Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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Lu^as Fürstliche kloster. 2. Waltenspurg. Obersachs. 4.

Vals. 6. Alantz. 7. Schlöwis. 8. Die Freyen ob1, Aalde Laap. 9. Thänen. 10. Flims. n.Truns. ir. Sasia.r^ktzuntz. 14. Dumläschg. 1;. Schopina. 16. Schamps.die Klugen. 18. Masox. 19. Rüsten. An diesen orten florirtfvia^volische religion mehr als die Reformirte, und in denWi^n 2. Bündten befinden sich mehr Reformirte als Ca-dieSe. Im Gottshaus-Bund: 1. die stadt Chur. 2. dieI^vorftr. Bergün. 4. Teuffen-Castel. ;. Bevi oder Stal-s.Öp'Tintzen und Reams. 7. Ober-Vatz. 8. Fürstenau.tzg.,,Mein. ic>. Summaden. n. Sutz. 12. Aruntz. 1;.

' 14. Remüß. 15. Bergest Obec-und Nteder-Port. 16.GeMf« 17. Brusch. 18. Munsterthal und Mals. Jm X.-t. n^n-Bund aber: i. Davaas. 2. Alvcnen.Churwalden.«rMwiß. St. Peter in Schanfick. 6. zum Clösterli inseid '^w. 7. Castels. 8. Schines. 9. Malantz und lo.Mcyen-TkmoAie spräche in diesem lande ist verschieden. Was gegenund die Eydgenossenfchafft liegt, redet Teutsch, die^der, "ber gegen Italien und Tyrol eine aus verschiedenen' vermischte sogenannte Romanische und Chur - Welsche1»>id . DieseBundte beherrschen die stadt Meyenfcld, das

»dkx^kltlin , die Grafschafft Eleve und die Herrfchasst Worms, vklnio. / /i-rr« , lib.111. histoi. NLt. L.20icküM-e//«,,sshsetiL^ iklpium. U Rhätische thron. K»r/er',

i>e»,?s^dentz oder Grudzanck, lat. Lrauäentium, eine^ot in dem Polnischen Preussen, in der WoywodfchafftEi? liegen, allwo der kleine fluß Ossa in die Weixel fällt,gilt 8. weilen von Thoren, ist wohl fortificirt, und hat ein- I'ell. L'e//«,,, kolonia. ^er/e,r ässcr. kolon.

sich^ave, lat. Oravia, eine nach der neuen Manier bevestigteie»,dem Holländischen Brabant, und zwar in der fruchtba-re ^.".dschafft Kuicketand, auf der lincken seile der Maas, wel-geäben ausfüllet. Es befindet sich daselbst ein Lol-^l>. I, OsnoniLorum, so der heiligen Elisabeth gewiedmet.^dt überlieferte Hertzog Johannes UI. von Brabant diese'?r° ^"vni, Herrn von Cuick und Heverle, welcher solche an.

ssvscher zurück gab. Hernach ist sie an Maximtlianum°!>l^mvnt, Grafen zu Büren , gekommen, und folgends ankheqxMen von Oranien, der des Grafen einige tochter zurverkauft worden. Nachgehends gab sie gelegen-M dm grossen kriegen zwischen den Hertzogen von BrabantN». Av"and, welche beyderseits darauf prätension machten.

wurde sie von den Franzosen erobert; allein an. 1677.Mtztz >ste Chamilly, des Königs in Franckreich Gouverneur,^ Wilhelmen von Oranien, nachdem sie eine zeitlang von«sl-;.-chchal Rabenhaupt war belagert worden.topogr. circ. Lurg.

Äq^davedona, eine stadt an dem Comer-see im HertzogthumZwey meilen von Fort - Fuentes, den Hertzogen von-ultandig.

H , (Marquis von) ein Cadet aus dem alten hau-

o Budos in Guienne, war in seiner jugend Nsi-, und hatte ein regiment infanterie. An 1642.Mqy wn Ludwig der XIII. König von Franckreich , in Por-.Me tz' vaß er die trouppen eommandiren sollte, so dem Her-Braganza zum succurs geschickt worden, als man ihn7°hl ' portugiesischen thron erhaben. Er hielte sich daselbst soihm der König den titul eines Marquis gab. NichtA-chf k ies er sich in Catalonien tapfer, wie auch in der^stark- unteranführung des Printzen vonConds,. 0 im hohen alter an. 1685. rem,.

gelingen, oder Grevelmgen, lat. Lravelinn, einest see'.ver sehr veste stadt in dem Französischen Flandern an' v>eilei, ? dem flusse Aa zwischen Calais und Dünkerken,g., von einem jedweden dieser örter, und 2. von Bour-Negdz'Mri. Sie ist von den Normannen, ruiniret, nach-^, wie man sagt, von dein Grafen von Flandern,Uet pvvn Elsaß, der daselbst an. 1168. starb, wieder er-Ach An. i?28. wurde auf Caroii V. anordnung ein

aufgeführet. An. i;;8. ist allda die berühmtel»vt gPMchen den Burgundern, unter des Grafen von Eg-n? / und den Franzosen zu Nachtheil dieser letz-

sWyy^Mallen. An. i6;8. wurde sie von den Franzosen7k» , auch ihnen nachgehends durch den Pyrenäi-

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» auch . ....

Ens - schluß überlassen, LelZ. 246.

-sivi-tz m klsnäriu. arm. LIanär. toxngr.

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»?väbisch^» /sind Reichs - Grafen, deren Grafschafft imstb-i^dv «ja, «preise gelegen. Die führen ihren stamm von,,7, dess-« ^ravencgg her, welcher

.^ .... , »veeeyc^ um das jähr 1282. ge-

b'efn«"pöhne Henricus und Eberhardus um das jähr^ Henvi. ! gewesen. Von Henrico stammen her AlbertusÄs unk Ä' Grafen von Gravenegg. Alderti söhne, Al-»>1 vgchkn Eggerus, nennten sich noch Grafen, aber Hen->>pde iik«, ^en nennten sich blos von Gravenegg. Hierauft>c?' der»rss° und Wolfgango, Wolfgangi des ältern söh-Sesch,'^bme der Baronen von Gravenegg beygelegt. Ul-»e ^ gar bald aufgehöret; Wolfgang aber zeu-

^ Fripspn Friedrich, von dem Stxtus, welcher 2.soh-tzist 'rum und Johannem Ludvvicum hinterließ. Die-Lemco» ///. Theil.

fer zeugte Georgtum, Abt und Fürsten von Kempten, der an.1571. verstorben ; Ulricum, der nur eine einzige tochterhat-te; und Wilhelmum, Ferdinanbi vatter. Jener aber ferstedas geschlecht fort, und hinterließ Ioachimum, Abt vonFulda; Wilhelmum, Ernestum und PHUippum, welche diealte Gräfliche würde wieder hervor gesucht haben. Ernestushinterließ Graf Ioachimum Gothofredum, welcher von zweyengemahlinnen, Maria Ursula Freyin von Freyberg, undMaria Spathin von Zweyfalten, als er den ;v. jul. an.1684. verstarb, viel kinder hinterließ, worvon Ernestus Jo-sephus Franciscus an. 1694.; Fridericus Albertus Nikolausan. 1680.; Johannes Wilhelmus Nortgerus an. 1687. ver-storben. Christophorus Joachimus Bernhardus aber, welcherden il. may an. 1670. gebohren, ward Dom-Herr zu Augspurgund Regenspurg. Godofredus Antonius Dominieus, gebohsren den z.aug. an. 1674. als regierender Graf, residirt zuEglingen. Seine gemahlin ist Maria Anna, Caroli Philipp»Gustavi, Grafen von Pappenheim, tochter. Sie gehören zudem Schwäbischen kreise, und besitzen Eglingen, Mvslingen,Kaltenburg, Burgberg und Omerhofen. vp. berälä.

k. II. p. 4;;. ^kre/l^. c. 27.

Gravenwerth, ein stabilem im BayerischenRent-Amt Am«berg und Bißthum Regenspurg, hat sein eigen Pfleg-Gerichtnebst emem schloß, und liegt am wasser Creusen, zwischender Nab undVlls m einer feinen gegend. Lhur-Sayern,x>. ;44.

Grauerus, (Albertus) ward zu Mesicou, einem städt-lein in der Marck Brandenburg, allwo sein vatter JoachimPrediger war, den iz. apr. an. 1575. gebohren. Als er sichin der schule zu Perlenberg und Seehausen in seinen jungenjähren aufgehalten, wurde er an. 1587. nach Rostock geschickt,allwo er seinen unverwandten, A. Nicolaum Willebrandum,so nachmals kwkelloi daselbst wurde, zum kriecepwr hatte.An. i?9i. gieng er nach Franckfurt an der Oder, an. 159;.nach Jena und Wittenberg, woselbst erden 12.stpt.an. 1594.die Philosophie zu lehren anfieng, und Nächster wurde. AufAegidii Hunnii recommendation wurde er an. 1^95. steckocdes t^mnM zuScepus in Ungarn, und an. i;-?. bekam ereben diese stelle in dem 6xmnasto zu Caschau, wohnete auchdaselbst dcm8> noäo zu Leutfchau bey,worauf man die kormulsnrLoncorcliX annahm. Als die Türcken an. I?9Y. Erla erober-ten , kehrte er nach Wittenberg zurück, von dar ihn die Gra-fen von Mannsfeld zum Nectorar nach Eisleben beruften. An.1607. wurde er veconus zu Mannsfeld und ssstestor des Lonst-storii zu Eisleben. An. 1609. erhielt er auf der Grafen vonMannsfeld kosten den voNor-hut zu Jena, ward an. i6n.krokest'or IKeolochL, und an. 1616. General-Superintendentzu Weimar, woselbst er den ;o. nov. an. 1617. ohne erbenstarb. Er war ein eifriger mann, und hat in kvlemicis vielgeschrieben, wannenhero er auch Lapsus und eisstius sturstL-rsnistni genennet wird. Unter seinen schrtften sind bekannt r

Lenluria illlistr. gusestionuin Tkeolochcsrum; ssriiäkstu8 äsunica stmplici Veritste; Lbluräs sbturäorum sbsuräilstmnLslvinistica ; krLleÄiones in ssuguü. Lnnkels.; änti - stubi-nns, Lc. lkprse/,«,, tsmpl. stonnris p. ;y. tsteLtr.

msm. Tkeol. cent. renov. p. 849- Ka^le.

Gravesand, eine kleine stadt in der Grafschafft Kent an derThemse, 20. meilen von Londen. Es ist daselbst ein guter Ha-fen , welchen König Henricus Vlll. auf beyden feiten mit gu-ten wercken versthen lassen. Lrimnn.

Lnch. p. 298.

Gravina, ist eine stadt in Neapoli, in der landschafft Bari,unter dem titul eines Hertzogthums. Das hiesige Bißthum ge-höret unter das Ertz-Bißtbum Matera. Von dieser stadt führeteine linie des Hauses Orsini den Hertzoglichen titul. SieheÖrstnische familie. , geogr. ecclsst

Gravina, (Dominicus) ein Prediger-Mönch, und Na«chster sticri k-äatii zu Rom, woselbst er den 26. aug. an. 164;.im 7s. jähre seines alters starb. Er hat unter dem titul äe La-tkoiicis kiTscrixtionibus verschiedene theologische tractateediret.

Gravina, (Janus Vincentius) ein berühmter Italiäni-scher Rechtsgelehrter, war von geburt ein Neapolitaner, fandaber sein glück in Rom, wo er in dem lkrebi-L^mnasto die stelleeines l.eÄ»rl8 vecreti Lraüani mit rühm vertreten. Er warvor langer zeit ein Mitglied der Academie äechi Lrcaäi, trennetesich aber hernach nebst einigen andern von derselben, die auchanfangs zusammen den nahmen der Lrcaäum gebrauchten, end-lich aber durch rechtlichen Proceß denselben abzulegen gezwun-gen worden ; da sie denn nach diesem in dem palläst des Car»dinals Corsini ihre znfammenkünfte gehalten. Er starb an.1718.de« 15. jan. nachdem er sein leben über;o. jähr ge-bracht. Seine Driften sind OpuLula <L Orstiones, äs Impe-

rio stom-mo, äelle änrlLlie favole, äslls Xsgion koetica ,Trsgeäie; um die Jurifprudentz aber er hat sich mit seinenlibrisOriginum ^uris Livilis sehr verdient gemacht.

Gravina, (Petrus) ein Italiänischer Poet, dem geschlechtenach von Capua , der geburt aber nach von Catanea in Sici«lien, wurde wegen seiner poefle und schrssten von den Printzenvon Aragonien, auch von dem berühmten General Gonsalvound Prvspero Colonna sehr hoch gehalten. Er starb an. 1527.lu Concha ohnweit Tiana, in Term äi Lavvro gelegen. DieEeee Ursache