Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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* Gallois, (Antonius Paulus le) war zu Vire in derNormandie an. 1642. gebohren, und begab sich im 22. jähreseines alters zu Rheims in die Congregation St. Mauri.Nachdem er eine geraume zeit in der Äbten St. Wandruladie Philosophie gelehret hatte, legte er sich auf das predigen;worinnen er sich bald vielen rühm erwarb, aber doch ernst einescharfe cenfur von der theologischen Facultät zu Caen wegeneiniger auf der cantzel vorgebrachten lehr - sätze kriegte, welcheer in einer besondern fchrift an. 1686. LclsirLillemene ^xolo-eatiques genannt , von sich abzulehnen genothlget ward. Erstarb am schlage den nov. an. 1695. und hinterließ eine Hi-storie von Bretagne, welche erst nach seinem tobe in 2. fol.heraus gekommen. Le c?e,/, kidl. 6s 8. Nsur.

(Fallonius, (Antonius) kresb^rer Oratoni zu Rom, hateinen sehr gelehrten tractat 6e Lrucistilius Mrtyrum. geschrie-ben , auch in seinem I.ibro üpoloZerico pro ällerüs in ffnn-ilibusLoclesisstieis Laronianis 6s lVIonacliatu 8. 6re§orii kapL denCardinal Baronium wider die Bmedictiner zu Monte - Caßino,und sonderlich wider Constantinum Bellottum, einen Mönchgedachten klosters, vertheidiget, der in seinem LrsAorio Nomolnffiwto LnctiMmi katris Leneäikti reüituto, Wider des Car-dinals meynung, den H. Papst Gregorium zu einem Benedicti-ner machen wollen. Ausser dem hat er Philippi Neri (der diekresb^teros Oratorü gestiftet) leben beschrieben , und ist an.lüo;. gestorben. Laz-ä?.

Gallonus, (Jacobus) ein Cardinal, welchen einige un-recht Galla nennen, war in der stadt Becheria in der Lom-bards gebohren. Er begab sich unter die Lanonisos lksAularesohnweit Pavia, und wurde wegen seiner gelehrsamkeit und gu-ten Wandels zum Bischoff zu Vercelli erwehlet; er schlug selbi-ges zwar ab / allein Jnnvcentiuö lll. machte ihn an. 120;. zumCardinal , und schickte ihn nachmals wegen den Albigensern inFranckreich. Er predigte wider selbige die creutzfahrtcn, undpublicirte hernach einige synodal-verordnungen, welche man indem 6ten theil der bibliotkesss katrum findet. Er Half nichtwenig zu dem frieden, welcher an. 1216. zwischen Franckreichund Engelland, nach dem tode Iohannis ohne land, geschlos-sen wurde, und Honorius III. trug ihm auch die reformation zuVercelli auf, allwo er das kloster St. Andreä stiftete. Hier-nächst wurde er auch in Apulien zu Kayser Friderico II. als Le-gat geschickt , und starb endlich an. 12;;. Obgedachte synodal-verordnungen werden von einigen, wiewol ohne gründ, einemandern dieses nahmens, welcher Abt zu St. Quintin, Bi-schoff zu Beauvais, und hernach zu Paris gewesen, und umdas jähr mq» gestorben, zugeschrieben, bist. 6es Lar6.

/vs epiü. 169.

Li8. 24;. Lc.

(Aalloway, lat. Lslloviäia, ist xiue ziemlich tveitläuftigeGrafschafft in dem südlichen theil von Schottland. Sie liegtgegen Ulster in Jrrland über, wovon sie durch einen canal, so15. weilen breit, abgesondert wird. Südwärts grenyet sie anSolway Firth, ostwärts an Nidisdale, und nordwärts anCarrick und Kyle. Camdenus meldet, daß sie ihren nahmenvon dem Worte Gael bekommen, welchen nahmen ihr die In-länder in ihrer spräche geben; allein Buchananus hält dafür,daß sie von den 6allis also genennet sey. Sonsten ist die land-schafft sehr bergicht, und besser zur vieh-zucht als zum acker-baugeschickt; sie hat viel seen und flusse, daher sie mit vielen fischenversehen ist, insonderheit mit aalen, die wegen ihres guten ge-schmacks sehr hoch gehalten werden, so daß die einwohner gros-sen prosit daraus ziehen. Desgleichen ist dieses land wegen derzucht gewisser kleiner Pferde berühmt, die Galloways genen-net werden, und wegen ihrer kleinen gestalt zwar unansehn-lich , jedoch sehr geschickt zur arbeit sind. Die vornehmstenflüsse in diesem lande sind die Dee, Ken, Crea, Fleet undRian. Die besten städte sind Kircowbright, Wigton und Whi-thern , unter welchen die zwey ersten see - Häfen sind. DieseGrafschafft hat bisweilen ihre eigene Fürsten gehabt, die abernicht sonverain gewesen. Nachgehends haben einige aus demHause Douglas den Grafen-titul davon geführet. Die soge-nannte Mull of Galloway ist ein stück landes, welches sichhinaus in die see erstreckt, und von den Alten kromomorium,und Lderlonelus Novamum genennet wurde. Unter selbigennordwärts ist die grosse meer-krümme, so vorzeiten Rorigonsushieß, anjetzo aber Loghrian genennet wird, und viel insuln undhäringe hat. ÖiWLte««,.

Oallowav, lat. vuaca OsllisL, ist eine Grafschafft in demwestlichen theil von ^rrland, in der provintz Connaught, sonordwärts an die Grafschafft Mayo, ostwärts an den ffuß Shan-non, wodurch sie von Roscommon und Kings-County abgeson-dert wird, südwärts an Klare, westwärts aber an die offenbaresee stösset, und eine sehr fruchtbare landschafft ist, beydes angetreyde und vieh-weyde. Sie hat ernen see, der 22. weilenlang und z. oder 4. breit ist. Äie Haupt-stadt darinnen ist Gallo-way, welche die dritte unter den vornehmsten städten im König-reich Jrrland ist. Sie liegt nahe bey dem fall des sees Cordes,und ist ein sehr netter und vester ort, fast gantz rund gebaut, undmit steinern mauren umgeben. Sie hat einen Bischoff ichen sitzund einen schönen und sichern Hafen, rffe stay ot (-allv^ ge-nannt, welcher eine grosse flotte beherbergen kan, und West.wärts von 5. insuln beschützet wird. Weil diese Grafschafft sehrfruchtbar ist, so pflegt man viel güther aus selbiger anderwärts

diestk

hinzuführen. Zu Camdeni zeiten hatten es die einwM^stadt mit ihren schiffahrten sehr hoch gebracht-"" 0 ^^lich bereichert. Weil sie sehr weit von Engelland enlter ^sehr veste ist, hielt sie sich zu ansang der wider Carowdenen rcbellion gleichsam neutral, und wollte wederder noch Engeüänder hinein lassen; allein, nachdem ^ MMvon dem grösten theile der landschafft Meister worden ,'h ^ d-ssie sich zu ihnen, und ergab sich dem Grafen von b«'

Königs Deputirten. Als an. 16; 1. Jreton nach e>mrrigen belagerung Limmerik eingenommen, w wm

darauf auch diese stadt von eben denselbigen trouppeU ' , votzr,,

Charles Coot's commando, wie auch auf der ft § ^

Parlements kriegs - schiffen angegriffen, so, dMUHoffnung zu einigem entsatze vorhanden war, mgeben muste. Bald darauf wurde sie mit der hjiiiv^

welche in weniger als 8. Monaten bey 12000. einwov . iyriß. Die Jrrlander hatten diesen platz inne, und ocv ^,7.vor Jacobum II. bis an. 1691. örimnw--

Gallowin, dieses vornehme Rußische Haus hatperseines glückes in Moskau gegen ende deö a?ürst

regierung Basilii Demetriewitz geleget. Es kam u>phanus Basiliewitz Choura aus seinem vatterlano DMancuta, zweyen grossen und bis jetzund sehr becmv ^ Mten in Taurica, nach Moskau, allwo er nicht nur !wurden und verdienst mit hohen ehren-stellen, misln v wthern und stattlichen Privilegien begnadiget, Md» pMsöhn Stephanus in die zahl der Bojaren aufgcnomwDieser zeugete Johannem, genannt Galowa , em ^ »und stifter der Galowinischen familie, der nickst''sein söhn Johannes und wiederum dessen söhne,Peiru

pr»v,F

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hannes Thomas die ehren-steüe der Bojaren bekleidet« plich that sich Johannes Tbomas durch seine lugend a-

lich that sich Johannes Thomas durch seinewürdige Verrichtungen hervor.. Seine söhne, I

ohanne

kriege/

der Gr^-Fürst Basiliu^c>^^ Tartarischen ^hnnnes Basit des «nd ftin söhn EM,»

re-t d-e beyden groffe^N, und wurden zu L-

abgenommen und dem Is ^ ?lffracan und Casan ben A ei»-

mal erworbene ebren Reiche einverleibet.

kommen ftr gezL auf die Galow-nE'/Pi'

trus Alerius g/wZ^ denen Petrus Michael a ,,,^

zeiten berühmt gewesenen Groß^heodori Aleriewjtz Galowin gewesen", welcher , »>> -die grosse Ambassade an dem Kayserlichen Hofe bekaubvon Leopolds in des Heil. Röm. Reichs Grafen-stand ^^^den. Es hak derselbe den Czaar zu dem beytritti» dst^pe^?o» Er war der erste Ritter

tet A"dr^, welchen der Czaar Petrus ^ -st'

!Ä hat, »nd hatten Seme Majestät so viel vertrauen u, A pstdaß sie einigemal in ihrer abrveseu^

regierung ihrer lander und Reiche durch ihn fuhren la"

berühmtes Neapolitanisches MgMdiese,n Königreich ehemals das E?

AE äi Cameno, Rocca Monflna, Caftoli, St- Ast^^i'?ero, Tora, Marzano nnd andere Plätze bestst.'n4?/stldgre wird von Godofredo, Herrn von Gall"

^ Ursprung aus der Lombardle

^ha Hugo, zeugte Rogerium, H^rn ^ ssWi« ^ZfLea^- Cameno, Caspoli, rc. welchen,Sabba ci-" g„ccst/U^dum, Herrn von Galluccio, nnd PetrumA^gMHerrn 6e i Hospital rn demkrinLipsto oitra.und We« Aick

unter dem Könige Carolo l.gebohre"-^rr^Petrus heurathete an. i28z. Catharinam, Angeü ^^chten ^Vice-Konig von Neapolis geivestn ,t^^^ichm ;. söhne gebohren. Des ältesten, Ludovic-,Lsu ^ Man. i;o2. ausgestorben, und hat eine tochter dre ^ bgebracht, ^ Enr aArer

luccio an ein ander Haussagten Petri war Alphonsus von Galluccio,

welchem König Carolus ll. von Neapolis an. t ^ sage ypnertheilet, jährlich in seiner Herrschafft Holp'M^jderstU^jg-zu halten. Dieses Alphvnsi soh'? '" eiuts Kaii<io, Graf von.H?,sP'tal^hat.N

jahrmarckt

Galluccio, Graf von Hospital, hat vo>'

tzen von Tarenlo, (der Philippi, Titular-Kayl .«^eltinopel söhn, und Königs Caroli H. van Neapm ^sen,) tochter zur ehe gehabt, welches ^acsmGraf von Choisy, in seinem buche werden

illuttres p. ;c>2. bewiesen. Diesem Friderico hgl

zugeschrieben, Fridericus und Johannes. ^ >-Hofp>',,,p Dkinder nachgelassen; der andere, Johanneseinen söhn gehabt, der gleichfalls Johannes g v ' ^ öe lan. in Franckreich gewendet, und den > v ^tat bis diese stunde glücklich fortgepflantzet Vvon Choisy .ux logs«, des Königs Johan'Us M ^^ßn> Kö-rner-Herr , ward auch an. iz; 6 . von selbigem ° x ;64

der armbrust-schützen gemacht. Er heuraty Mjcolai i^ffliiMhannam Braque, Demoiselle von lDaiw ^von Chatillon-üir-Loinq (der Königs Carolr aber a^h,Mster und General der Finanzen gewestn^enou ^bassador in Engelland gestorben) »nd,Joham^^ HemDemoiselle von Choisy tochter, d ^'zugebracht. Die familie derer cls

und Johann He '-oc-