Band 
Erster Theil. A - Be.
Seite
504
JPEG-Download
 

504

ara

phrat fällt, und am gebürge Taurus. Sie hatte auch ein Biß-thum, welches unter dem Ertz-Bischoffe zu Melite stunde.

Arablay, (Petrus äs ) siehe Arreblay.

* Arabschah, Ahmet Ben Mahomet, welcher unter demnahmen Ben Arabschah besser bekannt ist, ein sehr berühmterLehrer des Musulmännischen gesetzes, wäre von Damas ge-bürtig , aüwo er in dem 854. jähr der Heg. und 14;--. jährnach Christi geburt starb. Er ist der urheber folgender bü-chern. Das erste tragt für seinen nahmen: kskelckm sl LKo-lsls, der nutzen der Califen, oder der nutze, so man ausryrer Historie ziehen kan. Das andre ist, äZiaib -ü N^c-äur 6 Mbb-rr l'imur; die wunderbare tvürckungen inder erzehlung der geschichten des Timurs. Diß ist dieHistorie des Tamerlanö. Das dritte ist ; Lrlslnä al moüä beitsubiä, ein tractat von der einigkeit GOttes.

/or, bibl. Orient.

Aracan, ein Indianisches Königreich jenseits dem ffuffGanges, stößt gegen mittag an Pegu, gegen norden an Tirpa,gegen osten an Ava und Brema, und gegen Westen an den In-dianischen meer-busen. Der fluß Chaberts durchstreicht dasselbe,und an dessen cinfluß in das meer liegt die prächtige stadtAracan, und nach dieser ist Sandar die beste. *

* Aracena, ein flecken im Spanischen Andalusien, zwischenSeviüa und Feres.

* Arac-Gelaran, Neiirsne, ist ein grosses land in Cbusistan,einer provintz des Königreichs Persien.

Arach, Petra, lat. kstra äelsrü , Lyriscopolis , iVlonsregslis, die Haupt-stadt in Lrsbia kekrL-l, und ein Ertz-Bischöff-licher sitz, unter dem Patriarchen von Jerusalem , vor zeitenaber unter dem von Alexandria. Sie liegt auf einem hohenfelsen, und wird anjetzo , wie die meisten davor halten, He-rac oder Krach äe Montreal genennet. ?.«. Ilb. VI. c. 28.lib. XVI. pes/kM. Lc.

* Arache, (l') I-ina, 1.1,108, ist eine stadt des KönigreichsFetz in der provintz Asgar, samt einem Hafen bey dem aus--usse des Lucus in das Atlantische meer; die lands - leuth nen-nen sie Arais. Sie ist ziemlich vest, auch mit einem nutenschloß zu ihrer beschützung versehen. Die Spanier erobertensie in dem jähr 1610. der König von Marocco nähme solchein dem jähr 1689. wiederum ein.

* Arachiele, (P. Cacciatura) kttilof. L Tlieol. vocior, undArmenischer Mllionsrius, war von Arzerom, einer stadt inKlein-Armenien, gebürtig, und kam schon in dem fünfzehendenjähr seines alters nach Rom, in das Lemmsrium, allwo erden studien obläge. Er wurde darauf ein schüler in dem Lol-leZio von fortpflantzung des glaubens, und wurde daselbst zumVicentiaren in den höchsten wissenschafften gemacht. Mit sei-nen predigten erwarbe er sich zu Venedig, wie auch zu Constan-tinopel, einen grossen nahmen, und die gelehrte wett hat vonihm folgende schriften: 1. ) 8umms OliiverL IbeoloZi«, istzu Rom an. 172;. gedruckt worden; 2.) Oniverlse IdeologieIpeLulLtivD, cloAinLtiLX, poiitivN 6c moralis 0PU8, welcheskurtz vor seinem tod in zwey folianten die presse verlassen; ;.)Eine einleitung zum Christlichen leben, in Armenischer spräche,an welcher eben gedruckt wurde, als er starke, und welche derAbt Micatar zu St. Lazarus vollends besorget hat. Er starbden 2. may 1740. in Venedig, da er 74. jähr alt wäre. Ge-lehrte Zeitungen äs an. 1740. X. 78.

Arachne, Idmons tochter , eine Lydische jungfrau, warso kunstreich im sticken mit der nadel, baß sie sich die göttinMinerva darinnen zu übertreffen rühmte, worüber diese sichdermaßen erzürnte, daß sie die Arachne sehr übel tractirte, undalte ihre gestickte wercke zerrisse; woraufArachne sich vor grossemleid erhenckte, von Minerva aber m eine spinne verwandeltward. OvrN. lib. VI. inet. lab. I. /Vi». Ilb XI. L. 24.

* Arachosta, eine in der gegend der Massagetcn durch dieSemiramis erbaute stadt,welche auch Cophe ist genennet worden.Plinius nennet das land, in welcher sie liegt, auch Arachosiam,und gedencket auch des flusses Arachosii. Candahar ist vor zei-ten auch Arachosia genennet worden. ttastMa««, bsxicon.

* Araciel, (Manuel Perez äs ) und Rada, Ertz-Bischoffzu Saragossa, wäre zuvor Bischoff zu Leon gewesen. Er hat sichdurch seine tugend, wissenschafft und freygebigkett gegen de-nen armen hervor gethan, dahero er von jedermann hochgeach-tet, und für den würdigsten Prälaten in gantz Svanien gehal-ten worden. Er starb zu Saragossa den 27. sept. 1726. da erbey nahem das achtzigste jähr erreichet hatte.

* Aracua, oder Arachova, ist ein grosser flecken Griechen-lands in Livadien, zwey weilen von dem Golfo äi Lepanto ge-legen. Man haltet solchen für das alte Ambrissus, eine stadt,so unten an dem berg Parnassus in Phocide gelegen.

Aracuies, oder Aracuites, sind Süd - Americanische völ-cker in Brasilien.Ihr land ist an der Hauptmannschafft von Per-nambuco.

* Aracynthus, ein berg in Acarnania, wie Plinius berich-tet. Stephanus aber setzet denselbtgen in Bootien. Virgiliusthut dessen Meldung eclog. 2. ttmpluori O^rs-eus in ssciseo ssra-cyntbo. Hier entstehet nun die frag , wie der berg Aracynthus,da er doch nicht in Attica gelegen, möge monr äÄreuL geheissen

ara ^

werden? Hiebey scheinet nun die meynung SttE'"" W'yn, welche diesen berg in Böotien setzen, die bei «AöB.dann da Amphivn genennet wird V 71 LXU 8 , d. u^ roder der Thebaner, so ist erstlich gantz natürlich, vay ^seiner music auf denen bergen Bootiens habe ho"" Etreffend nun naher das Wort ^t-eu 8 , welches ma»herleiten will; so hilft sich äs la Cerda mit denen vey^gungen Fulvii und Germani. Der erstereLcttsu 8 so viel als I.ittorLli 8 , und werde bcv Dttb. v. LÄÄ für sicm 8 gebrauchet. Der letztere

ÜÄLU 8 für 8 LX 0 IÜ 8 und ?etriLotti 8 , weilen ln de

sprach das Wort nicht nur ein ufer oderauch loss mari 8 xetricolk fürnemlich bedeutet,xismsnt.

Arad, Arath, ein König im lande Canaan s M ^der sich den kindern Israel entgegen setzte, und W. ^zug durch sein land verweigerte, darüber ihn GV" Mör-der Israellten gab , daß er sein leben st>utt UsiMMlohr. Alle seine städte wurden verbannet, und 0 gch, z;.ma, das ist, äusserste Verwüstung oder verbann» » S, l'^

. XXI. v. i. leg. L XXXIII. v. 49 -

Arad, Arath, ein gebürge in Asien , ist ^

grossen gebürge Taurus, erstrecket sich zwischenund Caspischen meer, von osten nach westen ,die länder der Mengrelier, Circaßier, AMnenAsiatischen Tartarn. Dieses gebürge ist uberan» Mstets mit schnee bedecket, führet auch in den lano .es sich verbreitet, unterschiedliche nahmen.

Arad, Lrsciium, eine Kayserliche vestung VrMch'Mcc,indem Awader-Comitat, liegt an dem fluß ^die Siebenbürgische grentze, und ist nach d«»frieden recht bevestiget, und zu einer grentz-v^"..enHmeswar gemacht worden. In den vorige«./^

vrt etliche malen von den Kayserlichen und TrE" ^den , und zuletzt diesen in den Händenihn als ein grentz-haus verwahret, bisHeußler und Mercy ihn mit; 000. Teutschenunversehens wegnehmen wollten, weil aber sE M«^,kundschafftet wurde, giengen ste auf den ftmv,^' Mviantiren, und die Kayserlichen quartiere übersah . hFschlugen ihn unweit Temeswar in die flucht/,!!,viele nach Arad salvirt, wehrten sie sich darmm'der ortinvölligen brandgerieth, undinitstürm» gA ^^1,1698. ward er aufs neue zu bevestigen häE -Mselbiger ehe Temeswar an. 1716. in Kayserlmstso nahe an den grentzen des Türckischen gebielhs wMer ^der fluß Marosch abscheidete; so wurde hier Ezwischen den Christen und Türcken getrieben.ses nahmens , Lomit3tU8 /Ir3äieMi8 , liegt zwll ^ Mder Siebenbürgischen grevtze, und dem Toromnader Comitat. die ^ ,40^

* Arad, lat. Onager, Syrisch ein brache- ^chl'v^Eder Amoriter, lag auf der Arabischen greEilunfl U Dgelobten lande, und fiel bey allgemeiner erntym aSUj. »ten landes dem stamm Iuda zu. Sie Hatte ^nig, welcher von Iofua erschlagen wurde. ^ ,

Clericus in l. c. Xum. mev es

leg. ^0/ XII. 7.14. Clericus in I. s. dium.mals noch nicht gäntzltch aufgerieben worden y,heißet, daß Iosua allererst den König von AMund gefangen habe; und also erst dteses^A UMA^was weiter im buch Mosis stehet: die kinder IstE

aedacbten Könias verbannet, und lisrma, das w-

omslk. K

gedachten Königs verbannet, undtes genennet. Nach Eusebii in on^.—.Hieronymi inIoci8 eaäsin vose bericht, svU-j.,§,weit von der wüsten Kades, 4. Meilen von Svon Hebron gelegen haben. Reland in jmuthmasset, daß ste wieder erbauet worden , a»^,

gehabt, welcher auf der kirchen-versammm-w

schienen.

e- ^

Aradi«, -in Aftimmr

M

welcher- Eine nrst (unds ,,, dem

^LÄLuch gKI ^ nachgchends

M aufrecht A/ und zu ehren Me

^us u^d^/ uaht' hA^^ stadt m Wän/cren,ken voA Archnsta ae,A„ . Torw/a, we/che auch,^F^TurckuAls BGWm"-5 ^d. In diesen depdm"Ucher^mWZner, uunmchro aber UeMem ^ verwüstet.

nistHen von stiften in einer grosten und wflt s ^

Mai LK'-m, naL«Mabien, gelegen! D-e MfL-

Neu q^Mangen, stf ^ den tempei zu

und stfb müdem

denn darauf de/üchen gegen abend dm

auraii^E^ ste Unt^n liautze uacht wer ihre ei/st

Anstaue, d:e »>,A5' dem fuß des derges,/,KdPatriar^" that M«a pstsrim im vorrath mst /dckdts

AdraN^^mmen, womit steden teusel,

'vMsMac vech-KA dep diesem berge an der oM"KF^nvem wogen, zu treffen rermeMN- AM