6;6
g a l
ein zänckischeS und pralerisches gemüth beylegen. Seine sthnf,ten sind zu Basel an. i; ;8. in V. wmis bey Cratandro, so dannin VII. wmis an. 162;. zu Venedig, und letztlich zu Parts mi;. vol. iwfol. zusammen gedruckt worden. chavre»«-, in vi-ta Laien! speribus prsemilla. Jol,. ALavr,». Ltzstacl'rar , in viraLaien!. L«-ö/, slogium oliionoloZ. Laien!. L-»äe«. bwl.nlsä.Jo-z/r»r, äs Icript. kill. kli! 1 . üb. III. c. n. , Nil!, äs
!a Äsäecins I!v. III. ck. i. *
Galenus, oder Gatten, (Matthäus) Probst zu St. Ama,ti von Douay und Cantzler der Universität m dieser stadt, wargebürtig von Westcapel, einer kleinen stadt aufder insnl Wal-chern in Seeland. Er studirte zu Gent, und nachdem er Lao-ealaureu5 worden, predigte und lehrte er die Theologie mit gros-sem zulauffe. Hernach da er den Zmäiim eines kissmiat! ange-nommen , folgere er auf der Universität zu Dtllmgen dem Wil-helms Lindano. Drey jähr hernach empfieng er den voüor-hut, und vermehrte den ruhm dteser Academie, welche kurtzzuvor aufgerichtet war. Auf rerommendation des volcks zuDouay verliehe ihm der König in Spanien die Probstey St.Petrr, und hernach die Probstey St. Amati, ja auch die wür-de eines Cantzlers dieser neuen Academie. Er schrieb einen
Lommentarinm äs Llirilliano L Lstliolico Laseräote; äsOriginibna Nonallicis; äs illillis 8acr!kc!o; äs Lssculi noüri
Lboreis, Lc. Er edirte noch an. 156;. das leben des heiligenDionysii, welches Hiiduin gemacht hatte, nebst einigen andernstücken, und starb an. 157;. §n>eerr. Lth. Lslg. bihl.äs leicht. lWL. XVI.
Galeota, so unter dem nahmen Fabius Capicius Galeo-ta bekannt ist, ein berühmter Rechtsgelehrter, war aus ei,ner der edelsten familien in Neapolis entsprossen. Er kamunter Philippo IV. Könige in Spanien, nach Madrid, undwurde daselbst Regent des grossen Raths von Italien, giengaber nachgehends wieder nach Neapolis, und starb daselbst an.1645. Er Hat Lontroverüas )ur!e und llefxonia kissalia hinter-lassen. LoE2» L>assä.
, sind gewisse leuthe in Sicilien gewesen, wel,che sich der kunst zu weissagen beflissen. Bochartus führetdiesen nahmen von dem Syrischen werte Lala her, welches soviel heißet, als offenbaren. Die lVchtlmlogl, welche diesen Ur-sprung nicht gewußt, haben ihre zuflucht zur fabel genommen,und vorgegeben, der nähme habe seinen Ursprung von einemgewissen Galeote, einem söhne des Apollinis und der Themiste,Deren Stephanus Lvranünu« gedencket. Man sagt, daß dieseWahrsager die stadt Telmessus in Lycia, auf einrathen des Ora-cul! erbauet. Lrcero, Üb. äs ä!v!n. -Wa«. I!b. XII. c. 46.
Galeott, (Albertus) aus Parma, ein berühmter Jurist,und krolsllbr suris Lanonici. Er lebte um das jähr 1240.und soll gegen an. 128;. gestorben seyn. Unter seinen schriftten befindet' sich lVIarZarita (ssuTllionum, und ein buch vesla-raüormm. , bist. ä! karms. Lorsserar, bitt. ^urls ssom.
ttb. III. c. i8- L 7 -,z,avck. , ltsl.
Galeot», (Raphael) siehe Riario.
Galeotta, (Jacobus) ein Neapolitaner, aus der familiederer von Capece, war ein berühmter General in dem XV. L-c^Io In den kriegen, welche Renatas von Anjou, und dessenHtm Johannes, mit den Königen von Aragonien, wegen desKoniareichs Neapolis, führten, hielt er es mit der ersten partey,und erwies sich sehr tapfer. Nachmals gieng er mit dem er-sehnten Johanne in Franckreich, und commandirte eine ziem-liche anrahl Italiänischer trouppen zu pferde widerKonig Lu-dov cum X - zum besten des Bündnisses, welches la LiZus äudien Mlic genennet ward. Nach Johannis tode diente er des-sen lohne, Nicolao, und nachdem auch dieser gestorben , trater in krieas-dienste bey Carola dem kühnen, Hertzoge von Bur-gund , welchem er in seinen vielfältigen expeditivnen getreulichbeystund, bis endlich derselbe an. -47?. in der unglücklichenschlacht bey Nancy getödtet ward. Nach diesem gab ihm derKönig von Franckreich, Carolus VIII. eme stelle unter seinenGeneralen. Da er nun den 28. Nil. an. 1488. sich m derWacht befand, welche den trouppen des Hertzogs von Breta,gne, Francisci ll. bey St. Anbin geliefert ward , , half er zwar«inen völligen sieg befechten, verlohr aber selbst fern leben, undward zu Angers in der capelle der Prrntzen von Anjou begra-ben. Lapr-rolo, rltratt! äl cento Laxlt. illullr! x. 9.
Kill. äs krause Win. II. p. 767.
Galeotus, (Martins) gebürtig von Narni in Umbrien,soll anfangs zu Bonvnien von an. 1462. bis 1477. gelehret ha-ben Nachdem er in Ungarn gegangen, ist er Matthiä Corvi-ni 8 ecretarms, auch über die auferziehung seines sohnes gesetzet,,md Nidliotkecarius zu Ofen worden. Er schrieb äs jocols äi-Ä, ^ UattbiL Lorvini. Nach dem soll er nach des Pie.vii NMeriani erzehlung von Ludovlco XI. m Franckreich seyn be-! 2 n w 7 rden . da er aber alldort dem Könige aus Lyon her-?-,,?-nb/nnvermuthet begegnet, als er gleich in die stadt hin-eM w^ nnd d^ Pferde geschwinde her-
ab M steige^ well r^ schwerer und fetter mann war,auf dm Kf mfaüen, und an. r478> an dem empfangenenschaden gestorben seyn. Worgegen l^ch ^aul^
Scardeomus melden, er wäre vor grosser feMMt erstlcktt,und zwar nicht zu Lyon, sondern m Italien zu Monle Amanounfern Esie. Er hat auch einen tractat äs Homms mcenors L
gal
Lorpvrs ejm hinterlassen, darinnen sich einige AÄÄesch^gen befinden sollen. Aufs wenigste hat man ihusewM^ äflÄdiget, und deswegen zu Venedig veste gesttzet, da erwiderruf thun müssen, und glaubet man, daß, er <o c t»würde losgekommen seyn, wenn nicht Papst Svcuv?. - /s-
scipul gewesen wäre, und sich seiner angenommen 0"^elog. äocl. c. 44. Ital. ka/erranr"' »
, äs Hill. Lat. äs rsb. katav. *
gllö
grossem rühm gelehret, ist aber in seinen bestenben, nachdem er viele orattones gehalten, darunter'heit diejenige ästimiret wird, so er im nahmen der po ^ erschen Facultät vor dem Cardinal von Plsa, Frankozu besitznchmung seines Bißthums zu Pädua in diele 0abgeleget. , äs slar. karav. II. l>- 245 ' ,
* Galera, ein flecken im katrlmon!« Petri am
ne zwischen Bracciano und Rom. eifl
* Galera, (knnta äella) lat. kromvncorium
vorgebürge auf der insnl Mindano, einer von den wschen, Il»rver/«/-I.Mco». 0 ^
* Galerato, GaUara, Gallarato, lat,
Lalloruln Lrea, eiste ziemlich grosse stadt lM Hk y areo?eMayland , 8. Meilen von der stadt Maylanb, an oflAder Grafschafft Angheria, nicht weit von Sesto MDer König in Spanien Philippus II. schenckte sie Jac ^ „Mnibali, Grafen von Hohenembs, welche familre fle -bis jetzo besitzet. l/»rves/«/-/,ea7L-o«. tUya^-
Galerius, ( Valerius Maximianus) mit demLrinentarius, war in dem sogenannten vscw nw ^ Airfern Sardica gebohren. Nachdem er von demcletiano neben Constantio Chloro zum Lsesar gemacwverstieß er sein erstes ebeweib, und beurathete ",des Kaysers tochter. Er führte erstlich f»r D-oss Ukrieg ums jähr 294. wider die Gvthen und SarML ADdurch er insonderheit die Larxos zwang, sich unter Msche botmäßigkeit zu begeben. Als er in einer sci)^ MKden König von Persien, mit nahmen Narfts, ss ^hja p:glück gehabt, wurde er von Diokletians Z» A'" Mkaltsinnig bewillkommet. Dieses Unglück rechte M ., Eer neue trouppen ward, womit er seinen sem? ,
ben weib und kinder gefangen bekam, den Konw'raubte, und ihn aus qantz Mesopotamien, anen . AMder» provintzen mehr, jenseit des ffusses Tigris, vertrndem Diocletianus und Maximianus an. ?<"L,.N,„nterWübergeben, theilten Galerius und Chlorus das Raw M
Als er nun für sich allein Kayser war, übte er simr» r
wider die Christen mit desto mehr grausamkett aus / .
sonderlich seine mutier heftig soll angestiftet havrn-weile machte er Severum und Maximinum, ia» cr^söhn, zu LXÜlribus, und suchte seinen anschlug^ aberConstantini antheil hatte, auszuführen. Nachdem .^,,11verus von Maxentio getödtet worden, setzte erdessen stelle, und war willens Maxentium zu oagestalt, daß er sich auch stellete, ob achtete ersConstantinus sich in der stille von ihm wcggemacw . Iis ^der seinen willen die regierung angenommen n^is' xckda brachte ihm hingegen Maximinus grösserem'' M er za-chen es schmertzte, daß man mit vorbeygelM^ ^',7würcklich Lsesar war, den Licinium zum ziuZutto r. ^te. Dahero er dann dem Galcrio auf alle wem ^dernisse machte, daß er endlich gezwungen,auch Constantino diese höchste wurde mittheile» Mdiesem allen nahm sein ansehen nothwendigerwie er auch nichts wichtiges ferner mehr verrttim^ >v>E'als; 11. im may an einem geschwüre, worinnen w» starv',^und welches einen gräßlichen gestanck von l>m n.^,„ger 7. jähr nach seines schwieger - vatters aboa > ^ j.
hatte. , Iss>. IX. , I!b-
lib. XVI. Lrssez,. 1 ll>. VIII. I-b- ^
lib. V. La«?. äs mort. perll * LslrN^t, a»d
Gales, (Johannes äs) Galots, sscr -
Gäulen, ein Engellander, war ein Barmn ^ndvoÄor zu Paris, allwo er an. 1276. prositt" ^arb.^. Dp
ner wissenschafft sich den zunahmen ssrbor Vim ^hsscyr^^
sagt, er habe in 20. vol. unterschiedliche Pv^glunl-^A.theologische wercke über den MZiürum 2?»
^pocsl^piin, (Lc.verfertiget. ' as Eve-
m annal. L kibliork. Ninor. <-^«zösiE M^
Gales, Galois, (Ivhannes) einalttr^^^ ^.te, lebte an. 1260. und war von Aubepierrrg^ b-b'- ,-jj,äs« anciens kost. kräng. La L'ror-r a«
*Galesi, ein edles geschlecht , vaselbsi^ha^
chen jähren her zu Final aufgehalten ,nehmsten bediennngen bekleidet Hat. Fal^^
Sicilien her, und ist beständig dem Hause ^L ^,sverblieben. Jn ansehung dessen ertheilte Marfluw gt-VI. Carolo von Galesi, welcher bey dem^^^Lretsrsowol im Haag, als zu Rom GesandWM^»scrl« La soMWesen, nicht nur an. 1718. den tttul emeö rcm