Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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mÄ'E! "k ^ getrvjft,,. Sein lejchnam wurde in demso be i i?» ^.EWfetzt, sein Hertz aber in der capelle von Orkans,Ammern zn Paris befindlich. Erhalte fich an.Mam.vl ^l.Ähartna Gonzaga, Ludovici, Printzcn vonHenri, .^^stcr tochter, vermählt, und hinterließ von selbiger.v«/»., Hertzog von Longueville. />.

Es^lilenm^b "on Orkans II. Hertzog von Longueville undan. ^ i. Phn des vorhergehenden, war den i;. apriltaufe a,k>' Fohren, und von dem Könige Henrico IV. aus dereinen äs?,, Zwey tage daraufverlohr er seinen vatter durchville. '"urde dahero Hertzog zu Longueville undEstoute--u Graf zu Neufchatel in der Schweitz, Graf

Ccb-§n«. / ^vaumont, Tancarville und Colomiers eu Brie,Gemelkt,..und Erb-Cammer-Herr in der Normandie.^sterbe., , reservirte ihm auch das durch seines vattersauch ' friedigte Gouvernement von der Picardie, worunterchen ki- Grafschafft Artois, Boulonnois und Guines, inglei-Nient tn^u""3 Calais mit begriffen, und solches Gor, verne-Herkoa ' bis er das 18. jähr erreichet, seines vatters bruder,Elster L^ancisco von Orkans, Grafen zu St. Paul, xrovillo-Hen, VöÄ'^rtranet; er selbst aber wurde mit dem Dauphin anEt. UfiWchen Hofe erzogen, und Philippus Dinet, Herr znöeydemk war sein Hofmeister. An. 1612. befand er sichUnd Svnn^Ä^ten carrousel, welches wegen der Französischendem Uchen ehe-verlobung zu Paris gehalten wurde, unterreise j» Wen eines Ritters vom Phönix, und that hierauf eineMaiMt? von bannen er an. 161;. wieder in FrankreichPicachj„ 'l" welchem jähr er auch sein Gouvernement von derUnd dem WEich antrat. Es ereignete sich aber zwischen ihmM Go.Wtarschall von Ancre einige Mißverständnis, weil dieserAcardjWtnement über die stadt Amiens und andere in deriu der r,?> gcne örter an sich gezogen. Auch soll dieser HertzogHost an < bc des Printzen von Conde von dem KöniglichenM er ach >4- mit cooperirt haben, zu dem und dessen adhären-^iilderÄch dem innerlichen kriege, so bey König Ludwigs XIII.Liede Hain geführt worden, geschlagen. Ob auch wol derLitey, „o^wlgte, so erwuchsen doch an. 1610. neue streitig-ä, M Mtereßirte er sich bey des Herrn von Prouille entlei-'biatsthWwms. Er kam auch ftlbst nachParis, in meynung,den?"bern ," von Ancre zu einem duell zu bringen, stund in dembk Sachen kriege selbigen jahrS dem Printzen von Condefriede zu Loudun erfolgte, da er in die PicardieUchte ,,!W und darinnen prächtig empfangen wurde. ErNHaM ble stadt und das schloß Peronnc aus den HandenMine , von Ancre, der daselbst Gouverneur gewesen,Mich , worüber die Königin Maria von Medicis0 von ihr der Graf von Auvergne, um solchen ort zuz„ ^.vogejendet wurde. Als der Printz von Conde an.A,fch,„ls auf Königlichen befiehl arrestirt worden, war er. w der von einigen makontenten Printzen formir«Kvlsstmz Kation / doch nicht bey der Haupt-zusammenkunft zuviWTet wi, -chb ließ die bemeldte Königin durch ClaudiumM Hnmabsonderlich tractiren , ihm auch den vesten<>Wn,ak.W.Peronne, so er wieder abgetreten, überliefern,von n, '"cht eher nach Paris, als bis an. 1617. der Mar-entleibet war. An. 1619. resignirte er dasber Picardie, erlangte aber davor das in deren, Hl>i'ss^ LN. iü2o. pflichtete er der Königin Maria ausx,. 'sfsdicis bey, durch den aber bald aufgehobenen krieg^i-,>,1.'sv»ssöhnung mit dem Könige. In den inner-nis -v die Hugonotten ließ er'sich nicht gebrauchen,

r«, ^ An,»»? ^utweder in seinem Gouvernement, oder warbn?'der Ä?mr bey der Königlichen armee. Als aber an.beiden MnW don kriegs-zuq in Italien wider den Hertzog voner als ein Volontair mit dahin, und war beydes passes Susa, auch an. 16;0. in dem andern«pnXsofschnÄAe. Er erdete von seines vatters bruder an.iszi.^Uter.W St. Paul, erlangte an. iszz. zu Fontainebleauj.en des heil. Geistes und St. Michaelis, und an.völligen nnW?vs commando über eine Königliche armee inin ^vertrauet. An. 16,7. führte er die Königliche^vbess„ ^afschafft Burgund, worinnen er verschiedene'Plug auch Hertzog Carln von Lothringen beyCardinal?- führte er den Königlichen succurs in Jta-^Ugleick?^ ^ Valette zu hülffe, mit welchem er dieKy Wr § c°mma,wiren follte, und nahm Fossano ein.viy kÄPev Ge^W Wre Hertzog Bernhard von Sachsen alsMen Generals- Worden, ward er in Teutfthland gesendet,

.l, ' von ^ dir sogenannte Weimarische armee anzu-BrN er auch nach getroffenen tractaten , die dencvinWu , und gekommen, zu ihrem General ange-

^W? 3 nien Fx ""Aden, er Brisach durch hineinlegung von 10.

daecch^ versichert, zog er in die Unter-

stibsiffAach einnahm^ Neustadt, Bingen, Bacherach undkonnteaber die armee daselbst nicht langeründ w« Zuckte an ^r den i g. dec. bey Ober-Wesel über den3"gei»v»Wfels, m die Wetterau, occupirte Friedberg' cvnjuuLer die Landgräfliche Wittwe zu Caffellv-tdem^u" den ZL, er sich mit den Heßischen, und^Schwedische» Wvguchen trouppen , auch denmay«rstor. ^un:a^Banier dey Langensaltza, und

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schlugen zusammen das lager bey Salfeld und nach diesem beyFritzlar auf. Als er aber zu Wlldungen mit einiger kranckheitbefallen wurde, ließ er sich nach Caffel bringen, und weil er dietust in Deutschland nicht vertragen konnte, erhielt er erlaubnis,in Frankreich wieder zurück zu kehren, welches auch im dec. an.1640. geschah, da er denn das Generalat dem Marschall vonGuebrianl überließ. An. 164a. wurde er zum General über dieFranzösische armee in Italien gesetzt, da er, nachdem die Sa»voyischen Printzen, Moritz Emanuel und Thomas Franciscusvon spanischer auf die Französische feite getreten, nebst ihnenCresccntino, Nizza und Tortona erobert hat. An. 164;. wur-de er als vornehmster Gesandter zu den Westphälischen frkdens-tractaten geschickt, aber annoch vor dem völligen schlusse an.1647. zurück beruffen, weil ihm sein Mit-Gesandter Servienschuld gegeben, als sollte er sich allzufrey heraus gelassen haben.Als er in Franckreich wieder zurück kam, wurde ihm das abson-gerliche Gouvernement zu Caen in der Normandie gegeben. Indem an. 1649. angehenden innerlichen kriege zwischen König Lu-dovico XIV. und dem Parkment zu Paris, wendete er sich aufdie letztere feite. Denn nachdem er vergebens sollicitiret, wieer zu einem Printzen vom geblüte erklärt werden möchte, rcti-rirte er sich nebst seiner gemahlin bruder, Printz Armande vonConty, an. 1649. heimlich von dem Königlichen Hofe zu St.Germain en Laye, und kam nach Paris, wollte aber keine kriegs,bedienung annehmen,sondern nur dem von dem Parkment zumGeneral-Lieutenant ernannten Printzen von Conty mit rath undthat an die Hand gehen. Nach weniger zeit aber gieng er in dieNormandie, allwo sich auch das Parkment zu Rouen zu ihmschlug. Durch den frieden aber, welcher den 20. mart. an. 1649.geschlossen worden, submittirte er sich dem Könige, und erhieltvon demselbigen die anwartschafft auf das Gouvernement in derNormandie vor seinen ältesten söhn, wie auch das absonderlicheGouvernement zu Pont cis l'Arche. Als aber kurtz darauf zwi-schen seinem schwager, Printz Ludwigen von Conds und demCardinal Mazarini eine bittere feindschafft erwachsen, wurde erauch mit eingewickelt, und nebst bemeldtem Printzen den 8. jan.an. i6;c>. zu Paris im Louvre, als er aus dem geheimen Rathgegangen, arrestirt, und anfänglich auf das schloß Vincennesbey Paris, hernach aber nach Marcoussy , und endlich in diecitadelle zu Havre äe Grace geführt. Allein, als der CardinalMazarini sich dadurch sehr verhaßt gemacht, auch deswegen ausFranckreich entweichen muffe, wurde er im febr. an. 16; 1. wie-der auf freyen fuß gestellt, auch in seinem Gouvernement bestä-tiget. Als der Printz von Conde abermal einen innerlichenkrieg erregte, widerrieth er solchen in der mit ihm zu Trie ge-haltenen Zusammenkunft, wollte ihm auch nicht beystehen, son-dern brachte seine übrige lebens - zeit meistens zu Rouen inruhe zu, allwo er endlich den i. may an. 166;. verstarb. Seinleichnam ward nach Chasteaudun geführt, und allda in der so-genannten heiligen capelle begraben, das Hertz aber in der Cö-kstiner-kirche zu Paris in der capelle von Orkans eingesencket.Er vermählte sich den r8. apr. an. 1617. zum ersten mal zuParis mit Louise von Bourbon, Caroli von Bourbon, Grafenvon Soissons, eines Printzen vom Königlichen geblüte, tochter,mit welcher er 2. Printzen, die aber sofort nach der geburt ver-storben, und eine tochter, Mariam, Hertzog Heinrichs II. zuRevers gemahlin, erzeuget. Als aber selbige den zc>. aug. an.i6;7. verstorben, vermahlte er sich an. 1642. zu Paris zumandern mal mit Anna Genefieva von Bourbon,Heinrichs II. vonBourbon, Printzen von Conde tochter. Mit dieser seiner ge,mahlin gerieth er in währender seiner gefängnis in grosses Miß-verständnis, so daß beyde fich voneinander separirlen. An. 16; 1.vermittelte es Printz Ludwig von Conde zu einem vergleich,jedoch daß sie in der Normandie verbleiben sollte, wiewol ihrnachmals das Carmelitinnen-klvster zu Bourges zu bewohnengestattet wurde, welches nachgehends in die stadt Bourdeauxverwechselt, dahin sie sich letztlich zu ihm begab, und in gutereinigkeit mit ihm lebte. , Er hatte von selbiger nebst 2. töchtery,so jung verstorben, 2. söhne, nahmentlich Iohannem Ludovi-cum Carolum und Carolum Paristum, Hertzog von Longuevil-le. fVro/«/, kill. 6sII. ste red.

8uec. /e ^a//ör, bist. cle Koui3 XIII.

Henricus l. von Lothringen, Hertzog. von Guife, war einsöhn Francifci, Hertzogs von Gutse, den ;r. dec. an.gebühren. Bald , nachdem sein vatter vor Orleans erschossenwar, warf ihn nebst seinem bruder die Catholische partey inFranckreich zu ihrem Haupte auf, ungeachtet er noch sehr jungwar. Er war in seiner jugend eine weile nach Ungarn zu ftldegegangen. Nach seiner Wiederkunft versuchte zwar der Königdas Guisische Haus mit dem Admiral Colignt zu versöhnen,der im verdacht war, als wenn er den Hertzog ermorden lassen.Der junge Printz aber erzeigte sich bey der deswegen angestell-ten ceremonie also, daß er weder ein zeichen von Widerspen-stigkeit noch von einwilligung bücken keß / daraus jedermanschloß, daß er mit der zeit trachten wurde, sich zu rächen. Ererhielt in den bald darauf angehenden Hugonotten - kriegenunter derKöniglichen armee auch ein commando, da er sich indemtressen bey Jarnac an. 1569. wohl hielte, und hernach diebelagerung von Polsters mit lanshielt, in welcher er durch sei-nen muth, Wachsamkeit und angenehmen Umgang mit jedermanzuerst anfieng, die hertzen der leuthe an sich zu ziehen. Es hattesteh dieser Printz um dieselbe zeit in des Königs sschwester Mar-

G z garetha