dirte
apu
apu aqu
495
Ndj^/arthago, Athen und Rom , legte sich anfangsMsaiyMvnische Philosophie, hernach aber auf die Rechtsge-M erhMs,' und gab einen guten Advocaten ab, wodurch erMch k Allste, nachdem er das seinige durch reisen undLeiste,, !s?Mrde, alles zu erforschen, verzehret hatte. AMtam ihm die Heurath einer reichen wittwe zu statten,^udentilla, die von Oea war, welche stadt jetzo Tri-
Nthx '. Weil aber die unverwandten der beyden solM' dieser^ih^j^ solcher Heurath nicht zufrieden waren, verwickelten' schweren proeeß, und gaben ihm allerhand ubel-^e >derlich der hererey schuld, als wodurch er diese witt-^>2 gebracht hätte? Der vroceß wurde vor Claudro^uiÄ^r eben kroconwl in Africa war, gefuhret, und schriebHE die vortrefliche Vertheidigung, so noch heutiges»Hit. "Handen ist, und den titul Omcio äs ^8^ üve M°Io8^^uiejv Mr diesem wercke sind noch folgende schrlften vonReiche ' XI. bücher Nemmorxbosson oder äs ffimo,
sMe'uein, wiewol ohne gründ, die Überschrift äs LimoUn gülden,dem die Alten dieses werck wegen seiner artrgke t!E.genennet, aber damit nicht auf den eselgezielet; m-Wtelie ,^ trattat äs Uunäo, welches mit dem, so unter An-Zantzij^Mien von eben dieser Materie herum getragen wird,HliNehr^^em kommt; ein anderer äs veo8oLrsu8, oder80MU8; drey bucher äs HablMäme äo-cbs.i'? NLNvitLts kläwms kkilokxdl; undkloriä^ oderMhgMvrnathien aus den declamationen,welche Apulezus zuIII^ / 2ea und anderswo gehalten. KWI. I-arui.
r. iii). vill. äs.civil. I)ei c. 12. <L iy.
>,^ä. iry. 8crr'r,er-rn, in vitL Lxuisji. b'ca/r-
^stefMlische Familie, war zu Rom, und ^d aus selbiger^ter dKntlichen ehren-stellen gelanget. So findet sich schonL. Valerio Potlto em k1sw8
V. ;o. in brimäl. P- IZ 4 -
K..1,' Ums iabr II V 1 -^. L N. ;684- L. zoo. em
pania ',^der mit M. Valerio Corvmoße^Ä^" war. Damals erhielt der pöbel zu ,Rom,v sowol als die katricü zu denen höchstenin der Republick gelangen konnten. Apule-^iljjg.^esvndere belagerte in Umbrien die stadt Äegumum,diarni genannt, und eroberte diM^ erstlich rmdurch verratherey, worauf die Romer emecolo-^lusK^Hetrurier dahin setzten. I.E/, X. 5,. lsgg. C. A-^hla,v,?^urninus wurde unter denen fünf nmnuern mit er-Krmtz-streitigkeiten mit denen Persianern zu schlicht-^1;. 6> und S Avulems waren Mit unter denenernenmt wurden, das von denen LlgustmernU A eroberte land auszutheilen. 4- L.
turnrnus war zu den zelten^ da M. ^laumus
e > /' ^nd C. Sulpicius Gallus Bürgermeister warm,
w5strik7^''Xd.V.44. So wird auch beym V,vio exwTXix.
blsbis gedacht, welcher 2.. AKuleius Salur-^ÄUen, welcher viele Händel angefangen , und auf dwpI«^z>Aestreiche gekommen. crce^o,örur.6r.
lli«^ ^ b/lario p. 1)4. ^6^- äs vir. ist. ;7-
II. 12. stell. civ.I. p. V-. ^ll^ule-
^ e^unu8 klestis ^ und ein vertrauter freund von Ctce-b,. Avm d'l- VI-1. XIV. 6. M.Apuleius. -»e-» bstst.X.n.
Telsus, ein verwandter des Kaysers Aiigustl,Mliig^IrwE^ ^mt Sexto Pompejo, sn deMiahri4.nachvü, io aufdas letzte jähr der regierung dlefts Kayftrs
diesem jähr gienge die zehlung drr RömischenAisvx« iv rr mit Tiberio vorgenommen hatte, welche auf vier? beiq^hundert und sieben und dreißig tausend Personen^'»7 iu end. Li-. stb. I.VI. Ilst c. 2l. 6cL ^ in Miisl. Es wäre auch noch em ande-
^ lug Rufus, welcher in dem jähr 289. samt demBürgermeister war.
N WM relsus, ein Artzt, von Cmtur.pa, heutigsv^ungUlmSicilien genannt, gebürtig, ward unter derum das jährund weiter hinaus bis 5;
l^jesrs K sedurt berühmt. Scribonius Largus fagt, ertzy.'lehr^Mrs, wie auch Valentis, eines berühmten Artz-2 'ev, ^fier gewesen. Er wird auch von Marcello Em-derjxÄ^V Theodosio und Gratiano gelebet, unter dielsr^unst aeüuH ^esetzet, welche am besten über die artz-dem ^en haben. Man schreibet ihme einen trac-.uüer-bau zu, den wir in den Baseüschen edi-ig> und 154°. unter dem titul
ander« stkb. XX. haben. Man hat auch
4,«...wer» edlston unter den wer-
st» Av«^.evn zu Hbb. XX.
ausgegebenen uiuer ven wii-w Celso ^Ewi« einen tractat äe Hsrbi8, den mana/^Üi a!Nt, als ^"^' es erhellet aber aus der schreib-st cineWrieben w^"u Elches buch zu zeiten Augusti undültvniA^L Ware ; uberdlß ist auch die schreib-st- , u? Weltwelsen lM geringsten Nicht gemäß.
??v. "'^omxgs. nieäic. säit. üenrici 8tepstan.
^^be,n t!t um , forderte Furium Camillum
"wmph M,^Holdsten zu verantworten, weilen er^ versser Pferden bedienet, auch die von den
Vejentern eroberte beute ungerechter weife ausgetheilt habe.Dieser berühmte mann wurde auch hierauf ins elend verwie-sen. Siehe Camillus, (. M. Furius.)
* Apulia, ( Simon äs) der 9. Bischoff zu Ehester, wor-zu er an. 1206. eingeweyhet wurde. Er war erst Vecanu8 zuJorck, und wie Matthäus ^eümonLüerienli8 meldet, ein sehrverständiger und gelehrter mann. Unter ihm soll die stadt Ehe-ster an. 1222. in gewisse Parochien eingetheilet worden seyn. Erstarb an. 122;. im monat sept. nachdem er 16. jähr in seinerkirche, darinnen er auch begraben worden, vorgestanden.c-V^-rpr». äs Lpilc. stnZI. k. I. p. 460.
Apulien, bey den Jtaliänern kuglia genannt, eine grosselandschafft nn Komgreich Neapolis, und ehemals ein absonder-liches Hertzogthum. Rogerius aus Normannien wurde vondem Gegen-Papst Anaclelo II. ums jähr uz«, zum König vonApulien gecronet, von dem Kayser Lothario aber vertrieben»und Reginaldus zum Hertzog von Apulien ernennet. Bey derbelehnung stritten der Papst und Kayser, ob diese landschafftein Reichs-oder Kirchen-lehn sey, welches endlich also beygelegtward, daß der Papst und Kayser zugleich an die sahne griffen,und Reginaldum also belehnten. Als aber dieser an. uz7. ge-storben , hat Rogerius sein land wieder erobert, und den PapstJnnocentium II. nachdem er ihn durch seinen söhn Wilhelmumgefangen bekommen, genöthiger, ihm den Königlichen titulwieder zu geben. Nach der zeit ist es als ein besonderes König-reich von Carolo Llauäo, einem söhn Caroli von Anjou, undvon andern Printzen beherrschet worden, bis es endlich an dieSpanier gekommen. Es wird dieses land, so zwischen demApennin südwärts , und dem Adriatischen meer nordwärtsliegt, getheilet in Apuliam Dauliam, jetzo Capitanata genannt,welches sehr fruchtbar doch nicht gar volckreich ist, und ApuliamPeucetiam, nunmehro sseria äi Bari, welches herrliche Vieh-weyde hat. Die vornehmsten städte in Apulien sind jetzo Andria,Ascoli, Bari, Barleta, Bitonto, Bovino, Gravina, Lu-ceria, Manfredonia, Trani, Troja, Venosa rc. Die Jesui-ten besitzen einen grossen theil dieses landes. Obgleich Apuliensehr reich an körn ist, so wird doch das getrayde oftmals von dergrossen Hitze gantz verbrannt, und das gemeine volck in selbigemlande so gedrückt, daß es an vielen orten , auch wohl in denfruchtbarsten jähren, Hungers stirbt, indem das körn meistensnach Spanien gefuhret wirb. üb, VII.
-rr,„. JtNl. reist.
Apurima , ein fl«ß«» vem mittägigen America in der pro-vintz Peru, entspringet aus der landschafft Parino cocha, amfuß drö gevürges Cordillera äs I08 Anbes genannt, fliestetbey Cusco vorbey, und fallet nach einem lauff von sechzigoder siebenzig Spanischen Meilen in den fluß Laura oder Rioäs Marannon.
Apuruvaca, bey einigen Caperuvaca, oder auch Piraquegenannt, ein fluß im südlichen America, im lande Guiana,,st der gröste in selbiger gegend.
* Avustius, (L.) ein Römer, war in der Römischen ar-mer , unter dem Römischen Bürgermeister Sulpitio, I.LMM8,und verrichtete verschiedene expeditionen gegen den König Phi-lippum in Macedonien. L-v-«r, XXX. 27. Eben zu dieserwürde ernannte ihn der Bürgermeister L. Cornelius in dem krie-ge mit Antiocho. Ic/eM XXXVII.;. Er wurde auch unterandern gebraucht, eine colonie in das Turinische gebiethe zuführen, /iüv» XXXIV. 5;.
Aquadolce, oder Glecinero, sonst Athyras, Atiras undPidara genannt, ein fluß in Thracien, ergießet sich in denPropontis oder in das meer äi Marmora, auf der feite, wodie stadt Selimbria gelegen.
* Aquä, oder sä Aquas, eine stadt vor dem in Mösien, beyAegeta, nicht weit von des Trajani brücke. Es hat auch vordiesem ein Bischoff allhier gesessen, wie sich denn einer diesesorts dem Lousilio Lbslceäonsnsi mit unterschrieben.
nor. ord. LM. II. 8- H. 47-
Aquäus, (Stephanus) auf Französifch l'ffigue genannt,Herr von Beauvais, machte sich unter dem Könige Francisco I.nicht allein durch feine thaten, sondern auch durch schritten be-rühmt, insonderheit gab er einen weitläuftigen Lomments-rium Über den Plinium heraus, welcher an. gedruckt
/oifX MULL, wäre ein sehr kostbares brunn-wasser zuRom, welches der Papst Sixtus der V. zwanzig merlen wert,mit ohngefehr viermal hundert tausend thaler Unkosten dahinleiten liesse, ivr.r V.
* Aaualacma, ist ein dorfdes Hertzogthums Urblno in demKirchen-Staat, an dem fluß Cantiano, ohngefehr zwey meilenvon der stadt Cagli gelegen. Er ist wegen kemer andern ursachmerckwürdig, als wegen dem sieg,, den Narsts dastlbsten überTotilam den König der Gothen erhielte, allwo auch dieser letz-tere das leben verlohre.
Aauapendente, lat. Lcula oder LguulL, eure Italiänischestadt im Kirchen-Staat gelegen, mit einem Blßthum, so un-mittelbar unter den stuhl zu Rom gehört, liegt zwischen Sienaund dem Lac äs Bolsena, und einer hohe, und hat von denenda herunter rinnenden wassern den nahmen bekommen. Diestadt ist groß, aber nicht volckreich. Der Bischöffliche sitz istan. 1647. von Castro h,eher verlegt worden, weil die ein-
Tt 4 wohner