Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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druckt derkunstf die kupfMche zu siechen und ntzzu-zuin ' ^gegeben wird. Er pflegte, wenn er ein silber - bkchN:det,n„?"?werck zurechte machte, den abdruck davon in einerüberflri^nie zu nehmen, welche, nachdem sie mit öl und rußflestvciiü» . worden, eben diejenigen dinge, die auf das silberPier " waren, vorstellte. Um nun den abdruck auch auf pa-dene fi^ ^Mngcn / fo legte er ein nasses papier auf die ir-»nd bra^ ^ /"hk sodann mit einem streich - holtze darüber her,an>niikk,i7^?"dl,rch zuwege, daß die figur auf dem papier fore. glU "ch vrasentirte, als ob sie mit der feder gerissen wä-dinj, Win Mafo dieses kund gemacht, brachte es Baccio Vol-lends r,w Öderer goldschmidt in eben derselbigen stadt, vok-^iotrez o^utommenheit. Fe/rÄe«, enlreticns sur Ie8 vie8 äes

MML xkO^OX^OEiVl, von den Spa-ge, u äs kimZlerre genannt,ist ein berühmtes vorgebür->n das ° Ms der Spanischen landschafft Gallicien westwärtsBlumen meer hinein gehet, und den nahmen daher be-

daß daUM/ weil man vor cntdeckung der neuen weit gemeynet,Westen M^das ende oder der äusserste theil des erdbvdens gegenUnd <v,.- definde.Von den Alten ist es kromomorium LrtabrumNahe ^' wie auch von einigen dlerium, genennet worden.Wen ^ liegt eine kleine stadt, welcher man daher den nah-» ls terre beygelegt hat. lisÜL. cle 1'kip. p. 127.

Dwham ^ ^der Finchdale, ein dorf in dem Bißthum von»<ihn,u^.w Chesterward, dessen in den Loncilüb unter demseihst an ^wchala und Fincenhala gedacht wird, sintemal da-Lvneim'?v8. von Embald, dem Ertz - Bischoffe von Yorck, einL "wm gehalten worden.

Nil, n^lMs, hxr 12. König in Schottland, succedirte Iosi-fcij za suchte sein absehen mehr durch gütigkeit als durch mäs-te er ejn >f^len. Um die tyranney gäntzlich auszurotten, mach-' °d»c d,^. W ^ daß die Könige in keiner wichtigen angelegenheitfehlen sn,,, writär des hohen Raths etwas beschließen oder be-ä. lü Endlich starb er im zo. jähre seiner regierung

thanen u«?.' "^dem er in seinem leben beydes von seinen unter-Welchex y? ""Endern sehr geliebet worden. Er war der erste,Heydnischen Priester Oruiäes genannt, einsetzte.

, lat. klimm, kinnonla, ein der Cron Schwedenbissen Hertzogthum, welches dem Bothnischen meer-

Mcer- 8,.)-" Westen, Lapland gegen norden, dem Finnländischenlieget. Ä^fl^en mittag, und dem see Ladoga gegen morgenHen aber lw^bift von süden bis norden izr., von Westen bisweilet, weilen in sich, und wird in 7. provintzen einge-M st,g weiche sind Cajanien oder Ost -Bothnicn, das eigent-Eavolarj-n^le Finnland, Nyland, Carelien, Tavasthien,flen barm.." ww Kexholm. Die vornehmsten städte und vcstun-tzus wwn sind Abo, die Haupt - stadt, Cajaneburg, Tavast-*w fruchm^!^?wg, Wiborg, Kexholm und Nyslot. Es istl?-;. ganzes land an getreyde, Viehzucht und ertz, und ist an.weiche a,Aund gar unter des Czaars botmäßigkeit gerathen,"-»vr M w dem letzten frieden das meiste davon behalten.HiNn

Wegen, / üf eine sehr grosse nördliche landschafft in Nor-

w>n aufna,, Anwohner, ausgenommen die, so sich in den in-lyiien an, keinen beständigen sitz haben, sondern wer von,*Wng an? "V ort zuerst kommt, der schlägt daselbst seine woh-M theil davon gehört dem Könige in Dänemarck,

^wvh«^"vere dem Könige von Schweden , welcher, um dies'e äckerdieser so unbeständigen lebenS - art abzubringen,einneuik wndereyen denjenigen gab , die sie am ersten wur-durch welches mittet zwar einige örler ange-wbige nnru < ^ was aber die unfruchtbarsten anlanget, so sindAwvhu?r a^wer gemein, und haben keine gewisse besitzet. Die. wall-wne seltsame und vermischte art von Christen,a Zauber-» w Unwissend und barbarisch, verschreyt wegen ih-i"'d ein ungläubiges raachgieriges gemüth, und

"vgr. wherls sehr grob und tumm. äekr. akro-

' wit dem zunahmen llärmnus, ein gelehrter^ adeljch.'wer um das jähr 1490. gelebet, und aus einem al-Mweir . entaschte, so aus der stadt Adria nach Ferrara ge-^'/ssUprossen war. Er bekleidete das amt eines Asgittrlin ander« ^w Hertzoge von Ferrara, und hatte es,gleich-und Le^^^"^ufften, also vornemlich in der Griechl-,wh-n Falschen spräche sehr weit gebracht. Den großen^wfucjx^Uch mlt einem buch erworben, dessen titul: klagel-Ucklichen !>^.'.!?urmnen er die ankunft desMeßiä mit sehr nach-

bn»?«chen er oie anrunsc oesuneyia m» ,cyr nuu--

vNFligeL?" ^upket. Weil die Jüden jolch-s buch

ebenaus beschpid-n^'!'^ ^wiers, weicyer oey ocr er,rcn evj-wel^wser famm/un?hett nicht genennet, beyfügen lassen. Auslichf!? die histöxä urjprung gehabt Alemanio Fino,

ea^^ben. Crema, nebst andern schriften an das

u '7°^°wron. wm. IV. inä. II. p. 227. p. 0-««-

an.?Aw) vM Zürich,ward an. i^?.Pfarrer zu Otel-' 'U -vteylen und an. 1962. zu Viel, starb an.

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1602. Er war ein guter Poet und hat Larmina geschrieben mOkinim Lullingeri ör in pwmoticmem Lurlrk. keemrmni; man

hat über diß noch von ihm in manuscript einen grossen band vonallerhand Larminibns. *

Hinsterberg, ist einer der höchsten berge in dem Thüringer-walde, an den grentzen der gefursteten Graffchafft Henneberg,gelegen, und zu dem Sachsen - Naumburgrschen antheil gehö-rig. Johann Georg I. Churfürst von Sachsen, hat aufdie spi-tze einer gantz oben stehenden grossen eiche eine grosse vergüldetekugel von blech setzen lassen, welche man sehr viel jähr lang aufunterschiedene weiten hat sehen können.

Hinstermüntz, ist ein keiner ort an dem Jnn-fluß, bey wel-chem ein enger paß aus der Grafschafft Tyrol m das Graubundt-ner - land sich befindet. An diesem orte wurden an. 170; > dieBayern und Franzosen, als sie durch das Tyrol gegen Dient ein-dringen , und sich mit dem Hertzoge von Vendome conjungirenwollten, von den Tyroler - bauren, unter anführung ChristenKnippels unfreundlich empfangen und zurück geschlagen.

Finfterrvalde, eine stadt, schloß und Amt in der Nieder-Lau-sitz, nicht ferne von Kirchhayn, Dobrilug und Sonnenwalde;wird aber doch auch mit zum Meißnischen kreis gerechnet, undgehört den Hertzoaen Sachsen - Merseburqischer linie. Vor al-ten zelten stunde Finsterwalde denen von Minckwitz, nachmalsdenen von Dieskau zu ; von diesen aber kaufte an. 1623. Chur-fürst Johann Georg I. diese Herrschaffl, und machte sie zu einemCammer - guthe. Der dörfer, fo in dieses Amt gehören , sindzwar nicht viel, jedoch ist ein treflicher grosser Wald dazu geschla-gen , indem es nicht minder schöne holtzung als gute weyde giebt.Vor dem dreißigjährigen kriege hatte das städtgen bey vierthalbhundert feuer - stätte; es ist aber in selbigem so herunter gekom-men , daß es sich lange nicht wieder hat erholen können. Dennan. i6;r. wurde es von denen bey Leipzig geschlagenen undflüchtigen Kayserlichen trouppen geplündert, und in brand ge-steckt , ja als es die einwohner kaum wieder aufgebauet hatten,wurde mit ihnen von den Bannerischen an. 16,7. so übel ver-fahren , daß nichts vom brande frey blieb als das schloß, kirche,schule und eine einzige gaste, wiewol sich auch nachgehends, un-erachtet sie meistens nur in kellern und brandt - stätten sich ent-hielten , von beyden seilen nicht geschvnet wurde. Im übrigenkam es durch des Churfürsten Johann George I. errichtetes te«stament, an dessen dritten söhn, Hertzog Christian, als Urhe-ber der Merseburgischen linie, bey dessen descendenten es auchnoch ist, und zwar hatte der bruder des jetzt - regierenden Her-tzogs Mauritii Wilhelmi, Friedrich Erdmann, diesen ort zu sei-ner residentz erwehlet, er starb aber an. 1714. ohne erben. Soli-sten ist dieses städtlein an. 1675. mehrentheils wieder im brandaufgegangen, da es nach geendigtem dreißigjährigen kriege nachund nach wieder angebauet worden, und mag jetzo etwa nur220. Häuser haben. Sächsisch-und Schwedische staats-cantz-ley,p. 68. Grossers Lausitzische merckwürdigkeiten;. theil x. 67.Zürners charte von Grossen-Hayn.

Hittstgorv, siehe Vinstgow.

Hinftringen, siehe Vinstingen.

* Fintenus, Bischoffzu Lindisfarn in Engelland, lebte indem VII. üeculo, und behauptete an. 660. mündlich und schrift-lich , daß man die Ostern clie 14.1.unX halten solle, wann ncm-lich dieser tag auf den sonntag fallen würde, da hingegen dieandern kirchen dieselbe in diesem fall erst den folgenden sonntagdarauffeyerten. Er gienge auf eine alte tradition der Britan-nischen kirche, welche den Asiatischen in diesem stücke folget?,ehe dann Aug,istinus von Gregorio lVlsgno m Britannien ge-schickt worden. , lib. ll. A III. Nlii. tlnZl. k/As», Lri-t-mnise eoclef. antigus.

Hiorenzuola, oder Virenzuola, lat. kloremiola, beyden Alten aber kiäentis oder kiäemiols, ein grosser marckt - sie,cken, welcher bey dem fluß Larda, in einem that, zwischen sehrhohen bergen, an den grentzen von Bologna und Romagna,liegt. Er gehört zu dem gebiethe des Hertzogs von Parma, undzwar insonderheit zu dem sogenannten ütaeo ksllsvicino oder8tsro cl- Lullet». Es befindet sich darinnen eine berühmte Abtey,mit dem zunahmen äi Silla, welche anjetzo mit Bernhardiner-Mönchen besetzt, und mit einem schonen kloster geziert ist. Beydiesem ort erhielte Sylla L. 8 .. 672. einen grossen sieg wider M.Carbonem,der des ältern Marii partey nach dessen tode und wäh-render abwesenheit Syllä in Asien wieder auszurichten getrach-tet hatte. epit. pell. Lakere. , äetcr. ssltal. Schau-platz des kriegs in Italien ?. 4^. Noch ein anderer ortdieses nahmens findet sich ohnfern Florentz, der diesen nahmenvon Florentz sechsten empfangen hat, eben als ob es das kleineFlorentz hiesse, und wird gar oft in den Florentinischen geschlch-ten angezogen. *

*Hiorenzuola, war ehedessen eine Bisthöffliche stadt inApu-lien s nun aber ist es nur ein dorf in der Cap'tanaia , ohnfernNocera gelegen, mit welchem Bißthum das erstgemeldte verei-

gt worden.

* Kort, (v. Agostino Romano) Camaldulenser - ordenS,ar aus Cremona gebürtig, .und Mt zu St. ^ohannis zuaenza. Er hat nachfolgende schriften verfertiget: Lcclesia iniplici Üatu, leZis nAturulis , 1e§i5 veteris, ^ leZis novX,!om 1699. in fol. Hxninus NL Den , lolis sgcrL 8criptur«a-n-p-itüs comvosttus, in 4. Diei^v ill un. 1-722.

zu