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Vierdter Theil. He - Mc.
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hinterlassend Arelium, so sich Charlottam Steenbock beyge-legt; Carolum Gustavum, Königl. Polnischen und Chur-Sächsischen geheimen Rath, wie auch General der mfantene ,welcher letztere sich an. 1689. mit Amalia WUHelmma, Grä-fin von Konigsmarck, vermählet, und mit ihr 2. söhne gezeu-get; und endlich Mauritium, dessen gemahlm Elevnora Spar-re ist. Ludwig Adam Löwenhaupt, Graf von Rosen bürgund Falckenstein, rc. war General-Major und Vice - Gouver-neur von Riga. Kittend«/. lxicilLZ. Part. polt.comment. cls red. 8uecio. lib. XIX. §. 2;. red. geü. La-roli Luttav. Souveränen von Europa, p. 6;i. feg.

Löwenhaupt, (Carl Moritz) Graf zu Rasburg und Fal-ckenstein, Schwedischer General-Feld-Marschall, war, wie be-reits vorher erwehnet, ein söhn Johannis Lasimiri, welchenihm seine gemahlin Sidonia, Mauricii Grypp, Freyherr» inVynes tochter, gebohren. Nachdem er seine studien und reisenzu ende gebracht, wollte er sein glück in den Waffen versuchen,und gieng deswegen unter des Feld-Marschalls Gustav Hornsarmee mit in Schonen wider den Komg Chrtmanum V. inDänemarck, da er dann sowol der eroberung von Lanbscronals der belaaerung von Malmoe beygewohnet. Nach diesemdiente er der'Köniain Christina in dem Teutschen kriege unterden beyden Feld-Marschallen, Graf Torstensohn und GrafWrangeln. An. 1647. bekam er ein reg im ant zu Pferde, wel-ches er bis zu erfolgtem frieden glücklich, commandiere. Alser hierauf in sein vatterland wieder zurück gekommen, mach-te ihn die Königin zu ihrem Knegs-Rath und Obersten überdie adeliche iehn-und Ritter-pferde, und an. 16;;. erhub sieihn gar zu der würde eines Reichs-Raths. Ihr Nachfolger,Carolus Gustavus , machte ihn zum General der reuterey,und bey der Minderjährigkeit Königs Caroli XI. verwalteteer das General-Gouvernement in Finnland. An. i6üz. bekamer die stelle eines Gencral-Fcld-Marschalls, und endlich einesPräsidentens im Königlichen Krtegs-Oollegio, worauf er an.1666. den 1dec. mit tobe abgegangen.

* Löwenörn, (Paul von) Königlich - Dänischer General-Lieutenant, Ritter des Elephanten-ordens nndOber-Krtegs-b'e.cremnus, hat sich mehr durch friebens-als kriegü-geschäffte be-rühmt gemacht. Sonderlich behält sein nähme wegen des mitder Cron Schweden an. 1720. geschlossenen friedens ein un-vergeßliches angedencken. Er hatte bereits vorher als Ober-Kriegs-Lommissarius in verschiedenen Verrichtungen seine grossegeschicklichkeit sehen lassen, auch sich einige zeit als Gesandteram Rußischen Hofe befunden, als er an. 1720. beseht und voll-macht erhielte, nach Stockholm zu gehen, um nebst dem LordCarteret, der im nahmen des Königs von Engelland einen mitt-ler abgab, das angefangene friedens-werck vollends zum ständezu bringen. Den 20. mertz brach er von Coppenhagen auf,und ward zu Stockholm mit besonderer Höflichkeit empfangen.Die Schweden waren damals eben mit der wähl eines neuen. Königs beschäfftiget, und suchten unter diesem vorwande dasfriedens-werck zu verzögern. Die gröste Hindernis verursach-ten Marstrand und Bähuslehn. Jenes begehrten die Schwe,den, und dieses die Dänen wieder zurück. Endlich nach vie-len gepflogenen conferentzen, an welchen der Lord Carteret auffeiten Größ-Britanniens, der Baron von Kniphausen aufseilenPreussens, und der Fürst Dolgorucky auf feiten Rußlands vielantheil hatten, kam man zu ansang des junit bis auf die strei-tige geld-summe, die Dänemarck verlangte, mit den friedens-tractaten völlig zu stände. Da nun Schweden nichts zusetzen,die Dänen aber nichts nachlassen wollten , nahm es der LordCarteret über sich, die fache am Dänischen Hofe vollends aus-zumachen, in welcher absicht er den 24. jun. nebst unserm Ge-neral Löwenörn von Stockholm nach Dänemarck aufbrach.Den 29. besagten monats langten sie zu Friedrichsburg an, all-wo den in gegenwart des Königs nach fünfstündiger confe-rentz die streitige geld-summe auf 600000. thaler gesetzt, undabends um 9. uhr von dem Könige die friedens-artlckul unter-zeichnet wurden. Der König bezeugte öffentlich, baß er mit deraufführung desLords Carteret und des GeneralsLöwenörn voll-kommen zufrieden wäre, und verehrte zu bestäcigung dessen »e-nem einen degen, diesem aber sein bildnis, reich mit diaman-ten versetzet. Das friedens-instrument ward daraufden ;. jul.von unserm General als Königl. Bevollmächtigten gantz alleineunterschrieben. Er ist nachgehends General-Lieutenant, gehei-mer Rath, und unter dem nahmen eines Ober-Kriegs-äscre-tarü DireÄor von der Kriegs-Cantzley worden. Den r6. aprikan. 1722. erhielt er den Danebrogs-und den ;o. „vv. an. 17,9.den Elephanten-orden, und starb den 26. ftbr. an. 1740.

-«s/rca.

Löwenstein. Das geschlecht der Grafen von Löwensteinund Wertheim, stammet von Churfürst Friderico dem steghaff-ten in der Pfaltz, Churfürst Ludwigs des bärtigen söhne her.Denn dieser übernahm nach dem tobe Churfürst Ludovici dessanftmüthigen über dessen Hinterbliebenen minderjährigensöhn Philippum die vormundschafft, und zu gleicher zeit dieVerwaltung der Chur-würde. Damit er nun nicht, wenn ge-dachter Philippus, «ach jnhalt der qöldenen Bulle, fähig wer-den sollte, das regimenc und die Chur sechsten zu verwalten,beydes zu verlassen genöthiget werden möchte, entschloß er sichdahin , daß er an. 14^2. mehr gedachten Püilippum höchst-feyerlich zu fernem söhne aufnahm, vor sich aber in dem ledigen

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stände zu bleiben angelobte, jedoch wlt diestm b ^ihm die Chur-würde bey seinem leben nicht gen""^,sollte. Allein als ihn nachgehends dieser IckU'".".^ M .

er gleichwol sich wegen des aufgerichteten vctc^^^ft

ner ihm gleichen standes-persvn vermahlen durst ' .

langer Überlegung dieses Mittel, daß er eine adeu >

ram von Tettwgen, in beyseyn der Bisckoffe v°' ^ ASpeyer, und vieler anderer vornehmen Personen, ^vermählte. Er zeugte mit diefer feiner gewav^y, - Heck ^

dovicum und Fridericum, welcher letztere ^ patteeWorms und Speyer worden, und noch vor e ^storben. Der ältere söhn, Ludovtcus, bekam ^charsst"-„ynebst andern vielen güthern, die Herrich^m " „Mg,Meckmühl, Utzberg, Neustadt am Kocher/

. er

Umstadt, nebst' allen ihren zugehörungen, .gedachten Churfürsten Friderict tobe, so an-Nachfolger in der Chur-würde ausser Sckmst-mgen, und Ludovico davor die Grafschafft 2 " b-koinn^davon er und fein geschlecht den nahmen v ss^„ n ^hatte das unglück, daß er, weil er in dem GA,

dem Pfaltzgrafen Ruprecht anhieng , um sim erM-'^zschafft kam, doch endlich wieder das meiste " „ 1 »^

An. 1494. wurde derfelbe vom Kayftr MaxlM'ge> ^H. Röm. Reichs Grafen-stand erhoben. Cc olinneu, davon die letztere Sophia Beckima, lv §»eTübingen wittwe, ihm keine kinder gebovre-- Maber, GrafHugonis von Montfort tochrer, h"ter verschiedener kinder gemacht, unter wel^' Met "so , als eben alles zu seiner Vermählung ferst"^ 4F

elendiglich durch brand umgekommen, und S ciim.Lk»ckcn. Dieser letztere vermählte sich mit E '

Herrn von Königseck tochter, und zeugte nm'v.^Bei E

lindern Fridericum, fo zur gemahlin , j»

Baden tochter gehabt, Wolfgangum und ^rolE' dM^

- beyde allein das geschlecht fortgepflanzt.an. 1527. gebohren worden, hieltkriege erstlich bey dem Hertzoge von Wurteuaber nachgehends Kayser Carln V. in den N ev d ?Französifchen kriegs-zügen, und wurde au ^ ^ocau^MBischoffe zu Saltzburg zum General gemack>

1571. gestorben, von Roglia, Arbogastl, stA hinHosen tochter, einen söhn gleiches «ahm Oberstwelcher nebst Johanne Casimiro Georgmm c. ^l ^brget, in dessen tochter Marca Christian», Gra> AidoU Mstirns gemahlin, seine neben-linie aufgeht ''pwelcher , wie gedacht, ein söhn Fr.der.ci »n^w m ^gangi gewesen, erhielt eine weit gesegnetere K

Er bekleidete die stelle eines PräsidentenRath, wie auch eines Statthalters bey dem - a>>- ^

rolo in Steyer, Kärndten und Crain, und st ^ gebcki;. fedr. nachdem er sein leben über sto- SwU? M,,hatte zur gemahlin Annam, GrafLudwig" ^

ter, und brachte mit ihr die GcafschaMN ^erdl-u^„ Mfort, Montagu, ingleichen die Horrschaff Rreubck^ pe,»^Chassepierre mit dem halben theile

........ ^.... . Lndn/igs^^j

kinder, unter welchen Christoph Ludwig^

Ernst, und Johannes Theodoricus zu Ägme» y«e

nachgehends diefrieden gewesen

. ältern brüder oa.m^

Von ihnen verstorben hiiiterla^opl)^,gangus Ernestus ohne kinder, dahek"an die zwey übrigen brüder sielen, von § TlstA,nennstLudovicus den Virnenburgischen, angeu"". ^

welcher nachmals die Catholische reügl L"bAr!ck'>Rochefortischen äst aufgerichtet., d" ebe»lM,i,

seinem aste von der Grafschafft ^'"^n nahmoff

und Colmschen grentzen gelegen, o^n

mähltesich mit Elisabeth«, des Mwverscheid tochter , welche ihm gedach e ^xjverlcu « „ st e ^zugebracht, und unter andern k'nbtt^ ^hruM x,ci, krgebohren. Dieser wurde m b/M..cschluß in alle seine güther,, die >b ^itgenommen worden, wieder ""'st^^bingen,ck Mmahlin Agnes Maria, Gräfin von A^rM»das recht auf diese Grafschassausi „,ghl>n0^ Mkinder, mit der ersten und dritten s Sov^ stadssh^na Hedwig von Stollberg, "Ä^verMedenck , Ä ^ sTeuffenbach, wurde er e,n vatter " --.Uckihm denn die dritte nebst 4 - lockten' u lE^^s /und Carolum Ludovicum gebohre ^l ,,, pck^ „o

nen jungen jähre» das zeitliche g l,^, acstoeo^jlhck1647. gebohren worden, ""b Geoss,' „„tek „ si,

sich an. 1670. mit Charlotta Ernestm ' ihr ^ip v-

Solms-Greiffenstein locktM «nd ^ ^^ohren ^ stl ^ ^Wilhclmum Fridericum, soan-' 7 ^ valterrw^kl-'^ßFner gemahlin Langin v"" Lubvv'ck

den, die regierung aber feinem b