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worden. Sein söhn, Wolfgang Heinrich, Hof-Gerichts-Assessor zu Wittenberg , und des Chur-kreises Ober-Stener-Einnehmer,starb an. 1699. als der letzte dieser linie ohne männ-liche erden, worauf dieses Ritter-guth durch Heurath an einenOberst-Lieutenant von Seiffertitz gelanget, Nieste.
8sx. /Äderer«, oriZ. 8sx. Spangenbergs Adelst).
' Löftrin, (Margaretha Sibylla) eine gebohrne von Einsie.del, und gemahlin Conrad oder Curt Lösers, Chur-SächsischenCammer-Herrn, Raths und Erb-Marschalls. Sie war einrechter ausbund gelehrter frauenzimmer, und in allen vier Fa,cultäten wohl bewandert. «Die verstünde die Mathematic vor-treflich, hatte sich in der bürgerlichen , gelehrten und kirchen-historie wohl umgesehen , machte einen guten vers, und redetenebst ihrer mutter-sprache Hebräisch, Griechisch, Lateinisch,Französisch und Italiänisch, weswegen sie auch die SächsischeCornelia und Meißnische Minerva genennet wurde. Sie hin-terließ geistliche andachten, unter dem titul: kMiriLT Lkrittia-nL, und starb an. 1690. weise, im anhange zum politischennach-tische, p. 540. David Winter, im Clödischen alter-spiegel. Henning, disr. kiogr. tom. II. p. 179.
Löve, ist der nähme einer unmuthigen gegend, welche zuder Grafschafft Artois gerechnet wird, und an den Flandri-schen grentzen, an dem fluß Liß liegt, wo die örter Estairesund I» Gorgve sich befinden.
Löven, lat. I.nvanium, Französisch I-ouvam, ist eine gros-se stadt in Brabant, am ssusse Dyle, 4. Meilen von Mecheln,8. von Namur, eben so weit von Antwerpen , und ohnge-fehr z. von Brüssel. Diese stadt ist wegen ihrer Universitätberühmt, welche an. 1426. von dem damaligen Hertzogc vonBrabant, Johanne IV. gestiftet, von den Päpsten Martins V.und Eugenio IV. mit grossen Privilegien begäbet worden, und20. Lollegia hat, welche unterschiedliche Personen zur beförde-rung der gelehrsamkeit gestiftet. Die berühmtesten daruntersind das Lollszium der z. sprachen, Lilium , Lsllrum, Hör-ens , Lalco, 6ce. nicht zu gedencken der schulen, welche auchsehr ansehnlich sind. Diese stadt hat innerhalb der maurenr. Teutsche meilen in ihrem umfange, lieget auf einem sehrfruchtbaren boden, und innerhalb der stadt-mauren befindensich grosse wiesen, schöne Weinberge, und anmuthige lust-undobst-gärtcn. Sie ist wohl bevestiget, und hat viel schöne kir-chen, unter welchen die vornehmste die Collegial - kirche zuSt. Petri ist, wie auch eine grosse anzahl von klöstern , dar-unter sonderlich die Carthaus sehr amnuthig lieget. Unter denweltlichen gebäuden ist das Rathhaus sehens-würdig. DieUniversität zu Löven hat viel streitigkeilen mit den Jesuiten ge-habt , die gröste darunter war diejenige, welche sie sich an. 1687.mit ihrer censur über den hals zog, die sie von der lehre ge-dachter kscrum von der göttlichen gnade heraus gab ; wovonman Nachricht findet in der üpologie. hilioriqus des LenluresdeLouvsinL Üoüiii, gedruckt an. 1688. und in der Hiltoirsdes Lontroverle» lur la 6rsce, welche an. 1689. ZU Amsterdamheraus gekommen. Was die unglückliche begebenheiten derstadt betrift, so hat selbige durch Wasser, feuer und pest grossenschaden zu verschiedenen zeiten erlitten, sonderlich in dem jähr1^78. in welchem 44000. Personen an der pest gestorben sind.An. 1706. nach der bey Iudoigne erhaltenen victorie, ergabsie sich an die Wirten, und an. 1710. wurden die Franzosen,welche sie überfallen, durch die gute anstatt der Obrigkeit unddurch die tapfere gegenwehr der einwohner genöthiget, sichzurück zu ziehen. Zum andencken dieser lobens-würdigen auf-führung überschickte der König Carolus III. dem Magistrateinen goldenen schlüssel, worauf diese schrift eingegraben war:
OaroLo tertlo 8. L. tz. L. In slgnVM klllel. Lr->/! dsscr.Lovan. Lra/m. In epitt. L OwE, ds red. Lrabanr.
dese. Le!§. in Ul^lse öelßico p. yz. feg.
in sät. Lcsd. Lov. L topogr. LeIZ. ToxoZr. circuli öur-xundici, p. 62. leg.
Lövenstein, ist ein alt schloß in der provintz Holland, ander spitze des Bommeler-Waert ( oder desjenigen landstücks ,so zwischen der Maase und der Wahal sich befindet) der stadtWorcum gerade gegen über gelegen. An diesen ort hat manöfters die Staats-gefangene von Holland zu setzen pflegen ; wiedenn auch der berühmte Hugo Grotius an. 1619. dahin zu ei-nem ewigen gefängnis gebracht worden , nach 2. jähren aberdurch hülffe seiner frau von bannen entkommen. Als an.1650. nach geendigtem kriege mit Spanien einige von denGeneral-Staaten, und sonderlich die provintz Holland, zu er-leichterung der Unkosten für dienlich ansahen, einen grossen theilder bisher unterhaltenen trouppen abzudancken , hingegen derStatthalter, Printz Wilhelm II. von Oranien, solches wederfür seine Person, noch für die Republick , nützlich zu seyn er-achtete, kam es zu grossen weitläuftigkeiten , worüber endlichder gedachte Printz 6. Herren aus den Staaten von Hollandgefangen nehmen, und auf das castell zu Lovenstein führenließ. Doch es währte nicht lange, so wurden sie, vermö-ge eines getroffenen Vergleichs , wieder auf freyen fuß gestel-let, indessen aber diese Händel damals mit dem nahmen derLövensteinischen faction angedeutet, welches auch fast von al-len Hillnricis geschiehet, so davon geschrieben. einleit.
rom. l. c. 6. >l»berA,memc>lr. pc>ur servir 2 i'üili. cie Hol!, örsor,kill. mst-dl. ds Holl. p. 217. 218. , kill. ds Hüll.
, tüll. äe Louis XIII. Uv. XII.
^ ^ . . wirdbil'
»Löuvre, (Jacob ds) von Coutance gebürtig^ ^lich mit unter die gelehrten Franzosen gezehlct. ^ . „„rg ^ster, und hat verschiedenen colleZns als PriMw ^den. Sonderlich aber hat er sich durch stme >^ vol- >'be des Plauti in ulum Oel^kini an. 1679. . >
bekannt gemacht. . f-^ilie ßL,
Löwe von Rozmital , diese Freyhercliche^ ^ „gd D ^in Mähren, dahin sie sich aus Bohmen bMvcn ^met von den ehmaligen Herren von Haiem«an-ab. Zum siamm-vatler wird Bivoy gc,ctzet, > . elg^,xein lebendiges wildes schwein, nachdem ^ er
Hand gefangen, seinem Fürsten überbracm, nachk^i-,^wilde sau in seinem wapen erhalten.haben solches wapen an. 122;. von dem s,e E humit einem löwen vermehret bekommen, ssre>n ^. anß^genennet, und den beynahmen Rozmital vvn .^ßtze»nannten und im Prachenser.kreise gelegenen ^ AozE^ii^nommen. An. 142Ü. florirte Zdencko Löwe vonter den Böhmischen Baronen. Leo , Feeyhe eund Blatna , that an. 1465. und 1466. eine reland, Nicderland, Engelland, Franckrelm / ^ Bohw-^r-tugall und Italien, davon er die beschrelbunsspräche verfertiget, an. 1Z77. aber ist siesetzet, zu Olmütz in 8. gedruckt, und vonlowsky,diesesLeonisur-encke!, ZdenkonlLevN"mann in Mähren , dediuret worden. T»e>f ^ d
LSO
se gethan, war ein leiblicher bruder Johnniw ' ^jin Königs Gevrgii von Podiedrad MZdencko Löwe von Rozmital, sein söhn, wne o,Burggraf in Böhmen, de,jen enckel gleiches „ ^ sEß»'dachter oberster Hauptmann in Mähren , ^M^hiiitcndenen der älteste, Maximilian, nur einen cL«/z>r'«r lad. üemmat. L. II. obron- i M ^
Löwe von Steinfurth, eines der älteste ^lichsten adelnden und nunmehro FreyhernuiRheinlande, deren ordentliche stamm-rclyexan
Erwinen an. i;n. anfänget. Derselbe wmd Msi«
helmi und Gilbrechts, die sich schon Löwen A,tl
vermuthlich von ihrem in der Wetterau gelegt „ W WSteinfurth genennet. Von deren unchkonuschledene, als Emico an. 140 °. Eberhard M
wig an. 1499 . und Conrad an. 1617 - BuW Stsberg gewesen. Eberhard, Herr zu StemMM tod Äc ^Florßadt, hinterließ bey seinem an. 1701 - ersEvon denen Johann Friedrich an. '7^' -gorbe»-. KM'zblauen garde des Königs in Engelland geir^z-^Maber, Freyherr Löw von Steiiifmth ,'st^ , Lburgljcher geheimer Rath und Ober-MaM ^ zlw '.„MHeffen-Darmstädtischer geheimer Rath
Nidda, und Regiments-Burgmann zu Lr>
einer von den übrigen brüdern Fürstlich»^"., ustd ^mer-Rath, Ober-Hauptmann der doincun . ^germeister worden. Humdracht, vom Rv ^ ^ ,»>"
und
Löwen, (Ellasvon) oder 2
ein berühmter
u»,v Hohen - Girsdorff , c»,
Nedisus in Schlesien im XVII. Lsul°. hema L erfahA Lnitz die gelehrte und sonderlich in der bru^, v"
Cunitzin, lebte mit ihr zu M^^rjegs-u>'k"T-ii.'A
.hum, begab sich aber wegen der krie^hfl ^ ^ d
len zu der Aeblißin des klosters Olobocz,^und 1646. ihre klismam xropicigm verfe diest ,.^, Ej„edirte und eine vorrede dazu machtt,rü;°. zu Oels gedruckt wurde. Er rev»« <,«.,66»-nach Pirschen, und starb daselbst den 27, ^ j^us 'beyde enckel , Elias und Bvgdan ^5°. vas guLxsteB-auch den studien qewiedmet, davon oi' ^jbe» ö ^Witz in dem Oppelischen besessen, unv m ^ 0 "
einen berühmten Advocaten abgegeben. .
Löwenberg oder Lemberg, ^ Me '''^rcr/^dodekiLeoris, eme stadt samt einem We mthum Jauer in Nieder-Schlesien^
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auch ^blche l^en nähme» von r>e,, -
brauch die gxÄ d/efl-r gegend Mrck
thieren , ihr/öE. ^kärr-tirchc Miee erbauet,
Eunrsd/^ kennen, .T^werche nach wi/den oder ^
öa/e/ü/! wiü der gö/dene esst, hir/ch-derg/ ^,
LkLn ) zuttgen lowen berMren,
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get tn-^^ks aöer-g,',^'"^. mit pfei/en waren Mtodte ^,
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