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^V^Wnrele, oder Gaugamala, ein stecken?S«r«§, H.I^tiiyßö" Assyrischen landschafft Aturien zwischen demUei,, , 600. stadien von dem berühmten Arbela ent-
weichen: die bekannte schlacht des Darii mit dem
gau
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"'Ä, ^ vorgefallen, darinnen jener das Reich verlohren.^ ?- 1072. Dieser flecken lag eigentlich
U, Bum-i ^ ^ Bumadum , oder wie andere wollen, Buma-^ kigentii^ - ^der Bumello genannt. Die berühmte schlacht^>1 icn.'^ulcht bey Arbela, sondern aühier vorgefallen, doch,!>^bekan .^'gesehener als dieser ist, hat man selbige vonAH, ^7 ">wten ort benennen wollen, , äs expeä.
Ac» svk^^''^- lllexanär. v. 687. Leuthe, die der Persi-i»?chiscd^Kundig sind , sprechen, es hiesse Gangamela; imkcrt Plutarchi i. c. findet man Pausamele, undssNiele lese« ^bn Version Gausamele, und andere wollen Gau-ü„ er IL ' Elches der derivation Plntarchi beykommen soll,?>edt, daß es ein cameels-haus bedeute, weil einer-cam-? ehemals an diesem orte seinen feinden auf einemiffe entkommen, und daher diesen ort angelegt, auch
Baiv " ""d einkünfte ihm zugetheilet habe.
!°MU/E Nendoza, (August.) war zu Mazagan in Afri-? bistlnguirte sich durch seine tapferkeit, als
7 » ein? ,,Ä^la an. 1762. diese stadt belagerte. Er hatda-^ c»>- itz"^andliche erzehlung aufgesetzt, welche zu Lisabo,^ 7 ' gedruckt worden.
Gavi, eine kleine stadt in dem Genuesischen qe-K^läydjy?em fluffj, Lemo, an den Montferratischen undGe>ii,^^grentzen, gleich an der helfte des weges zwi-südwärts und Tortona nordwärts. Ihre bevesti-^'d schlecht. La»ä,a«ck
' .(Johannes) ein berühmter IKsaloM und Fran«Q»>itle tz.Mis, war von geburt ein Engelländer, lebte int? ^ aus ^ s^Luü, und war von solcher gelehrsamkeit,' ^ch stegrris von jeder Materie zu discuriren wuß-
seiner besondern crudition, rer ülaxlmus undh^^rrnct wurde. Er soll ic». grosse volumina ge-"W in Lonsorniicsribu8krsncisci.
-^Hl- c.io. äs Hick 1.2t. lib. II. c. 78.
, eine landschafft im Jüdischen lande, überÄasan halben stamm Manasse, am ende des König-»zM i»^'egen, wo vor dem die Amorräer gewöhnet;
^Mle, nemlich in das Ober-und Nieder-Gaula-V'w, dip>-^nes erstreckte sich gegen morgen in das wüstekuckte sich gegen abend nach der see Genesa-begriff die Haupt-stadt Gaulon, oder Golan,dAüil,, Capitoliada, Sogane, Seleucia; dieses hatteÄMem , so Philippus, HerodiS söhn, gebauet, undM^dar?^da geheiffen , unter sich , dazu einige Hippos7, Mus s^.Mnen, so aber in den zehen stadten gelegen.X„d' ^rbt es b,' .. ' '
r -es bald Gaulanitin, ant. Zuck XIII. I?. n.. -gyjvni'^' ^"welchem orte einige editionenGaulonitinv- 6 7s haben, ingleichen äs vitL c. 77. äs Hella ZuckrAlilvnm l- n. I. L 5. bald an andern orten Gaulonitin^sli^UIend not. nrb. ant. III. 17. §. 267.270.
Ae» .^ayf^woy seine residentz hat. Man kan nur auf einer?a>i,iM<>llg und daselbst sind drey korts angelegt, wel-er ej„. ^r Konig von Candy darum so verwahret hat,sich Wre Zuflucht haben möge, wo etwan seine un-'^wxnch^wer ihn auflehnen wurden, welches er seiner ty«"wl zu förchten hat. , vicllon.^vschen w' °ber Gaulos, eine kleine insul auf dem Ml't--Mven dnk«' Segen Libyen über, ohnsern Malrha. Die" .n erzehlet, daß keine schlänge noch irgendein^Ud^ser i»a,, ^^ daselbst aufkommen könne, und das erd-MtzMdvl, habe eine solche krafft, daß so man nur den? slkp ey zoander land trage, tauge es die schlangen undRy fv«^en, wann man nur etwas weniges davon aufSie soll es dem kriechenden Ungeziefer tödtlich^ Gaudisch, und auf Französisch 6oxe.
s've^K.»g erstr°Äu Saudisch, und auf Fra ^ ^
'ba-^yigen gegen 70. malen, und war sie ehedes-
>hr?Mine„ °LTunis unterwürfig, welchen sie CarolusK sprach»Die emwohner sind meistentheils Christen,. liegt, ? Turckische. Die stadt, so darinnen aufv ' > "yret aucb ihren nahmen. Ä/r»«r.
c. z ,ch'"Hret auch ihren nahmen. Ä/E.
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is'sv Bapt.) zugenannt Laclncks, ward zu Ge-sich »„^bohren, und als er nach Rom gegangen,^ >7^? bstd^. "''l dem Cavalier Bernini bekannt. DieserAeKler-k^Suer half der grossen Neigung, so Gauli zu?e^pnt ch balle, gewaltig fort, und gab ihm anlas sol-I?' -s 7 vn arischen, indem er sich seiner bey verschiedenenx* babe tzr^r Wichtigkeit bediente. Man hält so gar da-
,?»s> g,Ns dem Gauli sehr oft die ersten gedancken
^ M^bey. ^n, die er nachmals unternommen, an die7,bjch2>>en, dgg ^ sey aber, wie ihm wolle, so ist doch nichtm den von Gauli verfertigten stücken eben^iUtrcff-n?6ws jn arbeit des Bernini bewundert" ley. Das gewölbe der JEsus-kirche zu Rom,
allwo Gauli die gantze natur darnieder geschlagen, und durchden nahmen IEsus in ein heiliges zittern gesetzet, vorgestellethat, ist eine klare probe dessen, so eben gesagt worden, undzugleich eine der prächtigsten erfindungen, so je mag gefundenwerden. Sein söhn, den er inniglich liebele, ersäuffete sich ausunmuth, weil der vatter ihm in gegenwart vieler vornehmerPersonen einen sehr harten verweis gegeben hatte; der vatterhingegen, dem der tod seines sohns sehr zu hertzen gieng, son-derlich da er sich selbst vorrückete, daß er der anlas zu diesem todegewesen, gramete sich so sehr darüber, daß er seine einbildungs-krafft bey nahem gantzlich verlohr, und diejenigen stucke, so ergegen dem ende seines lebens verfertiget, nicht einmal für mit-telmäßig mögen geachtet werden. Er starb zu Roman. 1709.I?a/c->/r, vis 8 äs 8 ksintrss inoäerns 8 .
* Eaull^ec, (Denvs) krokellor im Lollegio äu Pleßis zuParis. Er besaß viele gelehrsamkeit und einen aufgeräumtenköpf. An. 1718 . stellet« er eine sammlung auserlesener getichteGregor« XsMnrsni im Griechischen, mit einer LateinischenÜbersetzung und einigen anmerckungen ans licht, in der absicht,der jugend darüber zu lesen, an. 1727 . ließ er lelsä-i Lsrmi.na slsrillimorum guorunäsm in Ilniversitste kbrilisnü kroksk-sorum , mit Französischen und historischen anmerckungen zurerläutcrung des lertes , in ir. und an. 1728 . l-leÄ 28 Or-ttio-NS 8 slsriÜimorum guorunäam in Univeriitsts krofelloruni,
in 12. drucken. Er starb zu Charenton den 24. april 1778»Gel. Zeitung.
Gauiminus, (Gilbertus) Requetenmeister in Franckreich,und hernach Staats-Rath, war geringer ankunfl, gebürtig vonMoulins aus Bourbvnnois. Er war im Lateinischen, Griechi-schen und Hebräischen sehr erfahren, und darbey ein trefficherLateinischer Poet, wiewol er sich nicht allezeit an die quantitätder sylben band. Als man ihn dessen erinnerte, fragte er: werihn zwingen wollte, solchen regutn so genau nachzuleben. Erhat eine vvrtreßiche bibliotheck hinterlassen, welche die KöniginChristina vor 20000. pf. gekauft. Dem Cardinal Mazariniwar er sehr zugethan, und machte daher» wider das Park-ment gar spitzige spigrammses, deren eines in Patini ep. 77.zu sehen. Er starb an. 1667. seines alters 8c>. jähr. Manhat verschiedene fachen von ihm, als die Lateinische Übersetzungdes Griechischen Romans Eustathii, und des Theodori Pro-dromi mit nvten; Remarques über den Callisthenem, undPsellum äs Operatione v-emonum ; dlotxe über ein Rabbini-sches buch äs Vita ch Norts lVIoli8 ; auch verschiedene Latei-nische P0SlN2t2.
Eault, (Johann Baptista) Bischoff von Marseille, warzu Tours den 29. dec. an. 179^- gebohren. Sem vatter warJacob Gault, seine mutier Margaretha Poitevin, beyde auSden ältesten familien zu Tours. Er wurde in der jugend alsein kenlionLnus in das Iesuiter-OollsZium zu Lyon gethan,allwo Eustachius, sein älterer bruder, welcher von Rom zu-rück gekommen war, die Nhetoric mit ihm triebe. Von darschickten die eitern beyde nach la Fleche, um die Philosophie zustudiren. Ferner kamen sie nach Paris, allwo sie den äu Valund Gamaches in der Theologie hörten. Weiter giengcn sienach Rom, allwo dieser Johann Baptista einige theologische<ckess 8 in gegenwart vieler Prälaten und Herren behauptete»Von bannen kamen sie zurück nach Tours, und als sie daselbsterfuhren, daß ihr vatter gestorben, fasteten sie den schluß, sichin die neue Congregation des Oratorü zu begeben, welche derCardinal Brrulle erst zu Paris gestiftet hatte. Johann Ba-ptista ward zu Troycs zum Priester geweyhet, allwo er unterder direction Eustachii seines ältern bruders stund, der daselbstSuperior war. Hernach wurde er Superior in dem Hause zuLangres, auch nebst seinem bruder in Spanien geschickt, umdaselbst einige Häuser ihrer Congregation zu stiften. Nach ih,rer zurückkunft stiftete Johann Baptista ein neues Oratoriumzu Düon, wurde Superior zu Mans, und als ein MWormriusin Flandern geschickt. Nachdem er alles wohl ausgerichtet,sendete ihn der Cardinal Berulle auf befehl des Königs nachMontauban, um daselbst die uncatholifchen zu bekehren. Ergieng von dar zurücke nach Mails, allwo er zu reformirungder Abtey St. Julien äu ?rs gar viel beytrug. Wenige zeikdarauf begehrte seiner der Ertz-Bischoff von Bourdeaux, Hen-ri äs Sourdis, um in der streit-fache wegen seines PrimatsRichter zu seyn, und gab ihm die Pfarrcy zu St. Euialiazu Bourdeaux, um ihn desto fuglicher bey sich zu behal-ten. Sein bruder hatte damals die aufsicht über das 8emin2-rium selbiger stadt, allwo derselbe durch Vorschub bemeldtenErtz-Bischoffs das Königliche älplomg erhielte, worinnen erzum Bischoff von Marseille ernennet wurde. Er starb aberden i;. mart. an. 1679. ehe er die confirmation von dem Papsterhalten. Worauf Sourdis alsobald zuwege brachte, daßder König an dessen statt Joh. Baptistam ernennete. Als nundie consinnation von dem Papst eingelauffen war - wurde er zuParis eingeweichet. Von dar wandte er sich nach Marseille,allwo er steh seinem anvertrauten amte wohl vorzustehenangelegen seyn ließ. Er starb aber rm 48. jähre leines alteräden 2;. may an. 1647. Die Ansammlung der Geistlichkeitschrieb an. 1647. von Paris an dcu Papst, ihn um die beatist.cation dieses Prälaten zu ersuchen. vie8 äe8 grAnäs
serviteura äs vieu. L- ' tuck äs ckoui8 XM. *
* Gaupp, (Johann) Ober-Pfarrer zu Lindau, welcher auch
zu-