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chern armer sich in ein treffen einlassen, und endlich, ungeach-tet einer tapfern aegenwehr, den kürtzern ziehen. Er ersetztesolches, da er nebst Francisco Sfortia , dem General der vber-wehnten zwischen dem Papst, Venedig und Flvrentz geschlosse-nen s-ißue, den General Prccinnino bey Len schlagen, Bresciavon der feindlichen belagerung befreyen , und Verona wiedererobern half. Zuletzt conjungirte er sich Mit Micheletto Atten-dolo, dem Florentiuischen General, und erhielt nebst ihm ei-nen wichtigen sieg bey ANghiari wider den oft - erwehnten Pic-cinnino. Die hierbey ausgestandene starcke bemühung verur-sachte bald hernach eine so heftige kranckhcit bey jhni, daß erdaran in dem jähr 1441- bey einem noch mittelmäßigen alter mPadua sterben muste; wiewol Corio diesen Wd schon in das jähr14;y. gleich nach der wiedererobernng Verona setzet, und dieurfach desselben der dabey ausgestandenen rauhen kalte zuschrei-bet , weiche auch sonsten viel soldaten aus beyden arMeen sollhinweg genommen haben. Man begrub ihn zu Padua, allwoihm zu ehren, auf befehl der Republick, durch Donatum vonFlvrentz eine ehren - statue zu pstrde aufgerichtet ward. c^->-»-ro, bist. 6 i Mlsno. ritrotti 6 i ssnto Laxit. il»
lusiri p. 51 . Üb. III. v. stb. VI. L. Y. Oe/lc.
t'/r«/. I. p. *
(Zattinara , eine stadt und Graffchafft in PieMont, soll vorzeiten Catuliara geheißen haben, und ist des Kayfers CantzlerMercurin 6e Alborio (von dem hernach) zu gefallen zur Grastschafft gemacht worden. -
Gattinara, (Mercurin ste Alborio äs) gebürtig von Gat«tinara, hielt sich anfänglich am Savoyifchen Hofe auf, undwar daselbst Staats - Rath. Kayfer Maximilianus I. machteihn zum Präsidenten in der Graffchafft Burgund, worauf ersich bey dessen enckel Carolo V. in bimste begab, der ihn einigemal nach Spanien schickte, und ihn bald so hoch zu halten be-gunte, daß er mehr galt, als der Herr von Croy. Er machteihn zu seinem Cantzler, und da ward er zu den wichtigsten Ver-richtungen gebraucht» An. 1521. schloß er das geheime bünd-nis des Kayfers mit dem Papst. Als der König in Franckreichdes Kayfers gefangener war, rieth er, ihn entweder ohne ent-geld oder mit leidlichen bedingungen los zu lassen, und da bey-des nicht statt fünde, weigerte er sich beständig, den Madriti-fchen frieden zu unterschreiben, so, daß es der Kayfer selbst thunmuste. An. 1 iLy. ward er Cardinal, da er den Kayfer auf fei-ner reise nach Italien begleitete, starb aber gleich das folgendejähr zu Inspruck. Er war ein ehrlicher und die gerechtigkeit lie-bender mann, welcher vor allem schein der tyranney einen ab-sehe» trug, wie er denn den Kayfer immer zur gelindigkeit inreligions - fachen vermahnte, und auf ein freyes Lonciliumheftig gedrungen, , lüK. 6ez Laräin»
lull. sturliersn. cke vr'k« < 7 a-»
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* Gattola, (Erasmus) ein berühmter Abt, ward an. 1662.
zu Garla von adelichen eitern gebvhren. An. 167?. zog er zuMonte Caßino die Mönchs - kleidung an ; nachgehmds wurdeer Prior und Visanus Lenerzlis, auch Ober - Aufseher des Castsinischen Archivs. Aber an. 1708. danckte er ab, und erwehle»te die ruhe» An. 1712» gab er Istoris 6 i lVlonrs L^ll'mo heraus»Ausser diesem hat er sonst keine schriften hinterlassen. Doch warer überall im ruf und Hochachtung. Er starb den i» may an.17)4. zu Monte Caßino. nc/es wm. I. p. zyy.
* Gatton, eine stadt in der Engelländifchen Graffchafft
Surrey, in der gegend , Kai - Gate genannt, gelegen , jetzoist sie ein schlechter ork, ehemals aber war sie berühmt. Vonihrem Alterthum können die daselbst äusgegrabene müntzen zeu-gen. Lrit-llm. p. lzz.
* Gattus, vderGactus, (Johannes) war zuMeßina,wohin sich sein vatter Gerlandus aus GergeNti niedergelassen,um an. 1420. aus adelschem gefchlechte gebohren. Es setzetzwar Fazellus, m bist. stisil. 6 es. I. lib. II. e. 2. und anderenach ihm das jähr 144°. welches aber mit dem verfolg der Hi-storie von Gatto nicht wohl überein zu treffen scheinet. ErNahm in seiner vatter - stadt im kloster St. Kominici den alsogenannten orden an, und setzte sich durch seine strenge lebens-art und anwachsende gelehrfamkeit, wozu sein scharfes gedächt-Nis nicht wenig beförderlich war, vor allen andern in ansehen,brachte es auch so weit darinne, daß man ihn nicht nur sür ei-nen guten kbilolopbum und Ikevlbgum, sondern auch als ei-nen treflichenNatKsmLtiLumpaßirenlassen muste; dabey ver-stund ev ausser der Hebräischen, Griechischen und Lateinischenspräche auch das )u 8 Livils und Csnonicum sehr wohl. Bey-des lehrte er nachgehends zu Flvrentz, Ferrara und Bologna.Unter andern besonderheNen, welche Maurolytus, bist. 8 ieil.V. p. 168. Facellus, 1 . c. Mich. Pius, k. 11. üb. ili. und Pir-vus , 8 ic. stscr. notir. 5. p- 460. von ihm erzehlen, führet derletztere auch dieses an, daß als Gattus einstens m der vrdens-versammlung zu RoM, da pro L somm gestritten worden, sei-nen mann so geschickt als eifrig verfochten, der Papst NicolüusV. welcher eben mit zugegen gewesen, den Gattum unterbro-chen und gefragt, ob er bereits zlim M-Zisser gemacht, undauf dessen verneinen ihn stehendes susses öffentlich darzu erklärtHabe. Weil aber unter Ntcolao V. keine andere ordens -Ver-sammlung als an. 1451. zu Rom gehalten worden, so läs-set sich daher leicht schließen, daß Gattus nicht an. 144°. könnegebohren seyn. Er geriethe nach der zeit mit dem Cardmal Bes,
S«u
farion in vertrauliche dekanntfchafft, und wurde dtirwVermittelung um an. 1469. stbbss LommeMsrwius v -klöstern in Sicilten , worauf an. 1472. das Bißthum ^ A,e-folgte, wozu ihm König Ferdinandus II. beförderlich ^ k»estr schickte ihn hernach an. 1474. an Sixtum IV. rw.^sspoomit Petro äs Luna vorgegangene wähl zum Ertz - MHe ei>'^Meßina zu behaupten, gestalten Sixtus zu solcher.w» Eandern befördert wissen wollte. An. 147 t. trugencilianischen Stände eine Legatton in wichtigen angenvan eben den Sixtum auf, bey welcher gelegenheit dam yMals währender zeit der Bischoss von Catanea gestorve .. Fck-Gatto das erledigte Bißthum zutheilte. Weil aber ^dinandus solches vor einen eingriff in sein ^^,»0
he, und deswegen sehr übel empsand , verweigerte ^ Ma-den besitz beydes von dein Bißthum Catanea und dem «ledi, ja er erlaubte ihm nicht einmal, die grentzen st u, «uvzu betreten. Endlich kam Gattus, der sich indessen NAgehalten, wieder zu gnaden bey Ferdinand 0, der m'das Bißthum Celfaledi wieder gab, und an. ES' ^ paEmalige Grfandtschasst an den Papst auftrug. E , qiith s°viel gutes in seinem Bißthum gestiftet, und auch da»»^ MFemino gmennet, an selbiges wieder gebracht, daim AMgen alters ab, und begab sich in sein Profeß- Haus Mna, wo er an. 1484. starb. Es gedencket seiner -Ä"sicano und ausser vielen andern auch Ben. äe - §,cv-in ori§. Loelest Oepbsleck. Leon. Orlandimis, äo kuaSteph. Maurus und Joh. Bonfilrus, beyde inwelche Mongitvr in bibl. 8 ic. wo er Gattum Mit be»men Johannes Andreas beleget, anführet, dabey er Mt,,meidet, daß in der Dominicaner - biblivtheck ;u spa ^Manuskript liege, welches Omtiones, die Gattus 4in sich fasse, als 2. vor Paulo II. eine vor Sixto iv- >
und 2. bey beerdigung der Cardmäle Lattni und A>a>"' .
bib!. voinin. tom. I. x. 867. IVtEz
Gau, Göw, ksZus, ist ein altes Teutschesein thal, auch gewissen strich landes bedeutet, darei»die Fräuckischen und Teutschen provintzen eingethcnrrwie denn diese rndigung noch heutiges tages vielen l ^^ten, alsHennegan , Thurgöw , Sundgau,göw, rc. beygelegt wird. äs Ls§. 8sx. ^
I'aZ. 8->x. ^ Al-lN
* Gavantus, (Bartholom.) ein Maylände^war^eo
LrTposituS Lon^rsZot. Llericor. rsZulsrium und ^-0» g, m .gre 8 gtioni 5 stimum, lebte um die Mitte des XVlt. tzgvonschrieb Tkesiiurnm 8 scrorurn Ilituum in II- roMlS, , II
erste zu Rom 1628. der andere zu Venedig i6?4. stev . v>rshernach zu Paris 1640. in 4. wieder aufgeleget woro . gM.
« lies Zella8 ü poitoli ksuli ; ciuo<I L->rtsioloMT ^ v ,str istem AL XsrNLnoel; Rsnuole Lpistcoporuin >tstionis Lpilcopglis ; krsxin LioecelanL 8^noal.bibl. cur. Novells'
* Gavassetius , (Mich.) ein Nockieu« von 4^
schrieb 6 s Psbu 8 prreter Mrumm ^ <L 6 ö Inäic-ttlovis steu 6 s Netko 6 o ineäenäi, Venedig i^ 86 - M 4 . 6 ^".^
rionew lVIerlio 6 i Lnaromic-e , Padua 1584- oo s" g-u vsrü <L ejv8 Lcci6enrihu8 <L 6s krKlll6Ü8 M^
tm8 Me6isinos Lun64msnti8, Venedig 1484- M 4 - grt.
/r». I6n6sn. renovst. p. 816. intro6uct.
neric. 7. §. 2. Stosses hist. der medicinifchen gr ^
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landes die iustitz im über einen grivLen
derm adso,!^Eich^,,,ssÄM' dsstalluiigs. seiest war mrstkAde befördern, der kircste,^ sie die gerechtigkeitund gerechijqke,^ stliirm^" ^ Wittwen undZu krtegs Zeiten ' i'^ssch derselben annehmen
ger aufmahnen, dem s-!,n^ ^aß sie die Edle »nd UIst ,„iddes krieges endschaK ^Ä/Ekchen kriegs - Heer überileftM ^^Aumkichen güthx?^L,5u/warten Musten. Nebst -h^nA»
dem Kayfer „nd dem"»E^^ ^Haftung ihres stnE^,
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Ten fchiand, M K.'F Ph'üppi des schönen schwK/dokpho Erß- HÜ?^E^ mit des Kayfers Albertr st ,,„ystarb an. t jor von Oesterreich , vermählet wurM ^,„0
Argicourt/that ' ^hn Raul n. Herr von Gattcouck„y
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Von Gaucönrt imvDesselben löhn Raul nl.
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