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keu kex
Margaretha von Keuschberg Aebtißin zum heil. Leichnam vorLiegnitz. Schlesis. curiosttäten, rom. I. x. ;io. rom. II.x. 7rr.
* Reutschach, ein schloß und Herrschafft in Kärndtem wo-von sich auch ein geschlecht schreibet. Dessen wapen hat ei-nen gevierten schild, und zeigt im ersten und letzten rothenselbe einen silbernen rettig mit grünen blättern, im andern unddritten güldenen ein aufeinem silbernen berge gekrüpst sitzendesrothes eichhorn. Auf dem rechten gecronten Helme ist der rettigauf dem lincken gleichfalls gecronten Helme ein eichhorn, beydeswie im schilde. Die rechte Helm-decke ist schwartz und silbern, dielincke roth und gülden. Wapenbuch, 1. p. 46. NILinstgn. k. I. lsÄ. III. §. ?o. p. 24s. k. I. lsü. IV. msmbr.Z.7.x>. 262. Triers einleitung zur wapenk. VII. x>. 174. Aus die-sem war im anfange des fechzehenden jahrhunderts LeonhardErtz-Bifchoff zu Saltzburq. Von ihm folgt eine besondere ab-handlung. Es ist auch ein ander Freyherrlich geschlecht, nah-mens Kaitfchach, bekannt, aber kaum vermuthlich, daß es mitdiesem verwandt, weil die wapen sehr von einander abgehen.
s Reutschach, (Leonh. von) war aus vorhergehendem ade-lichen geschlecht- in Kärndten gebohren, und begab sich imjähr 1460. in das kloster Lsnonicorum stegul-irium St. Au-gustini zu Oberdorff in Kärndten, wo er Oeconomus ivard.Hierauf ward er Probst zu St. Laurentii, darauf in seinemvorgedachten kloster, welches er, da es durch das Wetter indie asche gelegt worden, von gründ auf neu erbauete, auchgegen die einfalle der Ungarn und Türcken männlich verthei-digte. Nach diesem erhielt er die Probstey zu Saltzburg,wozu ihm sonderlich Kayser Fridertcus III. beförderlich gewe-sen. Im jähr 149z. erhielt er die Ertz- Bischöffliche würde.Durch seine gute Haushaltung brachte er einen solchen reich-thum zuwege, daß der Kayser Maximilianus I. zu sagen pstegte:Er habe zwey Capläne in seinen landen, davon der eine mchtzu erschöpfen, der andere nicht zu erfüllen wäre. Durch den er-sten verstund er diesen Leonharbum, und durch den andernseinen Nachfolger, Match. Lange, der damals Bischoff zuGurck war. Zu solchem reichthum trugen die Saltzburgischendergwercke das meiste bey, als welche damals überaus ergie-big waren. Es lösete Leonhard nicht nur alles ein, was je-mals vom Ertz - Stifte war veräußert worden, als die örterGemünd, St. Wolsgang, Petau, Leibnitz, Freysach undTrafen, sondern er kaufte auch die Herrschafften Itren undDornbach, nebst Witdeneck und Manser, und führte hin undwieder kostbare wercke und gebäude auf, darunter vornemlichdie dämme zu Halle, so 8 . Meilen lang ausgeführt wurden,den weg über das gebürge zu Radstaot, >v»e auch der neuedurch das gebürge gehauene weg zu Hirschfurt, die schlüffcrDantzberg in Kärndten, welches die von seinem geschlechte ei-nige zeit besessen, und Stauffeneck im Saltzburgischen, derSaltzburgische schloß-graben, welcher in einen blossen seifenmuste gehauen werden, und das glocken-spiel bey dem schlösse,zu rechnen Ist. Desgleichen wandte er viel auf die grosse kirche,und weyhete einen neuen kirchhvf m der Vorstadt. Als im jähri;n. die Saltzburgischen bürger wider ihnconspirirten, ließer die vornehmsten zwanzig zur taftl nach Hofe einladen, undals sie erschienen, die thore zumachen, von den gefangenenzwey und zwey rücklings an einander binden, und auf schlickenm begleitung des scharfrichters auf die nutzesten schlösser brin-gen. Etliche stürben vor kalte, die übrigen aber wurden ,weil nachdrückliche vorbilte vor sie einlief, endlich pardoniret.Einer, nahmens Schmeckwitz, kam, als das thor schon ver-schlossen war, und ward sehr ungehalten auf den thür-hüter,gieng aber, als er von der gefahr Nachricht erhalten, baldwieder davon, deswegen der Bischoff sagte, er führte wolrecht den nahmen mit der that, weil er der gefahr noch ent-gangen wäre. Die bürger verlvhren unterschiedliche von denKaysern erlangte freyheiten, deren sie sich bisher gemißbrauchthatten. Der zu seiner zeit entstandene bauren - aufruhr wurdeDurch seine Vorsicht bald gedämpft. Die Juden, welche mitihrem Übermächten Wucher dem lande sehr beschwerlich fielen,vertrieb er kurtz nach angetretener regierung aus seiner gantzenHerrschafft. Zu seiner zeit erlangten im jähr r; 14. die Saltz-burgische» L-mcmici, daß sie sich ins künftige als Sseculgresaufführen mochten. Endlich starb Leonhard im jähr i;iy.
stemm. k. III. kill. 8iäi8dur§. IV. 46. le^.
p. 512. segg. stletrop. 8alisli. tom. I. 6erm.
Issr. tom. II.
Aexholm, ist eine kleine provintz in dem HertzogthmyFinnland. Sie liegt an den Moscowitischen grentzen, stößtgegen mittag an den fluß Ladoga und an Jngermannland, ge-gen abend an Savolaxien/ und gegen norden wieder an dieMoscowitischen grentzen und Cajanien. Ehemals wurde sie dasRußische Carelien oder die Vogtey Kerholm genannt, ist aberan. 1617. wegen geleisteten schutzes wider die Polen von Mo-skau an Schweden abgetreten, an. 1710. aber von demselbenwieder eingenommen worden. Der boden herum ist sehr un-fruchtbar, sonderlich um den see Ladoga, jedoch ist dieser sehrfischreich , sonderlich von lachst». Es hat auch bey Kiddilherrliche bergwercke. äuecia. /.ocre«»»?, beschreib,
von Schweden, k. II. x> 141.
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«larelogorod, die Haupt-M
chsuw auSfluß des siusses Woren
2 ^'urdie stadt, auf der andern ,pis
bevellw-^ beydewnden durch den vorüber ss-MM O„^,,'^ck Dle stadt »st aufRußische manier bloserbauet. An. r;8r. haben die Schweden diese EMg"
»L.L-- °°S!L *
Schweden, dieselbe dein Czaar wieder elnE -^lsr^
i6n. eroberte sie der Schwedische General
die wiederum , an. 1641. legte dieLymnaimm daselbst an, und an. 1710. ward dm l llRussen eingenommen. i>occe«E. ürrM
beschreibung von Schweden. .
Key, Lay und Cajus, (Thomas) gebohre»'horst'Whire, aus der familie der Key von Woodsome „> ^rziehung in Oxford, allwo er an.
seine ariferziehung m oxsvro, anwo er «».
Seelen Lollegium als 8ocius aufgenommen . fückshjlS'
er eine gute seder führte, und seine fachen M
wußte, ward er an. 15)4. in besagter Universttm»^x
tor derselben (welcher damals neben der
zu verrichten hatte, was hernach der Orawr der ^
wehlet; weil er aber aus nicht gar löblichen
der Congregativnen sehr nachläßt« eintrüge, w»» ^jn ^
von dieser stelle entsetzt, doch erlangte er an.'
cat in Salisbury, und an. 1; 61. die Präsidenck"^E ^
versitäts-LolleZii, dem er nachgehends viel Me» pck v ^
bekam auch an. izü;. die Rectorey einer kirche '
Worchester, und starb 9. jähr darauf an. ()' 7 sE A,r>slss
ihm das lob eines in Lateinischer und GriechllE-oB ss
geübten Redners, Poeten und üntiguaru.
sind : üllsrcio Lmi^uirsriZ Oxonisnlis LL-»äsMl ' ^ /
Ioh. Cajus von Cambridge eine antwort uwer A.
LutiguitÄte ^Lnml>ngisnü 8 Lcacksmiie, dageg yeseWstr^
und stlbrge samt dem vorigen in druck gegeben,
Key dieses sein werck in einer doch niemals zun'.„blis'Eten schrift, also genannt: Lx^men.suäicujusäsm, ciul w fonüinsnlsm clicic, cls c>r>g>aäemiL lsei. Er hat sonst auch ins Englische .
Ln über den Marcum, und ins Latein ärilwl .^t. ^libus Nunäi; Lurixiäis 'I-rngmäisr Lc. sstEIn Illustr. viror. eireom. /. exigr. W»
Oxon. L'oKe»-, supplsm. lo ülorerx. * . öessst
tÄey, oder Raye, (Johannes)
UeMcus, war zu Norwlch in der GraM Mch L^i'Engelland an. 15 io. gebohren. Nachdem er ebridge, und nachgehends zu Padua die I o» Ä
fer studiret, und stch insonderheit die unAN^'arv ^ ^ ABaptistä Montani treflich zu nutze gemacht/?^stm letztem orte an. i;4i.LoÄor, wiewo>an^M «Mv^er diese würde schon vor seiner abreistbridge erlanget habe. Nach seiner wiederUE j„glckfoi>^Massen hervor, daß er nicht allein Eduard»
Königin Maria, und endlich der Elssabecha ''t' ^a»»ch an. r;zy. vecanus des Lollegck Ek>MlM
aucy an. ULLanus deö^ollegü lLdchUCambridge wurde, welche letztere stelle er A .ole^'^ileL,ren wiederum niedergeleget. Seine hebehellet unter andern daraus, baß er vExrauf seine Unkosten bey nahe gantz neu wMund dessen einkünfte von seinen eigenen n»m ,n»Sssmehrt. In religions-sachen aber soll er a»'^» > „sdoch sehr- unbeständig gewesen seyn, w>e ee ^ stch v' Fvielen damals vorgegangenen Veränderung''.^n (g»>nach dem Hofe gerichtet. Er starb;u ZL>e s^ BÄ>6;. jähre feines alters, und hinterließ verM^ I ö-da sind : tle meclemii Nststoäo ex Oalr" ^e bchhis ,^»-lentenria; cls Lphemern öritaimies ,
hends auch zu Löven nebst dem Galeno ^ ^ ,ledein tractat äs Umione Viüuseis Le. zusamlnen wieder aufgelegt woro A vr ^ -
nibu8 öricsnnieis; äs rariorum Lon^.-t cie -off
ttorls, und äs I-ibtis propriis , MtE...M ^
zusammen gedruckt, und an. 1728. ueblt^st AM- s,»v
MucliMvne LrLLL as Lmin-e
neue ans licht gestellet worden.merckwürdig, seine ckibr. II. äs änE"-KriZienlis, über welche Materie er m»r ^kannten streit gehabt. , äs
äs lib. xropr. msm. wm. KI-
Reyel, eine stadt und Herrschajfl in ^in dein Hertzogthum Luxemburg xk
Reyle oder Ryle, tat. Lnila, L'!jt.mmlE§chland. Sie >v»rd von Coilo, e»nem Dr r ^„gr'cher allhiec von den Schottländern ^ Er-
künstln Britannien überwilnden »Mb r'genmrnt. Die erblichen Schersss odcr^^vs ^
sind die Campbeis von Lonben, arcketznannt. c«Mäe»r Lrir-tnnm.
.Reyser, (Jacob) sonst Schloß zu ^„ "''
hurtig, ward der ecste ReforNurw -P^^^ M^^
bürtig,.. ..
in dein Züricher-gebiethe an.
Oberkirch in das Gastaw vockrt; als«
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nun