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Erster Theil. A - Be.
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rbyoloZica , in gua guicguiä kmiäsmenM Lrtis Lbsolvlt, cba-isckerum Ic. Zenericorum, clilkeremisruln ipeciücLruln, Vs-rietstmn L nominuin tbeoria, rationibus clemonstrLtur LLXLinplis comprobslur. Merkwürdig ist , daß, obsthon Ar«tedi gemeidter Massen für den Seba gearbeitet, und von ihmnicht das geringste für feine mühe empfangen hatte, dieser den-noch , wiewol er sehr reich wäre, aufdes wirths begehren nichtmehr als fünfzig gülden zu dessen begräbnis beytragen wollen.Der Wirth thäte also das übrige von dem feinigen hinzu; behiel-te aber hingegen die nEulLrixm,und wollte solche öffentlich ver-ganten. Allein Linnäus handelte mit ihm; und weil er nichtmit genügsamem geld versehen wäre, gienge er zu Seba, bätesolchen, ihm die noch mangelnde zwanzig gülden vorzustrecken,bis er aus feinem vatterland geld bekäme. Allein Seba verhof-fete die niLmiIdripm an -er gant um nichts an sich zu bringen,und schlug diesen vorfchuß ab. Es fand sich aber zu allem glückLinnäi gutthäter Georg Clifford, welcher das geld gantz gernebezahlte, und alles Lmnäo überliesse, sich aber nur eine ab-schrift davon nähme. Vita ?. Lrteäi SUÄ. Lar. .llniiiLo , xrN-milla iLktbvologlT. Gelehrte Zeitungen.

* Artembarus, ein Medifcher grosser Herr, hatte einen söhn,welcher als er noch sehr jung wäre, von Cyro, so ebenfalls einkind, und für den söhn eines hirssn gehalten wurde, mit schlagenübel zugerichtet ward; worüber sich Artembarus bey Astyagedem Medifchen Könige beklagte, und ihme dadurch gelegenheitgäbe zu erkennen, daß Cyrus fein groß - söhn wäre.lib. I.

2lrtemidorus , aus der stadt Cnidus in Carien, Theopompisöhn, lebte zu Augusti zeiten, lehrte die Rhctoric und Griechi-sche spräche, und war ein vertrauter freund des Bryti, so, daßauch dieser ihm von dem vorhabenden anschlage wider CäsaremNachricht gab. Artemidorus setzte solches mit allen umständenauf, und übergab diese wichtige schuft an Cäsarem, da er ebennach dem Capitolio gieng. Aber weil sie dieser nicht alfobaldlas, war Artemidori mühe vergeblich, und Cäsar von den zu-sammen - gefchwornen umgebracht. m Lack.

lib. XIV.

Artemidorus, von Ephesus, sonst auch Daldianus ge-nannt , von der stadt Daldia, allwo seine Mutter zu Hause ge-hörte, lebte zu den zeiten Antonini kü, wie man aus seinenschrifren abnehmen kan. Er legte sich auf die kunst, träume zudeuten, und verfertigte davon ein werck, welches noch vorhan-den , und anfänglich zu Venedig an. i;,8. Griechisch, hernachmit ^ohannis Cornarti Lateinischer Übersetzung von Rigaltto zuParis an. 160z. gedruckt worden, welcher letztere auch einigeanmerckungen hinzu gefüget. Artemidorus hat gleichfalls einentractat vom wahrsagen, und einen von der Chiromantie ge-schrieben.

Artemidorus. Es sind sonst noch unterschiedene dieses nah-mens gewesen, als ein OrammaüLus von Tarfus, dessen Stra-bo gedruckt; ein kbilolopbus, der zu den zeiten Trajani gelebt,und dessen Plinius lib. III. c. n. erwehnt. Wiederum einermit dem zunahmen lkrilkoxkaueus, weil er ein difcipul des Ari-stophanischen Byzanz gewesen, und ein Lexicon von solchenWörtern, so in der koch - kunst vorkommen, wie auch eine lob-schrift geschrieben. Der Doris Artemidorus von Ephesus warein berühmter 6eograpbu8, lebte in der LüXIX. Olymp. undhat eine beschreibung der erde in eilfbuchern hinterlassen, welchevonPlinio, Strabone, Athenao ^Stephans rc. öfters ange-führet wird. Von den übrigen können Diogenes Laertius,Gesnerus, Possevinus, Voßius gelesen werden.bibl. 6r.

Artemisia, eine tochter des Lygdamis und Königin vonHalicarnassus, folgte in eigner Person dem Könige Terxes indem kriege wider die Griechen, darinnen sie sich mit klugen rath-schlägen und tapfern Verrichtungen für andern hervor gethan.Sie hatte sich in einen Abydener, nahmens Dardanus , ver-liebt , ihm auch, da er sie verschmähet«, im schlafe die äugenausgestochen, worauf sie sich von einem selfen stürtzte, und al-so umkam. Sie befand sich in der fchlacht bey Salamis, diesie vorher mit guten gründen widerrathen hatte. Als sie nunnach dem Verlust dieser see - fchlacht von einem Atheniensischenschiffe verfolget wurde, und keine Hoffnung vor sich sahe, dem-selben zu entrinnen, stieß ihr ohngefehr das schiff des Damasi-thymus, Königes von Calynde, auf, der sonst ihr feind, damalsaber ebenfalls auf der flucht begriffen war; das griff sie aus einergeschwinden resolution ah, und bohrete es in den gründ, so daßsich nicht ein einiger mensch davon rettete, und erhielt durchdiese einige list dreyerley, erstlich mache über ihren feind, zumandern sicherheit und freyheit, indem der Athenienser sie vorsreund ansähe , und von ihr absetzte, und denn drittens beyden Persern den Nachruhm, daß sie ein Griechisches schiff nochauf der flucht angegriffen und verftncket, daß auch Lerces dasurtheil fäüete: feine männer hatten sich als weiber , seine Wei-ber aber als männer gehalten. Die Athenienser setzten grossegeldsummen aufsie, und befahlen ihren Capitains, sich aufalle art und weise ihrer zu bemächtigen, aus Verdruß, daß siemir einem Weibe kriegen sollten. Zu Lacedamon aber hat manihr mdem hoirwu, so von dem Persischen raube gebauet wor-den , unter ändern Persischen Generals - Personen eine statuegefetzkt. Sw hatte gerne Latmus gehabt, und dazu ge-brauchte sie sich dteser list, daß sie vorgab, sie wolle der mut-

ES

art

ter der götter in dem bey Latmus gelegenen gewcrW^,nd'p^^opfer bringen, und das geschahe mit einem sd groM» ar -tigen aufzuge, daß die gantze stadt hinaus lief, bm, Mic ^zusehen. Indessen brach ihr Hinterhalt hervor, und ^von bürgern entblöste stadt. üb. VII- c- yv ch

üb. II. L. 12. 2;. 29. lirstag. 7.

chro-r, üb. VII. , .

Artemisia, eine tochter Hccatomni, Königw M,stiftete aus grosser liebe gegen ihren verstorbenen gch.^Mssolum ein so herrlich grabmahhdaß solches unter dlc!' ^, Ader der wett gerechnet worden. Sie mischte stjNs^,, -jnckunter ihr täglich geträncke, und fetzte vor diejenige«hen preis auf, so über den verstorbenen KoMS / I>'älob - rede halten würden. Artemisia aber lebte nur - ^ ^ ^nach dem tode ihres mannes, und starb Olymp-vssch,ä. e. ;;i. II. e. 40;. vor betrübnis uoerchrdenen ehemann. Als sie nach dessen tode in Hm'« ^ a«hatten die Rhodifer einen anschlag wider ihr ReiM ^ D Vj-mit einer besondern kriegs-list zu schänden mach/'.steckte ihre schiffe, welche wohl besetzt waren,.men Hafen, und befahl den bürgern, wenn die d ste n>kämen, und in den grossen Hafen einliefen, Irr .fEmachen, als wollten sie sich ergeben. Als nunMchsem vorgeben glaubten , und alle ihre leuthe anskam Artemisia von ihrem verborgenen orte hervor /ihre schiffe weg, worauf die Rhodifer, die keim'mehr hatten , auf dem vesten land erschlagenselbst segelte nach Rhodus, und eroberte die "lsisslA ßE,..einwohner, in der meynung, daß ihre eigenezurücke kämen, das aussteigen nicht wehrten. /lib. XVI. lib. XXXVI. L. 5. ^

vr«,, lib. II. c. 8- L'e//. lib. X. c. ro-

*Artemisium, ein vorgebürge in Carien, nevN ^pel der Dianä, als von der es den nahmen hak» , ,xsg. 962.

* Artemisium, ein grosses und berühmtes v/I»

der insul Negroponte (vor zeiten Euböa geiiaMM' »zstjgO,./,land. Hier lieferten die Griechen dem Persifch^^/M s /-die erste fee-schlacht. Lro,,», «, XI-i r- / no«'

in Iksmiik. ;. in eoä. p. iis.

LNtiq. II. 14. (. 4;. .

* Artemisium, wäre ein in dem wald vonN^,

gestandener tempel, welcher auf solgende weifegenommen hat. Als Pylades und Orestes sMichtckhatten, und es an deme ware, baß man si^EjaEjB^so brachten sie ihre Wächter um, tödteten den Ko»führten sowol die Priesterin der Dianä, als ^

felbsten, deren sie sollten aufgeopfert werden, E

Sie landeten in Italien an, und baueten der

luuvcn-n in stauen an, uno oaucrenpel, dene man Artemisium oder Dianium neM'^

der 'göttin sciaven opferte, deren ^Priester auch ^sclav seyn muste. y

elch",r.

* Artemisius, ein berg Arcadiens, w ii)g^,,jernPlinii eine stadt nahmens Artemisia geleg^Mck«'lib. IV. c. 6. Artemisius bedeutet bey den .

Mvnat May. Ärlla-.

sünfEkanÄ

ubss.?

Artemita , oder Arthemita, ist eine'L Mdvon Seleucia gegen morgen gelegene stadt. gE^iiaStrabone eine dem auslauffdes flusses AckeWV^, MKMlegene insul, Artemia genannt. Einige gebe» pein

ne sich heutigs tags Vau , eine sehr veste n/o ^ AE zs»

Kayserthum zugehörige stadt, welche von b^Iftynenweit entfernt ist. Ein theil seiner einwohner ^,1»

Christlichen glauben. Är-aLo, lib. XV. - Kyyst^iisl^-Artemrus , ein General über die ArmeE§ unvH, ^ni, hatte bereits unter dem Kayser Constallf^lE^M.,tio grosse dienste gethan, und war daher M » Sieges (.„sie/-,stellen gelanget. Iulianus ließ ihn wegen ocver wider die Perser ansangen wollte, zu '^ynte s^hl^,kominen. Es brannte zur selbigen reck der ^

Daphne, darinnen sich die »racula des Ap.^ >>

liessen, ab, welches von Julians den

wurde. Als sich nun Artemius der

schuld derselben bezeugte, und den Kayserw(ss„, »yd V, l>^

keit bestrafte, wurde er ins gefängnis äEss s^lck^'-

marter enthauptet. Ammianus Marcellu'" pen

diese straft seiner verbrechen halber, dem' ^

nern bezüchtiget worden, erlitten ^ .„stc, >'

Artemius, oder Anaftasius U- OrckUAnastasius II.

Artemon, ein gantz gemeiner manE^

Komge Antiocho Vbsos so gar gleich , ^«8 ^ drest^M'^

dice, als sie ihn mit gift hingerichtet hatte 'S'eleucuM W'.gebrauchte, um die crone auf ihren AachAF

zu bringen. Denn sie legte rhn als cm/L^smuste er den vornehmsten Herren des R ^me Seleucum zur crone recommendire^ v.Nachfolger erklärt worden, wurde des Ku ^ ; 1 '^/-

diefesgeschahen.ll.7°7.01ymp.exxx^ ^

lib. XXVII. c. 12. L«/^. m cmon