Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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Sanoo oder 8an<fto veo vormals der guteJustinus Nartyr alsoangesehen hat, als ob sie Simoni Maßo zu ehren wäre gesetzetworden, k^a^a, lik. IV. fta/rc«»'»«//.' 11 b. II. fair. V I.v. 2iz. §ex«v. smig. Xom. p. 12;. feg. *

* Sdonisi, Fidonißt, Sidonist, eine halb-insnl in derNogaischen Tartarey, welche sich zwischen dem Golf» von Nr-aropoli, und dem einfluß des Borysthenes von ostm gegen wersten erstrecket. Sie ungefehr;o. meilen lang, und drey breit,und wird durch einen schmalen Iffbmum an das veste land ange-hänget. Es halten selbige einige vor der Alten Achilles.

Zieger, siehe Füeger.

Seide, (Richardus) ein sehr angesehener Englischer TKeo.loLus von Kent gebürtig, studirte zu Oxford m dem ffula Mar.NsgäLlenT, ward Naeiff. Art. an. 1584. Er präfldirte hier-auf den philosophischen Lectionen und Disputationen, und tra-ctirte die Inffitm>one5 Ikeol. samt den Papistischen Controver-sien. Zuletzt ward er an. 1 ? 94. krofeffor Theologie erstlich derKönigin Elisabeth, hernach Jacobi I. Hof-Prediger, dazu ihmnoch andere präbenden und das Decanat von Glocester beygele-get wurden. Er starb in demrahre seines alters den 2;. nov.an. 1616., hatte zur ehe Msabeth Harris, von welcher er siebenAnder erzeuget. Seine gründliche wissenschafft und grosse lectur,sonderlich in theologischen fachen, hat genugsam an tag gegebensein grosses werck of ehe Lkurck, in welchem er die Materievon der kirche auf eine sehr gelehrte und ungemeine weise»erhandelt, davon ein ausführlicher auszug kan gelesen werdenin ,I> 8treloni8 äpoloZis ftefponlicmis sä äppellstionsm inrio-centiL Hutkeran« gegen Botsaccum. So hoch als dieses werckvon den Cngelländern geschätzt wurde, wollte es doch einigenReformirten Lehrern nicht durchaus gefallen, wie dann H. Al-ting ein lind anders daran ausgesetzet, und behauptet, baß ereinen falschen bericht von der heutigen Morgenländischen undzum theil auch Occidentalischen Archen - religion erstattet, unddaß die Lutheraner dabey anlas nehmen werden die Reformirtenzu verschreyen, als trachteten sie eine allgemeine vergleichung derreligionen einzuführen. Weil nun die Papisten, und ins be-sondere ein gewisser Brerclies in einem gedruckten buch, fast eingleiches tadelten, fand sich Melde genöthiget, einen anhang demdritten buch beyzufügen, darum er behauptet und erweiset, daßdie Westliche kirche vor und zu den zeiten Lutheri, eine wahre,recht gesinnte und Protestantische kirche, hingegen die Verfech-ter der Römischen irthümmer nur eine blosse faction in derselbengewesen. Dieser Lppenäix ist erst in folgenden editionen deswercks von seinem söhn Nathanael, so wie er ihn in seines vat-ters mannscript unvollkommen gefunden, ans licht gegebenworden. Eine ausführliche lebens-beschreibung dieses Tbeologihat in einem besondern werck in 8. 1 . 1 e Neve zu ansang die-ses steculi in Englisch heraus gegeben. , bist. <L ant.

Oxon. Forsts k. IV. *

Zielding. Das geschlechte der Grafen von Denbigh undDesmond , Vicvmten von Fielding rc. soll seinen Ursprung ausDeutschland, haben. Dann Wilhelmus Fielding, welcher zuden zeiten Königs Henrici VIII. in Engelland berühmt gewesen,bemuhete sich aus verschiedenen Urkunden darzuthun, daßGottfried oder Galfried, Graf von Habspurg , Herr in Laus-fenburg und Rheinfelden , einen söhn gleiches nahmens genü-get , welcher, nachdem seinem vatter von seinem verwandten,dem Kayser Nudolpho, fast alles abgenommen worden, seinglück in Engelland, allwo er in dem XIV. Lcuio unter demKönig Eduard» II. angekommen, zu machen gesucht. Er sollaus dem Worte Rheinfelden, von welchem seine vor-eltern dentitul gesühret, die letzter« sylben seiden behalten haben, welchenach der Englischen mund-art Fielding ausgesprochen wurde.Er hinterließ von seiner gemahlin , Mathilda von Coleville,Galfridum II. , Johannem und Thomam. Der erstere psiantztemit Agnes, Iohannis von Napton tochter, das geftblecht fort,und zeugte mit ihr Wilhelmum, der ein vatter Iohannis wor-den. Dieser hinterließ von seiner gemahlin Margaretha Pur-frey , Wilhelmum II. , welcher in dem verderblichen kriege zwi-schen dem Lancasterischen und Dorckischen Hause dem erstem vey-aestanden, und dahero wegen seiner treue von dem KönigeHenrico VI. den Grafschafften Cambridge und Huntingdon mitdem titul eines Sheriffs vorgesetzt worden. Allein er opfertedas folgende ighr in der schlacht bey Tewkesbury vor die Wohl-fahrt dieses Komgs sein leben auf. Von seiner gemahlin Agnes,einer erb-tochter rohannis von St. Liz, oder von Seyton,Herrn von Martmesthorp m Rutland , hinterließ er drey söhneund eine tochter. Unter den söhnen wurde Everardus von demKönige Eduards IV. zum Sheriff von den Grafschafften War-wick und Leicester und von dem Könige Henrico VII. wegen sei-ner tapferkeit auf dem beylager des Printzen Arturi vonWallis zum Ritter des Bades, und endlich zum Lukoste ffotu-lorum von Leicester gemacht. Er starb an. 1,14., und wurdevon seiner gemahlin Jeliffa Ruffel, em vatter Wilhelmi III., wel-cher Sheriff von Rutland gewesen, und zum dienfte des Kö-nigs Henrici VIII. auf eigene kosten soldaten geworben. Nach-dem er nun fowol zu Wasser als zu lande seine treue und tapfer-keit erwiesen, starb er an. r z48., und hinterließ Basilium, des-sen söhn Wilhelmus IV. von der Königin Elisabeth zum Ritterund Sheriff von Warwick und Rutland gemacht worden. Seinfohn Basilius II. wurde Sheriff von Warwick und Rutland,und hinterließ Wilhelmum v. Dieser wurde von dem Könige

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Henrico VIII. zum Ritter und endlich zum Bäron diestsKö'UAreichs unter dem titul, Lord Fielding von Newham-Padm,auch zum Burggrafen von Fielding gemacht, im 14. jaM 7 .des Königs Jacobi I. gar in Grafen - stand unter dem tuGraf von Denbigh, erhoben. Seine,gemahlin war

Kcrnjlr er zwey ivyuc, ricuulu,

welcher ihm in seiner würde succedirte, und Georgium, w»«Lord Fielding von Caghe in Jrrland, wie auch zum DuMfen von Callan und Grafen von Desmond gemacht w«,"stNachdem der Graf Wilhelmus in unterschiedenen schlachten' ^ter dem Könige Carolo I. tapfer gestritten, wurde er M»an. 164;. nahe bey Berminghams in der Grafschajft War'"tödtltch verwundet. Darauf succedirte ihm sein söhn, ^oy'nes Basilius, welcher, weil er von Agnes, des JohanMSt. Liz, sonst Seyton genannt, tochter und erbin herstamuund also ein abkömmling war von dem vornehmen haust."St. Liz, so vor zeiten Grafen von Northampton und H ^tingdon gewesen , durch besondere gnade des Königs Caro»zum Lord von St. Liz gemacht wurde. Dieser hatte vrer»mahlinnen. 1.) Annam, Richards, Grasen von Porti« ^tochter. 2.1 Barbaram, des Ritters, Iohannis Lamp/ter und einige erbin. z.) Elisabetham, die älteste vm>drey töchtern und mit-erbinnen Edwards, des letztem im"'-,,von Bath. 4.) Dorotheam, des Ritters Francisci Lan» ^Northamptonshire tochter. Allein er konnte von keinererhalten; dahero ihm seines bruders Georg« söhn /mus VI. , Graf von Denbigh und Desmond, succedirte, ' ucher von seiner gemahlin Maria, Graf Henrici Carev. - hMonmouth tochter, gezeuget Basilium , Grafen von Den .und Desmond, Vicomte Fielding von Caghe, Lord-Llem» xvon Leicester und Obersten eines regiments Infanterie,gebohren an. r 670., und vermählte sich mit des Rittersse tochter, mit der er an. 1697. einen söhn gezeuget.

Lsronag. /m/i- s. Mneal. Lritan. k. II. c. Z8. tab. 67.

ramm von Europa, x. 4;; -

Ziennes, ist der nähme eines alten und vornehmen ^schlechts in Engelland. Der erste aus demselben, w»'Wilhelm Dugdale anziehet, ist Jngelram äs Fienles,nachkommen sich mehrentheils Fenes oder Fienes genE^b'»Dieser heurathete Sibyllam von Tingrv, eine tochter unoFarami, Grafen von Boulogne, welcher ein enckel vonnigö Stephani gemahlin, Mathildis, war. Einer von vJngelrams descendenten, nahmens Wilhelm, heurawe^hannam von Say, und zeugte mit ihr einen söhn gleiE ss>rimens. Dieftr ward Sheriff von Surrey und von mund hinterließ zwey söhne, Rogerium und Jacobum,chen zwey absonderliche linien entstanden. Rogerius HM'Richardum, welcher Eduardi IV. Cammer-Herr waro,mit Johanna, einer tochter und erbin Thomä, dem« Me.gleiches nahmens Lord Dacre c>fcke North war, sich Vk-In ansehunq dieser Heurath machte ihn an. 1458.jum Lord Dacre ok cbe South; der titul aber eines Lor"cre of ests North siel aus seiner gemahlin vatters junger» ^Ranulphum. Er erlangte nachmals ansehnliche gumestarb an. 1484. Ihm succedirte seines vorher verstörte,sohns Iohannis söhn Thomas, welcher bis an. ^st-und seinen Vetter, Thomam, zum Nachfolger hinteruev« .^^»ser hatte das Unglück, daß er emsmals an. i;4i- ^...schwer-'liederlichen Personen verleitet ward, des nachts herum A 'Altermen, und zwar in Laugthon-Park in Suffer, so dem ^el>,Nicolao Pelham gehörte. Da nun einige sich entgegenward von diesen letzter« einer entleibt, ohne daß manwußt Hätte, von wem. Indessen fiel der verdacht , antmam äs Fiennes , welcher es auch (wie man vn*Epje ih>nanstiften etlicher, die nach seinen güthern getrachtet, unvfälschlich Hoffnung gemacht, desto eher gnade dadurm» mor-gen ) vor den Pairs, die ihn urtheilen sollten, gest«» hem

aus er den 29. jun. des besagten jahrs zu Tyburn durm um

ckers Hand sterben muste. Er ließ einen söhn, Gregor .eine tochter, Margaretham , beyderseits noch sthr k ^ unosich. Beyde wurden an. r?59. in die vätterttche 5 « stehren-stellen wieder eingesetzt. Gregorius aber starv - Lord,ohne leibes-erben, worauf Margaretha die wurde e« (AiEDacre auf ihren gemahl, Sampson Lennard, bramtr. „mLennard.) Rogerii jüngerer bruder, Jacobus , ' ^heinfiel sehr hoch, wie in einem absonderlichen arttam ^ ^ pe>Von seiner gemahlin, Emelina Cromer, Wier« v ^ pa eRitter Wilhelm Say. Dieser ward noch eben das He»seinen vatter auf eine so unglückliche art verlohren, . pestgorico VI. zu dem Parlement beruffen, welches her»'stV^Mdig continuirte, diente auch sowol dem letzt-gedach» - IltEalF Eduardo IV. in dem kriege, und ward zulcht ^ Ms.ral unter dem grossen Grafen von Warwick, RtM«

Allerley Unglücks - säüe, und unter anderm eine »' ^ 1 »^

gefangenschafft, brachten ihn um das groste the» l er mgens; doch behielt er die Herrschafft Vrugthon , w^ , bekoseiner gemahlin, einer tochter Wilhelmi rließ Hen

men hatte. Er starb um das jähr führte' ^7.

ricum, welcher zwar den titul eines Lords Say '. <,«. »4?^nicht zu den Parlementen beruffen ward. i» «