Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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ebenfalls sehr hoch und weit; die dritte ;6. dieM, ^^nchriich zu erachten, weder so hoch noch so breitAs.„»xLandern. Die unterste drücke ist i?o. die andere, ei» can^/ ;oo. schritte lang. Oben auf dieser brückenv das m s-lo mir breiten ausgehauenen steinen bedecket ist,,,>v von einem berge zum andern bringet.

^it/d?/Ävin, eine alte Africanische stadt in der provintzA gelea-« "'^reiches Fez, an dem fusse der gebürge gegen mit-, hat ihren ansang gewissen Africanischen völ-§>j/^sncken , welche sie an dem flusse Zis angebauet ha-° den ^Älmohaden haben sie verheeret, da sie die Almora-, der gejaget. Nach der Hand baueten sie die Benime-?dr auf, bevölckerten dieselbe, und zierten sie init präch-ttlin,-^"aus. Nun ist sie sehr zerfallen, und hat nurU ddria Anige Häuser, und sehr wenig einwohner darin-Nach dem tode Abdulac, des letzten aus dem ge-Mge, Benimeriner, war das land für etwas zeit ohne

Mg, Zu derser zeit waren die Araber derselben sehr auf-

Mk. ^'veil sie ihrem rauben und plündern etwas einhaktsehr ^ io diese stadt und land nun zur zeit bewohnen,

Ke,

arme leuthe, welche kaum das vermögen haben,^mges vjeh ihrem unterhalt zu ernehren. Die

N djesIaroer aus dem stamme Zeutelas bemächtigten sich end-At, , und bevestigten sie, um den Lumptunern

banden zu verwehren; es war aber vergebens , dannl;,. " "nen andern weg, ihren durchmarsch zu vollziehen.Nah, '"ahm sie der ChertsMuley Hamad dem Könige vonAer verlohr sie wieder durch die Hände des Königs,N ln^atrissen hatte. Endlich aber blieb er dennoch da-l^önia k»' verstärckte die garnison dermassen, daß sie,D- n">i Fez jhm nunmehro lassen muste. äe>

!)>>> 72 ums äs ker , tom. II. liv. IV. L. i lZ. Lor-

, ein berg in Italien, welchen die Saracenen,-^selben a gekommen, eingenommen haben; sie bevestig-leg. A an. ^10. und plünderten darad Apulien und Ca«demKonig Berengarius verjagte sie hernach, und da'..c„ r»s,?apst und den Griechen unterstützet war, erhielt?rmuenen sieg wider sie. Die tradition meldet,der bedrängten Christen sichtbarlich wider diese

lk!

dxLl ^arbarn angenommen, und in der Hitze des ge-d> , ,?o^engacio und seinen leuthen Petrum mit seinemÄ bie tauf^s" Apostel Paulum zu hülffe geschickt, um sieM Merkeit des ersten und das ansehen des andern be-welches an. 915. da dergleichen wunder^ lih. v, werden, soll geschehen seyn. , äs Hegn.

Africanische provintz in dem Königreiche Fez,ße ?^SierÄ?^Mittelländischen Meere gegen das gebiethe" dem MEt. Sie lieget zwischen dem flusse Mulvia, dersi-' dee ^ Königreiche Algier absondert, und dem flusse No-der provintz Errif scheidet. Nordwärts stössek»t°?'dien^ hündische meer, südwärts an das gebürge vonih, Africanischen scridenten unterscheiden diesein nMveile; das erste begreift die städte nebst ihren ter->i^dle mÄ,l das andere die bewohnten gebürge, und das»°,,Mqsa "en. ^ Die vornehmsten städte darinnen sind Melila» ^zvta'„M dem Könige von Spanten gehören; desglet-r»Oavet ^ Meggea, rc. lib. IV. s. 16.

!>» ,^e ^Johann) ein Französischer Benedictiner, warStk^.57. im in der Normandie gebohren, begab sich>n Uvg ä?- Mre seines alters, zu Vendome in die Con-.V^Äbte» N"ur, und starb zuletzt den 24. stpt. an. 1694.

Aumieges. Er hat mit beyhulffe des?. 1s»^ kleqebp« ' ^ gesamten wercke des M. Aurelii Caßiodori«e» ^arfaa <^/, bibl. ä° 8. Naur.

eine Italiänische gegend in dengebürgen,lüt s^ljgm^nuesischen, Lucca und Toscana, ist ohngefehrie» A vvrü^'veilen lang und 10. breit; Castel Nuovo wirdErr ^?azann vrt darinnen gehalten. Die geringern heis-dem aol,-^0 Domino , und das köre Verrucola. Wei-

ak»k.-. " ""»tilio ) unv wv rv»'.

ik c Ria Apennino liegen noch die städte Metello ,N>'?/ruco, undCamvo grande. Das gantzeland

eornerFe, viction. Leo.

vc>7z °/"fltschen eingeschlossens. ^ss ä lmlie. I'-bom«, c-l

! in der vro-Bischöffli-

, eki rnnnic UI oun-rniLCku. einwohner^v>, Mel M-lMe sich z^ten des Papsts Gelasii l. derstibigem sehen lassen , und den Bischofssteh-^Mert, daß dieser ort unter seiner besondernÄ^garq, beschreibung Neapolis, p. 22;.

!^t ms'svv» derg in Mysien, aus der spitze des berges Ida,^'l>N M wo vor zeiten Troja gestanden. Auch

> Ades selb n?»Uden ^'ve stadt gleiches nahmens, derenaj>. sAchtdarkeit a- ^'vgilio, Ovidio und Claudiano wegen' lo. ^ s's Seruhml wird. üb. XIII. ?/r»E,

°rb. sntig. lib. III. s. ;. *

gar 68c

Gargt, Mehemet Vezier, hernach CäiMäcäti oder Gou-verneur von Constantinopel, welche charge er an. 1626. be-diente, seine conduite aber stund den Ianitscharen und Spahisnicht an, weswegen sie von dem Groß - Sultan seinen köpfverlangeten. Selbiger, damit er nicht etwan eine empörunckunter seinen trouppen erregen möchte, ließ sein sieget von ihmabfordern, und ihm, weil er ein verschnittener war, andeu-ten, sich in das Serrail zu retiriren, woselbst man ihn wenigezeit Hernach im 68. jähre seines alters strangnlirte. Sein cörsper wurde an das grosse thor des Serrails gekracht, und derIanitscharen wüth überlassen , die ihm nase und ohren ab-schnitten, und ihn in looo. stücken zerhieben.

L0,ir.

Gargilius Martialis, ein Römischer geschicht-schreiber-welcher im III. l^solo gelebet, und das leben Alexandri Scverrbeschrieben. Es gedencket seiner Lampridius und Vopiscus, wel-cher ihn unter diejenigen rechnet, so das leben der Kayser mikgrösserer Wahrheit als anmuthigkeit aufgezeichnet haben. Son-derlich aber giebt Lampridius zü erkennen, daß dieser scribent gaßzu viel kleinigkeiten in dieses leben eingebracht. Palladius undServius gedencken eines dieses nahmens, welcher von dem gar-tenbau soll geschrieben haben; es ist aber ungewiß,ob es eben dervorige sey. in Llex-mär. c. ;7> ^or>,/c2,, , krobc»

o. 2.äs UM. D-rt. 1 ib.II. c. 2. *

Garaorts , ein König der Cureter, wird vor den ersten er-findet: des Honig-baues gehalten. Als er sahe, daß seine tochteöausser der ehe ihm einen enckel gebohren hatte, versuchte er allsMittel, ihn aus dem Wege räumen zu lassen. Allein, da derselbsaller gefahr glücklich entgieng, verwunderte er sich über diesessein gutes glück, gab ihm den nahmen Habis, und machte ihn mseinem Nachfolger in der Legierung. lib. XUV.

* Garguiez, ein geringer ort in Provence in Fränckreich,welcher an einem berge unweit St. Baume lieget. Er istschon bey den Alten bekannt gewesen, wie aus einer inscriptiorterhellet, da er bocus lE^rim genennet wird. 8/0«, voMZs

Garibaldus, war der eilfte König der Lvngodarden in Ita-lien, und succedirte an. 67;. seinem vatter Grimoaldo. Alleinder von diesem letztem eine zeitlang vertrieben gewesene König/Pentharit, oder Pertarith, kam alsbald aus Fränckreich zurück,und vertrieb Garibaldum, welchen auch, m ansehung seineskurtzen regiments, einige gar Nicht mit unter die LongobardischeKönige zehlen. In dem VI. und VII. ftssulo haben auch bisBayern 2. Regenten, des nahmens Garibaldus, gehabt,

Orac. kill. bonZob. nnnal. Los

* Garibaldus, ein Hertzog in Bayern, Thaßilonis söhn /lebte im sechsten jahrhundert, und hatte Vuldetradam , desLvngobardischen Königs Waconis tochter, zur gemahlin, mikwelcher er eine tochter, Theudelindam, gezeuget, die Audaris,König der Longobarder, zur ehe bekam; wodurch er sich Chil-debertum zum feind machte, der deswegen in Bayern einfiel,und die Vermählung zu verhindern suchte, welches doch nichtangieng. S/E««,, L-Mgoborä. III. ;i. Von Bu-

naus TeutscheReichs-Hist. k.ll. lib. I. x>. i;i. 77.

Garibay, (Stephünus) genannt Zamalloa, ein SpanischerHillorisus, war von Mondragone in Biscaya gebürtig, und pusblicirte an. 1571. zu Antwerpen eine general-historie von Spa-nien in 40. büchern, unter dem titUl r Los BirirsntL libros äslsnmpenäio biilorisl äs lss cronisss 7 univerlsl biüoris äs tc>-äos los Leinos äs Llpsnna. Nachmals, als er zu Madrid war/ließ er seine genealogische erklärung drucken , unter dem titul:IlluilrLsiones LsneLloZicss äs los Lstbolisos Lsxes äs IzUsp-innss, ^ äs los ImperLäores äs LonliZminopIg balia stO. Lilippe II. 7 lbs kijos. Er hatte noch andere fachen vor,die aber nicht an das licht gekommen sind. , äs icripr'

ftes. XVI. ^j-r/o«»bibl.

Garibertus, siehe Aripertus II.

Garigltano, ein fluß in Italien, welcher das land äl La-voro von der LampLML äi Loms scheidet. Er ergiesset sich iltdas Toscanische meer, nicht weit von den ruäsribus der altenstadt Minturnä, an dem orte, welchen die leuthe daselbst Larsaäst Lsrißliano nennen. Die Ufer dieses ffusses sind in den krie-gen zwischen Fränckreich und Spanien zum öftern mit trouppenbesetzt gewesen. Bey den Alten wird er Liris genennet, dessenStrabo und andere zum ostern Meldung thun. 8r- , lib. V.

Leogr. , lib. III. c. lib. IX. c. 2;. ,

not. orb. snt. lib. II. c. 9.

Garigltanus, (Pompejus) ein e-monicus von Capua, zudes Papsts Pauli V. und Urbani VIII. zeiren, war ein mannvon grosser gelehrsamkeit, und in der alten Philosophie wohlerfahren. Er kam um das jähr i6is. nach Rom, und wurdevon dem Cardinal Perretti und Barberino aufgenommen, beywelchem letzten er sein glück gemacht hatte, wenn man thn nichteinsmals des morgens in seinem bethe todt gefunden,da er gesunvwar zu bethe gegangen. Er hat viel fachen geschrieben, wovonaber nichts gedruckt worden, als em tractat von dem Adel inItaliänischer spräche, und ein Lommsntgnus über einige Dia-logos klswnis, welcher aber so obscur lst, daß der CardinalBellarminus einsmals sagte: er verstünde wohl etwas von Pla-tonis texte, aber Garigliant Lomnieutarios zu verstehen, wäreihm unmöglich. I.

*Gü-