heilte stevon ihrer blindheit, nachdem er ihr ein creutz auf ihre äugengedruckt, worauf sie, als sie frühe erwachte, den gebrauchihrer äugen wieder bekommen. Es erzehlet dieses -
VNrMI. IV. 20.
* Adelbertus, Bischofs zu Worms, ein gebohrner Grafvon Rheinfelden, und ein bruder Rudolphi Hertzogs von.Schwaben, wäre hinckend und hatte etwas monströses in sei-ner gestalt. Er.wäre auch ein ungcmeiner esser, und wardendlich wegen der grossen menge speise, so er zu sich nähme, sofett und schwer, daß man ihne nicht ohne erstaunen ansehenkonnte. Er starb endlich von allzu übermäßiger fette, im jähr»070. Chronick von Reichen«».
* Adelbertus, Hertzog von Elsaß, wäre ein söhn Ethiconis
oder Athm, der dieses Hertzogthum von König Theodorico em-pfangen hatte. Er wohnte gemeiniglich zu Ehenheim, undhat die schöne klofter-kirch St. Stephan» zu Straßburg erbauenlassen. Adelbertus hatte zween söhne, nemlich Eberhardum,welcher im jähr Christi 724. die Äbtey Murbach gestiftet, undLuitfridum, von deme die Grafen von Neckars-gaw, Sunt-gauw rc. hergekommen sind. Er hatte einen bruder, nahmensHetto, von welchem nach einiger scribenten meynung das HausOesterreich hergekommen seyn solle. , in ksmil.
Lussri. «
* Adelbertus, Herr zu Bamberg, ward von Hattone, Bi-schoffen zu Mayntz, ungerechter weise in die Hände LudoviciKönigs von Germanien geliefert, indeme doch Hatto dem Adel-berto versprochen hatte ihne nicht zu verrathen.
* Adelbertus, mit dem zunahmen UrM, ein Herr überdas östliche Sclavonier, welcher die halsstarrigen und unruhi-gen Sclavonien, welche um die Elbe wohneten, verjaget, undan deren stelle andere einwohner aus Holland, Flandern, undvom RhelN hergeholet. M/rzrs/ckr«,, 8clsv. ckron. 89-
* Adelbertus, soll ein Graf von Schaitberg, hernach einMönch im Breitenauischen kloster gewesen seyn, und sich durchseine wunderwercke berühmt gemacht haben. Der 6. jan. wirdihm gefeyret.
* Adelbertus, ein Abt, welcher von St. Bernhardo nachPortugal! geschicket wurde ^woselbst er erstlich zum Prior, als-denn zum Abt des klosters St. Iohannis bestellet worden.Der iz. mart. rst ihm gewiedmet. k/Mvkr/ä/.
* Adelbertus, war ein Graf aus Franckreich, und stundan dem Hofe Carolr VI. dessen nahe befreundtin, Reginam, erzur gemahlin genommen, und mit welcher er ic>. töchter er-zeugte , in grossem ansehet» Einige behaupten, jedoch ohnegründ, er ssye Bischofs zu Cammerich gewesen, maleichen, erhabe sich auch eine lange zeit auf dem Heil. Dreyfaltigkeits-ber-ge aufgehalten. Nach seinem tode, welcher iin VIII. LMoerfolgte, wurde er in dem von ihm erbaueten kloster an derScheide zu Denam begraben, und wird ihm zu ehren der 22.april hochfeyerlich begangen.
* Adelbertus, ein Abt zu Heidenheim, Benedictiner - or-dens, lebte an. Ii6o. und schrieb Hel-Itiorieni KIKüricsm cke re-Nieucions ivi mouMerü ÜLnsäickinis kacka lud Lugsni« III.welche schrift Gretserus an. 1617. zu Ingolftadt nebst dem Lom-meuturio ae Lundtis Likeceniis LcLlLÜL rutelsribus hat druckenlassen.
^ * Adelbertus, ein Bischoff zu Como in Italien; Er tratk und stund ihm mit grosser sorgfalt vor,er doch öfters von seiner gemeinde beymdieweil er seine Unschuld erkannte,^ m Como an. 61 z. und der
jUN> ist ihkN zum gedächtnis verordnet worden, t/AiV.
* Adelelmus, oder Elefmes, war ein Abt zu Burgos MSpanten, zu Loudun in Franckreich von vornehrnen, reichen u»dfrommen eitern gebohren, und in seiner kindhcrt fleißig zum stu-Viren angehalten, kam aber nachgehends wider seinen willen inden krieg. Nach seiner eitern tode theilte er ssin gantzes ver-mögen unter die armen, gieng heimlich aus seinem vatterlan-de nach Rom, und wurde nach seiner Wiederkunft im kloster I»Lkaile-Vien, unter dem Abt Roberto, ein Benedictinet-MönOund nachgehends seines Wohlverhaltens wegen zum NsgissroXovitiorum verordnet. Nach dem tode des Abts Durandl/kam er an dessen stelle; dieweil ihn aber dieses amt gar zu Min seiner andacht verhinderte, so legte er es gar bald wieder nie-der. Er soll viele krancke und gebrechliche wieder gesund gemach»haben, und wurde wegen seines rühmlichen nahmens von dckgemahlin Alphonsi Vl. Constantia nach Spanien beruffen, au-wo ihm grosse ehre angethan, und, als er wieder abreisen woll-te , die capelle St. Iohannis, welche ausserhalb Burgos z»wbehuf derer nach Compostella reisenden gebauet ist, zur wohnn"»angewiesen wurde, worinnen er denn die ankommenden reifesden mit grosser liebe und freudigkelt aufnahm, auch aufd^allerbeste bis in ssin hohes alter verpflegete. Sein tod solle awii00. daselbst sich zugetragen haben, und er neben seiner capevfbegraben worden seyn; von bannen er nachgehends in eine i!Mzu ehren erbauete kirche an. 1480. gebracht wurde, da er den?auch lange nach seinem tode sehr viel wunder gethan haben M'Es wird ihm zu ehren der zo. jan. höchst - feyerlich begangen«
* Adelelmus, war der erste Abt des klosters Engelberg l?
Canton Unterwalden in der Schweitz. Er soll sich erstlichder einöde, der Mutter GOttes genannt, aufgehalten hab^und an. nzi. gestorben seyn. Nach seinem tode gierigen ^feiner leiche viele wunderwercke vor, und als man an.ssin,grabmahl veränderte, so soll nicht nur ein angenehmer Sf.ruch aus selbigem entstanden , sondern auch wie bey vorrgewebenfalls wunder vorgegangen seyn. Der 2;. ftbr. ist ihm lvheiliget. L- .
* Adelen, (Fridericus von I ein Frießländer, und aE
Bischoff zu Utrecht; siehe Fridericus, Bischoff zu UtreM'Es wird ihm auch ein gebat äs 88. TriM-we zugeschriebendessen sich feine abergläubische lands-leuthe wider die vermey«"lichen gchenster bedienten. .
* Ädelfingen, oder Alfinaen, ein hohes berg - schMeü
Schwaben, in dem geburgichten lande Hartenfeld, ZwMVElwangen und Aalen gelegen, cvrw. .
Adelger, soll nach Aventini bericht ein König der Teutsch»und Jngrams söhn gewesen seyn, dem er in der regierung Afolget, unter dessen regierung, wie jetzt-bcmeldter ssribern'die Amazonen aus Asien in Europam gekommen, und von ^sem Adelger zurück getrieben worden. Wiewol ausser äfder in den geschichten der alten Teutschen Könige wasist, kein tüchtiger ftribent seiner gedenck!, daher wol weoe^ ^ihm, noch von seinem söhn Laertes, der ihm gefolget ssyn'viel zu glauben ist.
Adelgerion, ein kleiner König in Teutschland,Clodoväus I. König der Frcmcken gezwungen, mit demlichen titul zufrieden, und ein vasall der Francken zunige melden , -aß er der erste Hertzog von Bayern gl" >siwsl. Lchox. »