Band 
Erster Theil. A - Be.
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ass

^ das Recht sprechen. Weilen die srevnk odersk an sich sechsten nichts anders als Statthaltere

? ^tten a! , um an ihre stelle das Recht zu sprechen,?Ukz „ zweyerley geeichte; das einte, so man xliüäs oder^ von nennete, weilen solches alle tag, oder alle 14.N»est nw« - Lomitibu8 gehalten wurde; das andereEchz oder srsnäs pläicls, weilen solches vonlelbst gehalten wurde, und also eine feyrlicheb, Wa ^.A^, darinnen sich die ansehnlichsten Vasallen,Anden ^ wichtigere und erheblichere sachen zu richten,msi,, ^ üMe8 nenneten sich auch ülsllum oder kla-At, sv ff^v Es waren also die /vllilss ein feyrlicheres ge-N tie^Mchle Hertzogen und Grafen vorbehalten hatten,ei'?^e8 jWaen sachen sechsten zu richten, und die Wider die.,7>n >viw, x v^vüts vorgebrachte klägden anzuhören. Mit>T Erichs ordentliche gericht und die Lllile ist das glei-st Persn«,.? auf unterschiedliche art und durch unterschied-Aüq, j^a besessen wurde. Als aber die Hertzogen und

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ihr, Mderheit seit deme sie eine unbeschrankte macht hat-ihre nicht in eigener person halten konnten, setztenk7Ztvrm!??dvogt und Amtleuth an ihre statt. DasA LTsg"wsche Recht beschreibet dieüssils, folgender gestal-assembles äs Lbevaliers L Lge8 üommss,

ä ssrMin lisu , L ä certain türme, gni con-

l°etz>LLS 6s 40. jours enrrs ckagus Llüse.

^ ^vge» und Amtleuth, welche nur allein in denen den

... ....

W^e M^atwns-Richtere, wiewolen sie anfänglich nur al-^ 'u ? n> der, diesen ersten Richtern zustehenden juris-> ,n, / ohne über die appellationen von ihren ur-

ivrechen, befüat waren. Daher ist auch gekommen,

r ^ider di?D ^oafen vorbehaltenen fällen zu richten, wie auchW dervrk» . und Vicomts8 sormirte klagden anzuhö-r°?Ko„ /"kt wurden, mästeten sich eine immerwährende ju-°b,»a EvLk richteten in ihren Elen über die von de-lei?! e .^omtss und Castellanen ertheilte urtheile als

K. 7 « ....

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h'ik st>r ^

>>e yÄLiwssenLÜisen der Grafen öder Hertzogen vorbe-

lh^ll„dtzMgere fachen, als sie sechsten oder an deren statt

kitz elt anUarinnen fassen, denen Landvögten und Amtleu-

öiiw N/wssung der Visomtes , krevors <Lc. durch ein

EidiestLeblleben sind. Es wurde aber das ansehen und

i>k Mlein waches, da sie ohne appellation richten konnten,

«EivvlwN. übertragen. Daher kommt auch noch die heu-

V, ^der ^ss, daß sich bey erledigung jeder Landvogtey, die

H, Zv«r „schachten Landvogtey vor dem Parlement stellen;

h>L8e>,, ^vormals, um ihrer urtheile persönlich rechnung

hk»jH, so wegen dem üblichen gebrauch oder ehrer-

lk jA hgt Ä das Parlement über die untern Richtere vorbe-

^!,'»yse 7^ heutigen lvllses sind nichts anders als gewiss

.

chdv^M'tchts-versammlungeli, welche gemeiniglich vonc>i>k„/ Amtleuthen und untern Richtern von 4«. zu' >dx?ch"tten werden , allwo gewisse feyrliche aÄus vor-von einer Eks zur andern geschehen. Da-^>d?^pcl, v unterworfene bediente den eyd ab, undsshergen allda erscheinen, um die etwan^ch,e?Laudv^E^ ^ügden anzuhören. Der Ober-Statt-

dem

of-gericht oder höchsten Richters-dieLiIile8

K>b?esv,s! Eidvogtey ist berechtiget und befugt, —^deAn q, Landvogteyen seines gebieths zu halten, undAc.sbstl ?/^hor zu präsidiren. Solches ist noch einch, Äs. Kulten gerechtigkeiten der Landvögten. In demch'ch Aihall,?» durch ein Königliches Raths-urtheil den oder-erlaubt, die drey vornehmsten Els8, so man?). Ksich dÄs.?, nennet, zu bestimmen und vest zu stellen,>8 ss-s »leivst befinden, und darinnen präsidiren konn-!?wur:l,^u durch ein Läldkum Henrici II. nur zwey L5-sI^Neii ak,L hAalten, als nach Ostern und nach St. Mi-s» k?,Mnic>A.Henricus III. eine dritte beyfügte, so nachK k gehalten wird. Die andern Eies wer-

?'C^Ülks8 4c>. tag bis 40 . tag angestellt, von demN dk^^ihaltern k.^urinlL8 an gezehlet, welche von den ober-arts*.„^wmet und angeordnet werden. Es wirds,^ep,Aerbvt,„ v^r Normännifchen Rechten denen Ober-!>,.^die tz-''/iwsg«ichts-tage oder El'e8 in der zeit zuein "d, mswgiwhen Richtere, in deren bezirck sie einge-fd^ls^derbleibsAA^^age oder EIs8 halten. Diß istGrafen alten gebrauchs. Es dorften auch» oder Efs8 nicht halten , indeme die Nif-ietv^isi ViÄ ^' Oommiliarii ihre Versammlungen hiel-

lli^t^Ltien^jÄ^ ^eine stadt in dem Hertzogthum Spo-

"n. Zrja.,. ' «mie uavr m vcm ^ernogcyum ^pv-

äs,? lcho>^w ist welches unmittelbar unter den Papst

üe Icca, gchcncken denn Ptolemäus und Procopius"id k.Wlci beeä/!"? sonderlich wegen der geburt St.Fran-,i' ^ Asj. Wf Ihren nahmen hat sie von dem ber-

"esstzWgg ^ieheW.

^ae'n edgAM) ein guter freund St. Francisci, undPerusa nWanchen seines ordens, ist den 2;. apr.!'ip,' und hat viele opulLuIa, als:hk, '! VMn , .sUM; ^ kiäs; äs LMmrs; äs Orionsv uurea ^14. zu Antwerpen unter dem

und in denen L. 8. aä axr. sie-

ass 61 ;

* Mius, (MdreaD von Siegersdorf, em Docior.funs,und Ober-8Mäicus zu Breßlau, woselbst er den 4. nov. an.1618. gebühren , und den ic>. may an. 1676. verstorben. Erhat sehr viele Lollektanea von Schlesifchen, und sonderlichBreßlauischen sachen im manuscript hinterlassen,

* Äßlen, eine stadt in Westphalen, welche dem ehemaligengeschlecht der Grafen von Altena zuständig gewesen. Iun-ckers anleitung zur Geographie der mittlern zeit. II. 1;. p.;;8-

Association, oder portuga, eine den Engelländern gehö-rige insul m Nord-Amercca , welche einen bequemen Hafen hat,und fast rings herum mit fclsen umgeben ist. Sie liegt in derinsul Margaretha gegen Westen, und hat einen Überfluß an saln,

rehen, wilden gemsen rc.

Assonah, oder Assonna, ein gewisses buch der Türcken, da-rinnen ihre tmäitionsb enthalten, wird auch sonst Sonna, oderSonne, oder Zune genannt. Es ist dieses buch bey ihnen eben,was bey den Juden die Mlüa ist. äs iRmp. 0»

toin.

* Assonica, (Bartholomäus) oder ä 8eissca von denen Do-

minicaner-scribenten genannt, ein sehr gelehrter Mönch ihresordens und berühmter Prediger aus Bergamo, wurde an.150;. zum Bischofs von Capo üJstria erwehlet, und wohnetean. l;iz. dem Lateranischen Lonciiio unter Leone X. bey,der ihn zum ü.sksrsriäLri.0 Lpoüoliso, und zum 6enera1-Iri.gniüwrs jm Brescianischen gemacht. Er starb im monat apr.an. i;ry. ckeatr. m nxxenä. ItLÜ üisr.

tom. V. p. zyi.

* Assorus, eine ohnweit dem fluß Echedorus gelegene Ma-kedonische stadt, von deren man kaum annoch die Überbleibselnsiehet.

* Assos, wäre eine see-stadt in Lycien, auf einem sehr hohen

vorgeburg, allwo man nicht gar wohl fussen konnte; daherdas jprüchwvrt gekommen : üilon sas , ut cniu8 aä exiriirerminv8 pervenia8. Es ist auch ein ander Assos in Aeolidc;wie auch ein dritter ort dieses nahmens in Misnien ; allwo sichsteine befinden, so das fleisch der todten leibern verzehren. ?/,-«E. üb. II. c. 96. und lid. XXXVI. L. 27. in Mslsp.

88- Clcantes, ein Stoischer Weltweifer, wäre aus dieser letz-ter,, stadt gebürtig; er folgte Zenoni Licciso in seiner schulnach , und hatte Chrysippum 8oIssnum zu seinem Nachfolger.

lih. XIII. X/c".

^jssoto, ist ein in dem Königreich Granada aufden gren-tzen Murciä, ohnfern dem dorf Ossea gelegenes dorf. Manhaltet dafür, diß seye der ort, wo vor zelten Asso eine in 111 -IpAni-l Varrsconenü gelegene stadt gestanden stye.

Assouct, (Carolus Cvpeyau,Herr ä') ein berühmter Unh-cu8, sonderlich in der lauten, der zugleich ve,8 Hnrle8gus8 ge-macht , welche in Franckreich eine zeitlang mit ziemlichem tustgelesen worden, lebte in mitten des XVII. üsculi. Man hateinen theil von Ovidii Metamorphosen, so von ihm in diese gat-tung verse gebracht worden. Allein seit deme die Franzosen absolchen burlesgischen fratzen billicher Massen einen eckel gefasset,so wird auch dieses geticht von niemand mehr gelesen. Gewißist, daß er ein gar ärgerliches leben aeführet, und nicht ohneursach ist beargwohnet worden: ob hatte er mit denen jungenknaben, so er unter dem vorwand der mustc stets mit sich herumgeführet, eine Missethat geübet, welche man unter Christenauch nicht einmal mit ihrem nahmen nennen solle. Es hat auchwenig gefehlet, daß er es zu Montpellier mit dem leben bezah-len müssen. Nicht weniger gereicht es thme zur schände, daß erauch denen heiligsten sachen und Personen nicht verschonet, woer nur gemeynt dabey zu einigem gespött anlas zu haben, alswelches doch gemeuuglich sehr ungereimt und ungeschmackt her-aus kommt. Solchergestalten ist dieser mann durch seine schlim-me und lasterhaftste auffuhrung selbst die ursach gewesen, daßdie anfange der gluckseligkeit, welche sich zu verschiedenen ma-len ziemlicher Massen bey ihme eingestellet, immer wiedrumverschwunden, da er nämlich erstens bey Ludovico XIII. undhernach bey Ludovico XIV. seiner verft und lauten wegenviele jähr durch, wie nicht weniger eine zeitlang bey demHof zu Turin, sich in gunsten gesetzt hatte. Was sich nntihme begeben, hat er selbst beschrieben, und da gestehet erso vieles von seinen eigenen lästern , daß er nicht ursach hat-te , sich zu beschweren, als ob ihm feine feinde in deme, sosie von seinem bösen leben ausgestreuet, unrecht gethan hat-ten. *

* Assum , (Ioh.) Superintendent zu Weickersheim, waran ,«2. zu Nurtingen im Würtembergischen von armen undaerinqen eitern gebohren. Er studirte an. iz-7,1., als FürstlicherIlum,m8 zu Tübingen, wurde darauf nach ewiger schul-mkor-Etion zum Predig-amt nach Stuttgard, von dar aber nachGroß-Batt, und so dann an. ^81. auf Jacob, Andrea recvm-mendation als Hof-Prediger nach Lauenburg bey dem GrafenWolfgang von Hohenlohe beruffen, worauf er nach jäh-ren oberwehnte Superintendur erhielt, die er bis an seinen an.1619. erfolgten tod verwaltet hat. Ausser verschiedenen rei-chen - und andern Predigten hat er auch Villen, äs 8pirim <Llirera; 8xecu1um cozmtwML äivinW Lhriüi; 8xeeuü,m bo-/ Fff Z minis