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ÄMEl' ^ Diesen tod ertrug er mit unerschrockenem Muthe,hEjIauptete beständig, daß er die vestung nicht aus zag-ser Me», sondern aus guter meynung übergeben, um dem Kay-
^-„»»cyendienften zugebracht, nre emrge^ a f ^ emAa-wvvon die vielen wunden, so er an ^nem e jhm
^.leugnis abgeben konnten: dann s^^^Eschoffen. b:eKey, und die lincke Hüfte gantz und sawAchonlwcke schulter aber zerquetschet. L- ^ ^ ^ angefan-
.dorms, ein söhn Wi.vder GAbau?», wozu ihm dieM haben, Häuser von leimen aufzubauen, wozunhwalben-nester anlas gegeben. »g«e, welches
. Doyac, ( Johannes) Gouverneur vo,, ^^y^o XI.Mn vatterland war, wurde von dem K g ^ daher er
W geliebet, welchem er auch E^^Emendirte. Wemthu, als er starb, an Carolum VIII. recomm minder-
erwürbe gleich bey dem antritt berregleru g h^leb-
lahrjgen Königs von den Pnntzen vom geblut , ^
reiten LudvviciXI. durch einige reden beleidigt, gelber
Mch auch der ungetreuen verwaltung b S Echet,schuldig erkannt. Derohalben „ Kchstochen,
und ihm die zunge mit omem gluenden s ^ gher wardauch die ohren abgeschnitten worden. .M»-
thm fern ehrlicher nähme wieder gegeben. ^
Drabicius, (Nicolaus) ein wegen ftmer proph^.^^
bekannter mann, wurde an. r-M. M St v 1616.
woselbst sein vatter Bürgermeister war , sebohrm auf
wurde er in das predigr-amt beruffm, av o
des Kaysers Ferdinandi II. befchl nebst andern ^ ^ ^
Geistlichen verjagt, auch aller semer guther ^ra^ ^^a,sich dann nach Ungarn in des Fürsten von St höchstenSvezy gebieth wendete. Er lebte dastlbst ,5. wd g ^fan-elende, und muste ans armuth nach stmer vers gu s
gen einen tuch-handel zu treiben, wormneuwwi^Eam,deren vatter auch dergleichen Handel gefuhret.zi Mworüber er aber in ein freyes leben geneth, so. » ^ dasandern exulirende Prediger auf einem PolmHen ^ - er
predigen verboten, und mit dem banne gedrohet, wvramuachqehends gantz eingezogen gelebt. An. ^
Mahren gereisrt, um seine noch habende stuther aus v »verkauffen, und er auf der reist in ledens - gefahr geraryen,auch ««verrichteter fache in grosser betrubms zuruaerey
muste, soll er die erste entzuckung bekommen haben, darmmn
ein grosses kriegs-heer von Mitternacht, und noch em wer s ,srres von morgen kommen sehen, auch eine stimme ge» ,daß GOtt durch diese Heere ihre Verfolger umbringen wNach der zeit ist ihm nichts dergleichen wideMren Mdas jähr 164;. Von welcher zeit an er unterschwdene
ter, von dem Untergang des Hauses Oesterreich, Besserung 0
lache, bekehrung der Heyden und Juden, rc. M sAwt vden. Die stadt Lednitz, darinnen er sich aufhielt, wmoe uterdessen belagert, und das land des Ragvczy verwüstet. ^da die Kaystrlichen diesen ort aufs «me belagerten, wurde errndlrch erobert, welches alles den Drabwmm mchben Ragvezy ferner zu vermahnen, sich demHaustO i r ^und dem Papst zu widersetzen. Allem Georg Rag zKtere st/h uni also konnte vw
Drabrcn so wenig durch ihn als durch anderenach bequem darzu zu seyn schienen, erfullet wer u , ^
eunge, die den DraÜeium verchetdwm,soaus^ ve-
Rqgoczy und andere, welche vonGEtzudiestmstimmt gewesen, durch ihren ungehorsam sich we^
Unwürdig gemacht. Demsty^llMwolle^^
cms bereits an. 164;. dem Iohanm Amos ^omem ^
vffenbarung nachrrcht Eben »welcher an ^ facheW" kam, und Drabiuum verMuch lay^ nachdem
stch Mit anzunehmen bewogen wuro' ^^tzieseprophezryunAer eme zeitlang im zweifel E»L'endlich entschlossen, M-Mte Public machen oder nicht, sich e« ^ruck zu hal-se zwar drucken zu lassen, aber die exe w , ge-
wu; dahero er ihnen auch den ttwl. u^ diesen pro-Seben. Gleichwie aber sehr ungleiche Eiw ^ ^ ^s-
dhezeyungen gefäüet worden», sonderlichnberem
Mg in einem i,nd anderin stucke mü denstl ge ^
kam, auch Georgius Ragvezy der andere, welch an.
soviel gutes versprochen, mder schlacht wwer 0 , wunderssv. den kurtzern zog, und an einer empfang he§we-
starb- also waren insonderheit die Prediger m Mg '^^^^
Sen bekümmert, und besorgten, sie wurden asteum -^
Wen leiden müssen, suchten derohalben allen ve vach
stch zu schieben, und einer unter ihnen, nahmens ^oy »nbims, schrieb ein buch, unter dem titul: Igrus ^laus vrakicius , darinnen er alle diest vermeynte prophe; r>
Sen als leere einbildungen und betrugereyen verwart. ^rssz.ward eine Versammlung M Puchau gehaltm, m wrim
Drabicms mit einem öffentlichen eyde, daß solches vonlymwcht errichtet, behauptete. Unterdessen, well er sich durch Aue prophezeyungen bey dem Oesterreichsschen Haust Mechrecommmdirt, wurde er an. iS-^.zu Preßburg m Ungarn gefangen gesetzt , und am rü.M.dastlbtz auf urtheil deS Kay.
dra i;z
fers, ihm erstlich die Hand und dann das Haupt abgeschla-gen , auch darauf der corper samt dem buche, lbux ialene-bris, unter dem galgen verbrannt. , bin. revelur.
xk^ik/rr«, inilc. lacr. inm. I. üb. I. c. 24. §. zo. logg. Ar-nolds ketzer-hist. tom. II. k. III. c. 24. öa^/e.
* ^raburg, oder Draaburg, Traburg, lat. Orsvokvr-xum, eine bevestigte stadt an der Drau in Unter-Steyermarck;sie wird auch Ober-Draburg genennet, zum unterscheid Un-ter-Draburg, so ein städtlein in Nieder-Karndten ist, welchesan den Steyermärckischen grentzen liegt. ZeMers Reichs-Geogr. I. x. r;. itiner. Oerm. conün. I. L. ;l.
Drach, siehe Trach.
Drache, der umgekehrte und niedergeworffene drache, eingewisser Ritter-orden, welchen der Kayser Sigismundus umsjähr 1418. nach geendigtem Costnitzer-Lvimisto in Ungarn stif-tete. Diese Ritter trugen an feyer-tagen einen ftharlachenenmantel, und darneben auf einem kurtzen mäntelchen von grü-ner stide eine doppelte goldene kette, an welcher ein umge-worssener drache mit zerbrochenen siügeln herab gehangen, sounterschiedliche färben hatte. Hierdurch sollte das über Jo-hann Hustens und Hieronymi kraZenlis meynungen ausge-sprochene verdammungs-urtheil angedeutet werden, welcheSigismundus als einen umgeworffcnen drachen vorstellete.Allein es verfiel dieser orden mit dem tvde des stifters.
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Drachenburg, Drackenburg, Trachenburg, eine stadtan der Weser, in der Grafschafft Hoya, eine halbe meile vonNienburg, gelegen. An. 1547. ven 24. may gieng bey die-sem orte zwischen den Kayserlichen und Sächsischen völckernein blutiges treffen vor, darin« diese letztere unter Graf Al-brecht von Mannsfeld gegen Hertzog Erich von Vraunschweig,der für Carolum V. föchte, einen ziemlichen sieg erlangten,als schon der Churfürst Johann Friedrich einen- gantzen monatin des feindes Handen war. Spangenb. Mannsfekd. chron.Zieglers hist. schaupl. *
Drachenfels, Trachenfels, eine adeliche familie an demRheine, welche an. 1209. zu Worms und an. i;n. zu Ra-venspurg dem turnier beygewohnet. Sie Hat sich auch inMeissen und Thüringen ausgebreitet. Ihr stamm-schloß Dra-chenfels liegt eine meile von Bonn, an den grentzen desHertzogthums Bergen. Pilgerinus von Drachenfels ist der2z. Abt des an. 1060. gestifteten klosters Siegeberg gewesen.Gottfried war an. iz;z. Lands-Hauptmann zu Freyberg. Ru-dolph, der um das jähr 1660. die stelle eines Hof-Märschallszu Weimar vertreten, hat seinen stamm fortgepsiantzet.AnauthS xroär. Mlst. annal. 8ax.
Drack, oder Drake, (Franciscus) einer der grösten Ad-mirale im XVI. steculo, wurde bey South-Tarestoke in derGrafschafft Devonshire in Engelland gebohren, und in Kentauferzogen, allwo sein vatter ein Prediger war, und unter denboots-leuthen von der Königlichen flotte bät-stunden halten mu-ste. So bald er ein wenig erwachsen war, that er ihn zu ei-nem Schiff-Herrn, welcher mit allerhand waaren in Franck-reich und Seeland handelte, um die jähre bey ihm auszuste-hen, und den sec-handel zu lernen. Da nun dieser Schiff-Herr starb, vermachte er fein schiff diesem seinem fleißigen undtreuen diener; allein, weil es Bracken nicht gesiel, nur im-mer auf dem dasigen engen meere zu bleiben, so verkaufte erfein schiff, und begab sich zu dem Capitain HawkmS, um mrtihm nach America zu schiffen. Wie er nun daselbst angelan-get, nahmen ihm die Spanier alles das semtge. Darauf warer aufmittel und wege bedacht, sich zu rächen. Den ersten ver-such that er aufNombre äs Dios, so dazumal das Amerika-nische fchütt-und korn-haus war, dessen er bey nahe sich be-mächtiget hätte, ohngeachtet seine gantze macht nur in zweyschiffen bestund, worauf 7°. manner und jungen waren. AISer nachgehends von einigen Schwachen Nachricht bekommen,daß eine menge kauskeuthe mit maul-eseln, so gar schlecht be-wehret , und silber und gold geladen hatten, über die berge kä-men, fiel er sie alsobald an, nahm ihnen das gold, und ver-scharrte das silber, verbrannte darauf zu 8aiwL Lru?.e einenziemlichen vorrath von Spanischen waaren, die auf 200000.pfund sterlings geschätzt wurden, und kam sodann mit rühmwieder nach Hause. An. 1577. segelte er wiederum mit 5.schiffen und 1600. mann von Pleymouth ab, paßirte die Ma-geüanische meer-enqe mit;, schiffen, nachdem er die übrigen r.weggeschafft, weil sie ihm nur verhinderlich schienen, und ft-gelle sodann auf das Klare xacikLum oder Süd-meer, allwoseine schiffe durch einen grossen stürm verschlagen, und von ein-ander zerstreuet wurden, so, daß eines davon niemals wiede-rum zum Vorschein gekommen, das andere aber durch die Meer-enge wieder nach Hause gieng; da immittelst Dracke nach Chi-ly, Coquimbo, Cinnano, Pälma, Lima, und also um gantzAmerica herum segelte. Auf dieser reist nahm er viel Spani-sche schiffe weg, in deren einem er 4°°- pfunv matzw-gold, isteinem andern aber, Lacokaga genannt, nebst enngen juweleneine sehr grosse menge goldes und siwers fand , wovon er an.i;8o. einen grossen theil mit in Engelland brachte, das übrigeaber nebst 6. stücken über bord schmeissen muste, um daSschiff von einem gefährlichen orte, dahm es getrieben worden,abzubringen» Gleich nach stmer ankunft traciirte er die Könst
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