Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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schwester. Vor diesen hatte er so grosse ehr-furcht, daß erdie von selbigem den Christen zu gut heraus gegebene eäiÄ» un-terschrieb. Auch ließ ers geschehen, daß der Rath zu RomConstantino den erster» platz unter den damaligen 4. Kaysernzuerkannte/ und/ daß selbiger nach Überwindung Maxentiialle unter solchem gestandene länder für sich behielte. Fernerschrieb er samt Constantino gemeinsamlich an Maxim inum,der gantz Asien inne hatte / um denselben zu vermahnen / daß erdoch aufhören möchte / die Christen in seinen provintzen zu ver-folgen. Hingegen da dieses nicht fnichtete/ und vielmehr ,alldieweil Licinius bey Constantino zu Mayland war / und mitdessen schwester Hochzeit hielte, Maximinus in Thracier» ein-gefallen war, und Bvzanz, Heraclea und andere örter ein-genomme:, hatte / zeigte sich auch Constantinus willig, Liciniozu helffen, welcher ohne Verzug auf Maximinum los gienge,und mit einem viel kleinern kriegs-heere, aber, wie verschie-dene scribenten melden, auf antrieb eines engels / der ihnauch, um den sieg zu erhalten, ein gebät soll gelehret haben,sich gegen selbigen in eine schlacht einliesse, darinnen Maximt-nus völlig geschlagen wurden Wornach ihn Licinius in Asienverfolgte, und solcher Massen in die enge brachte, daß er sichselbst in Birhynien mit gift hinrichtete. Hierdurch kam dannalle macht Maximini an Licinium; welcher aber hierbey sich garzu grausam erzeigte, daß er nicht allein Severianum, den söhnSeveri, und Candidianum , einen söhn Galerii Maximiani,welche mit Maximino gewesen waren, tödtete, sondern auchso gar Valeriä, der tochter Dtocletiani, und wittib des be-sagten Galerii, nicht verschonete, welcher letztere doch der grösteund einige beforderer Licinii gewesen war, und ihm dieses seinweib noch auf dem tod-bethe gar ernstlich anbefohlen hatte.Über die, so unter Maximino die Christen verfolgt, ließ ersauch bey dieser geleqenheit scharf genug hergehen, daß manhätte meynen sollen , die Christliche religion würde gar einestarcke stütze an diesem manne haben. Allein kaum war dasRöm. Reich zwischen ihm und Constantino auf die obbe-schriebene weise getheilet; so entstund zwischen ihnen beydenUneinigkeit, und nach kurtzem ein öffentlicher krieg. Wovondie erste ursach war, daß Licinius einen gewissen Baßianum,welchen doch Constantinus Italien mit dem titul eines L^lsrizhatte vorsetzen wollen, zum abfall von demselben soll gereitzethaben, auch nachmals, da Constantinus den Baßianum leichtunterdrückt, dessen bruder Sinicium, welcher der vornehmsteanstifter Baßiani gewesen war, aber sich bey Licinio aufhielt,aus das ernstliche begehren Constautini nicht hatte ausliefernwollen. Der krieg gieng schon an. ;i4. an, und lag Lici-nius in r. schlachten unten. Doch wurde noch vor ausgangdes iahrs friede gemacht, darinnen Licinius einige seiner Eu-ropäischen provintzen an Constantinum abtreten muste, aberso, daß im übrigen aller streit aufgehebt, und sie beyde für dasjahr z r;. gemeinsamlich zu Kaysern ernennet wurden. Auchgäbe man mit beydseitiger einwiüigung den titul der LNlsrun,sowol Liciuiano des Licinii söhn, als Crisvo und Constantino,den söhnen Constantini, im jähr ;i?. Doch brachs endlichan. ;iy. in einen neuen krieg aus, wozu die unvermutheteänderung des gemüthes Licinii gegen den Christe» ohne Wei-sel der vornehmste anlas gewesen. Diesen verdroß es, daßdie letztere durch das gantze Römische Reich, und also auchin seinen provintzen gar zu offenbar zeigten, wie sie Constan-tino geneigter wären, als ihm, und jenen in allem vorzogen;suchte also aus raachgier ursach an die, welche unter ihmstunden , und schrieb ihnen verschiedene unnütze und zum theilseltsame gesetzt für; nur damit er ihre Weigerung zu gehorchenfür einen vorwand seiner grausamkeit gebrauchen möchte,wie dann eines darunter soll gewesen seyn, daß man beson-dere kirchen für die Männer, und wiederum andere für dieweiber wiedmen müste. Als nun die Bischöffe in der that sichnach diesen befehlen nicht richten wollten, fienqe sich die Ver-folgung mit grosser Heftigkeit an, und verjagte Licinius alle be-kenne«: der Christlichen Wahrheit von seinem Hofe, ließ auch diemeisten davon hinrichten. Den Bischöffen verbot er nun gar,daß sie mit keinem Heyden etwas zu schaffen haben, oder jemandin der lehre der gottseligkeit unterrichten, und den Christen ins-gesamt , daß sie keine öffentliche zusammenkünfte halten sollten.Seine gesetze ließ er mit grosser grausamkeit vollziehen, so daßsich jcderman darnach halten muste; und obwol seine Verfol-gung nicht lange währcte, so war sie dennoch sehr grausam.Dieses gab letztlich anlas zu einem neuen kriege; wiewolLicinius insonderheit vorschützte,daß Constantinus in Verfolgungder Nöthen, welche ihm in fein Mosten und Thracier» einge-fallen waren, auch seine (des Licmir) vrovintzen, ohne ihn zuerinnern, betreten, und allda nicht zum besten gehauset hät-te. Allein selbiger war in diesem andern kriege eben so unglück-lich , als in dem ersten; sintemal er an.; 24. unweit Adriano-pel eine grosse Niederlage erlitte. Desgleichen wurde auch sei-ne flotte zur see durch Crispum, den söhn Constantini, völlig ge-schlagen, und ein theil davon durch einen stürm ruiniret. Hier-auf setzte ihm Constantinus nach , schlug nahe bey Chalcedonrooooo. mann von seiner armee , welche er in Asien vonneuem zusammen gerafft halte, und belagerte ihn nachgehendssechsten in Nrcomedia., Da es nun also mit ihm aufs äusserstegekommen war, demüthigte er sich vor Constantino, welcherihn dann um seiner gemahlin willen pardonnirte, jedoch mitder bedingung, daß er der Kayserlichen würde gäntzlich ab-sagen sollte. Dabey verstattete ihm Constantinus Thessaloni»

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cam zu, fernem aufenthalt; als er abervemAdurch hulffe einiger Barbarn, rmt denen er An petzet' ^hc

diret, ein neues kriegs-feuer anzuzünden erHa-

rr ihn an. zrz. im 60. jähre seines alterS , w"vregieret hatte, mit dem strick hinrichten. ^ allein,^,ronius setzet diese letzte schlacht in das ,,ch Em^,,

chische und Lateinische zeit-bucher, glerchwu « MN >Socrates, Cedrenus und Gelasiris in.chre".Ax,,teli U.ylesie ins ; 2;. jähr. Im übrigen geben erlüge n- geinie "Me-Ursache des krieges zwischen ConstantinoVerfolgring der Christen, sondern des Const^,^, m ° ^Zierde an. lik. I. Iw. -z. .st,

L virg Lonikant. lib. II. m , ^ t>0W

Lonstirntim rebus, so Valesius dem AlNW ^

z AastlM,^f>

Licinius oder Licinianus, (Cajus JuM^^ftr as^,,/.de zu den zelten des Kayfers Decii vor el"s''chsich.fen , wiewol er den thron gar kurtze zerr za

in vecio , Lc. M

L. Licinius Lalvus, ein berühmterCiceronts zeiten, und war fast in ebenso groll ervtt" ^cero seibsten. «Lein vatter war Licinius Ma^ ' s dck' ^besten Poeten seiner zeit. Fadius gedencket rvarum , so Licinius wider Vatinium gehalle yah^ong ^beredtiamkeit in bi,lwn . dnü Natmirrs sich„^n»rr^ .,1 si>-

deredtsamkeit in sich hielten, daß Vatinws st^^gyr»te, sie möchten durch ihren Nachdruck Am, e

Richtern auspressen, dahero er auch oek

ne rede geendet, in die rede fiel und sp^^ '-x heA'- olm," " ' ' deswillen, well di^

ihr Richter, soll ich um veöwrurn,dämmet werden ? Licinius starb >lN ?

Dro». N»/. lib. II. 4. Lo.

LÄktt/. No/ak. >Lc. , äs ich-l^ rrsr.^.

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^jst P. bÄiu

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lib. IV. cte kost. Lot. c.cle Nist. I.st.

Lalvus.)

p. Licinius Crassus Mucianus, E.' ..

Seckelmetster - amt zu Rom verwaltet. Er m ^zunger, auch ein gelehrter Jurist und ach Mman viel um rath geftagt hat. Er wurdE ya^und stunde auf des Tiberii Gracchi feiten cst/„Esb.«acker-gesttz getrieben worden , Massen 'T arichU^^bruder C. Gracchum verheurathet war. de i-^rdechus in selbigem Wesen erschlagen worden, ' ürz-^nennet, die austheilung zu machen. ^ als ^ »ABurgermerster, wie auch Hoherprrester/ N",krieg wider Aristonicrim in Asten anglengf,.^.,,, evolck zum General erwehlt , und dem ta^as eEa>^Sclpioni ükricsno vorgezogen, welches auey E MiAkist, daß ein Hoherpriester ausserhalb 3t^W Ä,

Er gieng also mit einer starcken armee -,,pjge ^und belagerte solche, da sich dieses merckw» yaßgetragen, nemlich, als er wahrgenommenrnem mauer-brecher einen starcken großen^ Athe"und ihm einfiele, daß er im zel.ghalM^e , so ^rA-teser fache taugliche mast-bauMe gesth^^an den Zeugmeifter, und begehrte, L-L aber veL^e'Ladavon auf das schleunigste zuschicken. D' ^jcher,der kleinere wäre zu diesem vorhaben tallg'^^tr ^^ke5aden kleinern. Darüber P. Licinius sieb /e e> ^Werckmeister zu sich ins lager deruffewdemi ^ v>e 1? „Esj,harten verweis gegeben, sondern lhn vm kom.gejagt, vermeldende, eines Generals am ^bastehen, wenn ein jeder dessen befehl ^.^ 0 ^.^',,,nem eigenen gmdüncken thun und h«^„ «jt alA vftstAauch die Griechische spräche in gar kurtzer » p.^en ^ ^bekannt gemacht, daß er alleund den Kuchen antworten können. „on ^ S'Ä j>>

diesem kriege nicht glücklich, dann er w'L so l>

geschlagen, und von den Thracsschel' ^" Mggefangen. Dieses ungluck und sch^5,le.

hcrtzen, daß er nicht länger leben wour^„n, ^ ^

er mit seiner spieß - ruthe denjenigen.'^ chirr s ecßA,wachte , dergestalt über das «E' Me iM sÄn,rönnen, worauf dieser ihn auf der stea ^ aeivtt.

Sonstcrr ist er wegen fachen merckwMwegen seines reichthums, adcis, , vic. ^

lehrtheit nnd Hohenpriestcrthums. ^

2 . * . ehielt s

M. Licinius Crassus Mucianus^ ^

tcn jähr Neronis mit 4. legtonen

zur erhebung des Vespasianr auf den^ vel^M

dann nach erhaltenem siege über Vltem ankun'^sses AstE

nach Rom greng, und allda drs -^„„ach S,,öh

les besorgte, weswegen «hm dre«" ^ ward

und einen besondern gemalt ttesie..^^lir v^,^

malen Bürgermeister, und hatt^'^^

gute qualitäten zu einem Rom. KA »nd gew

war aber dabey gar zu hochmN8^ selbst tv«h ^

er nicht nur viel wichtige saclM für M ven

bey seiner ersten ankunft zu R^-fUespasta" H

lich zu verstehen gab, wre rM Z^ben s°

Irin zu verdancken hatte, Aid rs ^ jenem hFWesen, dasselbe für sich zu nehm ' ^, n»eanch eine Historie geschrieben, darr