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Ungarn und Böhmen vor den Türcken zu bewah-» ^ldige einen weissen wapen-rock mit einem rothen«e». U„agen, auch dergleichen in ihrem schilde geführet ha-^nL^Kayser Friedrich gab Iohanni Siebenhirter, demM x^^Mlster deffelbigen ordenS, den titul eines Fürsten,^Ibjt w ^ und den steinigen Mühlstadt in Kärndten ein,?U auch ein LolleZium Lsnonicorum rsZulsrium' ästete, sto unter des Bischoffs direction stehen sollte,^ qu 2 ^us ihrem Mittel erwehlten. Es wurden ihnen auch!l> ihx°L^tvrbenen Herren von Cranichberg schlösser und güther„»! unterhalt angewiesen. Es gieng aber selbiger ordenMc ty^uach ein. Der Kayser Marirnilianus II. wollte ihnKvnz. Wr in stand bringen, wurde aber durch die vielen reli-
" '^ege daran verhindert. lib. XXXVl. rerum
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eäi tkerit. cl^onneur L äe Lkeval. äelic.
^ p. 157. LNN3I. Lar. lib. 1. c. 5. k. 2Z. 6^7-
F^uer-vrden.
>;sr.'a^^kg, (Ritter-orden) wurde von Alexandra VI. an.^»bens ^ ^n Päpstlichen stuhl bestiegen, zu beschützung desMh.?? gestiftet. Die Ritter trugen eine güldene kette um»^ 7 ' welcher das bildnis St. Georgii, wie er den>»§ Ii; Zersticht, auf einer güldenm müntze herab hieng. Pau-^sehen ^'^uerte diesen orden gleichsam wieder, und gieng seinMchm.; im, die Päpstliche fee-küsten wider die damals her-Meß ^?uende räuber zu beschützen. Die Ritter musten ein^ ^' worüber eine güldene crone war, tragen, und
,u»a ihren sitz nehmen. Es ist dieser orden nach des^ Papsts tobe wiederum eingegangen. La««»»r.
8t cle orä. egu.
Witter , ein Ritter-orden der Republick Genua. DieMen an ihrem halse eine güldene kette, an dessen endevon gpld mit rothem schmeltz-werck hänget , welchesMahden ermeln eingesticket. Weil aber weder Bizarrus, die von Genua geschrieben, dieses Ritter-ordensU, d 'ss wollen einige gar daran zweifeln. Doch ist ge-' >>t. Georgius vor den Patron und Schutz-Herrn sel-
äe orälrr. ehueür.
^^N>ick"gehalten wird.tzl ^ttter-orden.
ßligfsWeorg von Alfama, ein Ritter-orden in Aragonien,H um das iahr 1201. von dem Könige Petro gestiftet,s'»^?Uials bestätiget. Benedictus XIII. welcher in Arago-oxtz "Uen rechtmäßigen Papst gehalten wurde, hat ihn mit8l Monteza verknüpfet.
^bq^korg, oder orden von dem Hosenbande; siehe Hs-
Lt-' '
sonst ä'üIZ» genannt, ist ein orden Lrmoni-welcher zu Venedig gestiftet, und von Bo-' un. 1404. confirmirt worden. Bartholomauskm Römer, welcher an. i;y6. in Padua und eini-ger stadten des Staats von Venedig predigte, legte zuM f.Megatton den gründ. Antonius Corrario, so her-sO^jssBnal wurde, einer von Gregor» XII. nepoten, undI> ^z,>°ndeimeri, so hernach unter dem nahmen Eugen« IV.
tauchen st„hi bestieg, waren die ersten dieses ordens.Niit-, einen weissen langen rock, und darüber einen blaueneiner Mönchs - kappe über die schultern. Plus V.ue an. i^o. proseß zu thun. Ihr vornehmstes
einer insul, so nur eine viertel-meile von Venedig>s '»v St. Giorgio Magqiore genennet wird.
tzreg. i2. L t°m. III. sonlt. 9°. LIsm. VIII. Ticki-
i? 8t ^on- Ub.I. c.
äi^orge, eine Brüderschafft von Edelleuthen, welcheMettMG Burgund an., ;,9°. aufgerichtet worden.
Vurguno an. 1^90.
Ke>>6s Miolans war der stifter. Dieser Edelmann ließtkl Mrr-ki H- Georgii eine capelle aufbauen, welche er ohnfern"rche äs Rougemont setzet«, darüber er das äus xs-d-D^übete, und einige Herrlichkeits - rechte hatte; erb'l mi capelle die reliquien thun, die er von bemeldtemIkDienss" sich aus Levante gebracht hat, und stiftete zu rh-iKe tz" etliche Otksia und dergleichen. Etliche andere Edel-kMiieu ""en freunden verpflichteten sich diesen oikcüs bey-' und es beliebte ihnen zu gleicher zeit die zusammen-
auf den heutigen tag geblieben, wo sie mcht m^ inÄulung 148;. gesetzet hätten, daß em icder mit.li»s >e« ^Gesellschafft den platz, nachdem er darunter an-Worden, behalten solle, der übrigen wurden undi»°>^ ^ ohngeachtet, die einer oder der andere der mit-
Mec '>7-p'estr Gesellschafft haben möchte.. Man ordlnirteuni!' was ein jeder geben sollte, die kosten des got,Wanderer die Gesellschafft berührenden fachen zuiii^deru ^nn einer dieser mitbrüder starb, musten ihni»s.Mg oh w zugegen waren, zu grabe tragen , und wenn esM , ^besta" " waren, sollten sie den verstorbenen bisbey der leiche begleiten, anderer anordnun-> ^ , welche sie gemacht haben, daher die an-
>.. ^Uoersch^, welche von ansang nur auf fünfzig
^.^lluch und nach bis auf 107. angewachsen,
tti. Theil,
welches die.zahl gewesen, die sie an. r;«4. gehabt haben.An. 1569. fügten sie den alten satzungen bey, die brüder solltenschwören, daß sie in der Catholischen Christlichen religion lebenund sterben wollten, und dem Mwnnier wurde der titul alsGouverneur beygeleget. Diese Gesellschafft wird von einigenzuweilen, von obgedachtcr Pfarr-kirche her, wo sie ihre seßionengehalten, auch Rougemont genennet. Nun aber werden dieseVersammlungen in der Carmeliter-kirche zu Bisantz gehalten.Übrigens wird niemand unter ihnen angenommen, er habe dennfeinen Adel-stand dargethan. memoirsg äs ösur^oZus,
und l'Ltat cls.Is LonIrAirie äs 8. Oeorge.
* St. Georgen , ein Würtembergisches kloster, an den süd-westlichen grentzen dieses HertzogthuMs auf dem Schwartzwald,zwischen Hornberg und Villingen ; war vor zeiten Benedictiner-ordens, und soll schon in dem IX. llsculo gestiftet wordenseyn. , In der mitte des XVI. t^cnU wurde es reformirt, undmit Fürstlichen /Uumnis, besetzt, mithin zu einer land-sthulegemacht. Doch ist diese hernach wieder abgegangen. Unterden Papistischen Siebten befindet sich St. Theögerus, welcheranfangs Chor-Herr zu Cvriac in Worms, hernach Mönch zuHirschau, und von da Abt zu St. Georgen worden. Nachdiesem ward er Bischofs zu Metz, aber bald von den einwoh-nern verjagt, und ist endlich zu Clugny, wohin er durch dieVorsorge Papsts Callisti II. gekommen, den 29. apr. an. 1119.gestorben. Vou der Reformation an bis auf gegenwärtige zei-ten hat selbiges 19. Evangelische Aebte nach und nach gehabt,ist aber schon viele jähre von keinem würcklich bewohnt wor-den. annsl. msnulcr.
St. Georgen - Bannier, siehe Bannter.
St. Georgen-Gesellschafft, Italiänisch, I-r Lompsmäl 8on kivrZio genannt, ist ein absonderlicher Magistrat zuGenua, oder ein absonderliches ansehnliches Lallegium, wel-ches sich an. 1407. angefangen, und der gedachten Republickgrosse drenste gethan hat. Denn als die öffentliche einkünfte zuerhaltung des Staats nicht zureichten, fanden sich etliche,welche Mittel ausformen, diesem Mangel abzuhelffen, worunterhauptsächlich dieses war, daß man von begütherten Personengrosse capitalien aufnahm. Damit aber ein jeder desto willigersein gcld zu dem gemeinen besten vorschiessen möchte, zahlteman nicht nur ein stärcker interesse, als sonsten gebräuchlichwar, sondern verpfändete auch zu dessen Versicherung die ren«ten und gefälle der stadt. Diejenige nun, welche dergleichenPfänder besassen, hatten den nahmen, als wenn sie solche er-kauft, und eben von dem Italiänischen Wort comprsre erkauf-sen, ist das Wort sompera entstanden. Man machte unter sol-chen creditoren diese ordnung, daß, so viel 100. pfund einer gelie-hen , so viel Plätze auch in der Societät ihm überlassen wurden;da denn die anzahl der Comperen sich sehr vermehrt, und unter-schiedene benennungen daraus entstanden, z. e. man hat einesonderliche Lompera äel Lspltolo, eine andere äi 8an kietro,eine andere äi 8ari kaolo, u. s. f. gehabt. Weil aber dieses al-lerhand Verwirrungen verursachte, so zog man endlich alle dieseComperen in eine einzige zusammen, und nennete dieselbige laLompem äi 8an LiorZio. Die macht derselben ist sehr groß,indem gantze länder, städte und Aemter anjetzo dazu gehören,und insonderheit das Königreich Corsica grösten theils davondependirt. Sie hat auch stattliche rechte und freyheiten, nichtnur von der Republick, sondern auch von den Päpsten, Kay-sern und andern Potentaten erlangt. Unter solchen Privilegienist eines von den ansehnlichsten, daß sie keinem andern, als demDoge und der Republick unmittelbarer weise unlerworffen, unddaß keiner in die 8iMorie aufgenommen wird, er habe denngeschworen, daß er sie beschützen, und bey ihren rechten hand-haben wolle. Ächt Präsidenten, die man krotettori nennet,und alle halbe jähr abwechselt, sind der Magistrat, welcherdieser St. Georgen-Gesellschafft vorstehet. Die wähl geschiehetvon der gantzen Societät, woraus erstlich 8°. Personen, unddenn aus diesen wieder ;4. durch das loos ausgelesen werden.Diese letztem ,4. erwehlen durch balotiren die 8. Präsidenten,von denen aber ein jedweder zum wenigsten 16. stimmen habenmuß. Die weitläuftigkeit und menge der vorfallenden ge-schähe hat verursacht, daß man an. 1444. diesen 8. Präsi-denten noch 8. andere Personen zugeordnet, welche man vonder gedachten jahrzahl il LonliZlio äi guarsnm guatro, oderden Rath von an. 44. zu nennen pflegt. Im übrigen ist nochdieses zu gedencken, daß sich die Lompera äi 8an Oiorgio ineinem weit bessern stände befinden wurde, wenn sie nicht denfehler begangen hätte, so gar grosse capitalien an die Cron Spa-nien zu überlassen. Denn der Konig Philippus II. damit erper inäireÄum dle Genueser nöthigen möchte, seine und sei-ner Nachfolger partey allezeit zu nehmen, hat von den vor-nehmsten und grosten Genuesischen familien sehr grosse geld-fummen geborgt, und ihnen theils in dem Hertzogthum May-land, theils in dem Königreich Neapolis gewisse zöüe und gütherangewiesen, daß sie aus demselben das interesse heben sollen.Den schaden, welchen die St. Georgen-Gesellschafft davon hat,kan man unter andern daraus abnehmen, daß nur unter derregierung Philippi IV. siebenzehn tausendmal tausend gold-gülden, theils an zinsen, theils an capitalien sollen seyn ver,tohren gegangen. Schauplatz des knegs in Italien, r>. 689.
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