Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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^lgijch NW da er so viel gnade an ihnen erwiesen, lind setzete?»er r>L„ ?" das mindeste mißtrauen in sie. Bald darauf kam«8, dem ' wo sie sich alle aufhielten, nach Edin-

M. a„ "' -"vnig seine aufwartung zu machen; es war den 6.A ^ er seinem erstbemeldten Herrn vorgab , daßPeer mann zu ihm gekommen, und ihn versi-Msx es sey in ihres vatters des Grafen Gaurigein unsäglich reicher schätz verborgen; und^würdig dessen versichert zu seyn vorgab, bat er den?»der k/..?essen entdeckung gegenwärtig zu seyn, denn seinea,z jM.stch alle mit ihm entschlossen, denselben nicht an-rissen m Beyseyn des Königs und zu seinen diensten anzu--"eben dem bat er den König die fache geheim zu hal--s? dem ende so wenig leuthe , als möglich, mit sich zuKönig war von natur ossenhertzig, und nicht arg-, "wmachte er sich keinbedencken, ihnenbeyfall zuMr h.'" versprach ihnen dem zu folge aufben morndrigen tag,AHch, vvrwand der jagd , zu ihnen zu kommen. Er hielt""d nahm nicht mehr als 7. Personen mit sich. DerM prächtig empfangen, und zu einer reichen mahl«^kitlan« ^' und speisete ohne furcht. Indessen, da er ci-Mf vey der tafel gewesen, schlug ihm der obgemeldteü fl vor, alldieweil feine leuthe gar abspeisen würden,Ncher ut ihm zu gehen, und den mann zu besprechen,AI,chatz offenbaren wurde; mit welchem der KönigM >h„ d,, Mieden war, und einwilligte. Diese böswichte mach-verschiedene zimmer gehen, und schloffen immer»kich, M die thüren hinter sich zu, endlich kamen sie inwet, wo der bestellte meuchel-mörder des Königs?">i»nj^ und ihm den letzten streich beyzubringen gedachte,Men das schicksal die Königliche Person wunderbarlich er-Whejsg„ .' denn der mörder, welcher gerade zuvor alle verwe-kM, AM, seinen bösen vorsatz auszuführen , ward so be-Nex^er des Königs person ansichtig worden, daß ernoch sich seines Mord - dolchens bedienen konnte.M scin/swaurig, der sich dessen im geringsten nicht versehen,N» g? verruchten Vorsatzes sich versichert glaubete, hatte.jiters,^'w'gen , mit harten Worten dem Könige seinesvorzuhalten, und ihm die Ursache seiner nunmeh-

che schimpflich anzukünden , damit er sein müthlein,y i» ^gebracht würde, an ihm kühlen möchte. Ja eröch-n. ver ersten Hitze noch weiter zu gehen, und weil erstreia?^ Konigs-morder unbeweglich sahe, wollte er selbstd, kkhvo/^gen, die kräffte aber fehlten auch ihm. Jndes-s.'' dkq-n W der König von seinem ersten schrecken , ergriff' tvdleti> d-n trxuloll'n <gxafi>n, und eilte zum

begleitetmallem

len mit gemalt alle thüren, andere trachteten dem

!„ unr gcwan auc teuren, anvrrt ttstptcttn vrittL-^seik«? fmstern hinein zu hülffe zu kommen, und erhiel-ÄWe„ jk'' Also fehlte diestn undanckbaren und treulosenMverruchter streich, und etliche davon hatten dastumult selbsten das leben zu verlieren; die

kkk tuniun ictvitL» vuv zu i V»».

'^"rden gefangen gesetzet, und hernach mit allenMilkt "Örtern nach verdienen abgethan, das schloß aberdiMchch -^eses merckwürdige beyspiel giebt neben andernh, ein neues beweisthum ab , wie daß das gesetz wider' sv k!ss^vMn, so des hohen verraths sind schuldig wor«es anfangs klinget, dennoch seine in der erfah-Mieten Ursachen habe, ob es schon mit der billichkeitÄ grausam zu seyn scheinet. Viäs , vir. ss. Lli-^keye droben den artickul Cromwel (Heinrich) circa

ki^Ävlu?^.^ucas) gebürtig von Gifani aus dem König««!^!,vyd krotonotsrius gpossolieus, krokessor zu Nea-

hi 5 ,^aps?V>uais Bischoff zu Civita Ducale, und lebte unter«K di l-nilw ll. Leone X. Elemente VII. und Paulo HI.tüsAe ras-,lhm hielten, sonderlich der letzte, der ihn öfters-- Mer vK Wg, und rum Bilchoss machte. Er war ein be-

n d„k„wagt, da er denn geantwortet: der König würdeeiner blessur am äuge sterben. Anfangs Habe

von einer blessur am äuge nerven. Anfangs yaoe?E5darüber mocquiret, der ausga^ aber habe gezei-

^„,.7 "^uoer mocomrer, verveKuncus nicht gefehlet, wiewol Gaffendus das wider«

N. °/ters Seine prophezeyungen wurden auch in^dy,„s/a!sch befunden, als z. e. daß er Paulo Iovio ei-

!Z<E-hm' pch;he^^'chu"ste''a5ch-endlich über^ sollte «?» "' l>enn als er Johanni Bentivoglio prognostt«'»lk ^tde ex ^ seinem vatterlande und Herrschasst verjagt wer«^mv ei„e^°?"Ihm ergriffen, an einen strick gebunden undV, 1 / 0 ^" orte auf die erde gestürtzet, daß er den 6.

iz elendiglich umkam, da er 82. jähr, n. mo-rp^ 'vlich ü «)ge gelebet. Er hat viel geschrieben , worunter^nm sein Irgctstus cle Loncepw Xotsrum L^' luper Diskus Oscretorüs sive Lriticis; I-ibel-guc> Uucs xercliscentkueri,^uvenesguc 8enck->>!(>, erte Dogmstu OrLmmutica ; ärs N^stica äe

s..s^ourum ; äe Mronomise Invsnwiikus,lleilimte,i„ sons; 8pd^rL Ooslellis Deskriptiv ; äs Lclipü

vlstvl- , Uone Domini, und viel andere bttcher mehr»

' ///. Theil.

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, Üb. !V. bistor. x. 88. L lib. XXH. sä Ün. -lckr>E ^äs script. lLcuIi XVI. k^s/sr«r, cie Mstksmsticis. VaK, sppen»äix sä kisrium äe irikelicitste litt. p. 17. bibl. Xssp.

sloZes tom. I. p. 176. L tvM. III. p. 117. m

juäicio äe Lsräsno.

Gauricus, (Pomponius) des obigen Lucä bruder, war einberühmter Poet, hat auch verschiedene poetische wercke ediretund geschrieben, als äe ärckiteäkurs , sbystvMOlnis und VitsKkvstsrum OrLLvrum. Auch saget man, daß er nicht ohne nutzenin der Chymie gearbeitet habe. Allein um das jähr i?;o. ist ceauf der reise von Durento nach Stadia, so über dem Golfo vonNapoli gelegen, wegkommen, daß niemand erfahren können wo-hin. Man will, er habe eine liebes-intrigne mit einer vornehmer»frau gehabt, deren freunde ihn hinrichten, und seinen eörper insmeer schmeißen lassen. Iov/«r, m elog. Dokt. n. 7;. VsK«r, inLppsnäics sä kiel. Vslerisnum äe inkel. littsrst. p. 21.

Gaurus , ein berg in Campanien, nahe bey dem berge Masssico, so von den einwohnern Gerro oder Garro genennet wird,und wegen des vortreflichen Weines, so daraufwachset, berühmtist.

* (Zaus, ein söhn Tamus, welcher sich, wider den willen sei-nes vatters, an Artarerxis partey gehencket, und seine armeencommandiret hat. Diodorus 8iculus in seinem i;. buche nen-net ihn Gaos. Er war auch Admiral über die Persischen flottenwider Evagoram. Nach der Hand aber machte ihm das grosseglück Tiribazis, dessen eydam er war, einige unruhe und forcht,deswegen nahm er sich vor, Artaxerxis dienste zu verlassen. Daer aber daran war, seinen Vorsatz zu vollführen, ward er aufbefehl dieses Printzen, bey welchem er verrathen worden, umge-bracht, so geschehen im zweyten jähre der XLIX. Olympias.?o/7Et, lib. VII. dieser aber nennet ihn schlechthin Gos. Lvnk.

, loco citsto.

* Gauslinus, (Bernardinus) ein Italiänischer Dominica-ner-Mönch aus Feltri in der Tarviser-Marck, wurde krior kro.Vincislis, und starb den 4. april an. 164;. zu Udine als Priordes dasigen Profeß-Hauses. Sein leben hat Marc.Ant.Sterni be-schrieben. Man hat von ihm Mlcellsnes pro communi omniumXeiigiolorum utilitsts collsöks, Venedig 1618. M 8. sskls,Vitsm, Llogis ök lVlirsculs glberti N. Dpilcopi, ib. i6;o. in 8.Ouseüionsm, 900 lVlillsrum Obligstiones non negligsntur,Udine 1640. in 4. Vita e msrtirio äi Oiov. Lnär. Lsrgsssb. 1626.in 4. 8oMmsrio äells Vits e Nirscoli äel L. Lmbrogio äe 8sn->lsäcmi, Vracciano 1622. in 4. Orstionem äe Dsuäibus D.MomX Lglliastiz, Padua 1604. in 4« Er hat auch Vitsm Äilöts IkomD äe Demos; Llogia Varia und Cvnstantini lVl. Vsri-tatem äonationis geschrieben, so aber noch im manllscript, undbeyde letztere zu Forli, erstere aber zu Cividade bey seinen Or-Hens-brüdern befindlich. Lc^arä, bibl. Domin. wm. II. p.;;i.

* Gaussenus, (Stephanus) ein Reformirter Ibeologus im

XVIl. li-culo, legte den gründ seiner studiert zu Saumur inFranckreich, und wurde allda bey annoch jungen jähren an.i66r. zum krofellors Dogicre und ÄlctapbyslLD, an. 166;. aberzum krokellors ssbeologiD bestellt. Die zeit seines todes ist un-bekannt. Man hat von ihm verschiedene Dissertationen sskeo».logicas, welche an. 1727. zu Halle mit Ioh. Jac. Rambacbirvorrede wieder aufgelegt worden. ipls In cit. äiss.

pcecile, tom. II.

* Gautertus, (Thomas) von Villareto aus dem Delphi»

nat, Waran. I6;8. gebohren, und studirte zu Genf, warddarauf Prediger zu Fenestrclles, und hierauf kalkor und kroksl-lor sskeologiss zu Dien , muste aber, als das edict von Nan-tes revocirt wurde, an. rSZ?. weichen, worauf er sich nach Mar-purg wendete, und daselbst an. 1637. kroksssor ibsologi-e undPrediger der geflüchteten Franzosen wurde, und an. 1709. im71. jähre seines alters starb. Er schrieb: Irakkatus contrakaverotonem ; sskealogiN DiäsÄicse krincixia, MarpUkg 1701»in 8. Dilputationes. und andere schriften. vitw kro-

ksss. sstisol. Mrpurgens. Unschuldige Nachrichten, 1728.

x. 942.

*Eauterius, ein Franzose, der sonsten auch Galterius,oder Gualterus der Lantzler genennet wird, begleitete Go«dofredum von Bouillon auf dessen zuge nach dem gelobten lan-de , da er denn bey der belagerung von Antiochien nicht alleinzugegen gewesen, sondern auch selber.gefangen worden, undvon den ungläubigen viel ausstehen muffen, weswegen er sichauch an einem andern orte beklaget, daß ihm der köpf davonschwach worden. Valerius Andreas giebt vor, daß er ein Lsno-nicus und Lrcbiäiscorms zu Tervuanne gewesen; dahero einigevermuthen, daß er von dem Gualtero nicht unterschieden sey,welcher als Lsnonicus um das jähr nzo. zu Tervuanne gelebt,und Vitsm sc lVlsrtyrium Lsrvli, cognomento Koni, klsnäriwLomitis, so Jacobus Sirmondus an. 161;. heraus gegeben ,geschrieben hat: wiewol bierinn andere anderer meynung sind.Man hat von ihm eine Xsrrsticmsm äe Obsiäione NMioLNen»

sn. III5. welche in den geüis Dei pe-' krsnLvs befindllch lst.

bibl. Lelg. ' äe »iss. Dst. bb. III. L>ave, bist.

litt. äe lckipt. eccl. tom. ll.

* Gautier, oder walther, Gualterus, Ertz-Btschoff vonSens, lebte gegen dem ende des lX. lixcub , und im ansangdes X An. 887. gelangte er zur Blschoffltchen würde allda.Er sacrivte Euden den Grafen von Paris, welchen die Stände