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Erster Theil. A - Be.
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oder Aldelin, ein EngellaMscher Bischoff, waremPrmtzdesKennetus, und bruder des Inas, Königs der West-Sachsen.Er nahm den Bcnedictiner - orden an, und wurde erstlich Abtzu Malmesbury in Schottland, nachgehends aber Bischoff derWest-Sachsen. Er hat unterschiedene bucher verfertigt, davonder k. Martin Delrio ein theil an. iüoi. zu Mayntz heraus ge-geben , welche der bibüotbsc-eI'snum, lulerirt worden. Erstarb den 28. may an. 7°?. als ein heiliger. Sein leben, wel-ches ein -uickor, so sich nicht genennet, beschrieben, ist in demSurio zu finden. L'^r, lib. V. brü. SLLlss. c. 19. üs

vit. ill. c. 66. L i z L. üb. IV. üÄ/en,.

I/AL. Lar-s-r.

f Adelmus, ein Engelländischer Bischoff. Nachdem er inFranckreich und Italien unterschiedliche Akademien besucht,und den Bcnedictiner - orden angenommen, ward er an. 671.Abt zu Malmesbury, "und an. 70;. Bischoff der West - Sach-sen zu Schernburn in Schottland. Er bezeigte einen grosseneifer in beförderung der gottseliakeit, und guter wissenschafften,stiftete auch selbst die klöster zu Malmesbury, Trome und Bed-sord, und soll, ob er gleich wegen seiner gelehrsamkeit fast vonallen damals lebenden Gelehrten in wichtigen fachen um rath ge-fraget worden, jederzeit demüthig und leutselig gewesen seyn.Camdenus halt dafür, daß er der erste unter den Engellanderngewesen, der in Lateinischer spräche geschrieben. BenthemsEngl. K. u. Sch. staat, x- 790- ist-

Adelmus, oder Adhemar, ein Benedictiner-Mönch, undCaroli AI. Capellan. Er hat eine Historie von Franckreich ver-fertiget , welche Aimoinus fast gantz und gar abgeschrieben, undder innigen einverleibt hat, wie er selbst in dem IV. buch geste-het. , 6 e HiK. üst.

* Adelo, oder Adelingus, ist der nähme eines gewissen

Frießländers, so zu den zelten Caroli M. solle gelebt, und äsniorikus Inäoruln geschrieben haben. Man giebt vor, er habezu gleicher zeit mit jenigem Abgillo gelebt, deme eine beschrei-bung einer errichteten reise Caroli U. in kulLllinsm zugeschrie-ben wird. widerlegt diese träume sehr gründlich: ve

üük. üm. üb. II. c.; 2.

Adelphier, ketzer, siehe Messalianer.

* )ldelphius, ein Römischer ürooonlul oder Statthalter,war nach einiger meynung vermählet mit der gelehrten Rö-merin Proba Falconia , von welcher noch heutiges tags diesogenannte Lentones VirZiüani vorhanden sind. /ksFl»«»«,sexic. Ilniv.

* Adelphius, ein Fürst der Lauchen, eines volcks in Deutsch-land , käme siegreich wieder nach Hans aus Engelland, dahinihne Carolus III. mit einer armee geschicket hatte.

* 'Adelphius, ein Bischoffbey denen ehemaligen Rauracern,ivar mit auf dem 8 vnoäo zu Orleans in Frankreich an. 514.und dem, unter König Childeberto an. z?7. daselbst gehaltenen8 vnoäo, hat sich des Adelphii ViLsrius, Asclepius, ein Priester,unterschrieben. lss/Mr«, cbron. 8 ^ 61 . üb. II. c. 8 -

* Adelphius, (Johannes) ein Aleäicus von Straßburg,

der in dem XVI. Lculo gestorben, und nebst einer sammlungvon geistreichen antworten, auch eine lebens-beschreibung Kay-sers Friderici I. geschrieben hat. Eisengrinius gedencket seineriM jähr i;r5. Siehe auch in Lbsoo , x>.

Adelphus, siehe Delltus.

* Adelsbach, eine alte adeliche familie in Schlesien, von wel-cher der in dem Schweidnitzischen gelegene Ritter-sitz Adels-bach vermuthlich den nahmen erhalten. Hanne von Adelsbachstund an. 1294. bey Henrico Lrssso, Hertzoge zu Breßlau, ingrossem ansehen. Gottfried von Adelsbach zu Niclasdorf imMönsterbergischen, vertrat an. 1518. bey Carolo I. Hertzog zuMönsterberg und Oels, die stelle eines Cantzlers, und an. ^74.florirte George von Adelsbach, Ritter des Johanniter-ordens.

Schlesi. curios. tom. I. p. 2^4- tom. II. p. zoi.

* Adelsdorf, ist i) eine kleine stadt am fluß Aisch, im StiftBamberg am Steyger - walde, 2) auch ein städtgen in demMarggrafthum Anspach am fluß Zeen gelegen.

* Adelsdorf, Adlesdorf, ein altes adeliches geschlecht in

Schlesien, von welchem das in dem Goldbergischen WeichbildeLicgnizischen Furstenthums gelegene, und ihm vormals zuge-standene guth Ober- und Nieder - Adelsdorf, zweisels ohne dennahmen bekommen. In dem XVIII. Loulo besaß diest familiedie in dem Wolanischcn befindliche guthcr Culmikau und Klein-Saul. Schlesi. curios. tom. I. p. 2)4.

Adelsheim - Adoltzheim, Aisheim, eine adelichefami-lie am Rheine. Boppo von Duren, der um das jähr 1298. ge-lebet, hat die stadt und schloß Adelsyeim oder Alsheim im Oden-walde, 2. meilen von Mosbach gelegen, erbauet, und sich zu-erst davonMncnuet. Von seinen söhnen ward Friedrich Lsnou!-m,8 zu Wurtzburg, Beringer aber zeugte lohne, davon z.das geschlecht fortgepflantzet, Friedrich Dechant in Mosbach,und Popvo Abt in Amorbach gewesen. Götz war an. 1497.Chm-Pfaltzlscher Ober-Hof-Marschall, ein vatter Zeisoldi,welche,dre vatterliche bedienung erhalten, und an. 1519. gestor-ben. An. ^670. lebte Johann Christoph, welcher 7. söhne er-zrelet hat. L,,ee/. üsmmm. x. m.

* Adlsperg, ein in Nieder-Cra in gelegener fleck, gegen denmgrentzen von Ismen.

ade

Adclstan, Eduard, I-mEngelland natürlicheren, MEthelstan.

* Adeluardus, ein Christlicher Priester, wurde von Adei-berto, Bischoffen zu Hamburg, nach Schweden geschicket, dendasigen einwohnern das Evangelium von Christo zu verkündige»'

, Aistrop. IV. z;.

Ademvaldus, König der Longobarden, siehe AdrevalduS'

Ademar, ingleichen Adhemar, siehe Adelmus.

* 'A.demar, oder Aimar äs Chabanois, ein Mönch des klo-sters L>t. Cibar zu Angoulsme, wäre ein söhn Raimundi, unvlebte um das jähr 1010. Er hat eine Chronick von Aquitame»geschrieben, so bey 829. anfanget und bis >029. sich erstrecket/mithin 2. Louis, enthalt. Der P. Labbe hat in seiner Libüg-tbeca Alls. eine LbronoloZiLm der Aebten von Limoges publl-ciret, welche auch von Ademaro geschrieben worden. Es HPsich dieser mann auch auf dem im jähr 1029. zu Limoges gehal-tenen Lonoiüo Angefunden, allwo er den Apollolstum des H'Martialis gewaltig verfochten, wie man denn auch noch einenvon ihme hierüber geschriebenen brief hat. Einige scribente»haben ihne mit Ademaro seinem Nachfolger ohne gründ confun-dirt. Vs/ss,« , äs Hill. üst. üb. III. L. 6. Or, , bibüotb-äes sucsurs eccles äu XI. üssls.

*Ademar, oder Aimar Roberti, von Limoges, Cardinalmit dem titul St. Anastasiä, lebte in dem XIV. Lculo.wäre erstlich Bischoff zu Lisieux, hernach zu Arras und endMzu Terouanne. Aubery behauptet, es seye dieser Ademarus dergleiche, den Papst Clemens VI. im jähr 1^42. zum Cardinalgemacht habe, und daß er unter Jnnocentio VI. im jährgestorben seye: Baluzius aber sagt, er seye um ein jähr fruhPgestorben. 6s!üs Lüristisnu. üilk. äss Lsrä.

D« , vitD kuxsr. llvenionenf.

)ldemarus, Bischoff zu Metz, an. 1^27. führte mit deinHertzog von Lothringen krieg, und bauete bas castell zu Beaure-part, nahe bey Satins, welches dem Hertzog zugehörte. ^nahm hernach Salms ein, und ließ es nebstI. andern Lothrn'^zischen vestungen schleiffen. Er starb zu Metz an. i; 61.

Ademarus / Bischoff zu Puy in Franckreich, ließ sich aP1095. auf dem Lono/Üo zu Clermont, da der Papst Urbanus ü-die Christen zu einem zug in das gelobte land ermähnte, am al-lerersten mit dem creutze bezeichnen, und ward in ansehen dEeiftrs zum Päpstlichen Legaten ernennet, um in dieser quamPdem zug beyzuwohnen. Er starb an. 1099. eben da die ChristsJerusalem erobert hatten. üb. IX.

/-«Ms-re tom. X. Loncil. t-eK/bc/r sp. M-Willon in mP

seo Itsl. tom. I. part. II. , bist. bell. ssor. üb. d-

nili. Nierofol. üb. I. c. 21. ,,

Ademon, oder Aedemon, ein freygelassener PtolenMKönigs in Mauritanien, welchen Caligula aus eifersuchtbringen ließ. Ademon wiegelte zwar, den tod seines Herrn«rächen, die Mauritanier auf, muste aber darüber unterlieg^'8//». üb. V. c. i. Oro«. üb. ÜX. §r,et. .

Aden, ein gebürge in Africa, in dem Königreiche Fez, n>^ches viel silber-oergwercke hat. üb. IV. äslbr. llch

Aden, eine der schön Nn städte in dem glückseligen ArabMmit starcken maurcn umgeben, hat eine Baye oder Rade, so Aan statt des see-hafens dienen muß, und ist mit vielen casteln 'so rings herum auf den bergen liegen, versehen. Sie hat obügefehr 6000. Häuser, und liegt in einer überaus schönen geEb,an dem fuß des gebürges / jenseits dem Rothen meer, an.P'Arabischen oder Orientalischen Ocean. Es ist daselbst ein uocaus grosser Handel aus Asia und Africa, Ost-Indien undsien. Man sagt, daß die kaufleuthe wegen der grossen Hitze j-Vbey nacht zusammen kommen, wie denn die stadt sonst keinser hat, ausser was in einem eine viertel meile davon besinducrwaffer-schatz gesammlet wird. Sie ward von den Türcken "i?z8. eingenommen, welche aber von den Arabern wieder v ,,aus getrieben worden. , üb. V. bitt. Inä.

üb. X. c. 18. ä« Vo^sgs äs 1 'Arsb. Usur. ,

* Aden, ein vorgebürge auf dem mittägigen theile des Mseligen Arabiens,der stadt gleiches nahmens gegen abend go>w ^Man glaubt,es seye eben dasjenige,welches von den alten sshtznium Lromomorium genennet worden.

Aden, oder Adna, eine stadt in Cilicien, mit einemBischoffthum, unter den Patriarchen zu Antiochia ,z.Sie liegt an dem fluß Piramus. LAo«. üb. II. vbssrv. c-

, not. fpikc.

*Adm, oder Adna, eine stadt in Cilicien. Sie wirdAdana genennet, und ist der fluß, an welchem sieheut zu tag Choquen genannt. Ihren nahmen soll sievon einem gewissen Adanus, einem söhn tloeü und der.Die gegne ist sehr angenehm, und die luft sonderlichsehr gesund. Sommers-zcit gehen die einwohner nielsiftL Mauf die nächste berge, welche man Laiasse nennet, unv t" is.theil des Taurus hält. An dem gestad des flusscs ChoP,-ein zu der stadt gehöriges schloß, welches zwar kleinaPM--einen felsen gedanet, und sehr vest ist. Es ist darin» rM Snis, welches fthr gräßlich. Ein gewisser Syrischer dÄMEnahmens Stephanus, soll einsmals samt drey andern^'fen von den Syrern darein gemorsten worden seyn, dar»^ Msie sich zu der Catholischen kirche bekmnet. Der PatrEIM