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setzlcl^t^dinus, (Thomas) er lebte an. 1594 . und über-
in die Laertli X. ducher cis vita kdilokopdorum
* m^ElNlsche spräche. bibi. V. L X.
cvln. eine stadt in Engelland, in der Grasschafft Lin-
von^Wus, Abt von Tavistock, ward zu dem Bißthumdenen erhoben in dem jähr 1046. Er wäre so wohl inviel be»L" Königs Eduardi Lonkelloris, und vermochte sowit Sn,/„^e/ daß er ihne mit seinen ärgsten feinden, sonderlichder dem söhn des Grafen Goodwin, welcher sich wi-d«s Kvtna??5.^ datte, und mit einer armee einen einfall inWt ziva^ lch zu thun, gekommen wäre, versöhnest. Rapinaussvh.,,,'es l)abe Stigandus, Bischoff von Winchester, dieseMch „Muivcgen gebracht. Aldredns erneuerte auch die ei-dem lreundschafft zwischen König Eduard und Griffin^enAvn, . ^ Wallis. Er unternähme hernach eine reiseals "ach seiner zurückkunft in Engelland ward er
sich ein an Kayser Heinrich II. gesandt. Er hielte
>>v, jähr in Deutschland auf, ward von Herman-
Cöln, herrlich bewirthet / und lernete vonin seinem Ms / die kirchen-diserplin betreffend, so er hernachgleng ?"Wum auch alib einrichtete, ^rn dem iahe ic>c«.
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er auch also einrichtete. In dem jähr 10 ? 8.
"°chBiieÄ Jerusalem, welches vor ihme kein Ertz-Bischoffer wieder ,?.a.^als gethan hatte. Nach zweyen jähren kämevon chvrck rn Engelland / und da Kiusius / Ertz-BischoffM nächst^? rr. decembr. ic>6o. starke / ward Aldredus anfehlet, „«Darauf folgenden Weyhnachts-tag an seine stelleerster, q,chM rhme zugleich erlaubet / das Bißthum von Wor-keich »eb^^e einige stiller vorfahren auch schon gethan hat-Ä^lmesb,,»« ? Ertz-Bißthum zu behalten. Wilhelmus vonEd"ardi kÄ l" 3 t, es habe Aldredus sich der einfalt Königs^sthencken f "et / und das Bißthum mehr durch die krafft der"ie angeMl? er gegeben / als durch den Nachdruck der von ihrlegende gewohnheit beybehalten; zum wenigsten könnenherbey. dieses scribenten nicht wohl änderst verstanden' X-Ui (^läreäus) sinipliLitLti illuäens) rno-
strchj/^Horum msZis kLLMIL gusin rsrione slls-' Iust»-^"copArumLhorscsnlem, non intermittü priori 1e-
Eurtz nach seiner erwehlung gienge Aldreduswsto /Nl das ksiiium von dem Papst zu empfangen ;M Waltw.?^ ^"rthumberland/ Giso Bischoff von WellsDer Papa-I.Aschoff von Hereford / begleiteten ihne dahin,"en sitz nch^Aeuge Tostonem sehr höflich/ und gab ihm ei-Mnistch sijch sich m dem 8vnoäo, welchen er wider die Si-^«pst was as^ Giso und Walther erhielten auch von demund stsa^Hret hatten / wetten sie ziemlich gelehrt wa-gten. ?er Simoney halber nicht verdächtig gemachetMten stin-hingegen / welcher nicht nur in seinen ant-^imvney ^"Michrtheii an den tag gäbe / sondern auch derV seiner worden / ward von dem Papst al-
geschickt A,, schuhet , und ohne das kalllum wieder zu-Mrten dnrck puu^^-h^imreist ward er und seine drey reise-nal^ bey sich i,att-^ ^"ber angegriffen / welche ihnen alles,ia)? ' wegnahmen. Sie musten also wieder
baß Graf von Northumberland dem Papst
s/^^ubernst/^ ^"en nicht alles dasjenige, so ihnen von de-ck^ bar^z M,abgenommen worden, ersetzen würde, so müs-Enn-^'Andn.A 1 daß er selbsten mit ihnen ein .heimli-. ..gchank "^Uts habe: er tvMe Kinn, . mann ver in
ir thäte hichü ' Lann der König inM'agen haMM werde, daß er Aldredo das kallium ab-p-M'dapst Nirk,/ w werde er ins künftige dmÖenariuin ketrl' Niust! bezahlen. Hierauf erhielte Aldredus dasEreile,, aber das Bißthum von Worcester aufgeben,rtt ^enen einKiu.^ Ertz-Bißthum von Porst durch die ver-ter^dden, ».Hemder volckern fast gantzlich wäre ruini-l^Md^ als behielte Aldredus dennoch zwölf dorffchaff-t? bms A^ihum von Worcester, in welchem er durch er-re Eduarn..s selbst einen Nachfolger ernennen konn-crön^ite Aldre 0 ,^>"^ffor in dem jähr i°66. gestorben wa-we^'. Cr crüm- die ehre, Haraldum seinen Nachfolger zudir ^ ihne auch Wilhelmum Longaellorem , nachde-axi, dircheu ^d hatte schwören machen : daß er
und seina vorstehere schützen, gute gesätzevus^iigkeit i« AI halten, und allem raub und un-sticht d^en gerichten steuren wolle. Aldre-kb/daß er von Sunsten bey Wilhelmo Lonciuelto-
... ,»nu zeyr YerrsckE'LL tz evon folge»'
<-:,E unterwarft. Thomas Stubbs erzehM Yw^^ge
A epemyel. Als einst der Ertz-Buchoff M Mra ^
^bch zu, daßder Gubematvr dststr stadt , ^ Mstchoffs lem
Men geftlg zur stadt hinaus menge, 2 pftrden M
A Mas, welche mit vielen beladenen wagen zugehvr-
dietzMkamen. Der Gubernator ftagtem'^ Aldrem dren«N' und als ste ihme antworteten, ste st» :-^nen in des Ko-befahl er ihnen alle aufhabende »eovtzon ^ndte als-M vorrath-hause zu führen. Der Ertz-BUcy^ ,
^ld ewige Geistliche zu dem Gubernator, we ) ^ H.
M das weggenommene wieder ausgesieftrt' » ' thuen^etro und Unem Vwarlo dem Ertz-Bffchvff - Eichte t st 5
WsugtenbelMgung LriskLÄlon. gegeben wer en zo
>Mnhinzu» daß, wannerhmmu nicht wmayreHistop. Lerere«» I. Theil»
wurde der Ertz-Bischoff seinen Apostolischen gemalt zu gebrau-chen wissen. Der Gubernator empfienge diese ungeschliffeneGesandte sehr übel, und erthettete ihnen eine so hochmüthigeantwort, als ihr anbringen gewesen wäre. Hierauf nun keh-rete Aldredus naher Londen, um seine klage bey dem Königanzubringen: Er thäte aber solches auf eine recht unverschäm-te weift. Dann als er den König in St. Peters - kirche zuWestmunster antraft, redete er ihn folgender weise an: Hö-re, ö Wilhelm l da du nur ein fremdling wärest, undGOtt, um die funden dieses volcks zu strafen, zuließe,daß du solches nach vergiessung vieles blutes beherr-schen solltest, habe ich dich eingeweyhet, und mit an-wunschung vieles segens die cron auf dein Haupt gese-tzet. Nun aber, da du es verdienet hast, spreche ichfluch anstatt des segens über dich, dann du bist einVerfolger der kirche GOttes und seiner dienern wor-den , und hast den eyd, den du bey dem altar des H.petri geleistet, gebrochen. Der Kömg erschracke über die-ser anred, fiele auf seine kme, und bäte den Ertz-Bischoffeudemüthiglich, er möchte ihme sagen, wordurch er dieses trac-tament sich zugezogen habe. Die anwesende Edelleuthe desKönigs waren so erboset wider den Ertz - Bischoffen, daß siesämtlich schryen, er verdiene den tod, indeme er den Königauf eine so empfindliche weist beleidiget hatte; sie trachtetenauch den Ertz-Bischoffen durch drohungen zu bewegen, daß erden König von der erbe möchte aufstehen machen. Allein Al-dredus liesse sich keineswegs bewegen, sondern antwortete ih-nen gantz kaltsinniger weise: Liede leuthe, lasset ihne nurda liegen, dann er liegt nicht zu Aldredi, sondern zuSt. petri süßen; er muß den gemalt petri empfin-den, weilen er dessen Statthaltern beleidiget haftNach dieser antwort demüthigte sich endlich der Ertz-Bischoffsoweit, daß er dem König die Hand,reichest, und ihme dieursach seines bisherigen Verfahrens eröfnete. Der König ent-schuldigte sich demüthiglich, und bezeugest, daß er um diesegantze fache nichts gewust habe, bäte anbey seine Edelleuthe,baß sie doch Aldredum dahin bewegen sollten, daß er den aus-gesprochenen fluch in fegen verwandeln möchte. Aldredus liestst sich endlich dahin bereden, doch nicht ohne empfang gros-ser Verheißungen von gesehensten, und daß der Gubernatorvon Zorck nach seinem «Machten sollst abgestrafet werden. Vondieser zeit an, sagt obangezogener scribmt, unterstünde sichkein Edelmann den Aldredum in dem geringsten zu beleidigen.Übrigens ist es billich allhier die frag, ob der Hochmuth einesErtz-Bifthoffs, der sich auf eine so unverschämte weise gegenseinem König heraus lasset, oder die einfalt des Königs, dersolches leydet, mehr zu bewundern seye. Als die Danen indem jähr 1068. unter der anführung Haraldi und Canuti dessohns Königs Suenonis einen einfall in das nördliche theil En-gellands gethan hatten, betrübte sich Aldredus so sehr darüber»daß er den n. septemdris besagten jahrs vor grossem leid starke,nachdeme er GOtt gebäten hatte, daß er den Untergang derkirche und des landes nicht anschauen müste. Rapin setzet den ein-fall der Dänen in das jähr nach dem tod Aldredt, und sagt,es habe dieser Ertz - Bischoff eine solche Hochachtung für Wrl-helmum den Eroberer getragen, daß er immer mit gröstemlob von demselbigen geredt; er habe aber seine meynung ge-ändert , als er gesehen, daß dieser König anfange tyrannisch zuregieren, und die Engellander zwingen wolle eme alte, unterdem nahmen Dane-guelt bekannte, auflag zu bezahlen. Ersagt ferner, es habe der Ertz-Bischoff dem König vorgestellet, wieundillich dieses beginnen wäre, und was grosser gefahr darauserwachsen könnte; darüber aber seye der König sehr ungehaltenworden aus den Ertz-Bischoffen, und habe ihn sehr übel tracti-ret. Hierauf nun habe der sanftmüthige Ertz-Bischoff den Kö-nig und fein gantzes Hans mit fluch zu belegen nicht unterlassenkönnen. Da es aber wahrscheinlich gewesen, ob könnte dasMißvergnügen Aldredi einige schlimme folgen bey dem volck nachsich ziehen ? habe der König deswegen in einiger forcht gestan-den ; doch aber seye er durch Aldredi tod bald davon befreyetworden. Aldredus ward in der St. Peters-kirch zu Porst be-graben. Thomas Stubbs erhebet Aldredi großmüthige freyge-bigkeit gar sehr, und sagt, er habe verschiedene ländereyen ausseinem eigenen geld erkauffet, und an die kirche zu Porst verschen-stet. Er soll auch verschiedene klöster theils neu erbauet, theilsvöllig in den stand gebracht, und sie mit neuen einkunfstn be-reichert haben. Aldredns wird auch deswegen Mruhmet, daßer die Geistlichen feiner Oi«ees, welche als weltliche gekleidetgierigen , dahin angehalten, daß sie ihrem stand gemäße kler-dung tragen, und ein exemplarisches leben fuhren sollten. Al-dredus solle nach der meynung Thom. Stubbs der letzte ge-bohrene Engellander gewesen seyn, der zu dem Ertz-Bißthumvon Porst gelanget ist, indeme seine Nachfolger Normannerqewestn. Es ist dieses auch sehr wahrscheinlich, indeme Aldre-dus unter Wilhelmo Lcmqueüore gestorben, von welchem be-kannt ist, daß er seine landslenthc aller orten befördert, und dieEngelländer hingegen Übergängen, und so viel möglich unter-drücket habe. üe Msti8 ?oE ftnZlor.
lib. III. in rer. lknZIiL. ftrixtorib. xoü Leäam echt. ab Henr.Lavile. xrsncok. l?-"-in ckron.
2ÄU8 konük. LboiLL. Kap-» , tust. ä'ftngl. wm. H. liv. VI.Englischer
Aldreta, (Bernhard) ein Spanier, gebürtig von Malaaa,