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* Andorns, oder Andurni, lat. ^näurnum, ist eine kleinestadt in Piemont, nahe bey Biella, nordwärts, dieselbe ge-zend wird daher» ein Marggrafthum genennet.
Andorre, ein sehr fruchtbares that im Pyrenäischen gebür-ge, in dem Bißthum Urghel in Catalonien.
Andauere, siehe Audovere.
* Andovere, ist ein flecken Engellands in der GrafschafftWill, der stadt Winchester , von deren er nicht über drey bisvier Meilen entfernet ist, gegen Mitternacht gelegen : Es hatdieser als ein Königlicher flecken das recht Deputirte in das Parte-ment von Engelland zu schickem vier. Liir.
* Andounouche, eine prvvintz in der insul Madagascar, an
der westlichen käste gelegen. Sie wird Andounouche genennet,welches in der Madagascarischen spräche eine Bay oder Meer-busen bedeutet, wegen der menge derselben, die das meer all-hier macht. An der nördlichen feite dieser landschafft stehet eindorf, Spakenburg genannt, welches diesen nahmen bekommenhat von etlichen Holländischen schiffen, die an. 159;. allhiervorbey nach Ost - Indien fuhren, äsicr. äs iviaäL-
xalcar.
Andra, oder Ardka, ein fluß in Africa aufder käste Guinea,dreißig Meilen von Benin.
Andrada, eine Grafschafft im Königreich Gallicien, gegendem meer gelegen»
Andrada, (Antonius) ein Portugiesischer Jesuit, ließ sichMit grossem eifer angelegen seyn, die einwohner in Ost-Indienund der Tartarey zum Christlichen glauben zu bewegen. An.1624. entdeckte er Cathay und hernach Thibet, welche beydeländer in der Tartarey liegen. Man hat eine beschreibung sei-ner reise in Spanischer und Italiänischer spräche, nebst unter-schiedenen briefen. Er wurde von etlichen Bischöffen in wichti-gen geschäfften gebraucht, und starb um das jähr i6z;. durchbeygebrachtes gift. Kibl. HM.
Andrada, (Diego Lopez äs) gebürtig aus Portugall, waranfangs ein Mönch von dein orden der Eremiten St. Augusti-ni, und hernach Ertz-Bischoffzu Otranto im Königreiche Nea-polis. Durch seine gelehrsamkeit und beredsamkeit brachte ersich in gantz Spanien in grosses ansehen. Er predigte in den be-sten stadten mit jedermanns vergnügen, und endlich wurde ergar nach Hofe gezogen, allwo er lange zeit Prediger bey Philip-po lV. gewesen, welcher ihn an. 16zzum Ertz-Bischvff zu O-tranto ernennete, woselbst er an. 16;5. den 7. jun. ungefehr 60.jähr alt, gestorben. Er hinterließ unterschiedene reden in Spa-nischer spräche, welche man an. 1656. zu Madrid in drey wnMm fol. gedruckt hat. HM.
Andrada, (Diego 6s Payva äs ) ein berühmter Thsolo-1 ogu 8 von Coimbra, aus einem adelichen gcschlechte in Pvrtu-gall. Er begab sich in den geistlichen stand, und wollte eine reisein die Heydnischen länder vornehmen, die einwohner zu bekeh-ren ; der König Sebastian aber schickte ihn nach Trident, demConcilio daselbst beyzuwohnen. Er schrieb allda zehen bücher,Hxplic-Nionum OrtlioäoxLrum, und antwortete darinnen demChemnitio, welcher daher gelegenheit nahm, sein so genanntesTXÄMSN. Loncilli Iriäemini zu verfertigen. Andrada wider-setzte sich ihm in einem andern buche, welches den titul führte:Dclsnsio Triäsminii üäei LarholisL, aäverlus h«reticorumcaluninia8, <L pisesertim Lemnitii und nach seinem tode an.1578. zu Lisabon von seinen zwey brüdern heraus gegeben wur-de. Er hinterließ auch eine Lateinische rede, welche er an. 1562.vor dem Loncilio zu Trident gehalten, wie auch drey bändePortugiesischer predigten , rc. 0/ö>-. xrisk. lih. orrh. expl. Lr/l».teil. verit. snnal. bihj. Hilp.
kill. Lons. Triä. lih. XIX. Hpr'Le/. in templo honor.
Andrada, (Franciscus äs) ein bruder des vorhergehenden,war Rath und Htstorien-schreiber bey dem Könige Philippo III.in Spanien, welchem er auch seine Historie von der Legie-rung Iohannis III. Königs in Portugall , die an. 161,. zuLisabon in fol. gedruckt wurde, dedicirte. Er schrieb auchnoch andere fachen, ebenfalls in Portugiesischer spräche.
-o». HM.
Andrada, oder Thomas äs Jesus, war ein bruder derbeyden letzt-gedachten Francisci und Diego. Er trat in den or-den der Eremiten St. Augustini zu Coimbra, und wurde Priorund Provincial. An. 1578. folgte er dem Könige Sebastiannach Africa, wurde aber in der schlacht gefangen, und von denMohren in eine grübe geworffen, worlnnen er kein licht hatte,als was durch die ritze in der thür hinein schimmerte; dennochaber verfertigte er darinnen in Portugiesischer spräche ein buchvon dem leyden JEiu, davon der erste band an. 1602. und derandere an.iSoy.zuLisabon gedruckt worden.Er hatte dieses werckin vier theile eingetheilet, weil er aber den letzten nicht verferti-gen konnte, hat selbigen k. Hieronymus Homsnus, einer ausIsmen, orden,hinzugefüget. Christoph Ferreira hat es ins Spa-Anche »andere ins Italiänische und Französische übersetzt. Er
auch Orzrorio 8ssro; Inklusion äs Lonfsssore8; das leben^ Montoya, rc. hinterlassen. Jolanta voniu Lignares, seine schwester, schickte ihm geld
Mldem aefanaen^E^^^ los seyn, weil er daselbst die
trösten konnte, vor welche er gelst-stche ueber macht«. Er starb den 27. april an. izLr.
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L. Alexius äs Meneses hat sein leben beschrieben, weiM-
tractat vom leyden JEsu in der edition von an. i6z l- vE^„worden. in ensoni. Mguü. in LP"'
eo-r. bibl. ..y/,
Andrada, (Franciscus Rades äs) ein Spanischer dV A-von dem orden von Calatrava, und Almosenier Ptz'"^ ^elebte zu ende des XVI. Lculi , und schrieb unter anderchronick von dem orden St.Iacob zu Calatrava und enr»welche an. 1572. zu Toledo in fol. gedruckt worden. ^lih. IX. Hisp. c. 7. hihi. -bükll^
* Andrada, (Alphonsus) ein Iesuite, von Toledo
hat daselbst die Philosophie und Theologie gelehret, ' ,0.
aufUsctnr des LollsAii zu Placentia worden. Er siaivjun. an. 167a. in seinem 82. jähre, und hinterließscher spräche r Irinemrimn kikoricum ; MlitiaM tpLiitrosinimn uliivsrüile ö. VirZinis ; Vitss viroruw » >aäs LosiscLre,se1'u; Operarium Lvsngelisum; Uealts . ,
s>ngula8 onni äie8; äs Veneratione sssrsrumVit« viam; 8sholaüicum perkekkuin <Ls.
, . jck»
* Andrada , (Joh. äs) aus Ceuta in Africa geburnd^/
te im XVII. Hesulo, und war kroisilor Theolog!« , ^
VrovinciLli8 in dem orden der heil. Dreyfaltigkelt. ^llpologism pro vero L proprio martvrio per pelrew-bihl. lliip. , . bt-i'"
* Andrada , (Petrus Fernande;) aus SevAen» jsXVI. Lculo , und legte sich vornemlich aufdie erkannmPferde, schrieb auch äe 1a ginsm äs Llpmina ; äe
lesi» äel Llavallo, und anders mehr. -
Hilp- ivelck»
s Andrämon , König zu Calydon in Aetoltt»Königreich er von seinem schwieger - vatter Oeneo
Rvmgrercy er von zcmem leynucger - vauervorher dessen tochter, die Gorgen, geheurathet, dUAM,,«-medis beytrag bekam. I. 8.1. L 6.nm
mahlin zeugete er den Thoantem, der mit 15. schM,^ llass'ssjam gieng. thh. 97. Sie wurden beydEM§
rem tode zu Amphissa begraben, und war ihr begr«"zeit daselbst zu sehen. khoc.; 8- , ».x jki ^
* Andragathius , wäre ein Weltweiser, wenv, AEP
IV. ässrilo gelebet hat. Er unterrichtete den h^ PhInem Chrysostomum in der Weltweisheit, '
hiii. c. 2. aiBä-Ei.
Andragathus, einer von den Generalen des.TiVass^ng^'pimi, aus der gegend des koml Luxirä gebürtig;8;. den Kayser Gratianum, als er sich von seinen lr,^sernet hatte, zwischen Grenvble und Lyon. MapM ^ihn hierauf zu seinem Admiral, und sandte Mnach Sicilien; allwo er sich auch eine zeit lang ssAMr stssjb.bis die post von des Maximi Niederlage kam; wor," ^z 88. aus Verzweiflung, ins meer ftürtzte. O. ..'wt-
IV. L. II. hh. IV. c. 6. x-ineg-
)lndragiri oder Gudaviri,ein Königreich,M"stadt dieses nahmens, auf der grossen insul Sum"unter der Lguioockisl-linie gelegen. Wgt
* Andrantus, ein Griechischer (Mmmaticus,ein anderer (MmmMLus, Hephästio genannt » >ausgegeben hat, wie Athenäus bezeuget Uh- x*-
St. Andre, ist ein marckt-flecken in dem U, MissA /esaufdem gipse! eines sehr hohen bergs,zwischen St-^ FrS^i>Modane gelegen. Allhier ist an. i? 97. zwlfchcN MM ^,0
unterm General Creqni, und den Savoyern em ^oge>uvorgegangen, darinnen die letztem den kurtzem » ^ ^ ^
die erster» den flecken eingenommen. . warn!''/ ^Andre, ( Franciscus äs Saint) Präsident M^PhiM^ii»
Paris, gebü ". - . —.. wo« . ...»
Saint Andre,guedoc,
, gebürtig von Toulouse, war G vfs^ Andre, des Ober - Präsidenten nnPaE.. Li>v°:, einer der grasten Männer seiner M. . .71 MberM
HO" b"!
XII. machte ihn zum Cantzler derer invintzen, und zmn Lieutenant in der Herrscham
von
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1514. ward er Parlements-Rath zu PariS, v Z,vev.dent Clerc in der Neuen Lhsmbre äe8 engpe - Maus, nemlich an. 1;;;. bekam er die ss"„«xanE?'su Mortier, welche er unter den Komgen L. ^ ..„incv ll. Francifco II. und Carolo IX. Mt groii^^
gelegenheiten bediente: denn an. ^ "s,tz yicraufMä'Äiment die stelle des Ober - Präsidenten; un y^. f ^
in der Lhmnhre aiäeme. Nachdein er ab j ,yar, Aeinigkeiten, so alle tage zunahmm, uberdrM»^^ , da ^ y
amt nieder, und erwehlete dasnr das^ttwo.^ Maria.,1^
ian. an.teville
«a,b7L»L?.mA,
, Vicvmtesse äs Corbeil L äs^TMry^ ^
drey tochter hinter/ieß. Jene waren Io M" ^ 0 )^
Paris ; Jacob, Präsident über die
trus, Herr von Montbrun, Präsident bibllsssfxv^c
kinder gestorben. Franciscus hatte elne stho
er denn des Wilhelmi Budäi seine nebst^M
sich gekauft hatte. Sein s°h" BLÄe b'bf^A.
mann, richtete gleichfalls eine ansetzn^rausL^
welche I» Crotz än Maine in der st>"