Band 
Erster Theil. A - Be.
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gegen die Lacedamomer repressalien ge-^^-genossp« ein gleiches denen Atheniensern und ihren, * gesprelet. 2"^^^ n.

Arxy dcr^b und Loncolitanus , zwey Könige oder,^3röstc>,fs,Mlaten, einer disseits denen Alpen wohneMe» Hat?»» " stch vom kriege nährenden Teutschen oder c-ei-Ä'kn beM^?i^ten sich V. L. 529. durch einen Anfall Mrv-^ien unk"?' worzu sie sich durch die in Jnsubrien wohnen-Celtische nationen bewegen lassen. Dennals die denen Senonen V. R.. 521. abgenommene

l, 5 ^>ch vertheilelen, und hierunter denenselben sowolKW Katen n!?^s-genvssen und nachbarn, denen Bojen, zu8' tvora,,^? bey gedachten Gasatischen Königense,Aheer V dleftan. 529. V. L. mit einem so gewaltigenin Alpen und auf Rom los giengen, daß da-hMein sie und schrecken geriethe. Sie schlugen auch,denen Bojen und andern in Italien wohnen-bN aus demc?,?^ern vereiniget, die Römische armee bey Clu-N>"sside, wobey mehr als 6000. Römer auf dem platzedue° r Rmw!>?der bald darauf der Bürgermeister L. Aemelius^nen armee ankam,und die Gallier erfuhren, daßvor j!N?"striff auf sie thun würde, rieth Aneröstus,ihni^kn beul/Us mal nichts weiter wagen, sondern mit derdev^l dem S zurücke ziehen sollte. Allein Aemilius folgteM^ernH.Mlftnach, und da die Gallier unterwegs aufkii/^er umA'lchen Bürgermeister C. Attilium stießen, dersie vo», habenden armee aus Sardinien zurücke kam,schAiget d.^dden unvermuthet umschlossen, und zum treffenb>e K^rs hal???uen zwar Atlilius getödtet, und dessen abge-aus^Eer aber v Gallischen Konigen überbracht wurde,Ko^wal,l«^.n kurtzern zogen, Massen sie über 40000. mannde,i °H, eingebusset, und 10000. zu gefangenen gemachtdir'„^nervg,,s nen sich auch der König Concolitanus befun,dasAtkam zwar nebst einiger mannschafft aus^u schlacht, nahm sich aber auf der flucht selbst

Kber?l>ch j^ 3 anuarius) ein schwerdtfeger vonNeapolis,der l-LuIo allda berühmt, weilen er dasseit wider den König in Spanien sich empörenden

tingln br^ware. Es erweckten die Anwohner dieser stadt

Heer-wohnenben,

dlachmonat des jahrs'H'Ane'auftühr, hatten auchchcx iM^öerhaupt Tbomas Aniello einen armen sisther» w^?L?"M??K°n8?ine der stadt sehr vortäglichec^-AödMkt hatte. Nachdem aber dieser mann kurtz daraus^ochen^<wch die vertrags-artickul von dem Vltt ' Komg«^e», »-^uwden , so empvreten sich die NeapeMam

ku ^cht ' welcher allem ansehen nach zu dsr m

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-r sich m s-»>«>«uik-imch>

N NtMn konnte, als wann er die Franzosen, welche da.

ue. ä^vpanren in einem krieqe verwickelt waren, zu ymilK jsiLurrens voEhrinaen, Hertzog von Gusse, so damalsMwar, wurde dielk vartey zu unterstützen ernannt:sl'l beAcher sich w den thurn der Carmeliter m die sicher-Wpkendm.^he, empfienge ihne anfänglich mit schr gr ß.

Dhchenf??" Neapolis , nach. vollendeter meß den degen^Hedel tzlemes hohen ansehens überreichet habe. Es waZank ^sobald von dem volck, so dem HeM vonzvI unzeitw/Wn Ware, gestraft worden , .wann dteser mchtSegen ihme hätte spuren lassen. Er be-söhM duß er ch„e nöthigte, seinen unrechtmäßiger weise

Nachen" sewalt abzulegen; mit versprechen shme atzsiL^wem l^Älwflenem krieg fünfzig tausend pfund etnkunftenss?,stö,^lberals einHertzogthum oder Fairstmthumbe-

gsi^^uzuwessen; Anest, um seine erkanntlrchkeit an den

«m A'brachte es alsobald dahin, daß der Hertzog zumkvü?e. <Ls^>Aberhaupt der Republie auf fünf rahr ernannthlstorien-schreiber selbiger zelt; dieser

Mesüb"?chgchends ."

-e«e.>.i»viger zeu; vieleru. rus^l zu zufsia?« dennoch nicht unterlassen, dem Hertzo-ÄAuschwn,?«',, ^ galtet ihne auch für den UrheberU /lagen chnr-E' deren anfanger aber gestrafet wor-nach^-?^E an, als ob er die Spanier in>,HenN nach nicht7?dolrs beruffen hätte; welches aber al-^derjDufammenMÄ wahrscheinlich ist , weilen man ihnetzRr tz^Ulge, st den im geringsten nicht beunruhigte,

Vdret^ ^.westn m^wern die stadt-thor überliefert, ein ge-^ versixstwlcher gE^.welches diejenigen, so dst andern thoreHjSn. Dem se»?" schrecken setzte, daß sie selbige also-^nun wie ihm wolle , so ward Anest

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bald hernach gewahr, daß die Versicherungen, so die Obrigkeitenden aufrührischen Unterthanen thun, alles vergangene m per--geß zu stellen, nicht gar sicher seyen. Dann als die Spanierdes wütenden pvbels halber äußert aller gefahr zu stehen ver-meynten, giengen sie auf einmal wie rasend auf ihne los, undbrachten mehr als 20. tausend Personen, ohne ihnen den Proceßzu machen, ums leben , unter welchen sich auch dieser böswichtbefände, dessm reichthumme einiger maßen zu einer entschädi-gung der grossen aufgewandten kriegs-kosten dieneren.

, äs red. LsIIlc. lib. V. L VI.

* Anesiaco, (Nie. äs) von seiner vatter-stadt also zugenannt,welche in der Grafschafft Auvergne z. Französische weilen vonClermont gelegen ist, trat an diesem letztem orte in den Domi-nicaner-orden, und lehrte hernach ums jähr iz2i. in demPriefter-Mnuussio zu St. Jacob, bekam auch einen Zraclum inder theologischen Facultat. Von seiner gelehrsamkcit zeuget dasschöne werck, welches er an. iz-s. unter dem titul: Vabul» stpervecremles verfertiget. IN gpx. bibl. nennet ihnfälschlich äs LveüiLco. LVbar-L lcrixr. 0. ?. vom. I. x. 949

Anet, eine stadt am fluß Eure, in der Isis äs krance, mit ei-nem Fürstlichen titul, dem Hertzog von Vendome zuständig. Siehat ein prächtiges schloß , weiches Henricus II. her Her-tzoginvon Valmtinois, Diana äs Pottrers zu gefallen, durchden berühmten bau-meister Delorme erbauen lassen. Es ist aucheine capelle daselbst vor 12. LsnonicoZ. Als der Hertzog Ludo-vicus Josephus von Vendome, als commandirendee General inSpanien, an. 1712. verstorben, hat seine wittwe mit einigenPrintzen vom Königlichen geblüte dieses orts wegen einenschweren Proceß bekommen.

* Aneto, (Johannes äs) ein Dominicaner, aus dem städt-

gen Anet in Franckreich, unter die pflege Chartres gehörig,trat hicselbst in odgcdachten orden, und florirte zu ansang desXIV. Istculi. Wie b!ic. 1 s kebvre in prssäis. Larnuteo p. izz.meldet, soll er LoncoräamiLs geschrieben haben, die aber nochim MLNustript liegen. strixt. 0 . k. toin. I p. 727.

* Anewolondane, ist eine kleine insul aufdem Indianischenmeer. Sie liegt an denen kästen der insul Ceylan, der insulCalpentyn gegen mittag, von deren sie nur durch einen kleinencanal unterscheiden ist. , viel. 6eo§r.

Anfe, oder Anaffe, siehe Anafa.

Anfrid, oder Aufrid, Bischoff zu Utrecht, zuvor Grafvon Huy, in dem lande zu Luttich, stammte aus dem geschlechteCaroli N. her, und wurde mit einwiüigung seiner gemahlin einPriester. Er gab seine Grafschafft Huy dem Bißthum Lüttich,2. andere Grafschafften aber der kirche zu Utrecht, und ward Bi-schoff darüber. Dieses sein Stift bereicherte er noch mit andernländereyen, die der Kayser Otto III. darzu schenckte. Er stifte-te auch ein convent vor den Benedictiner-orden, darein er sich selbstbegab, und starb daselbst an. 1003. als er bereits sein ge-sicht verlohren. De öeka L Hsäa, Kill. Ultrsj. äs

HoU. 2sl. 6cc.

* Angad , oder Angadis, eine grosse, ohne bäume sich be-

findliche wüste, in der Africanischen landschafft Angad in demKönigreich Algier, ist mit allerhand thieren, als Hirschen, reh-böcken, eberschweinen, löwen, stranssen, wie auch mit kleinemVieh, gantz angefüllet. Sie ist auch sehr unsicher wegen der vie-len Arabischen räubern, welche sich darinnen zu verstecken, unddie kaufleuthe, so von Fez nach Telensin reisen, zu plündernpflegen. OaMei' beschreib, von Afrika, , vier. OeoZr.

Angadira, siehe Angedwa.

Angamala, eine Indianische stadt im lande Malabar, amfluß Aicotta, mit einem Bischoffthum nach Goa gehörig, so vomPapst Paulo V. an. 1609. nach Granganor oder Serra äs Tho-ma verlegt worden. Il/rr-E, notit. Lxiiö. LaÄe, ülal-lbar. Ls.

* Angasmajo, lat. iliigLsmsjus, ein fluß in Süd-Ame-rica, in der provintz Papayan an der grentze von Peru.

* Angazesta, eine der Africanischen insuln Comara, oderGomara, oder Comora, zwischen der insul Madagascar unbdem vesten lande von Mosambique, z. weilen gegen norden derinsul Molalia gelegen. Die südliche feite dieser insul erhebetsich sehr hoch aus dem Wasser, und wird das gantze land vonMohren bewohnet, die an verschiedenen orten des vesten landesmit Vieh und früchten handeln. Ihr brodt wird aus mehl voncocos-nüssen und Honig gebacken , und für ihr getranck bedienensie sich der cocos-milch und des palmen-wems. Mete unter ih-nen können Arabisch reden und schreiben, etliche auch Portu«aiesisch, welche spräche sie zu Mosambique, allda sie mit ihrenfabr-zeuaen von zo. tonnen Handlung treiben, erlernen. Diesemsiil wird von zehen unterschiedlichen Herren oder Sultanenbeherrschet. Die einwohnere lassen ihre werber memal vor ei.nem fremdling sthen, es werde ihnen denn von dem Sultan er-laubet. lickarmo/.

Ange, oder Angelus, (MaE'A gebürtig von Lion, warein bloser layen-bruoer bey den Jesuiten zu Parts , dabey aberin derbau-kunstdermaßen erfahren, daßman ihn mit recht un-ter die, berühmteste merstermdiejer wissenschafft zchlen konnte.Die kirche des Novicrats von jernem orden, in dem quartiervon Samt Germam M Parrs, welche er, vermöge einer vonseinem General hierüber erhaltenen absonderlichen erlaubnis,Mmr gantz

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