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Erster Theil. A - Be.
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ie mit Aserbet. Er war noch, an. 1698. am leben, undMop r^audia Arrigonia 6. söhne und r. töchter gezeuget.in^Äv d// söhn Johannes Franciscus Marggraf vond!vritf?»^rtzogs von Mantua Gouverneur zu Casal undZKiigx. gewesen, und mit Anna Delmati viele kinderUr ä. M. Der dritte söhn Scipio, Graf von BagniN keenN/ ist Kayserlicher Edelknabe gewesen, und hatln kriegs-dienste begeben, da er sonderlich widereig und in Italien grossen rühm erworben. Er be-sitz» Wment zu fuß, und stieg unter den ;. Kayseman ^^iepho und Carolo durch unterschiedene staffeln,A, den n. jul. General-Feld-Marschaü wvr-

R er Kayserlicher Cammer-Herr und geheimerN stmer gemahlin, Stephani Grafen von Wür-Fr, hat er keine männliche erben. Der sechste söhnAttnAerchfalls jn Kayserltche kriegs-dienste getreten, die

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Nnd geistlich worden. 8a^/övr». ^k»r»rr-

. iiiss. gsn. äeüs klmil. Tokssn. L llmbrs.

»Ha«n Mnsal. 20. in Itslia kam. p. 159-152.

«»!M d?/»^oh.Franciscus) äs Guidiis, Cardinal-Prie-titul St. Aiexii, war ein söhn Fabricti Ba-

Evivnna

,!!'E.ssM°^ner eltern in den

"cn,La,,* 'Marggrafen zu Montebello, welcher denselben^ ''M ^.bulvnna an., 1573., gezeuget. Er sollte nach

L ivL'^uer eltern in den krieg gehen, allein erhallecUch b-^^dsse zuneigung zu den studien, daß seine elterns-,M a/^Ucken trugen, ihn davon abzuhalten. Nachdem erA d,e ^lgt, begab er sich nach Rom, und erlangte da-Miiiql A ^A^uheit Clementis vlll. begleitete hieraus denj?°I Nixg^oobrandinum nach Franckreich , wohin dieserisZeaen ^ des «Lavoyischen frredens, als auch Henricogirier Heurath mit der Maria äs Medicis glückaiM/ gesendet wurde. Nach diesem schickte ihn Pau-als Äste-Legaten nach Avignon. Gregoritts XV. brauch-Vns j^Lium in den Spanischen Niederlanden, und Ur-'"alsV,!. franckreich. Worauf er endlich an. 1627. den, erhielt. Er hatte damals das Bischofflhum-beige« Welchem er nachmals das von Reati verwechselt,'»li^ine? >?r er den Gelehrten sehr gewogen, dannenhero«eMelt e/,Wren schuften oft rühmlich gedacht wird. Erm seinem hause, und unter andern Naudäum,v'- r'/i," olbiioLksLLrius war. Er starb den 25. jul. an.

V in elog. i)1. vir. vim ksirelsst. §>»-»

v s lib O- , viü äs8 Larä. tom. I. bitt.

dk^gNtt

h?titui^. (Nicolaus) äs Guidiis, Cardinal-Priester mit^M F^'Eustachii, war ein bruder des vorgebuchten Io-L.?/ , gebohren an. 1584. Er erwehlte in der ju-

UMliiz E'ch aufrath seines mütterlichen verwandten, desVxKrr Mrci Antonii Columnä , den geistlichen stand.V/st eltern befunden, daß ihr älterer söhn, obge-^tey Mnn Franciscus, in den geistlichen stand getreten,fiesen ihren jungem söhn, daß er sich, umseinMV»tschMupflantzen, zu einer Heurath mit Theodora Gon-?!»>Ul von derer einen söhn Fabritium, Marggra-so ledig gestorben, erzeuget hat. Mir!K?^»ia Colonna that er eine reise in Spanien, daKnn, Ws IV. eine jährliche pension von 1000. cro-»-/M^greiche Neapolis anwiese. Bey seiner zurück-XHn Gregorius XV. zu seinem General, und, a?"^r dem Ober-Generalat seines bruders Horatiisv, ll jh,ss^tzogs zu Fiano, an. 162z. in das Valtelin,tz-,Mser Hertzog, da er wieder zurück in Italien rei-cvmmando ließ, um besagtes land in Päpst-zu erhalten. Als aber der Französische Ge-d» N.iahxV M Coevres, nachmals Marschall ä'Estree,

. lk» starcken armee in Valtelin anlangte, und

panisch zu seyn besande, ward er von den Fran-erobern belagert, die denn solche stadt nebst andern>. , und ihn aus dem Valtelin m weichen no-

rws VIII. setzte ihn über seine volcker mderAn-M M^ck, und als an. ^;6. der Fürst Conti geÄlhm das Generalat in dem Hertzogthum7 . iahr geführt. Nachdem aber seine odge-

und bruder verstorben, reftlv^^ ^egen stl-

geistlichen stand zu Nege, den er mll

is^Mrientz von Urbano ^Mafft Vened.tg an.G, uWranischen Fürsten und der H l /oommMno derMlL ^44. gefähret, MM General

^uiee aeord„-e

einer bis an. 16; 6. verblieben,

iA» K §rauMMhweriichen zeit, nicht nur wegen des"'E E^arM^en krleges, sondern auch wegen der, desAm Fx?Äer, zwischen Papst Innocentio X. undikß^etz stt vosti «E^ich eingerissenen irrungen. Ob er sichMeit Arg wideÄ!^ befohlnen arrestirung des Cardinalse^doch Mte, auch sein amt sich anbefohlen seynschrei^arint^M^EW X. in verdacht, daß er mit demisNen das,,« W verkram wäre, deutete auch emigeHin! ", entzogsolche von gedachtem Mazarm'^r. dahero die zu seiner sustentation er-

^ /. Theil.

forderliche Mittel, und tractirte ihn als einen Unnützen Minister»Alexander vil. aber, der bey des vorigen Papsts leben, alsdessen Staats-8ecretsrius, eine bessere meynung von ihm ge-fastet , berief ihn an. 1656. wieder nach Rom, und ereilte ihnden;o. mart. an. 1657. zum Cardinal, gab ihm auch den 18.may selbigen jahrs das Bißthum Sinigaglia, welches er abernach einiger zeit wieder resignirte. Man rühmet von ihm, daßals Alexander, vn. bey dem Türcken-kriege an. 1662. KayserLeopold» zu hulffe, die Cardinäle zu einein beytrag angemahnt,dieser Cardinal Bagni bey ermangelnden baarschafften seinenpallast und Weinberg auch beste mobilien veräußert, und sol-cher gestalt sem contingent auch abgeführet. Er starb in dem80. jähre seines alters den iz. aug. an. ,66z. zu Rom, mit nichtgeringem trauren Alexandre Vil. der ihn unter seine vornehmstenconfidenten gezogen, und wegen seiner erudition und wissen-schafft sowol bey kriegs-als frredens-zeiten werth geachtet. 6»-

käm. Volc-ius <L Ilmbre. /»rt,»/. gensal. iUuikr. in Ita.lia kam. x. 152.

KV 6 X 0 U. oder 8LI0I.I, oder Bagnötenser, sonstauch Loncoräs 8 und Loroci genannt, waren ketzer im VIII.iLLulo, folgten den irrthümmern der Manichaer , verwar-fen das Alte Testament samt einem theil des Neuen, lehrten,daß GOtt von sich selbst nichts vorher sehe, daß er keine neuesteten schaffe, und daß die weit von ewigkell gewesen rc.

,o»r«. iumm. Iiiit. k. IV. tit. I I. I ialeo/«, Uc".

Bsgnoli, oder Bagnioli, (Julius Cäsar) ein Italiäni-scher Poet, der gleich zu ansang des XVII. sisLuIi gestorben.Man machte viel wercks von seinen versen; doch gab manihm schuld, er sey allzu eigensinnig darinnen, und benähmedenselben dadurch viel anmuth, dass er sie zu sehr auszuputzensuche. Seine beste wercke sind eine tragödie von den Arago-niern,und das gerichte des Paris. kinLLocli. I. 2.45.

, jugsm. lur Is 8 kosrs 8 .

Bagnolo, lat. Lslneolum , eine kleine stadt in der Nea-politanischen landschafft krinsipsw oicr» , am fluß Calore,hat den titul eines Hertzogthums.

Bagnols, lat. L-äaeoIi 8 , Lallieolum , eine stadt in Lan-guedoc, i. meist von kom 8 . Llprst. allwo feine Handlung ge-trieben wird. Sie liegt am wasser Cese und gehört dem Prin-tzen von Conty. Sie ist gantz neu mit mauren umfangen wor-den , um vor denen Camisards sicher zu seyn. Der grosse platzdarinnen ist einer der schönsten in Languedoc , dessen längeist 76. die breite aber 40. schritt. Es entspringen 2. brunnenmitten in der stadt, deren wasser für die stadt hinaus in diegüther geleitet wird, welche davon sehr gut und trächtigwerden. *

* Bagnone, Banone, zu lat. Lcwäelia , ist ein steckenItaliens m Toscana, an einem siuß, so seinen nahmen tragt,in dem thal von Macra, zwey weilen von der stadt Pontremo»li gegen morgen gelegen, , vier. Lsogr.

* Bagnuolo , (Joh. Chrysostomus äs ) ein sehr gelehrterDominicaner-Monch aus Bagnuolo in Sicilien, daher er auchden zunahmen erlanget. Er lehrete die Theologie zu Neapo-lis, Rom und Perugia, an welchem letztem orte er unter an-dern Michaelem Bonellum, der hernach Cardinal worden, undPii V. vetter gewesen, zum schüler hatte. Er starb zu Nea-polis um die mitte des XVI. jstsuli. Es werden ihm folgen-de schriften beygeleget : koMI« in Oenelin, st. in i. <L 2.

Xegum; 1 rsek»ru 8 äs 8cripMrs 8. Loinlnentarii in 811MMLIN8. VkoinL äs Lguino; LonLions8 äs teinpore, äs 8LncIis Lgusäiggel>msls8; TiL<statu8 äs audioritate lirmmi ?ontikci8;äs krXäiLLbiiibu8 <L kikeäis-unsnti8, in 1ibro8 xriorum L po-üeriorum, kstW^orurn L Netaxkichcoinrn. 6-22««, p. 145.I'/r« II. üb. IV. sol. 199. , p. 244. ,

in bibl-X^x. P- n?- lsript. O. ?. wm. II. p. i;i.

Bagoas, ist nicht allein ein gewisser manns-nahme, son-dern auch mehrmals eine allgemeine benennung, so in der Persia-nischen spräche einen verschnittenen bedeutet. üb. XIII. c.4. 8«,äai- OvN. üb. II. Linor. üb. II. liist. lsc.

Bagoas, oder Bagoses, ein Persischer verschnittener, waran des Königs Artaxerxes Ochus Hofe so mächtig, daß ohne sei-nen willen nichts abgehandelt werden konnte. Er siel st. K.2641. g. e. 541. II. L. 41;. Olymp. cix. 4. mit der Königli-chen armee in das Jüdische land ein , entheiligte den tempel zuJerusalem, schlug einen tribut von ;o. drachmen aufdie Judenvor jegliches lamm , das zum opfer kam , und das geschahe,nachdem der Hohepriester Iannes seinen bruder Jesus, der beydem Könige in grossem ansehen gewesen, rm tempel erschlagenhatte: wiewol, wo man den ort ^osephr, da hrevon gemeldetwird, recht betrachtet,dieses nur von jenigem täglichen opfer, sofür das ganze volck muste gebracht werden, zu verstehen ist; dasonsten die privat-opfer der Juden gar hatten aufhören müssen,wann man auch von denen jedesmal eine solche summ geforderthätte. Nach seiner Wiederkehr vergab er dem Komg mit gift,todtere auch dessen meiste söhne, und setzte den,vagsten PrintzmArses aufden thron, L. ü. 414. ^44. ä. 0 . ;4s. welchen

er aber 4. jähr hernach N bl- 1648. ä. z z6. 17. 0. 41z.Olymp. LXI. 1. weil er argwohnte, daß dieser seines vatters undbrüdern tod rächen wollte, gleichfalls mit gift aus dem wegeräumte. Darms Codomannns, so dem Arses ch der reaierungfolgte, und von eben diesem Bagoas aufden thron gehoben

Ppp» ^ war,