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stammes unter allen Herren von Grammont ward, und er-hielt an. 1626. von Philippo III. Könige in Spanien, die be-stätigung der schon vormals geschehenen aufrichtung der Herr-schafft Chätillon-Guyotte in eine Uaronie. Er heurathete seinebaase Ieanne Baptiste äs Grammont, eine tochtcr von Theo-dule cls Grammont/und zeugte mit ihr i.) Claude Gajpar,der in Spanischen diensten an. 1629. unverehlicht gestorben.2.) Claude Antoine / Dom - Herrn bey dem hohen Stift Be-sangen, welches er zwar nach seines altern bruders tobe ableg-te , und in Spanische kriegs-dienste gieng, aber bannn nochUnverehlicht starb. ;.) Adrienne Franchise, welche in ersterehe dem Grafen von Marcoussan, und in der andern Louisclo la Chambre, Ritter, -Herrn 6s Chambre, MarquisZ'Air und Montreal rc. beygelegt worden. 4.) Gasparine Mar-guerite, das erste mal an einen Baron von Montinourcl, undnach dessen tobe an einen Herrn von Reynez, Baron vonMonconnys, vermählet. 5.) Claudine, eine gemahlin CaroliZ'Ugny , Barons von Varey rc. 6.) Jean Frangois , welcherden stamm allein fortgesetzt. Dieser diente von jugend aufder Cron Spanien, legte sonderlich grosse ehe ein in der be-lagerten ftadt Dole an. i6;6. und commandirte den ausfall,durch welchen die aufhebung der belagerung veranlasset ward,empfieng aber dabey zwey gefährliche wunden. Er nahmzur ehe an. 1647. Frangoise Charlotte cle la Pallut, eine toch-ter von Jean äs Is Pallut, Ritter, Herrn äs Meilly rc. Lu-dovici XIV. Cammer-Herrn, und als diese im ersten kind-bethe samt ihrer frucht gestorben, Adrianne Therefe cle Binam,tochter und erbin von Guillaume äs Binam, Herrn von Cham-deria, Sancia, Meßia, Montieuvant, und St. Sulpice inBrcsse, welche ihm zur Welt brachte 1.) Peronne Alexandri-ne, vermählet mit Ferdinand von Jselin, Ritter, Baron vonLanan, Herrn von Roulans, Bounot und Pouligny. 2.)Philippe Eugene, der unverehlicht gestorben, z.) FrangoisGaspar, Dom-Herrund Ober-Üssanus des Stifts Besan-con, Bischoff von Arethusa, Abt von St. Vincent, rc. 4.)Guillemette Marguerite, Stifts-Dame zu Beaume. ?.) An-ne Franchise, Kloster-Frau cle ls Visitation zu Dole. 6.) Ga-briel Philibert, von dem folgt. 7.) Theodule, starb jung.8.) Claude Frangois, ward Maltheser-Nitter. 9.) Jean Fran-gois Gaspar, trat in den Benebictiner-orden in der AbteySt. Claude. io.) Reyne Helene, Stifts-Dame zu Remire-mont. 1 r.) Frangois Emanuel Gafpar, auch Ritter zu Mal-tha, kam um in dem versuch aus Cremona; und 12.) JeanCharles, zugenannt von Chamberia. Der sechste aus dieserzahl, Gabriel Philibert, welcher in gegenwärtiger zeit den er-sten äst dieses alten und hoch - adelichen Hauses erhaltet undfortpflantzet, besitzet den meisten theil der schon oben vielfäl-tig angezogenen Baronien und Herrschafften.
Nun dann auch auf den andern äst dieses Hauses zu kom-men , welcher in den Grafen-stand erhoben worden, aber all-bereit wiederum erloschen ist; so ist schon angezeigt, wie sol-cher aus dem jetzt gleich gemeldten stamme durch Antoine äsGrammont, einen söhn Gaspars, und jüngern bruder desJean Antoine cle Grammont äs Joux, abgestammet. Er be-saß die Herrschafften Grammont, Fallon, Mervelise, Gon-viüard, Fondrement, Saunot, Villers lous Saunot, Be-re rc. samt noch einem theil der alten Baronie Grange, dientedem Könige von Spanien schon in der belagerung Ostende,wurde auch vorn Ertz-Hertzog Alberto zu verschiedenen nego-tiationen in Engelland und bey den vereinigten ProvinlM ge-braucht , commandirte auch zu Grey an statt seines ge-doppelten schwagers Ferdinand cl'Andelot, als dessen schwesterAdrienne er sich an. 1598. beylegte; aus welcher ehe gebvh-ren worden, neben Madeleine äs Grammont, verheurathetan Eiion cl'Andelot, Gouverneur von Dole, und Beatrix, ei-ner gemahlin Jean Claude äs Beaujeu, ein einiger söhnClaude Franqois cls Grammont, Ritter, Herr von Gram-mont und theils I-ä Grange, Fallon, Mervelise, rc. Dieserist in die ;o. jähr in Spanischen kriegs-diensten gestanden, undvon der stelle eines Capitains, und Obersten von der reute-rey bis zum commando verschiedener Lorps Z'armes gestie-gen , hat also vielen schlachten und belageruugen beygewohnt,auch mehrmals gefährliche wunden empfangen; es sind ihmauch allerhand wichtige Staats-geschässte sowol vom Spa-nischen Hofe, als von dem Cardinal-Jnfanten anvertraut wor-den , vornemlich beym Kayser, Ertz-Hertzog Leopold, auch anden Bayerrsch-und Lothringischen Höfen. An. 1646. gebrauch-te ihn der Gouverneur in den Niederlanden Castel-Rodrigo,die nach der Niederlage des Marchese Caracena zerstreüeteSpanische armee wieder zu sammlen , mit befehl an alle da-zu gehörige Offmers und Generalen, ihm zu gehorchen. An.iSzi. ernennte lhn Phchppus IV. zum Ritter seines Hofs. An.1656. richtete eben dieser Konig dessen Herrschaffl Gram-mont zu einer Grafschafft für alle feine nachkommenden männ-lichen und weiblichen geschlechts auf. An. 1664. ward ihmdie Verwaltung der wichtigen Baillage von Dole überlassen,und kurtz darauf noch in eben dem jähre machte ihn der Königzum Gouverneur von Artois und der stadt Arras. Er hatte sichschon 1626, Dorotheam Henriettam cluCWeiet,eine tochter vonRene clu Chätelet,souverainenHerrn von Chätillon, Barons vonThons und Chauviray,Herrn von Senayde und Champigneule,und dessen vatter schon an. i;86. Ritter vom heiligen Geist-or-den gewesen, wie feine gemahlm den Cardinal Phrlippum sie Lr-
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noncour, auch Ritter dieses drdens, zum oistle »--v-, >legt, welche ihm einen söhn und eine tochter gebayr. ^se letztere, nahmens Beatrix, erwehlte den geistlichen i ^Der söhn war Jean Gabriel II. Graf von Grammonl,ter, Herr von Grammont, Fallon, Mervelise, ^rc. diente erstlich unter dem Marchese cls Caracena m ^„t,land, ward Oberster von einem Spanischen ter; oder rw ^hernach General und Groß-Baillif zu Dole an. Wesonderlich bey König Carolo II. sehr beliebt, welcher ,auch in Staats - geschäfften employirte, blieb auchnachdem die Lianssie - Lomts schon zum andern mFranckreich erobert war, dennoch so getreu, daß er Mdie Französische abmahnungen, wiederum aufzu kommen, keines Wegs wollte bewegen lassen; wam-den König Ludovicum XIV. zuletzt dergestalt erbittern, ^der Intendant der provintz befehl bekam, dessenverwüsten, und ihn des Ober-Herrn zorn und uns»"alle weise empfinden zu machen. Doch, als diß eve» 'wiederbringlichem schaden des Hauses Grammont w ^ ^werck gerichtet werden, geschahe es, daß dieser HsssaiMner wichtigen Verschickung von seinem König an venLeopoldum eben durchs Elfaß reisete, und steh trefftschen armee befände, da am 4. oct. an. 1674- da-.(welches die Franzosen von dem tage, an welchemten worden, die schlacht von St. Fransois, die ^ ,Misthingegen gemeiniglich die schlacht bey Jllkirchen oM ^ ^ Mnennen) unfern Straßburg vorqieng; bey weiter Mfreywiüig mit einließ, und nach verrichteten - xhMthaten sein leben verlohr. Wie nun solcher tod elwseinem Hause sehr schädlich war, indem dieser H"seinen sonderbaren qualitäten, und der grossen g'E' ^sscrer am Spanischen Hofe hatte, allem ansehen 'X MCron diensten noch sehr hoch würde gestiegen seynde doch durch selbigen der obschwebende ruin seiner hic»ten und güther in Burgund abgewendet; Massen ych.M,von erhaltenen bericht nicht nur her obige befehlsondern auch der Intendant von Lrirnssie-Lomts au» ^1-vom Französischen Hofe beordert wurde, des verstoß"tib alle gefälligkeit zu erweisen. Diese warfHelene Aimee cle Montag», des Ritters Marci äe vc ^Barons von Boutlavant, Herrn von Gevigny, ww.hat dadurch, grossen rühm verdient, daß sie nach w r bsvtigem Unglück und langem exilio ihres ehe-hcrrn,den vielen schulden, welche er aus eifer für senn'.^Mund zum besten dessen dienstes aufnehmen muss ein hM
durch ihren verstand und gute Haushaltung es dahingen gewußt, daß die meisten Herrschafften bey dem v HMblieben. Mit dieser gemahlin hat Jean Gabriel a HMmont gezeuget einen einigen söhn Prosper Ambrom / -von Grammont, welcher noch ledig als Oberster eMMEzösischen regiments reutercy in der schlacht, bey !Zelle Stivere an. 1707. umkam, und den maniinm § e,»der Grafen von Grammont wieder endigte; M Heilst^tochter Marc Beatrix Octavie, welche an. 1698. sy Miiß 'Carl von Rosen, Ritter, Grafen von Bollweiler xssMiEGeneral-Lieutenant der Französischen armeen,deur des kriegs - ordens von <2t. Louis verhema^den, und sowol als ihr ehe-herr, durch ihre » Lct Mqualitäten aller, die sie kennen, Hochachtung »rw ,zuwege bringet. ^
Nachdem bisher die ältesten stamme und asteGrammont in krsnske - Lonits erzehlet worden , u, gEder übrigen sowol alten als neuen abstammunge«cken, ausweichen ebenfalls viel ansehnliche leuiyc M
sind. Von dem ansang und ende des ersten und f z
derer Grammonts äs Joux ist schon oben gered»gelegenheit der zeit und Personen, in welchen'dem Haupt-stamme ausgegangen, und wieder m-cvereinigt worden. Die gantze nachfolge davon ^ Msich kürtzlich also: Antoine cle Grammont, Eichestund Brevant, der andere söhn vonG»YH- V MicolauM'^,,guerite äs Vellefaut, und zeugte mit dero Mgrzu St. Claude in den Benedictiner-orden getreten.anX. X. Herrn von St. Maurice vermahlet. M
Dieser letzte war Ritter, Herr von Fallon »ndBrev ^zur ehe Ieanne äs Joux, welche ihm die H^Mde,und Chateauvillain zubrachte, und gebahr von
den Carthäuser-orden getreten. 2.)Anne, Aemw -M i ;Claire zu Besanson. ;.) Humberte Gasperuie, ? 5 .xvois- 5 ,-X. X. äs Pontcullier, Herr» von Chätillon . melchäMMarguerite, Aebtißin von Migette. ;.) Adrian S ^ u»dsehnliche Herrschafften theils ererbt, theils erlanp^^^^, ^
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der ehe, welche er mit Claudine äs PontaiM ^xeM "/"xvN2. töchter hinterlassen. i.)Anne, so erstlichwandten aus dem altern stamme, Matto 4
dem schon oben, und nachmals mit Nsslas » anwählet worden. 2.) Adrienne, welche sich ^IMHliE,," Mnahen anverwandtcn Adrien äs Grammont grolln . )sselbigem, wie schon oben angedeutet ist, mraNssN- äßt»der güther und Herrschafften des hst"^"^verJoux zugebracht hat. Unter den N'ngern cwe ^ vu ^dieses Hauses zeiget sich schon an. O4°- PMch^r>^Guyot cks Grammont , Ritter und -yerr von