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^.ha!^>!par Rath beydem Hertzoge von Oesterreich,Mericu^'Wne, Ulricum, Bernhardum, Christophorum undak- ^reick " ^ ^^lche alle an. i;?5- dem Hertzog Alberto vonK'^m zug in Preussen befolget. Darunter!>i x ^ Christoph berühmt worden, denn er giengdatier dem Hertzoge in Preussen, sondern streckte ihmunk-.» "wir auch 16000. ducaten vor. In Franckreichii, /^e», K"nt vor einen soldaten gedient, und sich dergestaltKkn "ein Ll'^ls es der König Carolus vernommen, er ihn>° Wickel) angenommen, auch zum General über dieh., crv,,"^e bestellet, und ihm eine jährliche penston von§>Mer 'ebens-lang gegeben, welche ihm in Oesterreichsrk^alln Er starb an. i;yr. Hartnidus II. oderwegen seiner tapferkeit und klugheit in gros-
V" vn« Johannes, Konig von Bohmen, mit denkst, H zuaü, ^^-N und Ungarn und dem Hertzoge von Oe-° »mch in kxjeg verwickelt war, zog er seine leuthe zn-L Avge v«« Jam dem Könige Johanni zu hülffe; allein die>?, , Oesterreich verheerten alle seine ländcreyen. Sol-
»>L dgz N,ersetzen, schenckte ihm der König Johannes an.dtM Jeylvß Maidberg in Mahren an der Teya, dendie dörfer Wisteritz, Paula» und Stahrnitz, »Wehor. Er hat ihm auch an. 1;;2. zu Paris con-^ nnd alle besitzerdes schlosseö Niclasburg vonVjdvx 5 oder land-steuer sollten befreyet seyn, und sichand-Recht jn Mähren, sondern nur allein vor!ichet> E-oder vor den, so er spsLialsser dazu bestim-U?e M dorftn. Er hat auch diese befreyungen auf seine"nd Häuser in Mähren, als Weissenstein, Glem-Pairdorff, Pachmalitz, Muschau, Foydaspru,SktzM Muh, Ungecdorff, Pulgarn, Milnitz, extendiret,W^vnj^dser Carolus IV. an. i;48. und hernach die fol-!>?K Md Kayser Wenceslaus und Sigismundus be-an. iz;?. Unter seinen söhnen sind vor-dre'- Aon n- ^ worden Georgius I. Johannes und Hartni-MttnnÄ äfften stammen die noch jetzt lebende Fürsten'bis,."es aber, Herr von Lichtenstein, war von an.!>!>,?» > Kons Ertz-Hertzogs Alderti oberster Hofmeister; Wen-w Böhmen, hatte ihn auch zu seinem gehei-slhxM 6>eng so gerne mit ihm um, daß er ihm desdani..^mberg Haus auf der kleinen seile zu PragUMe er ihn desto näher bey sich haben könnte. Erb.U Herrschafflen durch viele stadte und schlösser,v/ffHw'nholtz, Lundenburg, Neuhaus, Veldsburg,>Ä, 1, wtesdorff, Polndorff Purmanich, Mühlbach,'^ m. hatte aber in seinem alter das Unglück,> r. ^tzvg Albertus ihn gefangen nahm, und mit weg-etnx-, gafften strafte. Die Ursache diefes zvrns
hatte aber in seinem alter das Unglück ,
w ^^siwohn hergerühret- haben, als wenn er mwek!. ^Listigkeiten zwischen Böhmen und Oester-d or Mtl hem Könige von Böhmen hielte, und mit- a^ben so gnädig wäre, colludirte. Und ist in
^ Vffey, der Hertzog Albertus selbst kläger und rich-» 7 "berq. "oglerch die fthieds-richter Friedrich, Burggrafj?b, ^ w>d Hermann Graf von Cilley ausgesprochen,UlN>!>a»k c>^?dan»es, Herr von Lichtenstein, über der Do-bä,,-und Tyrol, wie auch in und um die
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Kr M das sollte dem Hertzog anheim fallen, das^ sekt°d>anni bleiben. Erstarb an. izyy. ohnekin-
bruders Georgii söhne zu erben ein.Alb iUqeb!^w, so ihm das sechste theil der Herrschaffts.^k?Hlerlg^chl, war Elisabeth von Puchheim, die er alsLÄ. S'aek-!' "ud die hernach Johannem, Herrn voni, lk ö^st^deuralhet, welches grosse Uneinigkeit zwischenwä-w! ""d Stubenbergern verursachet, so daßUnd kamilien mit gewafneter Hand einander^ dp« tzuaden r»a?fü„pt. bis endlich die suche durch
der o>-«^u zugefüget, v,r> L»v«4, vux«,
bA,tx„ .^rtzvge von Oesterreich und Vermittelung derNdrsU Licht-Melegt worden. Hartnidus oder Hartneyd,Ndse'Hunp(Iweln, dieses Johannis bruder,war an. i;yo.Mnii.^-Uen M in Steyermarck, und zeugte von Afta von^tr^udnz gleiches nahmens, welchem der Kayser^id, das privilsZium auf ihren güthern in
fsU>M>us s, « ^ und ander ertz zu graben, ertheilte.
Wiw^„dvn Lichtenstein zu Niclasburg, ein fohnÄl. schi^xHertzogs Alberti von Oesterreich Cämmerer,o> ^n^interljs« ^^-kirchen an seine samilie, und starb an.Henr Dorothea von Puchheim, Georgium,und Johannem.
-l??V^ffz»^?bst von St. Stephan zu Wien, und her-da-Cr wu«v?« ^ welchem Stift er fehr löblich vor-^ Cvstw^uon Friderico, Hertzoge von Oesterreich,sso NL, gefangen gehalten, da er re-
^ - "-Ddus MLuber rn bann gethan wurde. Der Kay-HUis-ggAU ihn seiner lugenden und vortres-E u„d ,^L werth, daß er ihn am 1412. proCä^uLich ->««w'u geheimen Rath erklarete. Mat-^Uwxx^ienstem, war Hertzvgs Alderti von Oe-üe^^d xx , und hat veränderliches glück gehabt.^ bq?" 3 e„ ^,,u /lnkgen Edelleuthen, welche ihm uach-^ djps- 5/? .aber wieder aus freyen fuß gekom-^detteuthe sich zinsbar gemacht, und sie
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gezwungen, daß sie ihm mit einer anzahl reuter dienen müs-sen. In einer schlacht hat er 2. bruder , Nicolaum und Jo-hannem Teuffel» mit eigener Hand gefangen, und nachdem sieihm den eyd der treue geschworen, und schriftlich sich verbun-den , wieder losgelassen. An. i zyy. hat er mit den brüdernJohanne und Henrico, Burggrafen zu Magdeburg, Grafenvon Hardeck, so ihm verwandt und damals die mächtigsten inOesterreich waren, ein sehr genaues bündnis geschlossen, daßsie einander wider alle ihre feinde beystehen, und ihre schlvsserund veste örter ihnen zu beyden theilen offen stehen sollten.Johannes, dieses Matthäi bruder, war Laiidcs-Hauptmannin Mähren, und starb am 1412. von seiner gemahlin Agnesvon Chunring, Ulricum, so sich mit Ursula, Herrin von Stu-benberg, und Johannem, so sich mit Hcdwig von Pottendorffvermählet, aber ohne erben abgegangen, hinterlassend. Derandere bruder Matthäi, Henricus, hat das geschlecht fortge-pflantzet, er war Ertz-Hertzogs Leopoldi oberster Hofmeister,und bekam zugleich von dieses Leopoldi vatter, Hertzog Alber-to , eine jährliche penffon von 600. ducaten. , Weil er aberdessen ungeachtet sehr an den Königen von Böhmen hieng, soverfiel er, als sie mit den Hertzogen von Oesterreich in krieggeriethen, in Ungnade, die aber nachgehends wieder aufge-hoben wurde. Er starb an. 141z. und hinterließ von seinerandern gemahlin Anna, Frauen von Zelcking, Georgium undChristophorum. Dieser hielt es unverbrüchlich mit dem Kay-ser Friderico IV. welcher ihn zu seinem General machte, undihm die sorqfalt über das gantzc kriegs-wesen auftrug. Vondiesem Kayser bekam er auch pfands-weise die sehr alte undveste stadt Bochoclm in Mähren, welche er kurtz vorher ero-bert hatte, desgleichen Gaunsdorff und Sesnich, und einigeherum liegende örter in Oesterreich. Das sthloß Wilffersdorfferbte er von den Freyherren von Meissau, und starb an. 144;.nachdem er in seinem testament verordnet hatte, daß seine erbenallen denjenigen, so von ihm beleidiget worden- das ihre wie-der ersetzen, und jedem von seinen 12. Edelleuthen , so er inseinem dienst gehabt, ein ausgerüst Pferd und z. ducaten ,auch jeder von seiner gemahlin, Amalia von Puchheim, ade-lichen frauenzimmer, ein seiden kleid und 12. ducaten gebensollten. Von feinen söhnen sind 2. in der jugend , der dritteohne kinder gestorben. Sein älterer bruder aber, Georgius,zeugte mit seines vettern Johannis, Herrn von Lichtenstein ,hinterlassenen Wittib, Hedwig von Pottendorff, 8. kinder, dar-unter vornemlich Henricus, Christophorus und Georgius zumercken, davon jeglicher eine eigene linie angefangen , vonwelchen aber nur allein Georgii posterität bis anjetzv floriret.
I. Henricus V. Herr von Lichtenstein und Niclasburg zuSteycreck, zugenannt der lahme, soll aus beyden füssen ge-hincket haben. Er hat sich so berühmt gemacht, daß ihn derHertzog Albertus an. 1459. zu seinem geheimen Rath ange-nommen, und ihm jährlich ic-oo. ducaten pension gegeben,damit er sich innerhalb jahres-frist keinem andern Fürsten miteydes-psiicht verbinden sollte. Er hat ihn an. 146;. als Ab,gesandten zu dem König Georgio von Böhmen geschickt; auchhat ihm Albertus das schloß Wcxenberg vor 72^2. Ungarischegülden versetzt. Auf beseht des Kaysers Friderici Hot er dasschloß Schemberg mit gemalt erobert, woraus die feinde Nie-der-Oesterreich mit einfallen geplaget und verheeret. Woraufder Kayser ihm dieses schloß samt der Herrschafft desselbenorts geschencket. Ob nun gleich Henricus vermöge dieser do-nation solche Herrschafft hätte behalten können, so hat er siedoch an. 146z. etlichen Edelleuthen, denen sie erblich zugehörte,freywillig abgetreten. Er hat auch auf beseht Ladislai, Kö-nigs von Ungarn und Böhmen, Ertz-Hertzogs von Oesterreich,eine stadt und schloß in Ober-Oesterreich, welche die feindeeingenommen, ihnen mit grosser mühe wieder entrissen. Kö-nig Matthias von Ungarn machte ihn hernach zum LandessHauptmann in Mähren, schloß auch an. 147;. mit ihm undandern vornehmen Herren in Oesterreich ein bündnis widerden Kayser Fridericum. Er starb an. 148;. Von seiner ge-mahlin Agnes , Johannis Freyherr» von Stahrenberg loch«ter, hat er zwar Georgium und Erasmum hinterlassen, alleines ist ihre posterität nicht über einen arad gekommen.
II. Christophorus, Herr von Lichtenstein und Niclasburg inVeldspura, war bey dem Ungarischen Könige Matthia , solange derselbe Oesterreich inne hatte, so beliebt, daß er ihn zumOesterreichischen Land - Marschall bestellte, welchem amt ervon an. 1471- bis 1498. vorgestanden, und als Konig Mat-thias an. 1490. gestorben, von dem Kayser Friderico darinnenbestätiget, auch alles, was er zu Matthia zetten gethan, ob siegleich in feindschafft zusammen gestanden, an. 149?. approbi-ert, und ihm als seinem Rath dieses amt noch ferner zu ver-walten, aufgetragen. Erstarb an. r;o6. und ward vor derkirch-thüre zu Niclasburg begraben. Mit seiner gemahlin,Amalia von Stahrenberg, hat er Wolfgangum und Leonhar«dum I. gezeuget. Jener hatte Zwarvon Genovefa, Freyinvon Schaumdurg, Johannem und Wossgangum Christopho-rum, allein dieser starb ohne erben von Catharina von Lam-berg, und Johannes , Land - Richter m Mahren , hattezwar posterität, so aber m seinen enckeln ausstarb. Leonhar-di I. söhn, Leonhardus II. zeugte Christophorum, welcher, daer alle seine qüther und ansehnliche Herrschafften , als Niclas-burg, Vaufastein, Merdberg , und viele andere verkauft, und
durch-