Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
Seite
757
JPEG-Download
 

l i n

l i n 757

^ L A ^ ' heraus gegeben worden. Eine Diss. äs Okigine,

, jst "oritgle .juris Oivilis ssomani L 8tatutarü 6eäa-

ü hg?, N Dantzig 1680. in 4. heraus gekommen, und noch's ^um vorhandene sind : Difp. äs Vinäicadione

(Iev„ i^opriorum, ib. 1698- äs ^urs karentum in Dibe-' ^^iilons ab inisllato. Llopp. fckeäisfm. äs fcripr.

> ' i7- spuä v/«§o^«»r, bitt. pol. x. 66. 1^2.

jl"». «5,^tug, Ludibertus, Ertz-Bischoffzu Mayntz, wur-Ä^re jn '^^'ehlet. Als zu seiner zeit Konig Lotharius derk?>hne seine gemahlin Teutebergam verstieß,

h M Mcubine nahm, auf deren feite die beyden Ertz-Bi-

und Cöln stunden, so nahm sich Lindebertusgemahlin an, behielt auch durch beyfall desL ^idev ^ A». 872. wohnte er einem feldzuge in Böh-iKs n,,^ Slaven-bey. Das jähr darauf befreyete er?... liü,»-, vovicr jüngsten söhn, Carolum Lrassum, von dersing des teufels, welchem er auch, nachdem der-jacher Kayser an. 887. abgefetzt worden, in sei-»,Alitz «^"vieles zu gut gethan. An. 888. ward zuk>?» ^ ein Lonsili'um gehalten, und jahrs darauf

E^n Hinaus mit tode ab, nachdem er vorher von seinenÄa ' 6e v 5 ?en Dom zu St. Moritz in Mayntz gestiftet.Zu ^og. ö«ce/. 6erm. 8. k. I. Lebender Lhur-

(Joachim) dessen vatter gleiches nahmensVAvn>>« zu St. Petri, und Hernach 7. jähr

^^vidiU der Marien-kirche zu Rostock war, der ihn mitö Mn gezeuget, und also ein enckel des unten vor->ü-.Iey. ^homas ist, war zu Rostock an. 1662. den 2. apr.<l>q^- verinN ("«es vatters absterben , den er im jähr 1669.

sorgte feine mutier, daß er privatim durch Za-aber « der» und Matthäum Laurentium unterrichtetl't^N ze>r"^ des letzter» frühzeitigem absterben, der feineV"ok> kyx hatte, ward er dem dainaligen GnstrowischenUjiZeng ^»8- Manzeln, übergeben. An. 1679. im monatÄ. Atstbn^gsdie Universität Wittenderg, allwo er infonder-

als

vch^aiytz'"a»ne!,, vem er im Haufe war,George Schwär' Meisnern, Quensteden gehöret, auch unterKe^Mcb^Ooügations Lonicienti« im jähr 1679. dlspn-

er nun zugleich in Ober-Sachsen die berühm-ter N^en, gieng er das folgende jähr wieder nach Rv-t dietchem I» ^ Corabum, Silicium und Schomern,^»oAstrte ^loivol privatim als publice Wider die Socinia»

8s,( bl>en wie auch äs kroro-Lanonick L veutero-lle»,, l>nd (-bris an. 1684. Nach dem besähe erGreyphs-Dvmmerifche städte, kehrte aber noch in selbi-ge ,t,!u lest» aufe, und ward daselbst MaZiller , fieng andielt den 12. mertz an. 168;. eine öffentlicheb W ^ ärtium Vsnations , und den 21. mertz di-e^tss äs Veritate im PL ran te, und gieng nochs>a> hre wieder nach Wittenberg , wo er

iv>, ,k, »uu, , Ivv rr Caloven ,

M»!!>ptedj. -Umyern, Walthern und Schurtzfleischen hörte,MatNjg'übte, und im fevtember in die philosophischektez , theils als Kelponäens unter Röhrenseen,

!> ^!r^„ 'n ^bshum leleÄarum öloralium, theils alsdt^?„tzacl, sUbro, auch sollsgia las. An. 1686. giengs? cv,,° ?»d , und von da über Hamburg zu schiffeÄt? kehrte am herbst wieder zurück, da er wie-

M i», ü, Dga äs krXjuäiciis kkilolopkicis an. 1687. di-tztie,, ja gende jähr war er willens nach Dänemarck zulMn-ura,. . "(Fber cher beruf zum Archidiaconate an die

artyni^ostock hinderte, darauf heurathete er Annen,K dj^Svachim 5 °"- Kiel tochter, welche ihm Annen Eli-Casparn gebohren. An. 1692. bekam er zu-kb)'liLss L lVletapb^tises oräinariamt ^0 mit einer rede äs I'bilolopkia contra blo-

Klt 5 ' ward vinäicanäa , Rostock 169;. in 4. antrat.»I, ml o^.t^lhst DoÄor IbeoloZire, dabey er äs 8sn-

''Z disputirte, las oollsßm rk schnften hat

24 K»x.. sch°"ZZM.^ -„m-

Rostock 1694. Zob. Laselu .. .l><^,nsm äs Lemi» mvmverbww ^

^ALMola aä Lortbolwm 6t?ecm

E ^w^atemplklri kas eL, ^^'?^?>gnrokopb>re burnsuDÄy^E^v^rat, ibiä. iüy 6 -äs^o ? Mall-

^ t b^'diä. 1698. Die in Wohlfahrt S ^ 169z-be Sargareth KirchwigS ^bEatMM occnresnna,^ch vor, vukiaiv. Lvangelikarum rarm

^ata, heraus zu geben, wfgnA;,, eraäit. vr-' memor. kbilofoxh. "b»

(Thomas) gebürtig vonHe^

ZD LyLdn Heinrichs, war voSm und ^ «„d

kalaüM 8 , der Ertz-Bsschoffe zu Bre ^ h

^ und der stabt Rostock ^mäicus. ^ m

M'Ä v- nurtz als Leüor zu

tzues ailers. Man ha von ,

L^»7 1S22. M 4 . N'lior.am - -

wst-r. . - .

^»ieo^^^^^mbiriäii komponiani äs ÖriZins

)uiis,' !k. 1626. itt 4. I'iaötawm äs LontraNu Nutni, Rostock1624. il> 4. Lxercitationes ^uttimaneas , Rostock 1618. in 4.Königsberg 1646. Rostock 1684. in 4. äs Letiombuz, ibiä.1624. i6;6. und 1641. in 4. Lispp. äe ücaäemüs, esromgusImmunitatibus ac krivilegüs; äs neLellsria Oslsnlions ; ässss-üamentis; äs vera ac genuina l^umi Lllentis. Sein kro-xramma kunebrs auf Marcum Hassäum stehet in Henrici vit.eruäit. viror. p. ;4o. ksgg. Elisabeth Hahmn gebahr ihm Jo-hannem. 2)e Lttäe-M/F, vit. .sllümisn. z. 9. n. t. p. 6;.

Linden, Leden, 2. Hcrrschafften und dörftr lincker Handdes Rheins, der Utrechtischen sradl Rhenen gegen über, imGeldrischen gelegen. Sie gehören jrtzo der Sachsen-Salfeldi-schen linie, als wohin sie durch Charlottam Johannam, GrafJosiä von Waldeck tochter, so Johann Ernst zu Sachsen-Sal-ftld sich an. 1690. zu Mastricht antrauen lassen, lind mit Hinter-lassung etlicher kinder an. 1699. verstorben, gekommen.

Linden, (von der) eine ansehnliche Freyherrliche und Gräfli-che familie in dem Hertzogthum Bradant, von welcher Phi-lipp , Groß - Forstmeister des gedachten Hertzogthums (wel-che charge auch sein vatter und groß-vatter lange zeit beses-sen ) an. 166z. zum Freyherr» von Hoogheforst gemacht wor-den. In dem Königlich- Spanischen äiplomars wird angefüh-ret , daß diese familie von den alten Hertzogen von Brabantabgestammet. Des gedachten Philipps brnder, Matthias, istals Hanptmann in der belagerung vor Armentiers geblieben.Harlmann von der Linden hat sich in dem Cölnischen kriege ge-gen ausgang des XVl. Lculi als Commendant zu Lintz be-kannt gemacht. äi- tsÄtt, äe x. 70.

Linden, ( Johannes Antonides von der) ein berühmter Ne-äicns in Holland, war zu Enckhuysen an. 1609. gebohren.Nachdem er zu Leiden und Franecker studirt, und an demletztgedachten orte den vockor-hut erhalten, begab er sich zufeinem vatter nach Amsterdam, um neben demselben zu practi-ciren. An. 1659. ward er Professor AleäicinL zu Franecker,und brachte sowol den medicinischen garten, als die bibliotheck,über die er gleichfalls gesetzt war, in guten stand. An. 1649.berief ihn die Universität Utrecht zum Professor, welches er ab-schlug, nahm 2. jähr hernach die Profession der Medicin zuLeiden an, welcher er auch bis an feinen an. 1664. erfolgtentod vorgestanden. Seine Driften sind neben einer schönen aus-gäbe der wercke Hippocratis, die er besorget: Oniversts Reäi-ciruL Lompenäiurn 10. Disput, propolitum ; äs 8cr>pti8 Ns-äici8 lrb. II. NanuäuÄio aä Asäicinam; 8slscts Neäicucuw Dxercitatioiribus; NeäuIIa Neäicinse Part. IV. ; Laräa-ni äs Dtiiitate ex ssäverlis capienäa lib. IV. Isrio emenäati ;Isseäiciiis phyllologica; äs Demicrania menlirua Ililtoria <LLonülium; Neletemata Ueäicin-e Dipposraticre; Dippocra-tss äs Lircuitu 8snguini8; Oratio funebris Vorlliana; Di-sputationes äs Nelancholia; äs kebris Lssentia, Lc.in orat. funebr. in tkestr. p. i;99- leg. 7l/erc^/r>r.

in Dinäen. renov. unter dem Worte : van der Linden.

* Linden, oder Landen, eine Graffchafft in Westphaleu,nicht weit von Hilfen im Stifte Lüttich, womit Arnold, stif-ter der jüngern Afpermontifchen linie, vom Bifchoffe zu Utrechtbelehnet worden, daher feine nachkommen, die Grafen vouReckheim, noch einen sitzenden schwartzen Hund mit göldenemHalsbande wegen dieser Graffchafft, über ihrem schilde auf ei-nem Helme fuhren. Triers einleitung zur wapen-kunst, 104.p. 624. op. Deralä. Part. fpec. III. I. c. p. -78. siehe

von dem geschlechte selbst Reckheim.

, Lindmau,, eine alte ansehnliche adeliche familie in Meistsen, so heut zu tage die güther Machern, Zeittiy, Eulen-feld, AmmelsHayn, u. a. m. in der Ober-Lausitz aber Neu-städte! inne hat. Ihr stamm-Hans Lindenau, nahe beyLeipzig, hat sie bis ins XVI. sssculum besessen, da Wolstgang von Lindenau an. 1519. die übrige eine helste dem Rathzu Leipzig verkauft. Heinrich von Lmdenau wird in einemäiplomste Marggraf Dietrichs zu Meisten, dem kloster Zellgegeben, an. iri6. als zeuge angeführet. Achatius, Dicent.Decretoruin, lebte um das jähr 1400. Albrecht hat sich an.14z 8- in einem treffen bey Brüx wider die Hnßiten wohlverhalten, und ist an. i4?i. auf dem Land-tage zu Grimme er-schienen., Ein anderer dieses nahmens ist um das jähr 1522.Chur-SächsischerOber-Schenckgewesen. Wolfreisete an.mit D. Luther auf den Reichs-tag nach Regenfpurg, und starbdaselbst. Johann war Hertzog Georgs zu Sachsen Lämmer-Iuncker, und soll an. i??9. da sein Herr auf dem tod-bethelag, und fein Beicht-vatter ihn vermahnte, daß er fleißig denheiligen Jacobum, den er in seinem leben als seinen Patronverehrt, anrnffen sollte, ihm zugeruffen haben, er sollte sichnur zu JEsu halten, den sollte er anflehen. Sigismund starban. 1544. als der letzte Catholische Bischoff zu Merseburg (voywelchem unten besonders.) Ein anderer dieses nahmens,Dom-Dechant zu Merseburg, hat sich an. 1949. verehlicht,wobey D. Luther die hochzett-vredlgt gehaltn. An. 1685.stockte Wolf als der verwittlbten Churfurstin zu SachsenOber-Küchenmeister, nach deren tod er Ober - Land - Fisch-meister worden. Ein anderer dieses nahmens lebte an. 1709.als Amts -Hauptmann zu Leipzig und Wurtzen, und Joh.Georg aufPohlenz, war an. 171;. Sachsen-Golhaischer Ober-Stallmeister. Spangen-. Adelsp. r. n. biK.

Luch. 8e/»ec. in eoae. funebr.

S ss Som