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und verschiedene bücher, als äs Lpristisns 83xientis, Historism
inircleulolre imsßEK 8. Vir§ini8kibl. Icrixt. 8. si-
Alamannus, (Mcolaus) siehe Alemann.
* Alamannus, (Ludovicus) ein Italiänischer Poet auseinem fürnehmen Haus inFlorentz, den 28. oct. 149;. geboh-ren, war anfangs dem Medicaischen Haus ergeben, und beyIulio Medicis , welcher unter dem nahmen Clementis VII.Papst worden, in grosser gunst, verließ aber sein vatterland,als er vermeynte, einige unbilligkeit von diesem Fürsten em-pfangen zu haben. Dann da trat er in eine zusammenschwö-rung wider ihn, welche aber bald entdecket, und sein vetterdarüber enthauptet wurde. Er hielte sich auf seiner fluchtan verschiedenen orten auf. Endlich gienge er zu Francisco I-nach Franckrelch. Darauf wurde er ein Mitglied der Lcaäe-rnie äs ^'mkgmmgri zu Padua, und starb zu Ambosse den 18.apr. 1^56. Er hat nebst vielen andern qetichten auch einenDnIoZum zwischen dem adler und Hahn geschrieben, unter demlitul: äguils ZrilÄMs, darinnen er Carokum V. sehr durch-gezogen, deswegen er aber von demselben, da er an. 1544.als Französischer Gesandte zu ihm kam, zur rede gesetzt wur-de. Doch als er antwortete 7 Damals war ich Poet, jetzt einGesandter; damals ein jüngling, jetzt alt; damals ein exulant,jetzt in der freyheit, so klopfte ihm der Kayser auf die achsel,und sagte: Er sollte sich bey einem solchen Herrn, wie Fran-eiscus wäre, seines exilii nicht erinnern. Sonst hat er auch einbuch äella LokivLrions geschrieben, darinn er Hesiodum undVirgilium nachgeahmet hat. Ue ä'/ra/r«.
, memoires tom. XIII.
* Alamat, wäre der sechste und letzte König in Petsien aus
dem stammen Usun-Cassan, welcher nicht länger als 21. jähr ge-währet ; dann Usun-Cassan starb im jähr 1478. Alamat aberan. 1499. Er liesse Chec - Aidart , welcher sich alle ersinnlichemühe gab den thron wiederum zu besteigen, ums leben brin-gen ; sein söhn Ismael aber, dene man heimlich entführet, näh-me die stadt Tauris ein, rächete auch den tod seines vatters, undwäre der erste aus der familie der Sophi oder Persischen Köni-gen , welche nachgehends den Ottomannischen Kaysern so vielzu thun gaben. bist. äs perle. üb. II.
SAP. zy. st. L. 14YY.
* Alambon, eine kleine Französische stadt in der GrafschafftGuine in der Picardie , nahe bey Ardre. /.Es«.
Alamir , Printz von Tarsus, ließ sich einen Calif nennen,und gieng in dem IX. stecust, zu der zeit, als die Araber Orientund Occident verwüsteten, mit einer sehr grossen armee in dieKayserliche provintzien, woselbst er grossen muthwillen verüb-te. Als sich ihm der Gouverneur von Levant, Andreas Scytha,widersetzen wollte, ließ ihm Alamir wissen: Der Sohn Ma-ria wurde ihn nicht aus seinen Händen erretten können.Allein der Gouverneur ließ diesen gotteslästernden brief an dasMarien-bild heften , welches er an statt einer standarten brauch-te, überwand den Alamir in der schlecht völlig, und ließ ihm denköpf abhauen, stcka^no/. izz,. ll. s. 26.
Alamos, (Balthasar) war von Medina-del-campo in Ca-stilien gebürtig. Nachdem er die Rechtsgelahrtheit zu Sala-manca studirt hatte, kam er in dienste bey Antonio Pere;, Kö-nigs Philippi II. Staats-8ssret3rst, und wurde sein vertrau-ter ; daher man sich auch, als Pere; in Ungnade fiel, seinerperson versicherte, und ihn eilfjähr gefangen hielt; nach de-ren verlauf Philippus III. den von semem vatter im testamenthinterlassenen beseht zu vollziehen, ihn wiederum frey ließ. Ala-mos lebte darauf als ein privatim, bis ihn wiederum der Her-tzog von Olivarez, Königs Philippi IV. fayprit, zu öffentlichengejchäfften brauchte. Man machte ihn zum General - Advvca-ten m dem peinlichen Hals-gerichte, und gab ihm eine stelle indem Kriegs-Rathwie auch hernach in dem Rath von Indien,und in dem Rath über die Königliche einkünfte. Er war Rit-ter von St. Jacob, und ein mann von grossem verstände, dar-bey geschickter in schreiben als in reden. Er lebte 88. jähr, undhinterließ einige tochter. Die Spanische Übersetzung des Taciti,welche er in seinem gefangnis gemacht, und die an dem randebeygefügte politische axboiilsti haben ihm grosse ehre zuwege ge-bracht ; wiewol einige meynen, daß seine politische spräche oft-mals nichts anders als eine ausschweifende Übersetzung destextes seyn. An. 1614. ist dieses werck zu Madrid gedruckt wor-den. Über dieses hat er noch unterschiedene politische schriftenhinterlassen, die aber noch nicht heraus gekommen,bsti.
Alam Ebn Al-AIam, ein grosser Mtbematstus, welcherunter der regicrung Adhaeddulat , eines Sultans der vMsstlsder Bürden lebte.
. * Alaminos, (Antonius äs) der erste steuermann aufder-Mrgen schiff.ffotte, welche an. 1517. unter anführung Franc.Fernande; von Cordua, die Nord-Amertcanische halb-insul Zu-catan entdecket. Er bewöge den Fernande;, seine schiff-flotteaufdrese feste zu wenden. Als sie in dieser schiff- fahrt einsmals^„Ä?s^?"lilessen, und Fernande; samt Alaminos mit eineranzahl chpee leuthen an land giengen , wurden sie von eurer ar-mnrde am Hiebey kamen viele um. . Alami-
m-n^""""det, entrunne doch in stm schiff.Als Fernande; wemg tage nach seiner rück - kehr ant der rnsul
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Cuba starb, bliebe Alaminos nicht weniger in keinertung eines ersten steuermanns unter Gryalva, und hernach awter Ferdinand Cortez, welchen die fortsetzung der entdeckuE»überlassen worden. Er rettete in einer grossen gefahr durch ler-ne geschicklichkeit, fleiß und hertzhafftigkeit ein schiff dieses letztemmit welchem er nach Seville in Spanien absegelte, aüwo er w'oct. 1519. ankäme. Cortez hatte ihne dahin geschickt. IssMser reise führe er zuerst durch den canal von Bahama, unddas Hertz sich den gefährlichen strömen dieses canals anzuve»trauen, wodurch er sein schiff denjenigen aus Händen riß, wEihne verfolgten. Weilen er von jugend an die see durchfahMhatte er sich eine grosse erfahrenheit erworben.
äs 8t. LominZne, liv. V.
Alan, ein kleiner fluß in Engeland, in der provintz CoMwar, ergiesset sich bey den dorfern Camelford und Padstow »»das meer. ..
Alan , (Wilhelm) ein Cardinal mit dem titel St. Marmni in mmuibus, war aus einer adelichen familie in der provWLancaster in Engeland gebohren, und nachdem er zu Oswvseine stuäia zu ende gebracht, erlangte er ein Canonicat zu AoAZur selbigen zeit wollte die Königin Elisabeth vor das Haupt 0»Englischen kirche erkennt seyn. Alan suchte dieses, so vielmöglich, zu hintertreiben, weil er aber das scharfe edict fum,tete, so gieng er nach Löwen, woselbst er seine Widersachergelehrten streit - schriften angriff, und wider einen Engelanv»Jewel den tractat von dem fegefeuer schriebe. Er wagte ^auch, wieder nach Oxford zu kommen, und verfertigte dasei»'drey bücher, von dem Priesterthum, von dem ablaß, und w»der unfehlbar» gewißheit des Catholischen glaubens. AMdieses verursachte, daß er sich gezwungen sahe, zum andermal sein vatterland zu verlassen; da er sich in die Niederlan»begab, und in einem kloster zu Mecheln die Theologie letz».Einige zeit hernach gieng er nach Rom mit Johann äs AUdoille, kroksllore ffiriz zu Douay, und hernach BisiMi.zu Tournay, welchem Alani geschicklichkeit so wohl gefiel,er ihm nach seiner zurückkunfl den titel eines DoNorissiL,^ und ein Canonicat zu Cambray zuwege brachte, auch »Lbehülflich war, ein 8eminarium vor die wegen der relig'»vertriebene Engeländer zu Douay aufzurichten. Indessenterließ Alan nicht, wider die Reformirten zu schreiben, f''gab sonderlich ein buch von der gnaden-wahl, den sacrame»»und den bildern heraus. Weil er zu Unterhaltung undausbreitung des Catholischen glaubens in Engeland vor no»Uhielt, auch in andern landern8eminM3 vor die Englischetion zu stiften, so reisete er nach Rom, und legte daselbst Änes an, wie auch zwey in Spanien, und bey seiner zurück»»^eines zu Rheims in Franckreich, das durch die freygebigken UHauses äs Guise sehr berühmt worden. Der Cardin«» VGuise gab dem Alan ein Canonicat in dem Stift zu Rtz»'^woselbst er eine apologie schrieb, die Unschuld derjenigen z» „xtweisen, die in Engeland der religion wegen waren gem^M,worden. Als zwischen den Jesuiten und den EngelanE^schillern einige verdrüßlichkeit entstund, gieng er zum d»» Lmal nach Rom, und erlangte von Sixto V. vor seine sv,„dienste den Cardinals - Hut. Philippus II. König in SpssMgab ihm eine reiche ^Abtey in Calabrien, und ernenneteauch zum Ertz - Bischofs zu Mecheln, dahin er aberkommen konnte, weil ihn der Papst von Rom nicht wev ^sen wollte. Er revidirte nebst dem Cardinal ColonnaBellarmino die Bibel, welche unter dem nahmen ckbefehl Sixti V. heraus gegeben wurde. Er nahm sich HFvor, alle oxers LuZustini durchzusehen, konnte es aber» jstvollenden, weil er an einer verhaltung des urins an. rdem 6;. jähr feines alters, fein leben beschließen muste.
/«rm. äe lsripr. ecsl. /s»as ücsä. äe3 Isielic. ^
eloZ. Laräin. äes. IV. x. 24;. .
* Alan , eine stadt in Turchestan. Sie muß mit deMAsstadt, Man genannt, so unten an dem berg Caucaso MGeorgien und Armenien,in dem 8;. grad lonZicuäinis,
44. grad Iritituäinis leptLMrionsjis liegt, nicht verwechst»den. Diese stadt , von deren hier geredt wird, giebt Ihr»men einer provintz, welche in ihrem umkreis die stadte >ü, s§und Caubari in sich begreift. Vielleicht möchten die A>»'sich in Gallien und Spanien bekannt gemacht, dort v»sprossen seyn. Dennoch konnte es wohl seyn, daßdes bergs Caucasi aus der stadt Alan in Turchestan gedmren. bikl. Oriem. Alck-
* Alanche, eine stadt in Auvergne, im HertzogWMcöur in Franckreich, dem Hertzoglichen Hause von Veu»
hörig.
"Alander, (Christiernus) ein Lroksllor Llogue»
Abo in Finnland, gebohren den 17. jan. r66o. zu ü AMauf der insul Aland, woselbst sein vatter Carolus ais § ve»ger lebte. Er hat zu Abo und Upsal studiret,
»4. mart. 1704. gestorben. OEE/ i« ^
Alandia, siehe Alant.
" Alandon, ein kleiner fluß in Franckreich in der-n «er. nimmt seinen urinrnna aus dem larM' A >>'
1704.
a, sie„.Hon,
vogtey Gex, nimmt seinen Ursprung" aus dem lanw-"AJura, ohnweit dem paß bey St. Claude, und e»vzwey Meilen unter Gmf in die Rhone. ^