Band 
Erster Theil. A - Be.
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.Ach

baa bab

geWEMe landschafft in Schwaben,liegt im Schwartzwald,haust Furstenberg. Es befinden sich darinnenNen beftn^^Mli, Don-Eschingen und Blomberg. DasAd aufst-» gebürge, aus welchem die Donau entspringt,Äbe,,»/, genannt, und hat vor Zeiten auchAbnobiaAüt IN Sonst liegt ein schloß und Herrschafft

dl^bsin ^lsaß, i. Meile von Ober-Ehenheim, so die2 ',^aar k/», ^78. ruintrt, und nachqehends von den Herren^ topo^ ckiathe zu Straßburg verkauft worden. 7>oM,a.^6errn. x. 71^.

L>, ^ vo^/in nähme einer pffantze, so bey der vestung Ma-tepf-s 'Ew gewachsen seyn, und die krafft gehabt habenschx LUszutreiben, wiewvl alles, was von ihr erzehlttabelhafft klingt, /o/ex-/ äs beüc» fuä. lib. VII.

I>I8 Veretri, ist, wenn verdächtige PersonenjAts nun k ^uies entleibten geführt, und dabey ihres ver-L 6nqe>> VI Missethat ernstlich erinnert werden. Vie müssenri??' un^Ü^ vm nabel, und auf die wunden des entleibtenAte >vl>.,schisse Worte nachsprechen; sänget nun die be-siege an zu schäumen oder zu bluten, so wird der ver-jA rechten thäter des entleibten gehalten. DiesesU Nivch u- ?ey den alten Teutschen bey den vielen heimli-bjß /.Haveln aufgekommen, und nachgehends an etlichen-sst den heutigen tag beybehalten worden. Vc-otte/.

di Bgü» zur. Se/k>/a. ssrefaur. prsct.

k,? > ,ya>-dc>rp, (Cornelius van) ein lVleäicus im XVI. L-ü/ von Baarsdorp, ohnweit der stadt Goes gebürtig,

V Aan'k rr, ingleichen des Kaysers Caroli V. Leib-Äls-

van ihm ein weitläuftiges werck, unter dem^-iy. ?c!ux univerL »reis msäic-e , so zu Brügge an.^ ' hrraus gekommen. Lrben. Lelg.

dAer , (Marinus Cornelius) Cornelii söhn, wäre

sAn >va>-, ringen in der insul Zuidbeveland, allwo er ge«bkd Me j/i sein nach den damaligen zeiten beschaffener ei--M^er wallfahrt naher Jerusalem zu thun, undE^Is Herkunft an. 152;. ward er zum vireötors desdiea>fi/"errycken ernennet. Er verliesse durchsein te,sag"! armen-haus sein gantzes vermögen, und ver-

V daraus einige arme kinder sollten ernehret, und

M

Leiben 'dres neunten jahres in der religion, in lesen

unterrichtet, wie auch zu einem ehrlichen Hand.V' ihr,/,, werden, damit sie also in den stand gesttzek),ffven zu gewinnen. , cürcm. L anssg.

^^ein grosses Holländisches Lexicon.

«b , des^L (Arnoldus)ein Rechtsgelehrter, lebte in der r.

Js/V naculi, und gab anfänglich einen Advocaten^ Nni^lvuch der Hand Professorftiris zu Douay, undV^ejMlcher Rath in dem hohen Gerichte zu Mecheln.

trefliches gedächtnis, daß er die Panoecten, undVI sthrjM« Römischen Rechts auswendig wüste.

"Nd: Vecllones extrsorälnariL Luaei babitse;

^ Zungen über Jacobi Beüvtsti kr^ässLÄM Lssmi-

? kiü^Uch^^^Vus) ein voÄor Neäicin-e, schriebe nicht nur» Flamändischer sprach, sondern auch, weilen

^ Fte »Äuder wäre, in der alten sprach dieser letztemUi Er machte ein geticht betitelt: Das leben

^1« M sshen bauren , worinnen er die Oeorxic-i Vir-ann-l?a,chahmet, anbey auch alles dasjenige, so insei Mt ig.^umlich und lustiges vorkommt, beschreibet. In? '..'druckte man ein ander geticht von seiner arbeit,

' "iton VrssiL, cke Lxpugnsssone urbis Oüncksetzer hat auch noch andere stücke in verstn aus-

Av^ath^/^aesq.

«.V^vhl'-llLutharina) war eine in der Historie und Geo-ß VM, DArne und gelehrte Baroneßin, gebürtig aus!d°kßk.!vie ^ch über dem in der mahler-kunst sehr vieles„tzudie OominsntLrio8 öeneLloZioos, welche- ?H lvi 5 Lewe!.^ eigener Hand abgerissen hat, welche aber^ sie vieler irrthümmer nicht gedruckt worden,» " 'Heer gelehrsamkeit sehr gerühmet. L-r-

»i 7 lch>- v, Qst!ch^vhannes) ein kLttor und Probst zu Jeno/r,e^ //I-Gothland. in k-,. vvn

Mb ^!!-^othlandV stht^n de^itte desdÜ.°LcuIi,^ ."iMcluLLckone A Liditiono corporcs ssngui-^^ulsni Ltironol. 8.8ibliorum und Invenwrnnn

- "2

^dj^^^norurn «L Hiüormm Loci. 8ueo-Ootk. SemEkk ^^.^xz^uaz war Lecretsrius bey der Königin Chri-sc>, '» ^ '

^ede^ha, ist eine kleine in der Europäischen Tür-k-Ä..?Mnen gelegene stadt samt einem grossen ha-

M n^chwartzen

Nahe"h^uchen meer, oder vielmehr einem kleinen

u„^d Calu-^bw ausgang des Donau-stroms, zwischen^worffe' Sre ist noch ziemlich volckreich, und den

''k d!'V' ist d r"'

^ Ak^iivu, !IÄme eines berühmten betrügers Turco-^istMvNtetau^» in dem 6; 8. jähr der Hegira un-^ 'm^der stadt Amasia sich sehen ließ.

bab 695

Sein lehrjunger, Jsaac genannt, wäre ein so grosser betrügerals er, und machte seinen anhängern diese glaubens - bekännt-nis ablegen: Es ist nur ein einiger GOtt, und Babaist sem Gesandter. Die Mahometaner befanden sich nicht we-nig ergrimmet, weilen Baba ihren Propheten also verkleinerte,und sich an feine stelle setzte; gaben sich derowegen alle ersinn»liehe muhe , sich seiner person zu bemustern. Es wäre aber al-les umsonst; denn es hiengen ihme eine so grosse menge leuthan, daß er m kurtzer zeit eine grosse armee aufdie deine brach-te, und mit derselben einen grossen theil Natoliens verheereteund ausplünderte; da aber die Mahometaner ihre zustucht zu denFrancken nahmen, und sich mit ihnen vereinbarten, so verfolg-ten sie ihne solcher gestalten, daß er in dem 1240. jähr nachChristi geburt gäntzlrch geschlagen , und seine stete zerstreuetwurde. öe«-§c-o-«a.

* Babadag, oder Babaduck, eine Türckische stadt in Bul-

garien , an der Donau , nicht weit oberhalb dem untersten armderselben; wurde an. i?;6. von den Türcken zu den friedens-handlungen mit Rußland vorgeschlagen, , wm. III.

x. 260.

Babas, ein vertrauter Staats - Minister Herodis Ascalo-nitä, dem er zur Vergeltung seiner dienste die äugen aus-stechen ließ. Er liesse auch dessen kinder, welche noch aus derverwandtschafft Hyrcani übrig waren, mit fleiß zum tobeaufsuchen. Und als er nach 12. jähren in erfahrung gebracht,daßCostobarus ein fürnehmer Jdumeer, und der Herodis schwesterdie «salome zur ehe gehabt, solche die zeit über auf seinen guthernheimlich aufgehalten, liesse er beydes die söhne Baba todten,um das geschlecht Hyrcani völlig auszutilgen, und neben ihmeauch alle die, welche sie hatten verbergen helffen. /o/ex/,, lib.XV. L. n. La. *

* Babek, mit dem beynahmen Horremi oder Horremdin,d. i. der sich zu einer in der luft und freude bestehendenreligion bekennet, und derselben Urheber ist, aus derprovintz Adirbeizan gebürtig, bekannte sich öffentlich zu der gott«lostgkeit, und hienge keiner unter denen in Asien bekannten re-ligionen oder steten an. Er liesse sich in dem 201. jähr der He-gira sehen , und es folgten ihm in kurtzer zeit sehr viele leuthnach. Endlich sahe er sich das Oberhaut einer grossen armee,mit deren er das land verheerete, auch so gar den wider ihnevon dem Calif Al-Mamon geschickten General schlüge, und miteigener Hand tödtete. Motassem des Al - Mamons Nachfolgerwurde genokhiget, alle seine kräfften wider ihne anzuwenden,und konnte man sich erst nach vielen treffen seiner person be-meistern ; da man ihne denn gleich seinen mithaften, welcheeine unbeschreibliche anzahl unschuldiger menschen zum tod be.förderet hatten, einen grausamen tod ausstehen machte. L'Le^-

bibl. Orient.

Babel, siehe Babylon.

* Bab-El Adab, heißt so viel, als pforte derer Pforten, oderDemir-Capi, d. i. eisernes thor, von denen Tartarn Moujongenannt, ist eine stadt in Persien unterm 7;. gr. 1;. nun.1on§. und 4?. gr. 15. min. lasst. Wie man glaubt, ist sie ehe-mals ein bester ort gewesen, , reise-beschr. k. I. üb.

III. L. 1;. p. 149.

Babel-Mandel oder Babel-Mendeb, eine insul am mun-de des Rothen meers zwischen Africa und Arabia Veüci gelegen,von welcher die gantze meer - enge den nahmen hat. Diese in-sul ist ungefehr 2. Französische meilen lang und eine Viertel-meile breit, aber unbewohnt, weil sie eigentlich aus einemblossen felstn besteht. So ist auch die straffe gegen das veste landzu sehr felsicht und gefährlich zu schiffen. Vielleicht ist das dieUrsache, daß Strabo vorgegeben, die einfahrt in die Rothe stesey durch eine kette bevestigt, die von jeder feite der insul bisans veste land reiche. ss««io/x-. bist. Lssssop. üb. I. c. 2.

Babelot, em Almosemer bey dem Hertzoge von Montpell-ier , machte sich bey den innerlichen kriegen in Franckreich zueiten Caroli IX. bekannt. Er war ein Barfüßer-Mönch, be-jah sich aber zur armee, um seinen haß gegen die sogenanntenHugenotten recht auszulasten, sintemal er den Hertzog vonNontpcnsier auf das heftigste anreihte, diejenigen, so sich ihmrgeben musten, ohne barmhertzigkeit zu tödten. Es geschaheder,daß dieser Babelot in Champlgni eingeschlossen wurde, dero-vegen die soldaten des Printzen äe Conds nicht eher nachliessen,is sie dieftn ort erobert, und den Babelot an einen ausseror-entlichen galgen gehenckt, welches der Hertzog von Montpen-er auf vielfältige art rächte. msmoir. wm lll. x. rgi.

Babenberg, (Lupoldus von) Babenbergius oder Beben-urgius, mit seinem rechten nahmen Lupoldus von Egloss:ein genannt, war Bischofs zu Bamberg, daher er den näh-ren öLmbergsnsis oder Labsnber§snfl8 bekommen. Er hattenter dem berühmten Rechtsgelehrten Johanne Andrea studirt,rar auch von ihm zum voüor äecretmum gemacht worden 'ernach wurde er LrmoniLus zu Mayntz,Wurtzburg u. Bambera,nd endlich an diesem letztem orte an. izzz. zum Bißtbum be-ordert, welches er 7. jähr verwaltete, und den -0. jul. an "^arb. Sonst rst er auch Cantzlee bey dem Ertz - Bischoffon Trier, Baldurno von Lutzenbmg, einem öru^r desAnn » KaystrS