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worden, gezeuget. , bist. Laroi. VI. DavrV«, bist.
Üb. IX. ^r,a«. K , bist. 60^-7 <L
OKc. äs 1a Louron. /«i-o/. Zsneal. OaU. k. II. tom. 72.
, bitt. Zen. Win. IV. p. 86;-88«.
Aumont, (Johannes VI.) Marschall von Franckreich, un-ter Henrico III. war einer der grosten Generalen seiner zeit ,und von jugend auf in kriegen gewesen. Er folgte dem Mar-schall Brissac in Italien , und hatte eine compagnie reutercy.In der Wacht bey St. Quintin an. 1557. wurde er verwundetund gefangen. Das folgende jähr befand er sich bey der erobe-rung Calais, und hernach in der Wacht bey Dreux , Mont-contour und St. Denis , in der belagerung Röchelte und inandern gelegenheiten, weswegen Henricus III. zur belohnungseiner tapferreit, ihn den 1. jan. an. 1579. zum Ritter des heil.Geistes, und den 2z. dec. zum Marschall machte. Bey Henri-co IV. kam er auch in so grosse gnade, daß er ihm das Gouver-nement in Champagne gab. Er dagegen ließ sich in der Wachtbey Ivri, in Bourbonnois, gegen den Hertzog von Nemours,und anderwärts nützlich gebrauchen, und als er hernach dasGouvernement von Bretagne bekommen, worinnen der Her-tzog von Mercoenr sich noch dem König Heinrich dem IV. wider-setzte , brachte er verschiedene örter unter sich. Endlich ward erda in der belagerung des schlosses Comper mit einer musqueten-kugel in den arm verwundet, davon erden 19. aug. an. 159;.im 7;. jähre seines alters starb. *
f Aumont 6s Rochebaron, (Antonius von) Hertzog vonAumont, Pair und Marschall von Franckreich, Marquis vonIsles, Chappes und Villequier, Baron von Estrabonne, warder andre söhn Jacobi von Aumont II. Barons von Chappes,und Charlottä Catharina von Villequier. Er befand sich an.1621. bey der belagerung von Montauban , und an. 1627. den8. nov. wurde er indem treffen auf der insul Rs verwundet.An. 1628. half er Röchelte belagern, und an. 1629. ließ er inPiemont, bey dem angriffe des passes von Susa, seine tapftr-keit sehen. An. 16)2. wurde er Capitain bey der leib-garde,an. 16;;. Ritter des heiligen Geistes, und an. 16;^. Gouver-neur von Boulogne. .An. 16^7. warf er nahe bey Monthulineinige Spanische trouppen übern Haussen, und wohnte nachge-hends den belagerungen von Hesdin , Arras und Aire bey, warauch an. 164;. mit zugegen, als man über den fluß Colme setzte.Hierauf wurde er General-Lieutenant, und trug zu eroberüngvon Lourtray, Mardick, Dunkerken , Lens und Conde nichtwenig bey, that auch an. 1647. in dem treffen bey Estaires, an.1648. bey Lens, und an. 1649. bey dem Übergänge über dieScheide, alles, was man von ihm verlangen konnte. An.1650.commandirte er in der Wacht bey Rhetel den rechten flügel,empfieng an. 1651. im jan, den Marschalls-ftab , und gieng den-8. aug. jetz-besagten jahrs bey Neufville mit gewalt über dieScheide. An. 1662. wurde er Gouverneur zu Paris , und an.iS6;. im nov. hatte er die ehre, daß der König das MarquisatIsles in Champagne, unter dem nahinen Aumont, zu einemHertzogthum und Pairie erhub, da er denn den folgenden i. dec.als Hertzog und Pair in dem Parlement den eyd ablegte. An.1667. gieng er mit dem Könige nach Flandern, da er einen theilder armee commandirte, und Furnes, Bergen und Courtraywegnahm. Endlich starb er an. 1669. den 11. jan. zu Paris aneinem Wagfluß, in dem 68. jähre seines alters. Von seiner ge-mahlt« und kindern, siehe den geschlechts-artickul. ,
Kill. gensal. tom. IV. p. 877 - tom. VII. pag. <142. tom. IX.
17z.
* Aumont, (Rogerius von) Bischoff zu Avranches, Abtzu Uzerches, Beaulieu, Barzelles und Longnilliers, war Ja-cobi von Aumont II. Barons von Chappes, dritter söhn, unddes vorherstehenden Marschalls Antonii bruder. Er wurde an.164?. im may zum Bischoff eingeweyhet, und wegen seinesHochmuths insgemein larqmnms 8uxerbu8 genennet. Wenner mit den benachbarten Edelleuthen Verdrießlichkeiten bekam,pflegte er dieselben zum zweykampf heraus zu fordern, und warso eifrig, daß er einstens einen menschen, dem er von langerzeit her feind gewesen, bey währender proceßion mit dem Bi-schoffs-stabe schlagen wollte, wovon ihn aber die Geistlich-keit , so mit zugegen war, noch abhielte. Durch sein groß-sprechen nahm einsmals einer von seinen freunden gelegenheit,in einem an die kirch-thüren angeschlagenen manäsmsm zu sei-nem nahmen ä'Aumont die sylbe Ro zu setzen, worauf er denspott-nahmen Rodomont beständig behielt., Er starb an. 16^.den 2?. mertz zu Paris in dem 48. jähre seines alters.
, bist. gsneal. tom. IV. p. 876. Oaüia Lbristia-
na tom. II. Nemoirss äs tom. IV.
* Aun, oder Aoun, (AbuAun Abdullah benAunbenAr-thaban Al Basri) wäre ein unter den Musulmännern berühm-ter mann , welcher aus der stadt Bassora gebürtig , und ein li-kertus oder freygelassener wäre. Mau machte vor seiner zeitvon der bescheidenheit und Mäßigkeit des Ben,Sirin sehr vielWesens; den er aber weit übertraft und gantzlich vergessenmachte. Man sagt, er habe seine zunge solchergestalten ge-wußt in dem zäum zu halten, daß er mentalen ein unversehe-ns und nW wohl überlegtes Wort zagte, noch jemanden, auchNicht emmal einen sclaven mit rauhen Worten anführe. Auzasagt auch, es seyen nach absterben dieses und Sofians alle an-dre manner gleich geworden, wegen denen grossen qualitäten,
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so diese zwey männer vor allen andern besaßen» ^ die pAwohnet die Cardarier, so die entschlüß GOttes rm ^ Mäeüination läugneten, niemalen zu grüssen. , in chi^o. jähr der Hegira, unter dem Califat des Alm« °
8 ;. jähr seines lebens. , bibl. 0 "^ .
Auneau, lat. äunu«, eine kleine stadt in der Ese, 14. Französische meilen von Paris und 4.gen. Sie ist bekannt wegen der Niederlage, so on ^ 4^terey und das Schweitzerische fuß-volck an. crl>oA,von Henrico I. zu Lothringen, Hertzoge von Gw!,^geMals sie dem Könige Henrico von Navarra zu v"
cbron. 11 b. XXVIII. j„e kiAx
Aunis, lat. flIocnÜ 5 live blnetensts ssrsöius,Französische landschafft in Saintonge, welcheund volckreich ist. Die Haupt-stadt darinnender sich noch Marenne, Benon, Chateüalüonbefinden. ,, ^
* Aunoy, ein kleiner strich landes in der 1 ^ b EyMan weiß dessen eigentliche grentzen nicht mehr. . „
gen Livry, Bois Is Vicomte, und Claye, zwE'^ißig ^Meaux. Baudrand sagt, man finde nur einigevon in gewissen alten schriften: es ist auch kein w-ort darinnen. Doch muß man es darum niercke» stner alten familie den nahmen gegeben, welche F-leuthe hervor gebracht, aber längstens ausgöftorben a
* Aunoy , ein ehemals bekanntes geschlechtw» HcN",-Eudo von Aunoy lebte an. nz2. Petrus von 'p'.ßMoucy-Is-Neuf, Seneschall von Dammartin, hlw ^ten, welche an. 1266. Johannem Is BoutelMi^f, > ^Chantilly, heurathete, und demselben MoucE^lB-'L-der 8eneckmillee von Dammartin zubrachte. M LAunoy besaß an. 1299. viele güther, und hlch^Arum, Herrn von Moucy-Is-Neus und Grand-M°" 'hM>> ^den söhn, Philippus von Aunoy, Herr vonverehelichte sich mit Agneite, einer tochter Erhardl °^M^,i.rency , Herrns von Conflans, und bekam mit w ,^-rki) PhilippumII. von dem hernach. 2) Petrunu )iz; 7 . bey dem Grafen von Poitiers Rath und ^
war, und noch an. i; 8 S. als Capitain vonJohannem, Ritter, genannt le Galois, weiw^^.^,,-seinem Könige aus eigene kosten diente. Obgck^iip^icepus von Aunoy II. genannt Is Galois, Herr von ^lin und Villeron, war bey Carolo V. und Cneo> M
ä'bötsl, befand sich an. i;; 6 . in der Wacht bey
lebte an. i; 92. nicht mehr. Von seinen zwey B'
Agnes von Villiers gebohren, war der jüngstebey dem Hertzoge von Burgund Slmtrs 6 'üötsi,
1421. die stadt Meaux wider die Engelländer verU^s, A-älteste aber, Robertus von Aunoy, genannt wvon Orville, war bey Carolo V. und Carolorel, Rath und Cammer-Herr, that sich im kriegegelländer hervor, und starb an. 1414. nachdem n'„Bher OranäMaltre äes emix L korsts von FrNN^
Er hinterließ von Michaulde von Sempy CaroM'^idgenannt le Galois, Herrn von Orville, Louvre -F,welcher mit Jacobina von Paillart einen theil vo» Mbekam, und an. 1427. nicht mehr am leben WA- po» AMJohannes von Aunoy, genannt le Galois, gle-Louvre, Villeron, Goussainville und SlüY'licher Rath und Cammer-Herr, an. 1489-A.
Jsabella von Rouvray unter andern PhlliPpMA ^0»rum gezeuget hatte. 1) Der jüngere, Artm» xcocov.Herr von Orville und Louvre, war an. * 49 ' AogM'Eder kirche, ingleichen Abt von Xotre-l^ms N' ^ ^
Coucy, und lebte noch an. 1527. 2) Der a»^xe, A, W
von Aunoy III. genannt Is Galois, Herr von ^
Louvre, Villeron, Silly und Goussainville, w» ,^-. 0niqlicher Mundschencke, und gesegnete nach m> , e» .Mliche. Von seinen 4. söhnen, die lhwter (Carvli von Montmorency, Herms von ^hyvece> M.ren, stürben Carolus, Ludovicus und und ^
Antonius aber war Lanonicus zu Beauvalv ^ »cschenckte an. 1527. Goussainville seiner §-t. ^ ,
Baillet, die mit Äimaro Nicolay, Herr» „ yst
wählet war. Kilt. Aensal. cow-. ..schlcstst,- (0^
Avogadri, ist ein vornehmes GräflicheVenetianischen landschafft Brescia. An. rW10 äi vieci Octavium Avogadro eondemmr ^r,oi> ^ ^sich zum Haupt aller aus dem lande verbanm^^,ude^ssuverwüstete die land-güther und Wohnungen 1 ^ s
lich auch fast ohne unterscheid alles, was 'HM^ „K , ^nrschen und Veronesischen in den weg kam , ^ e>M fu ^
letzt dieRepublick, daß sie Paulnm Contarnnchen mannschafft wider ihn ausschicken
meer, und vegreizr oie uavic >s'MngrMan hält dieses land samt der provrntz wnten Colchis.