bay baz
Gave, allwo sie einen bequemen Hafen machen. Beyde Mdtewerden durch unterschiedene brücken an einander gehanget.Wenn man über die brücke Paregaut in die Neustadt gehet ,kommt man in eine straffe, an deren ende ein tastest stehet, zurdeschützung der pforte, allwo die Nive in die stadt einstießet;über dem ist noch ein tastest in der stadt nut vier runden thur-men, und tiefen wasser-graben. Die citadelle, welche nur feitan. 1684. zu bauen angefangen worden, liegt auf einem bergenach nord-westen zu, und bestehet aus vier bastionen, unter-schiedlichen ravelinen und contregarden, kan auch die stadt,, denfluß Adour und das umliegende land treflich wohl beschützen.An diesem orte war die berühmte zufammenkunft an. 1565. zwi-schen Carolo IX. feiner mutier Catharina äs Medicis, und sei-ner fchwester Elisabeth , Philippi II. Königs in Spanien, ge-mahiin, welche unter andern den Hertzoge von Alba mit sichgebracht hatte; worinnen zwischen beyden Cronen beschlossenward, wie die Protestantische religion in Franckreich und denNiederlanden sollte vertilget werden. Bayonne war vormalseine eigene Vieomre, ist aber hernach dem Hertzogthum Guien-ne einverleibet worden. König Carolus VII. brachte sie an. 14; 1.an die Crone, da sie zuvor den Engelländern unterwürfig ge-wesen ; von solcher zeit an ist sie beständig bey der Crone geblie-ben , dahero über ihr wapen die ckevils, mmmmm xoüms, zu le-sen. Der König hat auch sonst die bürger ihre stadt selbst undohne besatzung bewahren lassen, und nur von an. 1630. derglei-chen hinein geleget. Das Bißthum, so sich allhier befindet, undunter Auch gehöret, scheinet gleichfalls sehr alt zu seyn; daßaber dessen erst in dem X. Leu!« gedacht, und Leo, als der er-ste Bstchoffdieses orts, angeführet wird, kommt vermuthlich da-her , daß diese stadt nochvor dem Loneilio g.M«üenü, welchesan. 506. gehalten, verwüstet, und erst im ansang des X. Lculiwieder erbauet worden. Arsius, welcher an. 980. lebte, hatdie grentzen seines Bißthums eingerichtet. Johann cke Mon-stiers, welcher an. 1560. Bischoff daselbst gewesen, hat einentractat äs 8wribu8 L kämiüi8 in orbe Lbriffi-mo iüllstribu8 ge-schrieben. Sonst erstreckte sich dieses Bischoffthum in drey Kö-nigreiche , Franckreich , Navarren und Castilien , und hattendie Bischöffe ihre gerichtbarkett in allen dreyen , bis es der Kö-nig Philippus II. bey dem Papst dahin gebracht, daß die Spa-nischen örter davon ausgenommen worden. Bayonne hat auchunterschiedliche belagerungen ausgestanden, und haben sich son-derlich am ende des XVI. Leuli die Spanier sehr bemühet, sel-bige unter ihre botmäßigkeit zu bringen. E. mr.
Valeon. üb. II. c. iDe , bist. cke Lsmn üv. I. V. LVII. U in stulon. in 8ickon.
Lxoü. Lkarrb. b'arssl bist. stngl. sn. 1244. O« , ckroits ckuüoi. O« , sntiq. ckes viües cke I'rsnee. ckele.
üum. 6a1I. in äilg. gengr. , bist. cku bila-
reeb. cke Natig. 6üII.
Bayonnische meer-busen, IVlerckes Lsugues, lat. L-ljonTstnus, Isrbelücu8 stnu8, ist ein kleines stück von dem Gasconi-schen meer in Franckreich gegen die küste der landschafft Labourd.
Barras, ein ketzerischer Jacobite, lebte im ansang desVII. Lculi, und war einer von den lehrmeistern und sonderba-ren freunden des betrügers Mahomets, dem er den Alcoran zu-sammen schmieden half.
* Bazwo , (Petrus cke) ein berühmter Aleckieus, geboh-
ren zu Turin an. 1468. lehrte die Artzney-kunst in seiner vatter-stadt mit grossem rühm, und erlangte von dem Hertzoge vonSavoyen, Carolo II. den titul eines obersten Leib-iAeckici. Erstarb an. i;?8> da er 90. jähr alt war, und hinterließ üexipv-retse perxetuL qusestioni8 6k annexorum lolutionem , in svl.ingleichen Vr. cke keüilemis ejulgue eurstioue ; und cke me-ckenckis bumani corporis malis ünebüickiou. bibl.
scrixt. Üleckic. tom. I.
Bayreuth, siehe Bareuth.
* Ba;, zu latein, Orire, ist eine kleine insul in dem abend-lichen theil Jrrlands, der Grafschafft Desmond gegen über, inMommonien, dem meer-busen von Dingle, so die JrrländerBlasquo nennen, gegen Mitternacht gelegen.
Baza, oder Baca, Basti , eine stadt in Spanien, am-usse Guadalentin, im Königreiche Granada, an den grentzenvon Murcia und Castilien, hatte hiebevor ein nach Toledo ge-höriges Bißthum. Sie liegt nord-ostlich von der stadt Grana-da , und war sonst sowol von der natur als kunst beseitiget, daßsie vor die stärckste in dem Königreich Granada gehalten ward.Als sie noch in der Mohren gewalt war, defendirte sie sich siebenmonat lang gegen eine armee von ^7000. Spaniern, unter demcommando Ferdinand! Larbolici, und ergab sich endlich aufsehr anständige conditionen. Jetzo ist sie gar schlecht bewohnt.
Baza, (Franciscus) ein Jtaliäner, unternahm sich mit ei-nem Spanier, nahmens Salcedo, den Printzen Wilhelm vonOranien und Hertzog stAlencvn umzubringen. Als er nunnebst seinen mitgesellen in verhafft gebracht worden, bekannte ersein vorhaben, entleibte sich aber selbst an. i?8r. mit seinembrodt-messer. Sein cörper ward an den galgen gehenckt, undhernach geviertheilet, auch eine schrift dabey angeheftet,darinnen enthalten war, wie er sich vorgesetzt gehabt, denPrintzen auf beseht des Hertzogs von Parma zu ermorden.
baz
^ Bazacle, ein ort in Franckreich, am fluß Garonne, ^wegen derer häufigen wühlen, deren alle tage bey diei -.A,ehen, bekannt. Weil man beständig daselbst esel antrsst, ^
das mehl nach der stadt tragen, so ist dahero in silbiger 3^8 ^das sprüchwort entstanden, daß sie einen IgnorantenDoÄor von Bazacle nennen. ^ .
Bazadois, lat. Vsüusniis aZer, eine FranzösiWs -schafft in Guienne, in welcher Nerac, la Reole und B»«"legen sind. Sie ist nicht gar fruchtbar, und voller berge-Bazan, eine Spanische familie, die von den alten ^,Msin Navarra herstammen, und von dem thale Bazan, v ^yiMaria Ochoaz ihrem gemahl, Fortunato Jnniguez/'' Pe-XII. l-LLulo zugebracht, den nahmen soll bekommen harr 'trus cke Bazan, dritter Herr des besagten orts, warb au^Me,zum Vicomte von Valduerna gemacht, und hatte zwey '
(1) Johannem Rodriquez, dessen nachkommen baldden. (2) Alvarum, dessen enckel gleiches nahmens >varüber den Ocean , und erhielt an. izgr. die MargE herSanta Cruz, nachdem er den 26. julii besagten jahrsinsul St. Michael einen sieg wider Antonium , den ,von Portugall, befochten. Siehe Bassano. SeinsEMinfalls Alvarus genannt, starb an. 1646. als General-^ r>cder Spanischen galeeren, und ist nachgehends St. Crusweibliche linie gelanget. Obgedachter Petrus hatteder, nahmens Ferdinandum, der ein anherr der lime vvnia worden. Jmhofvon Grands in Spanien. As.
* Bazano, (Joh. cke) von Modena gebürtig ausÜLLuIo, hat ein tibronicou Nutinsnle ab aimo ^r>lack annunnzü;. geschrieben, welches an. 1729. in ^jpllisIcript. rer. Iml. imtheile zum ersten aus dem mannndruck erschienen. . .hyck
Sazaria, eine landschafft in Scythien, deren cww ^ S»gröste pracht darinnen bestund, daß sie ungeheurethier-garten machten, und sie deswegen mit mauren u>'^jssckAlexander N. als er in dieses land kam, warb in etw» ge-grossen thier-gärten, darinnen lange nicht gejaget wocu 'führet, allwo er einen überaus grossen lowen, der aui y»gieng, mit eigener Hand erlegte. In anfthung dieser M -' „jAlordneten die Macedonier, daß sich hinführo der Koo'Lxjc!^mehr zu fuß auf die jagd begeben, auch stets einige vonwache um sich haben sollte, üb. VIII. c. i. „(yiEBazas, eine stadt in dem gebiethe Bazadois, amL'§sen, an dem flusse Beuve gelegen. Die wird von den '^«elilw:
lio, 0061 um Valäwm, Liviw8 Valätica und Vssat^
Es ist dieses eine sehr alte stadt, deren Ausonius, nckpApostinaris und Gregorius Vuronsnüs gedencken,einer 8enLLbauiIse ein Bißthum,welches unter den CH.von Auch gehöret. Unter ihren Bischöffen ist der alvv.„.tilius, dessen auf dem Lonciüo zu Agde und Orleanf A i)4-und ^n. erwehnung geschieht. Das Bißthum bAkirch-spiel. parent. 24. ex. aä üui ü c. V'
üb. V. ep, 7. L üb. VII. ex. 4. IVo/em-Üb. VI. c. 16. Oe bist. äe b
L. 10. 6 aü. Lür. *
Bazieges , eine kleine stadt in Languedoc, zwiM"se und Carcassonne. E
Bazin, (Johannes) Königlicher Französischer Aalten nnPolnischen Hofe, war zu Blois an. i;;8. von eun ^cM e^edlen familie des landes gebohren. Nachdem er rn Mlb.stfolg wegen der erwehlung des Hertzogs von Ani^emarbeitet hatte, kam er wieder in Franckreich, uw Mer^A,von seinen Verrichtungen bericht zu thun; da er denu x . heller"heit halber bey dem neu erwehltcn Könige Henrico pgrtE.lind nnck» mni'8 . gstwo Nlw
und wieder nach Polen abgeschickt ward , : „,r,cu? "„-.V
des Adels, die auf eine neue wähl, im fall sich HA haE^vor dem sept. in Polen einstellen würde, fthr druE^M nw -te, und die administrirung der iustitz , welche der pprgchf vdem vorwand, daß der neue König der gesetze ""m-jast veny^landes unerfahren wäre, zu sich raffen wollte, A hey amUf'digte, auch endlich die fachen also einrichtete, fall Poudes Französischen Gesandten , RambouilletKrachs.,wiederum beruhigt war. Er wollte wieder naw » §ch ftrn^hen, aber des Königs mutter lag ihm an, JAwenn der König in Polen angelanget seyn wurde/ herm ^verbleiben möchte. Dieses that er noch eine HB
aber kehrte er nach Franckreich, und weil man erm ^ gys deder Protestirenden religion zugethan war, rm', wReiche entweichen, dahin er doch über emM Jund daselbst an. 1592. starb. Sein söhn AALGeneral - Deputirter der Protestanten an den scv »üist. cke üiois. . MgllA
* Bazin cke Bezons, ein ansehnliches AAeß von A,reech. Claudius Bazin, Herr von ClaudiLÄu«'
ria Chanterel, Frau von Bezons, unter andern
sich an. 1641. beygeleget, 6. kmder gebohren , we ^
waren: 1.) Ludovicus Bazin, Lerr von Bez^^ ohn
au. 2700. als Königlicher Staats-Rath, i» Bd