Band 
Erster Theil. A - Be.
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Leg^//ar. ÜL pstris llomeri. ?oss äs bell. 6r.* ^rt. Lr-a/lrr. in säsg. ö«?/e.

^iciz , von Sicyon gebürtig , hat äe IIskus 6eo-denp« ^-O'^prLis geschrieben. Plinius gedencket seiner^^rya^ssstubenten, die er zu ausarbettung seinesbuchesauch NA" Historie gebrauchet. Jngleichen erwehnet sei-/ ulanras.

^mcaki^b/ ein tragödien-schreiber von Tegäa, einer'N dq^aviens, gebürtig, lebte um die KXXXII. Olymp. und?;iz wg^rtahr vor Christi geburt. Er schriebe zwey und sie-M, a, ,ssAn, nnd trüge nicht mehr dann zweymalen den^"ber bun^'Auf dergleichen wercke setzte,

gs'H Lxiüolsrum Larionicarum , welche in Ls-

Tk^ldeg AAuvnumstehet.

sahx acht ßssA Wenienser, mit dem zunahmen der gerechte,Themistocles. .

vvlcks anstünde"; w'äcZch Olym^ KXXlVvor geschehen; aber Aristides

'.z, L. ^"^lauffOlymp. bXXV.^i. II. L. 274.^.

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07c bey Athen beruffen, und ivohn-

sZ Acst^ania fv Alamma bey. An. 275. commandirte erBöot,>n ^vuhmten schlacht, so die Athenienser^^rMrches -«A? ^tder Mardonium erhielten, und durcheinnÄ vereima?«" beredete er die Griechen, sich widervAah'Ne g'Aen; schaffte auch zu solchem kriege eine ge-s.!'ach ^^ir8 od??Z.A alle jähr in 460. talent, deren je-ivAcher ae,i^A?nf orte unserer muntz machet, bestand,a^u werden muste. Endlich aber starb er

hMattetAstalt den« ^ aus gemeinen Mitteln muste begrabenu„d N" auch die Republick seine beyden töchtersöhneLysimacho den nöthigen unter-chA' Austidis rode, welcher in dem 2. jähre

bü^v, a»6 wan kN: 0. 287. L. U. 7517- L. L. 467. er-kvnä?, d^an „oALenaue Nachricht. Er retirirte sich vonMe siA* auf MX °"ber ihn votirte, und indem sahe er emen^ bicht seine bannisirung aufschrieb. Er

schalten, ihn von der Ursache seiner strm-

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davon. Er wur-

äsLc>er. OrLL.

ni^veist^rere, eine tochter Nearchi, den sie auch vor ihrenAechi -N ber mahler-kunst erkannte, war eine vortreflichei?aderns.,W ^eit, und hat einen überaus künstlichen und!>s .^otts^avolgenLlLulaxium verfertiget. XXXV.

^ c. 7 ^^nTLolog. p. 128. Sandrarts Acad. wm. II.

z^^ustxb s Ms Proconnesus gebürtig , ein söhn Democharislzs ^bte in der KV. oder KVI. Olymp. L. üi. 242g.°u den zeiten Cyri und Crösi; war ein Poet und Hi-sst' als ex ^ wird gemeldet, daß rnan ihn desselben ta-ikn?s Proconnesus gestorben, in «sicilien, und zward!? iu ehr°„ Habe, als ob er gelehret; daher die Sicilianera>/M altar gebauet, und geopfert. Plinius mcl-A»l Hü>em »A auf der insul Proconnesiis die stete des Aristeassc» ^ lA„ auübe unter der gestalt eines raden fahren gesehen.-Q Und !„a Haß er nach seinem belieben seine stete von sich las-UlvAer. nehmen können. Strabo hält ihn für einendki^alw-^w übrigen hat er ;> bücher von den Arimaspiern,1, iß, von dem Ursprünge der götter, welches voller fa-./b^V'Arcben. lib. IV. c. 14. lib. VII. c.

L^isteaa , lib. XIII. c?^. lib. IX. c. 4. Lc.

Uiivvin, ein gebohrner Jüde, war am Hofe des Königs«v^ten o-Abelphi in Egypten wegen seiner geschicklichkeitN^efag^,Landes sehr beliebt, erhielt auch die freyheit vorM ae 1 . en von seinem volcke. Er ward von demA, Hohenpriester Eleazar zu Jerusalem abgeschickt,ssistAt-büLAHrte und weise männer, so das gesetz und die»e>, a, zg A? aus dem Hebräischen ins Griechische übersetzend,»/uud^i^ajten. Eleazar gab von jedem stamme 6. perso-ke^U)er »insgesamt 72. die man gemeiniglich die 70. doll-' I und Aristeas beschrieb die Historie von allemtsA V o AI solcher Übersetzung OIvmp. LXXIV. 1. L N.W» kströ^4- vorgelauffen. Es befindet sich in der biblio-E'Uyd^Lin Griechisches werck, ist auch sonst bey dem Io-^elMas sAwnders zu verschiedenen malen gedruckt, welches§T?Hiuo 1 AH ms Latein übersetzt, und welches vomÄlst u gx,, Blgne und andern für die Historie desjenigen

vch,Il>e«ffVN wird , dessen Tertullianus und andere der^usk 2 ui>i,-!„' Allein andere unter den Lriricis / als Vi-! den ' .Scaliger, haben diese schrift, und alles,^1. A» , Allmetschen gesagt wird, nicht ohne gründ7N0 glauben, daß es von einem Juden ertichtetUi>. s,' in Zpol. L«M. lib. IX. xr-rp. L in cbr.

^1. ü^oncl. iNexo». pr^k. Lcl Lenrm. /.«-l. l^r, k, i^äUox,ssuil. be civir. L. 4. L/Mero». prol. 6. in X. 1 .

v.ulbb.^ Lbr. Lcl buleb. lib. V. c. 8- öe.-

lvr>°. ^ contra bitt. Lriliese. v«« O«/e«

Me!>, sH, ( Alexis ) ein Xomopkylax und OeconomusK^Kich ^vnstantinopel, lebte in der mitte des XII. Leuli,

,^-c k„'-wie -s , der ihn mit scheelen äugen an-

s^ii k sieben öaß er durch den Ollmcismum auf ic>.

uA^vandunter dem bey dem OllmLismo gewöhn-st ä. ? vcherl,/jsA5dv mehr ansehen und gewalt, als der frey-><Ud .? 271 "7k ves volcks anlli'.iiv-> m-lLä Nlvmn i.xxiv.Z.7 A.

'Achla

me zu fragen, da die antwort diese war: er kenne Aristidemnicht, aber das mißfiele ihm, daß er sich so eifrig bemühet ha-be , vor andern den beynahmen des gerechten zu erhalten.Themistocles war an dieser fache am meisten schuld; dagegenAristides, als Themistocli ein gleiches begegnete, nicht unterder zahl seiner feinde begriffen war. So gerecht dieser mannwar in seinem leben , so wenig hielt er nach den regeln derdamaligen politic auf treu und glauben, wenn der nützen desgemeinen Wesens ein anders erforderte, so daß er den Athemen-fern rieth, einen cyd zu brechen, den er in ihrem nahmen selbstgesthworen hatte. c?o^e/. O/ono> . i>b. XI.

c. 47. lib. I. Lonlol, sck Hclviam LÄP.

Aristides, ein Platonischer kkilolbplnis von Athen, lebteim II. s-LLulo unter dem Kaystr Adriano. Er war der Christli-chen religion zugethan , und schrieb vor dieselbe eine herrlicheschutz-rede, welche er dem Kayser übergab , die noch zu St.Hieronymi reiten vorhanden gewesen, und davon Eusebmsmeldet, Kill. lib. IV. c.;. L 5. äs lcripc. scel. L Lp.

Z4. sä MLZ. oral. La>d. simäl. <L msrtyrvl.

)lristides von Mileto, ein Griechischer scribent, den die Al-ten oft anführen, man weiß aber nicht, zu welcher zeit er gele--bet. Er hat eine Historie von Stecken, eine von Italien, undwie es scheinet, auch die von Persien geschrieben, welche Plu-tarchus anführt. Der bskolickles kinäsri legt ihm auch bey,daß er die geschichte von Cnidus aufgezeichnet; es ist abernoch »»ausgemacht, ob es dieser Aristides gewesen. Djß aberist ungewiß, daß er ein werck von verliebten Unterredungen un-ter dem titul Mlsliscä verfertiget, dessen Plutarchus und Ovi-dius gedencken lib. II. trill. in psrsll. minor. c. 4, n.

12. 1;. Lc. in Lrsllo. kinä. in oä. ;. xyrb.

<sv/>rc^. ĻrV,'.

'Aristides, ein gelehrter Sophist, oder Redner, verfertigteunterschiedene reden, so noch vorhanden, und von Cantero insLatein übersetzt, von Stephans aber an. 1604. in ;. wm. her-aus gegeben worden; solche zeugen genugsam von seiner fürtref-ljchen beredsamkeit und geschicklichkeit in der Historie und Phi-losophie , vornemlich aber in Staats-sachen, wie dann vieledavon von dergleichen Materien handeln. Er lebte unter demKayser M. Antonino LKilolbpKo, und wäre wegen seinen qua-litäten aller orten in gröster Hochachtung. *

Aristides, ein mahler aus der stadt Thebe in Thessa-lien , war der erste, so sich unterstanden, die affecten dermenschen mit dem Pinsel abzubilden, pflegte aber seine fär-ben rauh anzulegen, und nickst fauber zu mahlen. Doch wur-den feine stücke fo theuer bezahlet,, daß der König Malusfür eine tafel 100. mlems gab, und für eine andere 6000. fester-tien bot. Wenn Aristides gelebt, ist ungewiß: denn obgleichPlinius behauptet, daß es zu den zeiten Apellis in der LXII.OIvmp. geschehen, so schreibt er doch ferner, daß in derXLIII. Olymp. Euxenidas des Arckidis lehrmeister, undwiederum, daß Aristides in der KXXXVII. Olymp, ein scha-ler des künstlichen bildhauers Polycleti von Argos gewesen.Woraus zu schließen, daß wohf z. dieses nahmens, und ei-ner von ihnen ein bildhauer müsse gewesen seyn. lib.XXXIV. c.8. Sandrarts Academ. wm. I. k. II. lib. I. x. r>.

* Aristides, von Locris gebürtig , muste an einem bisse

von einer Wiesel sterben, deswegen er vor feinem tobe sagte,sein tode würde ihm viel angenehmer seyn, wenn ihn ein lö-we, oder sonst ein grosses thier gebissen, weil doch ja der todeine Ursache hätte haben müssen, wenn es nur nicht durchein so verächtliches thier geschehen wäre. v. U.

XIV. 4.

* Aristides Omintilianus, lebte bald nach Christi geburt,

und schrieb;. bücher Marcus Meibonius hat

selbige ins Lateinische übersetzet, und denselben gelehrte an-merckungen beygefüget. Eben dieser schätzt ihn unter denenyvn ihm übersetzten alten KIullLic nach dem Aristoxeno vor denältesten. bibl. OrM. Vevs I. 12.

Ariftion, ein berühmter Athenienser, war bey dem KönigeMithridate in Ponto wegen seiner geschicklichkeit in mossm anse-hen , und wurde von demselben an die stadte ck Griechenlandabgeschickt, um sie zu bereden, daß sie sich nickst unter dasRömische joch begeben sollten. Dieses Richtete er sehr wohlaus, und brachte es bey seinen lands-lcuthen datM , daß sieaäntckcb die vartey des Mithridatis annahmen. Doch wüstesolches Sylla zu seiner zeit zu rächen, welcher, als er Athenöbmenommen, den Aristion vom altar des tempels , dahin erArchelao, einem Hauptmann des Mithridatis, ge-

nerva niedermachen ließ. m Lruc.

Aristivvus von Cyrenen, der altere genannt, em schuler So,

,väkis , lebte b. II. z 60 . Olymp. XLVI. ;. ss. N. ü. L.

2Y4.^ Er stiftete eine neue philosophische stete , die Cyrenäischegenannt, und giebt man ihm jchuld, daß er der erste gewesen,d r von seinen schüiern geld genommen. Übrigens wüste er sichin alle sättel zu schicken, trug kein bedencken, steh an grosserHerren Höfe, und sonderlich an des Tyrannen Dionysii seinenfinden zu lassen, mit frauenzrmmer umzugehen, und guter ta-ge zu gemessen. Als ihm solches vorgewvrssen ward, antwor-tete