Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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i 48 ^di)^-Mgnitte aber diese würde, und heurathetevatter Waldpurgin von Hohenstein, die ihn

Zu ebener Ander machte. Unter diesen ist Georgttis.bractn . "k weicher die Herrschafft Masow an sein Haus gr-ünd , mit der Gräfin Walpurgis zu Schlick r. töchterSteven.strenget. Unter diesen wurde der ecstqebohrne,Btira^c H^micus, an. 1 ^ 71 . Reichs-Cammer-Präfident undLandmÄ ^ ^Izel, und vermählte sich mit Margaretha, einerAnn/.« Der andere, Wolfgangus, heurathete

rnännu^ 'v^ün von der Lippe, sie stürben aber beyderseits ohnedvvi, ä M hinterlassen. Der dritte söhn war Lu-

Und a Fleier ward Hauptmann zu Sazigk,Probst zu Lammin,

Na nachdem ihm seine gemahün, Gräfin An-

bokr^n Eunsfeid, verschiedene Ander beyderley geschlechts ge-"Uter diesen vermählte sich der erstgebohrne, Georgreim,^'am ^ 89 . mit Gräfin Kunigunda von Schlick, undmu ihr, Annam Mariam, die an. 1614 . Friderico,von Lamingen, und Annam Catharinam, so Geor-m Dedick beygelegt worden; desgleichen nebst ver-M ni 7 ^" töchtern Ludovicum Christophorum, Geor-n Albmum und Casparum, davon der erste, nachdem' ^ Müder bereits voran gestorben, an. 166 ;. mit tode abge-gcendMt"^ Gräflich - Ebersteinische linie in Pommern

-° 2 °ha«nes , Graf zu Eberstein, ein söhn Henricil. undbru-bA-^ '^ H^ THeodorici und Henrici U. richtete nebst seinenernvern , wie bereits gedacht, gleichfalls eine besondere linieri, w« > 1 . 264 . trat er meine alliantz mit Hertzvg AlbrechtenLZmmsshweig „ud andern wider Marggraf Heinrichen inv/E^'V' ."^mde aber m der darauf erfolgten schlacht gefährlich'E^^me aemahlm, Gräfin Elisabeth zu Bitsch , ge-'hm Bernhardum, so an. 1 ;^. dem turnier zu Eßttn-an. 1408 . einem andern zu Heik-Berchcholdum lll. sonst Heinzmann genannt, dergleist, und wie einige davor halten, die' Haupt-linie aufgerichtet hat, ob schon andere

ttstgedohrnen söhn Philjppnm, so um das iahr yzz.Geäün'Kine gemahlin Margaretha, eineein vw,-n ^->Oe"ingen, gebahr ihm Wilhelmum III. welcher! '^rden, so an. 1461 . gelebet, und

Korben iohannem gezeuget, welcher an. 1479 . ge-

untrr Bernbm-dns^i^^^"^ Minder vatter worden, dar-aestorbm n/^^ ü, " 59 ., gebohren, und an. 7526 «Gräfin von Svnn»wer^ gemahlin Cunigunda,

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zu Braunschweig vermählet, seine söhne, Henrrcus V. lindOtto V. starben ohne Ander, jener an. 14z 5. dieser aber mustewegen eines an dem Grafen Henrico von Homburg in der Archezu Amelunrdvrn begangenen mordes ins elend fliehen , darinnener auch das leben eingedüsset. ^diron. eccl. Asmel.aputt jtteiüom. tom. II. rer. 6crm. p. ziz. Lbwn. Alinci. spuckrom. I. p. z6z. säckitiones sck üsmüerc. 8LÜsfusü. in

Likör. ttlukr. vet. Lript. wm. I. P- 258. SpaNttMbergSSächs chron. a. 724. 74;. LosE, Dassel, chrvn. Iib. I. p. 9.

L 70. Ich. VIl. p. 127. L>»/» 3NU. 8usv. üb. IV. p. 2. L.

x. 709. Büntings Braunschw. chrvn. ?. IV psA. zgo. 584.

chm. emvrt. Üb. II. cie oriZ. Moniick.

k. 208. Lehmanns Speyer. chron. Ich. V. c. 74. 8y. feg. HG--rrsr«r, 8sx. üb. l. cosmogr. üb. V. L. 4>4-

in not. gli HerÜngsb. rom. I. rer. 6ercn. p. 794-spolog. pro Onone lV. Impsr. Lc geneal. k. II.

8pe»er«r, üüior. instgn. dl. k. Eucä Grasen - saa!,

p. 94z. feg. *

Eberstein, eine adeliche familie, welche von langen zeltenher an dem Rhein, absonderlich aber in Hessen, in ansehengestanden, und heut zu tage in dein Mannsfeldischen, Gehosen,Leinungm nebst andern gnthern besitzen soll. Wilhelm hat an.irzz. dem turnier zu Würtzburg und Bernhard an. i?77dem " " '—»>"»^"7 Albrech

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söhne und 6. töchter, starb aber in seines sohns OttoniS wcy-tern wiederum aus. Sein brnder, Johannes Jacodus, hatte2. söhne, Haubertum und Rodertum, Grafen in Eberstein undRixingen, Herrn in Frauenberg und Wertenstein, welcher an.i5!Y. gestorben, und Iohannem Bernhardum; dieser hatte2. söhne, Philippum und Iohannem Jacobum, davon der er-stere an. 1609. gestorben, nachdem er von seiner gemahlin,Phiiippa Barbara, einer Freyin von Fleckenstein, ein vatterJvhannis Philippi worden, der an. 1622. gestorben. Johan-nes Jacodus aber hatte 2. gemahlmnen , davon ihm die erstere2. söhne gebohren, welche ausser ehe gestorben, die andere aberMargaretha, Gräfin von Solms-Laubach, gebahr ihm nebstandern iohannem Fridericum, welcher an. 7S47. gestorben,nachdem er von seiner gemahlin Amalia, Gräfin von Crie-chingen, em vatter dreyer söhne und zweyer töchter worden,davon die beyden ersten söhne nebst den töchtern in zarter And-heit verstorben; der dritte söhn, Casimirus, vermählte sich an.2660. den 6. may mit Elevnora Maria, Gräfin von Nassau-Weüburq, starb aber noch dasseldige jähr den 22. dec. und en-digte seine linie. Die Hinterbliebene töchter, Albertina So-phia Esther, so an. 1667. den 20. may gebohren worden, ver-mählte sich an. 1679. mit Hertzvg Friedrich Augnstv von Wür-temderg-Neustadt.

Otto 11. Graf z» Edelstein, Graf Heinnchs I. vierters°hn, richtete, gleichwie seine brüder , gleichfalls eme stamm-linte auf. Er verbesserte die Graffchasst an der Wessr, unddauere das schloß Ottenstein. Seine söhne waren Fnderlcus I.und Henricus lll. Jener lebte um das sahr izoä. und hmter-«eß nur eine töchter, durch deren Vermählung an Gras <2l-mvnem von der Lippe, zwischen den beyden Häusern die lang-wierige feindseiigkeit aufgehoben wurde. Sein brnder Henn-cus 111 . aber hatte 4. söhne und eine töchter Agnes, welche an.i;.22. mit Hertzvg Ernsten zu Embeck und Grudenhagen, ver-mahlt worden, und an. 7,44. gestorben. Die söhne warenAlbertus, Ludovicus, Otto III. welcher an. 7; 71- in einemtreffen bey Levester, da er Hertzvg Magno zu BraunschweigWider Graf Otten zu Schauenburg bevstnnde, geblieben; undendlich Hermannum I. Dieser wurde von seiner gemahlin Ar-mengardis, Gräfin von der Lippe, ein vatter Ottonis IV. soohne erden gestorben , und Friderici II. welcher Hermannum li.

, so nu. 740;. nebst Graf Bernharden zur Lippe und an-,v w^"^rtzvg Henrlcum zu Braunschweig bekrieget, darüber" ".^n Papstüchen und Reichs-bann kam, doch aber endlichwiederum losaesprvchen wurde. Seine töchter^.uiavethg wurde an Hertzvg Otten mit dem schieden heme

1. dem turnier zu Würtzvurg unv «...

zu Ravenspurg beygewohnt. Johann Albrecht Ernst warum das jähr 7646. Hessen-Därmstädlischer geheimer Kriegs-Rath und General-Lieutenant, und hatte einen söhn gleichesnahmens, welcher Ober - Berg - Hauptmann bey den Grafenvon Stollberg worden. An. 7775. war ein Baron von Eber-stein Königl. Polnischer und Chur-Sächfischer ausserordentlicherUnvo^s an dem Chur-Pfältzischen Hofe. Um eben diese zeitbekleidete Ernst Friedrich von Eberstein bey dem Hertzoge zuZeitz die stelle eines Hofs - Justitzicn - und Consistorial-Rakhs.

Eberswald, siehe Ardenner-wald.

Ederswalde, siehe Neustadt.

Ebertus , (Theodorus) lüokellor der Hebräischen spräche zuFranckfurk an der Oder, allwo er an. 16-8. und 1627. das amteines ÜLÄons verwaltete. Er ist wegen seiner schristen dekannt,baruntcr sonderlich LIogia^uri8consulrorum A kolitiLorum LLI7-tum illustrium, gu! sMiclam Aebr-eMr ünguLM süssque eluspropLginss OrientLles propagaeuric. suxerunr, promovsrunr,welche an. 7628. gedruckt sind ; ferner ist von ihm vorhanden:

Vita LüAtA trldu« Decurüs üvtümvrum guastracoeum üedrar-corum Idripts; Lnimaclverüonum politicsrum Lenturis; Lü/o-noloAM prLcipuorum sanälioris I.ingu:e Ooclorum ab iniriomunäi uxgus sä pr-essn8 tsmpus; 8peculum morste, u. a. M.

msmor. krmsLokurc. in noritis llniverüc. cnp. z.

xsZ. 79. L 8o-

* Ebertus, (Jacvbus) von Sprottau aus Schlesien, war

anfangs Uekr-ese längn», hernach Ltüiee«, und endlichlüeoioN'L Loöior und krokestoc zu Francksurt an der Oder,woselbst er an. 1614. im 6z. jähre gestorben. Man hat von ihm:LleÄs Hebr-es, e lidro Kiüksr üsppsninim; iiülorism lurs-menrornm; InttiwAonsm IntelleÄus Lc. Lee,»«««,

inemor. krsncok.

* Eberulfus, Chilperici I. Königs in Franckreich, Cam-mer-Herr, ein lasterhaffter mann, der sich auf ungerechte weiseund durch bedrängung des volcks bereichert. Er zog sich deuhaß der Königin Fredegunda zu, dieweil er sie angeklagt, daßsie den König ihre» gemahl habe meucheimörderischer weisehinrichten lassen. Sie warf, sich zu entschuldigen, den arg-wohn auf Eberulsum selbst. Eberulfus, um der mache die-ser grausamen fraucn zu entkommen, flüchtete sich mit allenseinen schätzen in die Arche St. Martin zu Tours, als in eine»frey-Hof, welcher damals nach der cinbildung aller leutheunverletzlich seyn sollte. Fredegunda aber, und der KönigGuntramus, welchen die schlaue Fredegunda gewonnen hatte,bestachen einen Höfling, nahmens Claudium, welcher bis da,hin Eberulfi freund gewesen , und nunmehr» unter dem fal-schen schein der allen freundschafft ihn aus seiner sichern freo-statt locken sollte. Dieser verrather brachte auch durch seineschmeichele» Eberulfum aus der Arche, und führte ihn in einwein - haus, wo er ihn bey dem trunck ohnversehens mit einemLolchen erstäche. Da aber Ebemlsi lenthe eben dann kamen,und sich stärcker sahen, griffen sie Claudium an, und verfolg-ten ihn bis in ein benachbartes klostcr, dahin er sich geflüch-tet , und erstachen ihn gleichfalls. Also qiengen diese beydeboswichte an. 584. auf einen lag zu gründe. Eberulfi gücheewurden unter die grossen Herren des Hofes ausgetheilet, welchedem Könige Guntran dieneren. Lc um. äs iMMs L

cke I'Lmpire.

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Eberus, (Paulus) war zu Kitzingen in Francken den 8.

nov. an. -zu. gebohren, und wurde an. izr;. »aa, umvau) mdie schule geschickt. Nachdem er kaum ein dase vlt gewe,fen, ward er kranck, und als er deswegen nach haust reisenwollte, fiel er vom Pferde, welches rhn fast eme merkl weileschleppte und dergestalt beschäle er^ bekam.

Dierausaiena er an 7z2i. nact) Nür>lberg, von Launen ihn derRath an ?2 2 ichickke,daer an.-zzü. Msgüier

wurde Wett er 8-ön schrieb, gebrauchte sich seiner Melanch-hon,und ft?le bald ein solches vertrauen tn denselben, daß er fast