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^ls'vuE' M gleiches gethan. Es ist auch auf feiten dieserAegeben AN Fürsten hierinnen der Wahrheit schon längst platzLohnen, .^den, so daß Baillet gar nicht ursach gehabt zu arg-^ als für gewiß in die weit hinein zu schrei-
i ^veqe« ,..asvorher gemeldte manuscriptdes Baron Streins^th„^ K Wlen untergedruckt wurde, weil man den altenhr. Elstern wollte fahren lassen. Nr«. Üb. XXXIII.
LuZustin.' Lc. La»a^. Lugust. üb.'III. La^s«.««i,/- I bibl. Vinäob. toin. I. n. 50.
> üb. XI.IV. Vacr,. üb. XV. ann. c. 74. Xo/r,»- lib.eccl. L. ;. LVar^. äs Lsnlui. 0 /^. <L krob.
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^ ^^ll. äss chmi. *
M nstl^Aassus, eben von diesem geschlechte der Anicier,Flg^Wwpo um das jähr Christi 408. und hernach,7>M <Zj«A/°cho an.4; i. Bürgermeister zu Rom. Er hat-."^ec ui. unterschiedene streitigkeiten, weshalben auch"lvvrd-n^yser Valentiniauo ein Concilium zu Rom gehal-Ästln-a' in Nxw III.
^Uiella Anigrus.
«Mer^Thomas) insgemeinMafaniello genannt, derMein M, ^ 47 . rebeüirenden volcks zuNeapolis, war
ei» «nä ^ 047 . reoemrenoen vorces zumcapvuv, wuc«^.iakw-^Euffer, gebürtig von Amalfi, ein mensch!Al geMk s kleiner statur, aber von hurtigem und küh-U ^vk, spi'vadey kurtzweilig in reden, und dem volck ziem-I?"enen rntt Er hatte sich schon öfters erkühnet, widerEhalte reden, welchen der Vice-Xe auf das obst ge-bt? *uehl^ ^eil die zoll-bedienten nicht nur eine quantitätoMeg nebm- ^ verstohlner weise in die stadt bringen wollen,M /'»m, sondern auch gar seine frau deswegen gefan-asMtt lufE?' w war er mit der damaligen regiernng desto-8 ? lest sh?'rden Den 7 . jul. als er mit den jungen, so zu selbi-Min, qjch gewöhnlich spiel vor dem Carmeliter - kloster hatten,diIn derund allenthalben spürte, daß die obst-verkaufferh ^Mn aecise sehr schwürig waren, stiftete er anfangsda der ^ ausrüsten inüsten, wie man verlangte, daßden? kuvir» uon eß-waaren gesetzt werden sollte; hernachdi? , ,rskns M zeit einen anhang von unzehliger canaille und„Zehrte leuche um sich gesammiet, fieng man an,s„ ss ?. Abrennen, und endlich gar vor den pallast des^ der Hertzog von Arco war, zu lauffen, all-den?lchaff-NLeschryen ward: Es sterbe die böse regierung!
^Ele ab! rc. Ja zuletzt drang der pöbel gar ind? k er dvDÄ"/ und ob der Vics - Xs gleich alles einwilligte,tractiret, und muste sich durch ein kloster aufha!Mr, ^ Elmo heimlich flüchten. Unterdessen nahm dieim l st da^^ktt der gegen - austasten des Vice-Xeüber-jlx .stw a^?uue Häuser der zoll-und accis-bedienten gestürmet,vber^l verbrennet wurden. Dem Mafaniello trugen
stn-A^ffez'^^uumando über die stadt auf, und erlangte er
.. V«. rebellen ihm auf
ansehen , daß mehr als ^
gehorchten. Man ordnete ss
ihm einen Aeld-Jeug-Mafaniello machte die behertztesten unter demN>t »vldVtteuthen. Der Vice-Xs. weil er nicht mehr derlch M «NMen konnte, suchte durch den Cardinal Filoma-und dem volck einen vergleich zu treffen,Ums?ke>nss?udstch geschlosten ward, und begab sich Masaniel-stlliÄstnen. '?ul in den pallast des Vics-Xs, die artickul zuKar« M über hinein trat, sagte er zu dem volck, sie
VsMls hjA ^ur Adel hüten, und nicht eher die Waffen nieder-
dl
"w die ratifieation aus Svamm ihm auf
lveie/^stst ihm alle ersinnirche ehre, chuerdessen nutlu schmeicheln. Masamello reg: ^ ^ zerrest
Vm gUösten ansshen i,e stlnem elmdm Hause
kic KMfr - kleidern. Alle obregkeiillch p mnr, undstuKMchm Minister, holten ihre beMe ^ "' ^ichet,Memorialien auf Muen^^nditen,rrrbvz I,,?hne Verzug bescheid gab. Er graste m ^^^it
mord und brand mder stadt, mtz u) ^redete!Mch tz"^r nacht lichter in den haustm aufsteckensterck 2 stmem abdancken, und me er iEdtt i »
M-,?5?sen wollte, indem er nur emschtechter h^jerde
Mefg«?ld diesen aufstand weder aus ehv-nochMazIm HE, sondern nur das vatterland vo Ihriges
erretten; wenn dis geschehen , wollte er ^hwlt^dvch „ÄarmerMerhinbrmgen. UnMdeste ^ dem
regiment, beschwor auch Mieten ),
Achtest,??, der Dom-kirche den aufgerichteten» ^ ^
'Mr L'^^ann zur ruhe begab. Der luv ihnMieln T?en solgenden tag nach PohstvVv , da man iym ^de, oMer wem so viel beybrachte, daß er zum narren
Richte Handel aufienA ,. m,r damit ihn vasstifte. An '.nnd?v^...-- ..^
Machst bon der conk-?^ieses im Carmeliter - kloster, nach-Myns stirer h^mtze», darauf er närrische posten herfürge-??Mst ä^g'.dennda^-igestiegen war, und im vormiwrioMnde^Mschüffen, M erlegten ihn vier zusammen geschwor-M Und wachen Ihm den köpf ab, und brachten sol-
aNgnaen^.Masaniell^^ das volck zwar anfangs erfreue-d,e Zölle Ä/^mahete; als man aber nach ihremerwiesen.verschaffte, wurde seinem corper dieÄst^chtet nuü dieK sich?^ IM OsnernlWmo ge-
r. L" , und ""innu , nur oanm lyn oas
er von ^schahe aÄ As ohne gefahr hingerichtet werdenvon auch dieses Karmeliter -
Lese,
The».
»vor diese ehre bedanckte, wur-
de dennoch der tumult fortgeführet. Denckwurdig ist, daß da-mals gleich vor hundert jähren auch einer dieses nahmens vonSorento einen aufruhr zu Neapolis angerichtet. K>-, memor.rom. X. lib. III. Lo^or». bist. univ. x. n?)- EU-
dolfs schau-bühn. wm. II. x>. i;79-
Anigrus oder Anicre, ein fluß in der provintz Elis in Mo-ira, wovon die Poeten lichten, daß die Centauren, nachdemsie mit dem Hercule geschlagen und verwundet worden, ih-re wunden mit selbigem Wasser abgewaschen, dadurch es sofort bitter, trübe und ftinckend worden. Or-M lib. XV.met. X. 282 .
Aniläus und Afinäus, zwey Juden, welche von einemschlechten stände zu grosser macht gelangten, ungefehr ums jährneunzehen nach Christ: geburt. Sie waren brüder, und wohn-ten zu Neerda bey Babylomen; nach ihres vatters tode wurdensie von der mutter zum Weber - handwerck gebracht, und als sievon ihrem meister, weil sie zu langsam an die arbeit gegangen,mit schlügen gezuchtiget worden, liefen sie davon, ergriffendie Waffen, und begaben sich auf eme msul im Euphrat, war-fen allda eine schantze auf, und bekamen bald einen grossen zu-lauf von jungem volck, mit deren beystand sie die benachbartenin contribution setzten, und sich dergestalt verstärckten, daßman sie im gantzen lande fürchtete. Artabanus, der König inParthien, sendete seine trouppen gegen sie, welche aber von ih-nen erlegt wurden. Solche tapferkeit verursachte bey dem Ar-tabano ein verlangen, diese zwey brüder selbst zu sehen, gestaltsie auch auf gegebene Parole zu ihm kamen; und nach vielengunst-bezeugungen sich wiederum sicher zurück begaben. In sol-chem glücklichen zustande lebten sie fnnfzehen jähr , bis sie sichvon den Wollüsten überwinden liessen , und die gesetze ihrer vor-fahren bey feite setzten. Aniläus verliebte sich in die gemahlindes Parthifchen Statthalters, und ehelichte sie, nachdem erihren mann in einem treffen erschlagen hatte. Weil nun diesel-be öffentlich ihre götzen anbätete, so beschwerten sich die Ju-den hierüber bey beyden brudern, welche aber diejenigen, so dasWort führten, hinrichten liessen. Allein die Juden liessen nichtab bey Asinäo allein deswegen anzuhalten, bis er ihre meynungbilligte, und gleich ihnen seinen brüder ermähnte, das weidvon sich zu lassen. Dieses aber,um der fach vorzukommen, brach-te dem guten Asinäo gift bey. Worauf sie zwar den Aniläumohne fernere sorge befasse, er auch, da er allein herrschte, nocheine zeit lang ziemlich glücklich wäre, den Mithridatem einender vornehmsten Parthern, und des oberwehnten Königs ey«dam, nachdem er dessen güther verwüstet, in einem treffenschlüge und gefangen nähme; Aber als er anstatt dene in seinemgemalt zu behalten, ihne nur zum schimpf auf einem esel na-ckend herum führen liesse, und hernach aus pralcrey naherhaus schickte, gleich ob er von selbigem nicht das geringste mehrzu befürchten hätte, brachte dieser auf heftigen alltrieb seinerfrauen, die als eine Königliche Parthische Printzeßin die em«pfangene beschimpftmg so leicht nicht wollte ungerochen lassen,eine anzahl kriegs - leuthe auf die deine, überfiele Aniläum erst-lich an einem sumpfichten ort, da er ihm etliche tausend mannerschlug; da aber dieser sich wiederum verstärcket, kam Mithri-dates unversehens zum andern male über ihne bey nachts, daer gantz sicher zu seyn vermeynte, und samt den seinigen imschlaf und wein vergraben läge, und dismalen kostete es diemeisten Juden und Aniläum selbst das leben. Die übrige aberzerstieben nach Verlust ihres anführers gäntzlich, und meistendie um Babylon und in Mesopotamien wohnende Juden wegendieser räubern eine grosse Verfolgung ausstehen, so daß sichder meiste theil anderwärts hin begäbe. üb. XVIII.
cax>. 2. *
* Anileo, ein stecken des mitternächtigen Americä schiermitten in Florida nahe bey einem land, deme er seinen nahmengiebct, und welches seinen sonderbaren Fürsten hat. L««-
Ammacha, oder Aminacaein siuß in Indien, im König-reich Malabar, entspringt rm Königreiche Calicut, und ermes-set sich tns meer, sechs ineilen von Cranganor, nachdem er beyeinem flecken gleiches nahmens vorbey gegangen.
* Gt. Aninas, auch Ananias, oder Anianus genannt, einEinsiedler, begab sich schon in seinem 16. jähre in eine einöde,und machte allda viel krancke gesund, wovon er den zunahmenIliLummmgus bekam. Weit er sein wasscr weit herholen mu-ste , ward ihm sein gefäß zweymal vorn Himmel angefüllet, da-her er den esel, welchen ihm der Bischofs zu Cäsarea, dasWasser zuzutragen, geschencket, bald wieder einem armen mannverehrte. Er machte zwey lowen zahm, und bestellte hernachseine brieft durch sie, wohin er wollte. Endlich starb er in sei-nem 110. jähre, und hat den 16. mart. zu seinem gedächtniserlanget,
* Aninon , (Andr. Servetus äs) aus Saragossa,>war
Vrokestor chiris zu BononlM, wie auch ein Mitglied des Spani-schen LollsZü St. Clementis daselbst lm XVI. chxculo undschrieb ausser einigen Vissumtlombu 8 auch äs SucceiüombuzLb intcÜLw Lcunäum LsAe 8 ^rg§omce , und eiNM csrmingdie aber noch im manuscript liegen. i znn. bibl Oelüer
bibl. LelK. bibl. Xiss). n '
* Aninon, Anninnon, oder Anvliion, t äs ^ein Rechtsgelchrter aus Aragomen gebürtig, war M XVI. l«-
MN Z suio