Band 
Erster Theil. A - Be.
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411
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^ wähl Gregorii XIII. und blieb auch inN Rom. Sirius V. machte ihn ;um Gouver-M nicht o, woselbst er an. 1587 . im 5 7 . jähr seines al-6 u U "e argwohn beygebrachten giftes starb,

?Mn,,is "es, (Claudius von) Bischoff zu Mans, ein söhnN' >va 7 Rambouillet, und bruder des jetztgedachten Ea-M. und gebohren. Nachdem er zu Bourges, Pa-

<r,de^ "»">a studwct, gieng er von hier aufs Loucilium zuhartem»«/ 5 ^mer zurückrunft nach Paris an. 156 ;. wurdes? Flor?,,k Rath, und z. jähr hernach von dem KönigL'^rde i-E^ und endlich an PmmV. nach Rom geschicket.

6 dentxn^.?^s-Rath, und Henricus III. ernennte ihn zumN»gte es' ^?er fünften Ober-Gericht - Canuner. Hieraufan. i,-s 75 ^Blßthum zu Noyon, und nach seines brudersg^>n, von ^as zu Mans. Henricus III. sandte ihn nachMinals - die ablolurion wegen der Hinrichtung des

iMe», g,/ )^Ulse m suchen. Henricum IV. muste er unter-D ^an. ig.rr die Catholische religion annehmen sollte, undin Lp. Ogll. c?o«i'-

n^Nae>L'?u Mans.

^ads d^Vn, ein schloß oberhalb dem dorfEsch, rechterl>vr aliV,, " / auf einem felsen im Lauffenthal gelegen. EsM!iein<>^ 5 "^°u denen Grafen von Pfirt, und denen vontzAasr' Ärmsamlich abhairgendes lehen , welches die Edlend^hiera-i„ M besessen; als es aber hernach denen Grafen«on Edlen w.,»V^llen - liehe es GrafBernhard an. 1415 -lAhtckhardt Mönch, burger zu Basel. Nach ab-liaÄ^ste ^ n-./?a es gedachtem Grafen wieder Heimgefallen,"H-rnLln BiHosM^ "ut bewilliglmg Kaysers Maximi-

Christovb , und dem Stift Bafel an. »<: 18.

VSTMd s»°» »m «EDt»rch»?der Tnugera genennet , sümpfen und

^chAandenburg, und sammlet sichaus der umw^ ^ß

^!lemu,des hvltzes, auch die Anger W^chünde G die Elbe.

^^'^Tolvna in sich, und fallt beyTangermu de t ^

M-Märckische chronick. In dem HEvgmu»

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^rr--?«,^Ivna in sich, un>gen Äit-Märckische chro

^mS>M.Angerc

^AnVMEUNde. I

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genannt, und zwey stabtgen, An-ÜNde. Nonum. llaäLrbow. ^ j«

^^ZL^urgWenP!«

.' gn ^en des reichen aal-fangs berühmt ist. .

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^eyßr. delpatrschen grentzen in den meer-busen von Botyn

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'fad, welches »mischen dem Angermanland, ^emeer.

an^d Uma-Lavmarck lieget. Solches begreift nichts mb-K ZN den» CamL oder Bia von Aosalha. '

r AÜu^ünde, in der alten Marck, siehe Tangermunde.HEnmnde, eine feine stadt in der Uker-marck, am was.Attres' waus der Grimmischensee kommet, und muerhawS^insi^ln die Oder fället. Sre wird insgemein vleu un.

a? He^L'^nnet, und ist lange bey Poinmern gewese ,-r-.hArfuxst Friedrich I. an. 1420. wieder erobert,

^Uch i^es die Böhmifthen Hußiten eiiigenommen, daher^ Aua^Ich^-Angermünde genennet worden.^derM^unde, eine kleine stadt im Hertzogthum Curland' drey weilen von Windan gelegen.d!^rn vL' die göttin des stillschweigens, ward von denkchch- verehret. °Fhr bildnis, so den finger auf den mundk,^ die', s 7 j.d auf den altar des Vergnügens gesetzet, anmmgen,N>llers v !^r leid wit stillschweigen überwinden, endlich ihressicher a,, 5 chnuglich entlediget werden. g^«crai>.. Üb. I- c-10.?n. l^'ch ihre fest-taae anzeiget, so im jan. gefeyret worden.

Basel ein steinerner köpf Mit langen abhan-N^geg?all/n dessen mund mit einem rmg beschlossen war,Ä^naN'A' und stunde hernach eine lange zeit vor demk der Pfarrkirche m St. Leonhardt, welcher

h-erdru ^hrschernlich vor das Vnpt Mgeronä kan gehaltenUen ^ ^ugnis giebet, daß deren Verehrung vor-c^führet w»»^esen gegenden Galliens von denen Römernworden. ?/?» im in Lm Xum.

^^Ück. * ^8- äevr. äo proäig. lses/tt Basel«

^ den Alten Andrum, Andegavum und Iulio-

st«, E LTL

< "sestäut, Universität und Bischoffüchen sitz -unter

Tours gehörig , liegt an dem fluß Mayenne, welcher sich nichtweit davon mit der Sarte und Loire vereiniget. Sie ist groß,schön und wohl bewohnet, liegt in einer gegend, welche anallerhand früchten und gutem weine fruchtbar. Es ist einegar alte stadt, wie aus dem amxbiche-urd daselbst und andernRömischen antiqurtäten abzunehmen. Der fluß Mayenne schei-det die stadt in zwey theile; der grössere theil, so eigentlich diestadt heisset, erstrecket sich auf einer Höhe, samt der darauf ge»legenen Dom-kirche St. Mauritii, und dem schloß. Diese Bi-schöffliche Haupt-kirche hat drey Hohe thürme, deren der mittle-re auf einem bogen stehet, und sonst keinen absonderlichengründ hat, deswegen er auch für ein wunder gehalten wird,und in der tust zu schweben scheint. Der schätz, so man in die-ser kirche samt St.Mauritii schwerdt verwahrlich hält,wird hochgehalten, und unter andern ein krug, dem röthlichen jaspisnicht ungleich, gezeigt, so bey der Hochzeit zu Cana gebrauchet,und von König Renato aus Srcilien, der in selbiger kirche be-graben lieget, dahin gebracht seyn soll. Ausser dieser sindnoch unterschiedene andere stattliche kirchen nndStifter zu sehen.Das schloß wird durch 18. grosse runde thurme aus schwachengehauenen steinen und einen halben mond beschirmet, ist aufeinem felsen angeleget, wormnen tiefe graben eingehauen;die feite des felsen nach dem waffer zu ist gantz steil abgeschnitten,allwo man durch eine Maschine alle nothdurft m das schloß hin-auf ziehen kan. An. 1 ? 62. nährn sie der Kvmg den Protestan-ten ab, an. 158;. aber gieng sie wieder an sie über. Das pott-cey-wesen wird durch einen Amts-Schultheiß, der alle jähr ver-ändert wird, und durch 24. Schoppen verwaltet. Die be-rühmte Universität, auf der sich jederzeit viel Teutsche aufge-halten , ist an. 1 z y8. von Ludwig II. Hertzog zu Union gestiftet.Ludwig XIV. hat an. 168c. eine Academiewon ;o. Personen,zu ausübung allerley wissenschafften , allda angeordnet, undMit eben den xrivilegüs, wie die ikcaäemie Hoiste zu Paris be-gäbet , doch muß von keinen religions - streitigkeiten, auchnichts von politischen fachen, als so ferne es des Königs autori-tät und den Reichs-gefetzen gemäß ist, darinnen gehandelt wer-den. Die stadt Angers liegt 26. Französische metleu west-wärtsvon Tours, und eine kleine merke von der Loire, allwo einstädtlein Pont äs Cs, kcms L-eLris, so von der langen brückeüber den fluß, der sich wie ein see ausbreitet, den nahmen hat;und soll diese brücke, so meistens gepflastert, von Julio Casa«re erbauet seyn, wiewokn , da Casar in seinen Lamm. nichtsdavon meldet, die fach schwerlich zu glauben ist. In dieserstadt ist Berengarius , mit dem der bekannte streit wegen derlehre von dem H. Abendmahl vorgefallen, ikrckillisconus ge-wesen. Zu Angers sind viel Loncilia zu Verbesserung der kir,chen-disciplin gehalten worden , als das erste an. 45;. auf wel-chem zwölfLLnones gemacht worden, die Fronto Ducäus zuerst heraus gegeben , und Baronius dem VI. coma seiner sn,nalium einverleibet. An. 1269.1526.1448.1615. »617. und inandern jähren mehr, sind hier Versammlungen der Bischöffe an-gestellet worden. üb. II. c. 7. /Vi«. ^

onnal.cküchou. /In er. Liwig.ä'ichjou. O« c?i,M?, gü-tig. ckss villes. Ogll. re,«§.

s Angers, die Haupt-stadt im Hertzogthum Anjou. Hiebeyfolgen die nahmen der Mitgliedern der Königl. Academie in die-ser stadt, mit den jähren ihrer aufnehmung.

Henricus Lrrumä, Bischoff von Angers.

Michael Ic pelletier, Bischoff von Angers, erwehlt im

mertz 169;.

Michael koncst cke la kivisre, Bischoff von Angers,

17. nov. 1706.

Salomon äe 1g lullsye, Ritter, Herr von Varennes,

i. mertz 17z».

A. Lsclrglnei, Mgrguis von Nointel, Intendant derGeneralität. .

N. le denäre, Konigl. Rath, Intendant der Genera-lität, , 19. april 1719.

M. äe Leaumont ä'ünticbamp, Konigl. Statthalter,und Commendant der städten und schlosses zu Angers.

AI. äe Lo^lesve äe Loismarä, Präsidial-Rath, 4. jUN.

1692»

AI. 6ourean äe la LlancliLräisre, der jüngere, 19. april

1714.

AI. 1 'Abbe ä'Anticbamp, Dactor der Sorbonne, undDechant der kirche zu Angers, 12. jun. 1720.

K. äs L'gutru, Graf von Serrant, vor deme Cantzler desHertzogs von Orleans, einigen bruders Komg Lud-wig des XIV.

AI. Lmvs äu koncssu, ly. april 1714.

M. koäitille äs VgI1erL7, r;. febr. 1715.

N Lrnguä äe pompouns , Abt V 0 N ChaUMes.

Al'. äs pongueil, Ritter, Herr von la Devanesye,

8. april 1699

AI le Xormrmt äu Haräas, Aussther der Nechen-Cam-' mer von Bretagne, 27. mertz 1726.

AI. l'Abbe Alsuggs.

m 7.sser. voÄor der Sorbonne, k-snomeus der kir-chen zu Angers, und Abt von Bellozane, mertz 169z.

AI. Ousriu äe lL?iveräisre , y. äugst. 1729.

AI. Lrtsut, Dechant der theologischen Facultät, ärcbi.äiscouus und Lsnonieus der Archen zu Auaers, auchPräsidial-Rath.

Mm 4 U. L».