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Erster Theil. A - Be.
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Carolum Alerandrum gebohren, davon der erste den 9. mayan. i-?;?. mit tode abgegangen. >

* Anspach, (Petrus) ein Prediger-Mönch, von seinem vat-terlande also genannt, ward an. 1529. Hof-Predlger zu Dessau,zog hernach an. i;;2. nach Franckfurt an der Oder, und schriebeine feine Anhältifche Historie, so noch mcht ediret, und eineLmickssin der Lutherischen bekänntnis, so sie zu Augspurg über-geben. LeEan». bist. /InbLit.

* Anstruda, gemahlin Bertharii oder Bertherii, welcherNsjor Oomus von Auffraßen gewesen , wäre eine tochter Wa-ratonis, welcher gleiche würde gehabt hatte, und Ansfledä. Sieverheurathete sich zum zweyten mal, an Drogonem oder DreuxHertzogen von Champagne, söhn Pipini Heristalli, und Plec-truda, von welchem sie Arnoldum und Hugonem, welche Ca-rvlus Martellus ihr oheim im jähr Christi 72;. gefangen neh-men liesse, erzeugte. Sie starben alle zwar ohne Nachkömm-ling. Es ist ungewiß, in welchem jähr Anstruda verstorben.

* Antä, oder Antes, ein ehemahliges volck in Sarmatien,

am Nur clells 2 -lbsLke , in der kleinen Tartarey. /Voc-o/E,hell. Ootb. IV. 4. , ciö red. 6otb. rz. Von diests

volcks Ursprünge sind die Gelehrten unterschiedlicher mcynung.Ludewig vit. ßuliiniLm. 8- 118. not. 654. billiget keine von

denselben, sondern meynet, baß Anta von dem Sklavischen An-tzen herkomme, welches so viel als ein Herr, Fürst oderRöntg, nach derselbigen spräche heisse. Der Kayser Iustinia-nus gerieth mit ihnen in einen krieg , welcher aber zu seinemVortheil ablief, daher man unter seinem titul unter andernLnticus findet. Gedachter Kayser bezeugte sich gegen diese über-wundene so gnädig, daß er sie nicht nur unter feine Untertha-nen auf - und annahm, sondern sie auch so gar in betrachtungihrer tapferkeit, in die grentzen, gegen die Hunnen zu, versetzte,um solche wider deren gewalt zu schützen. , bell.

6otb 27. III. 14. 40.

* Antäpolis, eine habt in Egypten, welche ihren nahmenvon dem bekannten Antao bekommen.

IV'W«,, V. 9. Vor diesem mag allhie ein Bißthum gewesenseyn , wie denn Macarius, ein Bischoff allda, dem Lo^cilio zuEphesus unterschrieben. not. orb. um. IV. i.

Antäus, ein riefe in Libyen, des Neptuni und der erdensöhn, hielt sich in den wüsteneyen seines landes auf, und lauer-te aus die reisenden, die er alle erwürgte, weiter ein gelübdegethan hatte, dem Neptuno einen tempel von der erschlagenenHirnschalen aufzurichten. Hercules nahm es mit diesem riestnauf, und warf ihn etliche mal zur erde, ward aber gewahr,daß er sich immer mit neuer krafft, die ihm seine Mutter die erdeverliehe, wieder aufrichtete, dannenhero er ihn zwischen seinenarmen über die erde in die luft erhob, und also erstickte. Diesefabel ist guten theils auf eine wahrhaffte Historie gegründet;denn weil Antäus der Heerführer einer colonie in Africa gewe-sen , und solche theils zu Wasser, theils zu lande hinein gebracht,so wird er als des Neptuni und der erden söhn vorgestellet. Erhatte sich auch an dem orte seiner residentz so vest gesetzet, daßihm niemand beykommen konnte, bis ihn Hercules ausser-halb seiner vestung lockte und überwand. Wenigst hat derbekannte Ioh. Clericus die stich also auslegen wollen. Einigemelden, daß Hercules des Antäi wittwe, nahmens Tinga,geheurathet, daß er mit ihr einen söhn, Syphax, König inMauritanien gezeuget, und daß er die stadt Tingis, heut zutage Tanger, nach ihrem nahmen erbauet. Konig Iuba rühm-te seine ankunft von diesem Syphax, der den Antäuin in er-meldter stadt begraben lassen, allwo lange zeit hernach Serto-rius des Antäi cörper gefunden, der 6c>. eilen in der länge ge-habt haben soll; wie Plutarchus erzehlet.

Antagoras, ein Poet aus der insul Rhodus, war bey demKönige Antigono in Macedonien sehr wohl gelitten, und mustestets um ihn seyn, auch allenthalben mit ihm herum reifen.Einsmals fand ihn Antigonus mit fische kochen beschäftiget,und sagte ihm ins ohr: Homerus, als er des Agamemnonisthaten beschrieben, hatte sich um das küchen-wesm nicht be-kümmert. Der Poet antwortete ihm mit gleicher freymüthig-keit: und Agamemnon wäre nicht gewöhnet, im felde diejeni-gen , so fische gekochet, aufzusuchen. Er lebte in der LXXVI.Oivmp. nach der stadt Rom erbauung im 48--. jähr.lib. IV. c. 2. lib. II.

* Antagoras, wäre ein Hirte, von dem Hercules, als eran den ort aufder insul Cous durch stürm verschlagen worden ,wo jener seine heerde weidete, einen Widder bat. Antagoras be-saß grosse stärcke, deswegen er den Herculem mit der bedingungseiner bitte gewährte, wenn er ihn würde überwunden haben.Hieraus entstund aber wider vermuthen ein weit aussehenderkrieg , weil dem Herculi die Griechen, dem Antagorä aber dieMeroper zu hülffe zogen, und heftig gegen einander stritten.

, HU. OrLL. p. Z04.

. * Antalcidas, Leontis söhn , ein Lacedämonier. Er wareui abgesagter feind des Agesilai, und war mehr auf des Königsm. Usien selten. Dahero, als die Lacedämonier krieg mit denenAlstrnfuhrten , wollte er beständig, daß seinelands-leuth frie-er sahe, daß Agesilaus im kriege grosseehre erwerben wurde, inLgeülLo p. 608. Erbrach-

te es endlich auch zum friede, welcher deswegen Lax üncrücickis

genannt wurde. Es gereichte aber derselbe mehr zuschände, und hätte kein krieg so einen schändlichen mfMe Mdie überwundenen haben können. Bey Artaxcrxe ave vAntalcidas dadurch so in gnade gesetzt, daß, da er r , icEtaner sonst vor die unverschämtesten und nichtswurow> ^ fEhielte, er hingegen Antalcidä die grösten gnadeNA,' i"

liesse, indem er unter andern einsmals einen biunn la-

den kostbarsten balsam tunckte, und solchen hernach vv'fel Antalcidä schickte. Diese gnade aber währte rE Mals die Lacedämonier die Oberherrschafft hatten ,hieß er ihn seinen gast und guten freund, so bald av ^ ^ Edämonier bey Leuctra die Macht verlohren hatten,

benöthigt waren, schickten sie Äntalcidam deswegeussss^, lBxem ab, allein dieser hatte ihn auf das schlechteste ltM- v ^ g -ihm seine bitte abgeschlagen , welches sich Antalcwav^ Mmüthe gezogen, daß er sich vor Verdruß zu toderai^r-5, in ürtaxer. p. 1022. Eben derselbe erzehit gi.Wisilll glichesinnreiche reden von ihm. Als einsmalsemf'" Bmit ihm wegen der tapferkeit ihrer lands-leuthe geissl" ^ihm vorgeworffen, daß sie öfters die LacedamonuCephiso weggeschlagen, antwortete Antalcidas:aber euch niemals von dem EurotaUnd meynte, die Athenienser wären niemals so wenin^Zesil. p. 6l;. Als er zu Samothrace voNs vfragt wurde, ob er sein lebtage eine übelthat begangr« ^zur antwort: wenn ich dergleichen gethan,götter schon. Zu einem Athenienser, der die- - - ^ . . - - . - also

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zur antwort: wenn ich dergleichen gethan / v

notter schon. Zu einem Athenienser, der die , v.

hieß, sagte er: So sind wir es also aU . Mg ^böses von euch gelernt haben. Alsrs vor art man denen leuthen sich arn^ besten ,^iü Ab-

gelehrt hießnichts be ^

Auf was vv. »>»,»

chen könnte? antwortete er; wenn man sie um „ ;Uten gespräch unterhielt, und ihnen am wemnen suchte. Als ein Sophiste dem Herculi elue"/„stll'eN^halten wollte, sagte er zu ihm: wer hat dannmals getadelt 't Als er gefragt wurde, warum du Ae>A,.sich kurtzer degen im kriege bedienten, replicirte er. ^gern mit ihren feinden in der nähe streuen. .inLSLON. apopktegm. p. 217.

* Antander, war ein bruder des Tyrannen Ass,iviv?'^r,

von Syracusa gebürtig. Er lebte in der Lxx- ^ hev.A-that sich im kriege sonderlich durch tapferes verhau ^schrieb auch eine Historie von denen thaten seines v .thvclis. hibl. 8icul- ^ v

* Antandrus, eine stadt in Phrygien, unten a.^

Ida. Virgilius thut davon Meldung üb. III- ^

LIsllemHne lud ixilä

üntgnclro , L kirrvZike malimur montibus MtN /

Die Pelasgier wohnten in Antandro, welche stafleiniger meynung, von Ascanio, für den werm ^ ^' xiesida er von diesem volck in einem Hinterhalt fit

los gelassen worden, gegeben wurde. Man will vev ^ ,§ev ^stadt habe davon den nahmen Antandrus bekomm,^. ^«V-rl das ist für einen mann gegeben' §4.

, bibl. des bitt. tom. I. cluns 1'art. cke Lonon,

rius setzet diese stadt mit mehrerm recht in der m 4.,sie», noc. 0. tl. üb. III. c.. ^ner^ M

* Antaradensis , (Guilielmus) ein DomtiMLyxien^iV.

und nachmals Bischoff zu Tortosa, einer stadt ^ ^

aus Frankreich gebürtig, und florirte unter

welcher ihn nebst dem Cardinal Hugone cks gc-

villon und erläuterung der ordens-regul derer^» .xnete. Er soll nach Altamurä meynung umsMogrineu^, I-storben seyn , und hat an der reMa 0.

mitiore mit arbeiten helffen. tL ^

x. 121.

Jfutaradus, siehe Tortosa.

^»maraous, neye u-orroza. ^ , .mbekaE-)

üX'INssEslEä TMXL, werden dtt un^ daßhxsch' -

der um den Suder-Pol genennet, und glaubt u M ^ M

kleiner noch weniger bewohnt seyn , als Amen e,gdeffA§Mdene haben sich zwar vorgenommen, hungu'ßWtt 2

nichts ausrichten können,weil sie entweder vor v M' s Eoder von den wilden gefreffen worden. /"'Die lav^s >Is Brun eine insul daselbst erfunden habem, ^ ,ci>hden see-küsten den Europäern bekanstt 'vL^,^,d , -

Petri äs Nuys, Neu-Holland , Ireu-See-^„Z)ie'N .

Ferdinandi von Quito, "Carpentaria, , e»-,-

* Antaftovais, sonst auch Anto/uesmitternächtigen Ainericä. Man GA ^ M geno^ j,

theil von, Canada, wann solches überhaupt »

!ine nation Afti/'uA^tz

Antavares, eineder infül Madagastar,

suden, und denvölckernVohitmenes gegenn ^nig/

ist überaus fruchtbar an reiß, zucker-rohr"N ch^m/ ^wem oder meth bereitet wird. Es aM m Dich S F ,von ochsen, schassen und allerhand M-- ? sich all^

quemlichkeit hat die Franzosen veranlasiet ^ntavLj. dL

setzen; sie sind aber durch verräther » ^^ ^ ^

gemacht worden. Der ffuß MananM,land, und giebt es auch gold-sand darum zln

cke Ksck^L^le.