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' (Angelotto') wurde an. 14;i. von Eugenio IV. zumso ; Platina und andere melden, er sey auf eine
P «^Milche art geitzig gewesen, daß er sich nicht gescheuet,ällen. die zäume aus den seinem pallast nahe stehenden
gestk„" ^hlen, ohngeachtet er sich dadurch in grosse gefahrdarub^' ^ dann einstens von einem stall-knecht, der ihnr. ,2 r ertappet, übel bezahlt worden. rir. 22.
* ' "-22. Oacrs«. Lc.
ti a„z , (Matthias äs) ein bruder des Cardinals Angelot-ivurd/x""'' war anfangs Apostolischer Cammer - cisrisus,„„Auswegen seiner grossen klugheit und wissenschafft an.- tz-Bischoff von Siponto gemacht, aber an. 14; 8.ti ders/«, der ihm mit vieler liebe zugethan, nach Rie-
evlaps v ^""eh zum Gouverneur von Umbrien bestellet. Ni-schen vrauchte ihn zu seinem Legaten, von den Jtaliäni-kerzdie Türcken-Hülffe zu sollicitiren. Iral.
VII. p.8?;.
t (Leonhardus) General - Capital» der Republick^d au^« "5 gebohrner XobiU äi Venezia, aus einem alten»»d s'j" sirschlecht. Nachdem er viel proben seines Verstandsd>idex .Heidenmuths sehen lassen , wurde er als Generalher zelt »> Ecken inDalmatien geschickt; da er denn in kur-ie, sr„^rh sehr merckwürdige thaten diese provintz erober-Atk^ ^itccovare schlug er die lrouppen des Ali Beg, San-tete o" Clissa, eines unversöhnlichen Christen-feinds, töd,vivnico dessen söhn Durac, und bekam ihn selbst in Ze-Pvliso»,vriange„, welchen ort, gleichwie auch Soccovare,bild wunk ^dlana und andere, allwo die feinde viel kriegs-
chjn^-prnviiiones zusammen gebracht hatten, er gäntzllch. ?lchx befahl. Die Morlacken und andere benachbarte,'üne klun- " den Türcken gehalten hatten, machte er durch>, w,->^"t 7 uhrmig der Republick zu freunden. Novo-
i ck unten Eurtz vorher verlohren worden , brachte er wie-? das fpin^'ckben gehorsam. Hernach that er einen einfall^»v, Stiche gebieth, und verheerte Nadino, Urana, Ca-Salona und andere an den grentzen von^lchxx ""d Bosnien gelegene Plätze. Den Mehemet Techeli,»ichss^ 40000. mann Sebenico belagerte, nöthigte er,^cke er vertust wieder abzuziehen. Scardona ero-
,, s. stürmender Hand, und gab es seinen soldaten
?»^ eines,nahm er auch Clissa ein, welches gleichsamlütter n.K von Dalmatien zu halten. In ansehungÄ statt des m?^vdigen thaten erwehlten ihn die Venetianer?üro .,^-vlvcenigo zum General-Capitain. Hierauf sehte erUsche ^dere insuln unter contribution, trieb die Tür-Av. iÜ4, ^ m die flucht, und brachte succurs nach Suda.^"diich g.^vrbe er Irocumtor von St. Marco per msrito.
,kr in einem ziemlichen alter an. 1660. Ls^.äs Ve^is OapltLm illukrip. ;;i. bist. clu Zou-
^dlich^^vo, ist ejn Maggrafthum, und eine darinnen be-5 Z- Es i.A» H"dt, dem geschlecht derer Malaspina zustan-dem Hertzogthum Carrara, an den grentzenM gebariss^ gebieths, und des dem Groß-Hertzoqe von Flo--hals äi Macra, nicht wett von dem Golfo
war ein altes Teutsches vokck, welches in den ein-Ae pj°d'Stegen zwischen den Catten und Chernskern durchM Taciu den Römern bekannt worden. So viel man? >vare« S^uiorib. 6srm. ;6. beschreibnng abnehmen kan ,Mr . üe der Cherusker dienten und nachbarn, undd°Eer ane^Elbe iy dem 8iuu OermsniX, wo die CimbrischeLaue«?de". Daher ist es sehr wahrscheinlich, daß sie inHi,j>vvrglschen lande gewohnt haben. Andere versetzen»ijA bist kA"vnsche an den fluß Fusa. Dieses lager kommtv,N Mit nahmen des volcks und übrigen umständen, aber7'ckchc,, „Ambrischen nachbarschafft überein. Andere ver-i,^v°rx'wck den Sachsen, und wollen beym Tacito l. c.in. »Nder-.^'vn, weil auch Tacitus allein derselben gedenckt,h 'e» kv, „^n diesen strich den Sachsen einräumen. Dar-re» bächflN'bdvch alle überein, daß diekoü >mt der zelt,?ckge»e, !^v nahmen angenommen, und in demselben ch-- e^^erivhren haben. <7/ar>e>E, 6srmarua snugua 111.
2 l ot^orb. snl:. II.§. 59. not. vet.
^.. 4 - «»^unckers anleit. zur mittl. Geogr. II. i.Tqih-E sci T^^vlers noc. Oerm. om. IV. 18. A'19.Nteden «lcript. rer. örunlu. tom. I. x. 12.
.>s TeutsLMstn, ?. 1 . Ub. I. cap.§. 9. p. 6. Von
8 vssv -- ^ ^"Hs-Hist. k. I. lib. I. p. 29 . lib. II. p. ;97
v^^bittk,'Kspar cis) Ertz-Bischoff zu Reggio, war aus' davvx l,?.vsenza gebürtig, und wteToppius m bibl. Ha-
das L NstÄ 8 7 o weit, daß er Droens - «yenera
'vdljA'Dhum wurde. Hierauf erhielt er an. 1548
Köiij? und «n. i;;i. das zu Calvi, bis chnAertnern?> !.^dnme», Philjppus II., zum obqedachten^Ä L'rufried n "^ Weil aber Paulus IV. nicht mit sol-^ivaeKvlichst^« war - ,ndem er lieber den äs Fossa durch^.dätke, „iß k»föchcr»ngen aus dem Spanischen interessc/^^"^dlestr^mcht eher, als nach dessen to-
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de, zum Ertz-Bißthum gelangen, welches den 17. aug. an. i?6o.unter Pio IV. geschahe. Dieser schickte ihn so fort aufs Tri,dentinische Loncilium, welches äs Fossa mit einer rede äs Lu-Ikoritate LsLleüse in käsi rebu8 äetinienciis, die hernach ge-druckt worden, eröfnete. Er setzte sich auch sonst in sehr gros-ses ansehen, dergestalt, daß nichts ohne seinen beyrath beschlos-sen ward. Nach geendigtem Loncilio wandte er alle sorgfaltauf sein Ertz-Bißthum, nahm die Jesuiten und Dominicanerin die stadl, weyhete an. i;8o. die von den Türcken ruinir»te, und von ihm wieder in guten stand gebrachte haupt-kirchrein, stiftete Nonres kietsti8, auch ein Zeminsrium, und starbnach vielen löblichen Verrichtungen mehr den 28. dec. an. i;8».in dem 92. jähre seines alters. Sein grab wurde an. 16c,;. vondem Türckischen sec-räuber, Sina Cicala, geplündert, und seinegebeine zu aschen verbrannt, und in die lust geständet. Manfindet sein leben bey Francisco Lanovio in sbrou. orä. Nimm.hin und wieder beschrieben, auch hat dasselbe ein gelehrterFranciscaner, nahmens Franciscus äs Lougobardis, unlängstim Italiänischen aufgesetzt, aber noch nicht drucken lassen.Von des äs Fossa eigenen schriften handelt 8s. 9. x. ;o.
ImI. sssr. wm, IX. p. ; )4.
^ossano, lat. kolLnum, eine schöne Bischöffliche stadt inPiemont, auf einem Hügel, in einer angenehmen ebene, andem Stura-fluß zwischen Mondovi und Tnrino gelegen. Sieist etwas beseitiget, und hat neben andern gebäuden auch einschönes schloß. Das Bißthum ist vom Papst Gregorio III. all-da ausgerichtet, und dem Ertz-Bißthum Turin untergeben wor.den. An. i;;6. wurde selbige von Hertzog Carl in Savoyen(dem sie die Franzosen kurtz vorher abgenommen hatten) be-lagert, und nach einer tapfern gegenwehr der belagerten, wie-der erobert. An. 16; 9. ergab sie sich freywillig an Printz Tho-mas von Savoyen, sie blieb ihm aber nicht lang, indem sieder Marggraf von Pianezza bald darauf wieder unter ihrenrechtmäßigen Herrn brachte. Zustand Savoyen und Hie«mont P. 469. *
k 088 stkH, war in den mittlern zeiten eine ordnnng derGeistlichen, und zwar die geringste und unterste; deren Ver-richtung war, daß sie die todten nach Christlichem gebrauchbegraben musten ; man nennte sie auch koSores. Beyde nah-men waren auch schon bey den Heydnischen Römern üblich, umschlechter bings die rodten-gräber anzudeuten. in glols.
L/ir/i. «ä in tom. IX. ox>. Hier. O« />-/»?. *
* ^ofse, lat. kostse, eine kleine stadt zu dem Stift Lüttig ge,hörig, und in der Grafschafft Namnr zwischen Namur undCharleroy gelegen. Es ist ein paß an der grentze der Graf-schafft Namur. Xei/»'. itinsrsrium 6erm. contill. I. L. 21.
p- 2?r.
* 8osse, ist ein kleiner fluß in Engelland, in der provintzNorck, und läuft von norden gegen süden. Er wässert denwestlichen theil der stadt Jorck, und fällt alsdann mit der Oufein die Aoure.
* Hasse, (Carolus äs In) eines goldschmieds söhn von Pa-ris. Sein vatter, der ihn erstlich zu seiner profeßion anhiel-te, zu welcher er aber keine lust bezeiget, als er sahe, daß er ei-ne grössere neigung zu der mahler-knnst hatte, verdingte ihnbey!>Ir. Ie Brun dem vornehmsten mahler Ludovici XIV) Alser bey diesem in seiner kunst ungemein zugenommen, begab ersich eine zeitlang nach Rom, und von da nach Venedig , undward nach seiner zurückkunft in die Mahler - Acabemie aufge,nommen; da er zur probe das stück von dem raube der Pro»serpinä verfertigte, welches bis jctzo als ein meister-stuck bewun-dert wird. Er starb endlich im hohen alter im decemb. an.1716. als keÄor und krotsllor bey gedachter Mahler - Acade-
Mie. , vies äe8 keintrss.
* Hasse, (Antvnius äs IH ein vetter Caroli äs la Fosse, undein Französischer berühmter Poet, gebürtig von Paris, waranfänglich des Marquis äs Crequi , und hernach Ludovici,Hertzögs von Aumont, 8eLremriu8, ingleichen General-8scre-äriu8 in Boulonois. Er halte die Griechischen Poeten flüs-sig gelesen, ob er gleich nicht alle schonheiten derselben einzu-sehen im stände gewesen ; der Italiänischen spräche aber warer so mächtig, daß ihn die Academie der Apatisten in Florentzzu ihrem mitglied erwehlte. Im übrigen lebte er als ein Phi-losophe, der sich bey einem rechtschaffenen wandet weder umgrosses vermögen, noch um ehren-stellen bekümmerte, und starbzu Paris den 2. nov. an. 1708. ohngefehr im 50. jähre seinesalters. Man hat von ihm eine Übersetzung des Anacreontisin Französischen versen, welche an. 1704. mit einigen andernseiner getichte heraus gekommen; ingleichen verschiedene tra-gödien, unter dem titul: Nanlius Lspirolim>8, kolixsus Le.Tr/o» TMe, kamalls krancois.
Hostiam , lat. VocimAsum, Vosini»cenll8, oder kolliZnis-LU8 trAÄub, eine provintz in Savoyen, welche den Mul einerFreyherrlichen Herrschafft führet. Sie liM zwischen demGenevois, Chablaiö, Tarantasse, ""d dem Wamftr amt, meiner bergichten gegend, und hat I'ss ^ssdt-stadt Bonnevzlle,oder, wie andere wollen, Cluse an der Arve. Die übrigenbesten städte sind Salanches , Tamnge, St. Gervais, Bonne,St. Joire rc. Vor zeiten wohnten vie 1 ocunsre 8 oder ko-Lu-ätss darinnen. Sie hatte auch ihre besondere Herren, undWird von ihnen eines, mit nahmen Emerardi, in dem XI- l---
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