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Mb den 17. sept. an. 1684. Mit seiner ersten gemahlin Po-jyxena, Iohanuis Sigismundi, Grafen von Fünfkirchen,tochter, besaß er eine unfruchtbare ehe, seine ander- gemahlinaber, Ernestina, Raimondi, Fürsten von Montecuculi tochter,und Michaelis Wenceslai Ungnad, Grafen von Weissenwolff,wittwe, hat ihm gebohren Raimundum, Grafen von Kheven-Hüller an. 168'. Franciscum Christophorum, Kayserlichen Cam,merer, an. 1632. und Lubovicum an. 1632. so an. 1704. gleich-falls Kaysers Iosephi Cämmerer worden.
Sigismundus Khevenhüller, Freyherr von Aichelberg, warein söhn Augustini, wie oben gedacht, und zeugte mit Katha-rina von Gleinitz viel kinder, davon aber nur ein söhn, seinenstamm forlgepfläntzet. Dieser war Georgius Khevenhüller zuAichelberg, Freyherr auf Landscron und Wernberg, Erb-Herr aufHohen-Osterwitz und Carlsperg, Oberst - Erb - Land-Stallmeister in Kärndten, Kaysers Maximilian! II. Rath undCämmerer, hernach Ertz - Hertzogs Caroli Regiments - Rath,Lands - Hauptmann in Kärndten, Cämmerer und Cammer-Präsident, alsdenn Oberst - Cämmerer, geheimer Rath undOberst-Hofmeister. Nach des Kaysers Ferdinand! I. tode warder an. -56;. nebst andern vertrautesten Räthen deputtret, diebrüderliche erbtheilung zwischen dem Kayser Maximilians II.und den Ertz-Hertzogen Ferdinand und Carl zu machen , soer auch glücklich zu ende helffen bringen. Worauf er an.i;66. mit Ertz-Hertzog Carln in das feld-lager vor Raab ,und an. 1468. mit ihm nach München zu Hertzogs Wilhelmiin Bayern beylager, darnach auf den Reichs-tag nach Speyer,und wiederum auf München, da er die Heurath gedachtenErtz-Hertzogs mit der Printzeßin Maria schließen helffen, ge-gangen. An. i?78. wurde er als Feld-Oberster in Croatiengeschickt, da er dem feind etliche veste örter abgenommen.An. r?8a. nachdem er etwas üderzo. jähr in Hof-diensten ,und andern wichtigen geschafften zugebracht, hat er sich mitdes Ertz-Hertzogs bewilligung von allen seinen Hof-bedienun-gen zu seiner Lands-Hauptmannschafft und auf seine güther inKärndten begeben, da er an. 1587. zu Clagenfurth gestorben.Er hat 2. gemahlinnen gehabt, und mit der erstem, Cathari-ua Weitmoserin, ;. tochter, (davon die älteste ledigen stan-des, die jüngste aber als ein kind gestorben, und die mitteilte,Catharina, an Johanncm Grafen von Orlenburg verheurathetworden) und 2. söhne, Sigismundum und Franciscum, ge-nüget. Von der andern gemahlin, Anna Freyin Türmn,sind verblieben Elisabeth, so an Rudolphum Herrn von Stu-denberg verehlichet, und Maria, so erstlich Mauritii, Frey-herr» vonWeltz, und hernach Henrici, Herrn von Pollheim,gemahlin worden, und von ihren Andern 52. enckel und ur-enckel erlebet. Sigismundus Khevenhüller Freyherr, Ertz-Hertzogs Caroli Rath und Cämmerer, letztgedachtcn Georgiisöhn, als er an. i; 98. starb, hinterließ von Regina, PauliFreyherr» von Thanhansen tochter, Paulum Khevenhüller,Freyherrn , welcher Kaysers Ferdinandi II. Rath und Burg-graf zu Clagenfurth gewesen. Weil er aber aus dem landegegangen, und dem Könige in Schweden gedicnet, so sindihm alle feine güther confiscirt worden. Mit seiner gemah-lin Regina, Andreä, Freyherrn von Windischgrätz, tochter,hat er 12. Ander; Annam Reginam, Georgiüm Christopho-rum , Bernhardum, Andrem» Bartholomäum, Paulum, Eli-sabeth , Auqustimim, Amaliam, Catharinam, Iohamram, Ia-cobam und Christinen» gezeuget, davon aber ein söhn undtöchter gar jung gestorben.
Franciscus Khevenhüller, Freyherr, Ertz-Hertzogs Maximi-lian! Rath und Cämmerer, vorgedachten Georgii söhn, starban. 1607. und verließ von Crescentia, Frauen von Stuben-berg, 4. söhne und;. töchter, von denen Wolf Georg zu Sie-ua, Franciscus zu Hohen-Osterwitz gestorben, Bartholomäusmit Kunigunda Freyin von Herbersdorff verheurathet gewesen,und einen söhn gehabt Sigismundum, welcher sich aus demlande begeben, und mit Anna Siguna, Frauen von Stuben-berg, einen söhn und tochter gezeuget, und Maria Elisabeth,so an. i6;6. mit Christians, Grafen von Dietrichstein aus derHollenburgischen linie, vermählet worden , und den 1;. mart.an. 1676. gestorben. Aus diesem vornehmen geschlechte ist auchSigismundus Fridericus, Graf von Khevenhüller und Aichel-berg,Kaysers Leopoldi Cämmerer, und dreyerKayser würcklichergeheimer Rath und Lands - Hauptmann in Kärndten, hieraufan des den 14. um. reiten jahrs gestorbenen Grafen vonWeltz stelle Statthalter der Nieder-Oesterreichischen lande, istein lohn Ehrenreichs Grafen von Khevenhüller, und BenignäRosiiiä, Gräfin von Herberstein. Francisci Christoph. Gra-fen von Rhevenhüller gnnales Lorclinsnüsi, k. I.
Osrm. tvpo-stsmmawgr. k. II. i-^. Lorir.coll. bist. gen. P. Zog.
Rhevenhüller, (Bartholomäus) ein söhn des Freyherr»Christoph Khevenhüllers, ward an. i?;9. gebohren. Nachdemer seine studien vollendet, begab er sich auf reifen, und giengso gar über Constantinopel nach Jerusalem, von wannen erüber Venedig wieder zurück und in Kärndten ankam. Er fol-gere dem Kayser Maximilians II. auf unterschiedenen reisen ,und der Ertz-Hertzog Carl brauchte ihn zu etlichen malen inGesandtschafften, gab ihm auch befehl, den König Heinrich,als derselbe aus Polen nach Franckreich gieng, durch die Ertz-Hertzoglichen lande zu begleiten. Als an. 160S. der GrafIo-
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hann Khevenhüller gestorben, folgte er demselben >rat-Grafschafft Franckenburg, und starb an- AM peinH"hyseines alters zu Spittäs in Kärndten , nachdem ^ ,vsr ^Oesterreich in die 40. jähr gute dienste gelem".besonderer liebhaber von bauen, wozu er an » ,
orten auf drey tonnen goldes verwendet. M W
Rhevenhüller, (Frantz Christoph) warBartholomäi Khevenhüllers von seiner zweyten gcv^ger^ca Ludomilla, gebohrncr Gräfin von Thurn, an- ^ren. Nachdem er seine studien und reisen i" ^diente er als Capitain einer Florentinischen s" hald^MBarbarischen küsten, verließ aber die kriegs-dlenst ,,
gab sich an des Ertz-Hertzogs Matthiä, derKayser worden, Hof, erlangte auch von denm'dieCammer-Herrn-steüe. AU.1Ü17. ward er von g 7 >
ser Matthia als ausserordentlicherAmbassador « ,
geschickt, allwo er den Spanischen und Savoynw Fertl« U
auch die streitigkeiten zwischen dem Ertz - HEs pen> Ä,lj
und der Republick Venedig beylegen half., ycr
Ferdinando II. ward er abermals zu schlle!!E>
des Königs in Ungarn Ferdinandi III. und der -y. ^
fantin Maria gebraucht; und auf seiner
wurden ihm unterschiedene Verrichtungen FA,, auEiU
Niederlanden und bey den geistlichen Churfurstr»^« ^
da er denn an dem Französischen Hofe mit dem. gcv ^
chelieu wegen des ceremoniels einige
Bey seiner an. 1627. zum drittenmal nach ^ E xF
ner Gesandtschafft brachte er die lang unecor> ^ MsD
lehn-sache wegen Final zu ihrer richttgkeit,
König in Spanien mit dem Ritter-orden des g"^ FckMAbeehrt. Nach seiner rückkehr machte ihn MsciE.,,
III. zu seinem geheimen Rath, und bedientenoch zu unterschiedenen Ambassaden an F
andern auswärtigen Höfen. Er vermählte sich i.h er>d>'HMauch mit beyden gemahlinnen kinder, undtz^pief^E
1656. Durch seine stninstes keräinsnäsos, hjS am
te von des Kaysers Ferdinandi II. gebart an M en-Ftvd begriffen, und die bisher, weil davon sehr) 7 ^el>^gedruckt worden, sehr rar gewesen sind, hat erv ^ltchen nahmen erworben. MistEU
Rhevenhüller, (Johann) des Freyherr«venhüllers söhn, war au. >;;8. gebohren.ximiliano II. vertrat er unterschiedene ^
ward von demselben zu einigen Verschickungen » MtV iDEsonderlich dem Ertz-Hertzog Carl zum AWUsier zM"'Spanischen reise mit gegeben, der ihn na»)' „zum Hauptmann der Grafschafft Görtz er^xqgraAScj,sendete rhn gedachter Kayser wegen der MwAffnal abermal nach Spanien, dahin er bald 0«Ambaffador gehen, und unterschiedene K
ten muste. Während solcher seiner Geia 'Wjähr beständig qedauret, machte er sich beb z«" „p ^lippo II. so angenehm, baß ihn derselbe dem E
nal vorschlagen, zu seineni geheimen M«)
Gouverneur in die Niederlande senden woMMystr m , Fnicht annehmen wollte. Solches gefiel dew^jbeii ^so wohl, daß er ihm durch ein eigen MAchdele-M i» Ämer-schlussel und geheinicn Ralhs-titul ubermunverheurathet zu Madrid an. 1606. und M Acht»kloster St. Hieronymi, wo er ein aniehnnw hM,tel, begraben. In der Grafschafft -Hascht'aufKayserliche erlaubnis zum Majorat ge» ^ .hmsein bruder Bartholomäus. , is ,,v i» ^
Rhißl, Risel, eine ansehnliche faw- shlßltzogthum Crain das Erb-Land-IägernESleyermarck das Erb-Arfenal-amt besim"),^terM^„an. 1460. Bürgermeister zu Laybach, M
nem, welcher den Freyherrn-stand erla»ge^.^^t anawitz beygenannt. Dessen söhn Best l - LrlEl,,General der Carlstadter grentzen, einen v Khißl v^chdie Türcken. An. 166,. war Jacobbrunn, Erb-Truchseß in der gefttrsteten ^
in der Sleyermarck florirte Erb-Arftna> L,^r§raM' yck--.,,von Kaltendrunn. Es gehört dieses «r Ov
dc von Laybach gelegene schloß Kaltenbrn M gb- ^
stillen zu Trieft , nachdem dieses
storben üttcrVr«. stemin. p. III. Valvttt
x. 17. Schles. curios. p. . aestlsiEnit V;
Rhüenburg, ein vornehmesGräMsdem Ertz - Stift Saltzburq das Erd! I MiA ^ Ma,/Georg wohnte an. n6;. dem tnrnler zu .^chl-phi wird in alten briefen von an. »^7 -und Rudolphus von Khüenburg wÄ" ^ie wE per A,Fridericus lebte an. 1400. und hfuratVM^ anw stkM l,^von dem Hause Sleyerberg , weswegen ,^he.
Fridericus das Steyerbergische wape» w ^ nnd ( 7 „y L t
fendirte an. 1490. die Wienerische Aust^
H^^ber -
wider den König Matthiam von UngarbFreyherr, bekleidete bey dem >-ry
Freyherr, bekleidete vey ocm ^ Ob^stelle eines Cammer - Präsidenten ui^aw'^ F-
schalls. Michael erhielt an. ' Uirelffried w-Bischöffliche würde zu Saltzdurg. EV
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