Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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tll Polen, war ein söhn Ziemoviti, Fürstenbnckel des Piasti, regierte von an. 892. bis 91;.bl> ^ki-i^^ einwohner in Meissen und der Marck Bran.A sesü,,Abführet, ist aber von dem Kayftr Henriev I. aufSMhjq-t ' und hierauf jährlichen tribut zu versprechenEi ^^^ben.

ll, ',^ 1 - der weisse, Fürst in Polen , war ein söhn Casi-- ai>? ^Ukde nach Miecislai III. tode, wiewol mit demkw/vi > khron erhaben, daß er seinen getreuen Mini-

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70z

Ä , des landes verweisen sollte. Weil er aber

>h.Nk„ sg,, "Hlg war, als daß er eine solche bedingung hättejh'"en, bekam Wladislaus Lasconogus die regierung,wg^der endlich abgenommen, und Lefto aufs neueV^tn Dieser wurde aberwon dem Gouverneur in

hin» Dtepolco, in dem bade an. 1226. oder 27. er-> Uend ^chfvlger seinen söhn Boleslaum den züchtigenöss !-b. V11 Kitt. kol. mm. I. l-b. VI. c>-E. kill. l'o.

Kitt , in sbron. krukf. lib. I. f. lZ.

„Monier. lih. II. <Lc.

g,s!?° dein der schwartzc, Fürst in Polen, kam nach Bo-R» ^ech?Mtigen zur regierung, da dann das Magdedur-1» Nv.^Ulg eingeführet worden. Von dem Hertzoge Con-V?»>ies wurde er fast aus gantz Polen vertrieben,>>^heN)vki,^wer Cracau allein, so von vielen getreuen Teut-er "wurde, von ihm ab. Weswegen er auch,x„,,u,dülffe der Ungarn Hertzog Conradum besie-Mch ^wichen das regiment über Cracau anvertrauet.

a bdia„'/^s.

chlMew^res, siehe Bonne.

eines der allerältesten adelichen undGräffi-in ^ w Preussen, welches vor langen zeiten her das«ü, , Aalte» ^olen gehabt, auch solches letztlich noch in Un-» A hätte« dem Ursprung des nahmens wird vorgege«Mtk» dieser vor alten zeiten Lest geheißen, da

N!»^ Niüsse»^ Kayftr in dem untertheile von Italien krieg, V' Als«' habe sich unter dessen armee auch ein Leß ge-,ün dieser Kayftr eine stadt belagert, selbige aberhrh Widerstandes nicht erobern können, sey er wil-7» dx,» ^ belagerung aufzuheben. Es habe aber dieser7k ^Vscr gebäten, mit seinem regiment noch ei-Mt ^chun , welcher denn auch dergestalt geglücket,lv^^er ^ >m jturmender Hand gewonnen worden, wobey7 »'«Nid " seiner rüstung der erste auf der mauer ge-Mr g '^>en seiner tapferkeit wegen habe mehrermeld-5>t eine "oeit, und ihm zum wapen z. geharnischte är->va»-?'?.kterichte weisse rose halten, gegeben, da-

saA.dwführo ein beständiges andencken von ge-

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deraeUren möchte. Über diß hat er auch dieses Leßvermehret, daß er und seine nachkommen' als N-A ^esgewanq nennen sollten, welches so viel be-Nq,.Hat kLsewann,' nemlich diese stadt. In dem XVII.Ar !>>? ^eqo^'ch in Holländischen, Polnischen und Kay-v7lü-^. ^',°'chsten hervor Dietrich von Lcsgewang, wel-Aan« harte kriege von der Böhmischen Haupt-stadt!!,7 A ^»w^Asecung des Schwedischen Feld-Marschalls,ein halb jähr lang tapfer ausgedauret,

>1 ücb/^vdMschends der König in Polen h-ecislwer zu sich?'Hen ^ um sich seiner dienste wider den Türckenbeehrte ihn derselbe nicht allein mit der Cam-» 'schlikNNd ' sondern wollte ihn auch noch darzu in den" könn-» , welche würde er anzunehmen sich nieü Lee, Nachgehends hat sich unter dem Kayftr

^^en Dietrichs enckel, Hans Caspar, Grafri> ?>M?"Uer.sl^Konigl. Polnischer und Chur - Sach-uiexjMr, wie auch Cammer-und Berg - Rath,vvn gU dergestalt bekannt gemacht, daß das Gräsii---- Kehren iMeldtem Kayftr nebst dem prädicat Hoch-undNMN, ^'vw und seinen nachkommen conferiret worden.U kmAe Cau^^Muhometaner an der Schwartzen see undSie erkennen keinen König, sondern>k^a»n Arii-» huben lauter kleine Oberhäupter, die sieV7 ^ "> ftin-»?euuen, wiewol so einer bisweilen nichtVE» hwer jU' ^biethe hat. Sie sind grobe und wildeV ^adte,, >?en dörfern und auf dem lande, als inWerden Lohnen, über dieses grimmig nnd grau-* ^>an»eden, i>,°u Ehren nachbarn als keuche, die blos"ek^ers h Wr gshasset, und vor einen greuel gehal-«iJuay, von Gersten, p. 162.y,7Lrcasso^ kleine stadt in Lanquedoc, zwischen Nar-K de?^ m d"e auf der land-strasse an einem unbe-»Ma wahrer -.chene gelegen, und mit gräben undss- b>»e kl-i.. » ^ top°8r. 6-,II. XI. p. zz.^ödo^Äuatg E^adt in dem Königreich Napoli in derAenr^ ^em Bsschossllcher sitz, unter den Ertz-l»Uya w gehörig, nahe bey einem see gleiches

^cibn^s Scla» 0^ k^l- äelic. äs l'Iml.

aA^'lch Huar, eine insul nebst einer stadtey/A' ist 1 Golfo äi Vcnezia, gegen die kustenHertzg^I,Eang, und z. breit. Sie hat^ eim» >ahrr»^aW^ / gehört den Venetianern, und^ äUten Sardellen - fange. Die

Hufen, und eine nahe darbey auf ei-

nem berge gelegene Zitadelle, wie auch einen Bischofs,unter den Ertz - Bischofs von Spalatro gehörig. Sie solldie bekannte insul Pharos oder Pharia seyn, welche sowolals die darauf gestandene stadt gleiches nahmens bey den-Altcn ziemlich berühmt war. Hieher zogen sich am ersten leuthevon Paros, und cultivirlen sie unter dem schütz des KomgSDionysii von Sicilien. Nachher» war Demelrms PharmsKönig allhier, welchen Aemtlius Paulus schlüge, und dabeydiese insul und stadt einnahm, auch die letztere gar fthieiste,als er den krieg wider die Jllyrier führte, wornach sich De-metrius zu dem Könige Philippe in Macedvnien verfugte, undletztlich in desselben dünsten umkam. ?o^. lib. III.

Leskard, ist eine grosse und wohl-bewohnte stadt in derEnglischen provintz Cornwall, welche eine berühmte frey-schüle hat, und einen grossen garn-hande! treibet. Sie liegt180. Englische Meilen von Londen. LewneF, Mic. ste I» 6rsmäs - LrstÄgne.

* Eesle, (Ioh. Walther) war erstlich l.oZ;ees, darnachklu'los. lVloraliz, zuletzt Ideologi» krofeü'or zu Franckfurt ander Oder, wie auch Prediger daselbst, und starb den 27. jul. imjähr 1679. Er schrieb vilp. sskeol. und kkülos. äe LÄi».NUIN bum. I'rincipü«; äs Virtuos Heroics; äs lVisgu-lnimi.tote; äs summi Koni mcrrslis Oeüniticme; äs kr-eäicabili^kus; äs Unimg; äs 8.eZimins Lcolslisilico; äs kroviäemisOei. notit. Lcsä. krgncofurt.

Leslie, ein berühmtes Haus in Schottland, welches vonBarthowmäo, einem der vornehmsten Edelleuthe aus Un-garn, so von seinem vatterlande nach Engelland , und von darmit der Königin Margaretha, um das jähr 1067. nach Schott-land sich begeben, abstammet. Er vermählte sich mit einemCammcr-Fräulein von dieser Königin, vor deren schwester sieeinige ausgeben, und zeugte mit ihr Malcolmum. Er brachtesich durch seine tapferkeit und andere tugenden bey dem Kö-nige in Schottland die gröste Hochachtung zuwege, absonder-lich , da er das schloß zu Ebenburg vortrcflich beveftigte, undnoch rühmlicher vertheidigte. Der König machte ihn hieraufnicht allein zum Lguks uur-no und Commendanten des be-sagten schlosses, sondern ertheilte ihm auch die freyheit, daßer mit seinem Pferde einen tag lang gegen norden reuten, undalle diejenigen örter, wo sein pferd fressen, und er absteigenwürde, auf tausend schritt im umfang eigenthümlich habensollte. Er starb endlich in einem sehr hohen alter an. 1120.Seine Nachkömmlinge gerader linie wurden sowol durch dievon ihren Prmtzen ihnen erwiesene gnaden - bezeugungen alsdurch ihre vornehme heurathen sehr berühmt. Der achtenach Bartholomäo war David, welcher, nachdem er in demheil. lande sieben jähr wider die Saracenen krieg geführet,und wieder zurück nach Schottland gekommen, in dem 8->stenjähre seines aiters sich vermählet, und einen söhn gezeuger, wel-cher sich zum ersten Baron von Leslie genennet, und in demsiebenden glied in Georaio ausgestorben. Dessen güther warettmit grossen schulden belästiget, welche aber Johannes Forbes»der seine wittwe heurathete, abtrug, und dadurch die güther ansich brachte. Alle die Herren von LeSlie nun, so heutiges taqSsind, kommen von 2. neben-ästen, denen von Rothes undBalquhane her. Jener hat sich mit Normanno Leslie, ei-nem bruder des Davids, angefangen, dessen ur-enckcl Geor-gius zum ersten den titul eines Grafen geführet, und an. 1681.in der geraden männlichen linie erloschen, durch den tod Io-hannis von Rothes, welchen der König Carolus II. zum Her-tzog gemacht, und wegen seiner grossen treue bereits vor-hero mit ansehnlichen chargen beehret. Der neben-zweiqe aberist eine grosse anzahl, als da sind die Herren von Lindors,Newmarck, Newtown, Fniraßie und andere. Aus einemunter solchen ist Jacobus Leslie entsprossen, welcher die stelleeines Colonels bey dem Czaar in Moskau bekleidet hat. DerBalquhanische äst hat sich in der Person Gcorgii angefangen,dessen vatter Andreas der sechste Herr von Leslie nach Bar-tholomäo , dem stamm-vatter, war. Er vermehrte sein Hausbey dem Könige David durch verschiedene neue Herrschafften,und starb an. iz;i. Seine nachkommenschafft, welche sichin unterschiedliche neben-zweige, alS da sind die Herren vonKimragie, von Wardes, von Bucharne, von Clisson, vonNewleslie, von Kininvie, Crichie, rc. ausgebreitet, hat sichdurch hervordringung berühmter leuthe sehr verdient gemacht.Absonderlich sind z. vortrefliche kriegs - Helden darunter, vonwelchen einer in Schottland aus dem Hause Kininvie, nachdemer vorhero in Deutschland. demKönige von Schweden gute dien-ste gethan, sich grossen rühm erworben, und von dem KönigeCarolo l. zum Grafen von Levin gemacht worden, daraufaber an. i6?o. in dem 7vsten jähre feines altcrs gestorben, des-sen enckel in seinen töchtern erblichen. Ein anderer, welcheraus dem neben - zweig von Crichie war, und Alexander hieß,that sich bey dem Czaar in Mofcan hervor, welcher ihn nachvielfältig geleisteten guten bleusten zum General und Gouver-neur von Smolensko machte, woraus er er an. 1661. im 95.jähre seines alters das zeitliche gesegnet. Der dritte, Walte,rus, ein söhn Iohanms, Barons von Balquhane, gierignach Deutschland indes Kayftrs dienste, ließ als Commen-dant zu Eger den General Wallenstein hinrichten, und be,kam davor ein regiment und viele andere gnaden - bezeir-aungen. Der Kayftr Ferdinandus lll. machte ihn zumNnn 4 Reichs,