Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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Uche,

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Ale z>? er von seines vatterS bruder, Petrö Lotichis,

Ale» »^luchter in dem Hananischen, um der kirche undz„ . Mstehen, z„ sich beruffen worden. Inzwijchen trugM Pvttp," sein bruder, Petrus II. Lotichius, ein vortrefli«-Heidelberg, frühzeitig verstarb, da dann Christja-g.Ms, auf ansinnen verfchiedener gelehrter leuthe,'en a , ^stimmen trug , und mit dessen leben herausstark? bemühete. Doch als er damit befchäfftigetlu k. grosser patron, der besagte Abt. Ob er nun. xx'M entledigten stelle ordentlich erwehlet worden,h.^lifex solche zu betreten aus befcheidenheit ab,l. r/68. gestorben, ehe er noch mit herausgebung^ "r vesaglen feines bruders zu ende gekommen, wel«

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«a tx^hannes Hagius über sich genommen. In»dÄ'ElW ^ rr felbsten gleichfalls gar groß belieben zu der^tztexn^u feine werckc von fernem enckelan. 1602. nebst' k. 1-? eigenen Poesien heraus gegeben worden.

r eciir. iür;. in rliestr. La-/e.

ss''(Johannes Petrus) ein enckel des vorhergehen.V' diedurch die grosse anzahl feiner fchriften be.N-stMen owol in gebundener als ungebundener rede her-V !i>!' Er war zwar ein hleäicus von vrofeßion, abergk^'oribus sehr wohl bewandert, davon fein Lom-V» !>ekon.^?e" Petroiunm, so an. 1629. zu Franckfurt/i?Uiiu-,.!"^en, gutes zeugnis geben kan. Er wurde auchMedicin daselbst zu lehren, beruffen. e-M«.ffOh.'r , inter kiclirerisuss p.L ;6i. La-

M ^ichj, i>r. p. 4;;.

>Asthaff?E' (Petrus) Abt des klosters zu Schlüchter in der^ lh>i wurde an. 1 zoi. gcbohren. An. i; r6. be-Eelr,l, "ne eitern von der Academie Leipzig zurücke, und^ie, ^irst°x dem kloffer zu Schlächter, aüwo er an. 152;.>>egemacht worden. Bey entstandenem bauren-kkNedxx^er u,^ sjnem Abt entfliehen, doch als diese unru»v»de,,^„gestillet war, machte ihn gedachter Abt zum Su-"lltexj"/et»er kirchen, bey welcher getegenheit LotichiusHr» ? «»swas zum vortrag der lehre, die er einiger"therj «üb Melanchthonis büchern gefastet, die-sU- .v dg'xx.-ylerauf wurde er an. i?;4. gar zum Abt er»'"ehr und mehr darauf bedacht war, wie er>»gx,M richss'H besagter lehre reformiren möchte. Zu glei-U. ? lug ^ schule in seinem kloster auf, darinn die?rh° 'duxtz möglichstem fleisse zu der Lutherischen lehre ange-An. 154;. brach er mit feinem vorhaben , die? >n ej,, mUon betressend, öffentlich aus, und behauptete'kkj^ rtliida 5 . Lateinischen eptstel, die er deswegen an den^ gMchrieben. Als hierauf die annehmung des In,ex ^vtestirenden anbefohlen wurde, schlug er solches(«-iD°rte>,Awte, daß er solches in seinem gewissen nichtn ia k^,".mke. Er starb endlich an. 1567. den tun.

ichiun ^ 'ork. kost. f'reber.

^ >^qek°.^trus) ein iVleäicus, nahm zum unterscheideq,, "0dessen bruders söhn er war, den nahmen2 » wurde an. 1528. den 2. nov. zu Schlüchter

VEcln achter stiu Vetter ließ ihn mit grossem fleisse§anckfu^^'°rte unterrichten, und schickte ihn nachmalsvon dar er an. 1^44. nach Marpurg gegan-wok, w/mwol in der Philosophie als Rcde-und Ticht-/chuerwie er dann in der letzter» nach allerMbMrick^weil unter allen Teutschen, welche Lateinische1? stch den vorzug behaltet. Nach diesem

A ch Wiklcuberg, Melanchthonem und Camera«

b^d?k 7 chtn''u^Em der krle'g"z'wang'ihn'gär'bald7"'di'esenbca!-,-.fassen, da er denn Melanchthonem nachb E>> k^rgf, Uete. Doch als er auch hier alles in vollerZ- !yUey' tMe er den schluß, sich in kriegs-dtenste zu be,k?te„-Hes -x nicht unterlassen, die studien fortzulrei-V?mnte, folgenden iahrö desto ungehinderter ver-»Ä E ieit er den krieg quittirte, und sich, nachdem»!?"rÄssei,b»' 'Lrturt gelebt, wieder zu dem MelanchthoneNg, <u,a°§bfchlagen, auf dessen ansinnen er Sie M-ÄE^'N ss^^wen. Als er bald darnach nach HaufeM/^Stik>a?,^arius ein recommendations-fchreiben an,'Mr Um, voc-ikium des Capituls zu Würtzdurg,vettern, so nach Franckreich verreisenE'st n,^ke u? ^witgab. Mit dieser reise brachte erVk, ^udna i» ^ dMn verlauf er in Italien gieng, umV leuss^vl er"d^ Medicin mehr geschtcklichkeit zu er-V?te, Me>, dabey nicht verabsäumte, mit andern ge»SkZtq„Dachce ^When. Als aber an diesem orte die pest?k! ^>chc«^gebracm ''ach Bonmuen, allwo ihm aber ei^ ^ ^der ^„warden, dadurch er nicht allem l

ein lie»in ein

' 557. kehrte er wieder Druck n wor-

V das s?< ^ vorher den voÄor-tltut ang^Essor der Me»

^'de iahr zu Heidelberg zum k ^ xh^chre gift

worden. Doch wer! ihm der vey, ^ i<;üo.i^^wanck noch immer «Meng, verss geist auf-«ea. w em hitziges sicher, daran er auch sewen b uxtt

Ee sind an. .561. E^Mer voran»

2 öachlmusCamerarms mem

«ar grosses lob bey. West aber

Theil.

heS - fachen darunter mit vorkamen, nahm sich HagiuS, seinguter freund, vor, eine schütz »rede deswegen zu schreiben.

in viti« Aleciic. L ?kiloloph. lütt. lib. XXVII.

ÜNK,«,. in vita ipüus. Lg^/e. *

Lotophagttes, eine Africanische insul, die insul Gerbi gr«nannt, gehöret zu dem Königreiche Tripoli, und war vor die-sem in Spanischen Händen, welche nation aber nach einergrossen Niederlage daraus vertrieben worden. Die allen sm-benten gedencken öfters eines gewissen volcks, so lhoroxkagigenennet worden, und zwar von eines gewissen baums frucht,welche den fremden so angenehm schmeckt, daß sie nicht mehran ihr vatterland gedencken. §^«Lo, Lc.

* Lotter, (Ioh. Georg) gebürtig von Augsburg, ward zuLeipzig NsZister , und im jähr I7N. als Professor der Be-redtfamkeit, wie auch der Griechischen und Römischen alter»thümmer nach Petersburg beruffen. Er war ein mitglied derKöniglich-Preußischen Societät der wissenschafften, wie auchder Deutschen Gefellschafft zu Leipzig, allwo er den 16. mertzan. 17;;. bey feinem abschiede aus derselben öffentlich einerede hielte, von dem heutigen ansehen der Teutschen spräche indem Rußischen Reiche, so bald darauf im druck erschienen ist,Leipzig 17;;. in 8 . Zu ende des junii langte er in Petersburgglücklich an, und nach wenig tagen nahm er seinen sitz indem Lollegio krolessorum. Unter andern arbeiten, die ihmangewiesen waren, übernahm er auch diese, daß er das le-ben Alexii Michaelowitz, des Herrn vatters von dem grossenKayser Peter I. in Lateinischer spräche beschreiben wollte. Ei-ne langwierige kranckheil aber verhinderte ihn an voüziehungdieses wercks, worüber er endlich starb den i. apr. an. 17,7.ss. v. Man hat verschiedene fchriften von ihm , als : i.)Loetii ssnonis Orritiones äs ücsäemioorum ssituloruin Origi-lie sc Lssu; it. äs ssomsns: perfsätregue Zurispruäemise kru-«liibus xer^o. 6eorg. I-ottsrum , Leipzig 1727. 2.) viss. äsVirs L Meiiris Lvnr. ksmingeri, eben daselbst 1728. ;.)äs Rernsräini sseleüi, kkilossphi lcaii, Vika L Philosophie,eben daselbst 1728. welche dlssertation der Verfasser hernachstarck vermehret, und in einen vortreflichen Lommemurium äsVice L Philosophie Lernsräini lelesu verwandelt hat, WVNNNer alles, was nur von den umständen und lehrsätzcn dieses be-rühmten Italiänischen Philosoph; merckwürdig ist, sehr fleißigzusammen gesammelt, und in schöner ordnnng, deutlichkeirund netten schreid-art zu Leipzig 17;;. in 4. heraus gegeben;4.) 8truvü Likliotkecem kkilofopkicsm, cum snnoreriouibus^ok. 6eorg. hotteri , Jena 1728. M 8. 5.) Uiüorism In-ttauretionis ssempli Hierosolz-mitsni fub stulieno Imp. teu»rstL, Leipzig 1728. 6.) Oiss. äe ssebule keuüngeriene , ebendaselbst 17;2. 7.) Kurtze Nachricht von dem Leben der Sap»pho , weiche dem getichte der Sappho, übersetzt von JacobStähelin I7Z4. beygefüget ist; nebst noch andern reden, so erin der Deutschen Gefellschafft gehalten, und einigen stücken ,welche in der Deutschen Gefellschafft zu Leipzig beytragen zurcritischen Historie zu finden sind. U»iv. /.encs».

* Lotter, (Tobias) ein Würtembergischer sshsologus, ge-

bohren zu Augspurg den 19. oct. an. i;68. studirte anfäng»lich in den schulen zu Giengen und Lauingen, hernach auf derUniversität zu Tübingen, aüwo er auch lstagisser, folgend-em. 1591. Diaconus der kirche daselbst, an. 1596. Special«Superintendent und Stadt-Pfarrer zu Leonberg, an. i-?98.Vpecial-Superintettdent und Spital-Prediger zu Stuttgard,an. löoz. Conststorial-Rath und Stifts-Predigcr allda, an.1612. den 12. nov. Doüor ssksoloßise worden. An. 1620. hater die kirchen im Brentzthal in der Herrschafft Heydenheim resformirt, und ist an. 16; r. den 19. dec. gestorben. Semefchriften sind: Berichte von Wettern und Hageln, von den Co»meten, von den Motiven der Apostasie zur Römischen Kirche;Mokes Dutkerilnu«; verschiedene Predigten rc. , äiar,

bioZr, mem. I'hsol. vi^uedemb. p. II. 5e««-

manufcr.

Lottum, (Wylich von) diese ansehnliche familie fforiret indem Hertzvgthum Eleve, und theilet sich in die Häuser Rtcholdund Lottum, davon jenes den Freyherrlichen, dieses aber denGräflichen character führet. Christoph und Wilhelm die Wy-Ilche, sind an. i z 62. mit Hcrtzvg Wilhelmen zu Jülich aufdem Kayserlichen wahl-tage zu Franckfurt am May«, gewesen.Philipp Carl Wylich , Fräs von Lottum, Königlich-Preußi-scher General-Feld-Marschall, geheimer Kriegs - Rath, Drvstzu Jsselburg, und Gouverneur zu Wesel, starb am 24. febr»an. 1719- Heryogs Elsaß, chronick. geneal.

* Louail, (Johannes) ein Franzose,, von Mayenne in derGrafschafft Mame gebürtig, war ein Priester, mgleichen Prrorvon Auzay. Der Cardinal von Noailles wollte ihn gern beysich haben, und trug ihm die stelle eines Libhorhecsrii an, erschlug aber solches aus, weil er bey kemem Prälaten in dien»sten seyn wollte. Er starb zu Paris den;, mertz an. 1724.und hinterließ: Dissoiro äu Divre äes Ivenexivnk mvrales für

^ouveau leüsment & «äs la (^onnitution »

welche nach seinem tobe an. 1726. in einem starcken quart«bände, und in Vl. romis m 12. zu Amsterdam aus licht gestel»lel worden. Über dieses aber hat er auch zugleich mit der Ma-demoiselle äs Ioncvux, weiche einige unrecht äs Ioncour neu»

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