lud
nachdem « dem Könige in Engelland der-^ z ihm die Crone Franckreich durch einen ausspruchi»en^"oiiü zu übergeben , und Ludovicum XII. abzufetzen,den krieg wider denselben fortführen wurde. DerÜL.i Papst Leo X. aber bestätigte das bündnis weder die«es.,, "er, daher diese den 14. mertz an. i;i;. zu Blois el-k». ^ mit demKönige wider den Papst und den Kayfer schlos-König bemühete fich hierauf vor allen drngen, die>i.^'ve,kpp partey des Papsts, und Maxemillant,
. -enen Ludovict Sfortiä sohn, den sie wieder in das. Mayland eingesetzt, abzuziehen, konnte aber
1 e Klangen. Er schickte indessen Ludovicum von Tremoml-§»f w Italien, welcher in kurtzer zeit gantz Mayland bis«iich^vara und Como einnahm; die Venettaner eroberten>d>chi> 5 ^mona und andere orte; und Genua ward ebenfalls»bess^. unter die Französische gemalt gebracht. Nachdemt-n di-Swuille die Wacht bey Novara verlohren, erober-te Z, Schweiner alles wieder, Genua revoltirte auch, und»»hMetianer behielten nichts in leres llrms , als Padua»Eevjsv. Überfluß war der Konig in Engelland
e>»q.f7,m Kayfer mitmann in Artois und Picardie' und belagerten Teronanne , schlugen auch dieche sU'M, die solches entsetzen wollten, bey Gumegast, wel-»>eil ßMt insgemein Is ioumes äek exerons genennet wird,«E die Franzosen mehr der sporn als der degen dabeyreich "Mt. Anstatt aber, daß sie weiter hätten m Franck-°Zde>. Dringen sollen, belagerten sie Tournay, nach derenHenricus VIII. wieder nach Engelland, und deri"E> Teutschland gieng. Die Schweitzer waren zu-Burgund eingefallen, und belagerten Diton; undW nalM» ort eingenommen hätten, wäre ihnen der weg"ch an« Paris offen gewesen; wie dann die Pariser wurck-»ber.M"gen weiter ins land zu flüchten. Der Gouverneurlremouille, befriedigte die Schweitzer, da er thuen,^en Egonen an statt der viel kleinern summe, so manMy.u ihren alten prätensionen schuldig war, auszahlenM ssUud versprochen, daß der König auf Mayland ver-k'egtÄ'^ das Concilium zu Lion, so von Mayland dahinE,.^den, trennen, und den anspruch Caroli, des Printzene auf Burgund, der Gelehrten ausspruch unter-
en Ä^e ; ;» dessen Versicherung er ihnen seines brudersSaÄ dem Bailly von Diion und 4. der reichsten burger«lis/ oi zu gab. Nachdem aber die Schweitzer zu
wollte der König diesen accord nicht rattsicr-5 'c.» schloß erstlich an. i; 14. mit dem Konig m Spa-Kaystr einen waffen-stillstand, mit dem beding,
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l schloß erstlich an.
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N qn',arGenuaund Asti, aber nicht Maymnv unrerMeyer,VV«E^MN, und seine jüngste tochter Renatam an den" tjchx „ Arintzen Carolum verheurathen, und ihr das May-
!>,. M'd Genuesische zum heurath-guth geben sollte. Hier-r der König in Engelland sehr unwillig, weil Ferdr-« dess-u 7 ^o>icu 8 versprochen hatte, den Printzen CarolumWhist M schwester Maria zu verheurathen. Dieser gele-^ ivitM^nte sich Ludovicus XII. und weil er seit einigert ^eD^ar, schlug er sich selber zu der Maria gemahlksi cv.ss ^uch angenommen, und den 7. aug. an. -514. aufLHe».,7. wnen friede gemacht wurde, daß Ludovicus XII.dem ^ eine Million thaler bezahlen, Tournay las-von Suffolk, der auf die Cron Engelland an-
und eben mit einer flotte aus der NormandleK?N»HUud gehen wollte, keinen beystand leisten, den kriegN heSen nach gefallen auszuführen freyheit haben jollte.VvvicuzTwurde den Y. oct.an. 1514. vollzogen. Indem abergrosse zurüstungen machte, Mayland wieder zuallian^gen auch der Papst, Spanien und der KayferMachten,starb er den 1. jan. an. iziz. an einem fie-Ne die wahre ursach seines todes die unmäßige liebe vorkN q^Fwahlin von 14. jähren, in seinem alter von 54.Äsen in sen seyn soll. Er war einer von den allerbravestenSehen, ".»ranckreich. Inder jugend war er den debauschenÄster'luj^). so bald er den thron bestiegen, verwechselte er at-diel lugenden. ,Er war tapfer.klugundManche och dabey großmüthig und ein feind der falschhett.SkÄ" diel weg, aber er bezahlte alle bedienten und
ÄMenaiÄ ^' und belegte die Unterthanen nicht Mildendki ^ller ^^ordentlichen gaaben, sondern ließ es die gantze
^Minnä ^ung, ohnerachtet seiner schweren kriege , beysiÄ'g ei,wÄ"S der auflagen, die er bey dem antritt der re-N,^hl px^deet, bewenden. Die justitz ward aus der mal-
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Und'ssi'""' iederman bezeugte gehorsam vor seine be-ist Franckreich innerlich ruhiger, reicher»>>d?spst,i<M: Leweftn, als unter seiner regierung. GegenihÄc stuhl hat er jederzeit grosse ehrerbietung gehabt;
Julius II. wider ihn blicken lassen, hati ^.'w Harnisch gebracht, da er von der sogenannten
und Egypten, ehe noch Ludovicus die geringste bereitschafft zu ei-nigem kriege dawider gemacht, oder nur mit klugheit auf derglei-chen fernes und wichtiges unternehmen hätte dencken können,diesem König eben schlechte ehre machtesso ist auch der einfall desk. Hardouin aussgenauer Untersuchung und abmerckung der zeit,in welcher die angedeutete müntze gepraget, sehr gründlich wider-legt worden. D>ß ist indessen gewiß, daß Ludovicus ein frommer,göttsfürchtiger Herr gewesen. Ais ihn einige zu dem kriege widerdie Waldenser antreiben wollten, gab er zur antwort, daß selbigefrömmer,als er selbst, wären. Er pflegte sich öfters zu verkleiden,und also unter die leuthe zu gehen , wie er sich denn rühmte, daßer viel wichtige dinge durch solche Verstellungen gelernet hätte.Die mit der Anna von Bretagne erzeugte zwey söhne sind gantzklein gestorben; die löchter waren Claudia,so an den König Fran-ciscum I. seinen Nachfolger, und Renata, so an den Hertzog Her-culem II. von Ferrara vermählt worden, o- 5.6'e/E
^a 7 a,.,VezFk/.^aMa,,IM.I.näov.XII./)« t.II.
x. 8li.kg.Oa»re/,wm.II. col. 1648. lcgg./M«,.
Ludovicus XIII. König in Franckreich, war ein söhn Hcnri-ci IV. und Maria von Medicis, welche ihn zu Fontainebleauden 27.sept. an.iöoi.gebohren. Er kam an.1610. zur regierung,als sein satter den 14. may erstochen ward, und empfieng den 17.oct. darauf zu Rbeims die cronung. Weil er aber noch unmün-dig war, übernahm seine Mutter die Verwaltung des regiments.
ES wären zwar diePrintzen vom geblüte näher darzu gewesen,al-lein sie waren zum theil zu schwach, zum theil nicht zugegen, hin-gegen hatteMaria die macht in Händen,einige Grosse sahen derenregierung um ihres eigenen Vortheils willen gerne,und das Par-lement, in welchem der junge König selbst erschien, ward halbdurch zwang, halb durch gute Worte bewogen, sie als Regentittzu bestätigen. Es entstunden aber bey gelegenheit der jugend deSKönigs allerhand Unruhen im Reiche, welche zum theil von deralten Königin unterhalten wurden, die bey solchen Verwirrungendesto ungehinderter zu herrschen hoffte.Die Printzen vom geblüteund die Grossen waren bald mit der regierung, bald unter sichselbst uneinig. Die Parteyen vermehrten und veränderten sich un-endlich, und wenn es nicht zu streichen kommen sollte, muste derHof die schwurigen gemüther mit Gouvernements, grossen äm-, lern und mit geld besänftigen , welches alles zwar von ihr häu-fig verschleudert,aber dadurch doch keine ruhe erhalten ward,weilallezeit, wenn einer etwas kriegte, zehen andere dagegen mißver-gnügt wurden, die entweder das nachsehen haben, oder jenen garweichen musten. Man gieng auch nunmehr von den Staäts-reguln Henrici IV. fast gäntzlich ab. Denn anstatt, daß dieservor nöhtig erachtet, sich der Oesterreichischen macht entgegen zusetzen, so liesse sich jetzo Maria durch das zureden des Papsts,und der Königliche Staats-Rath durch das Spanische geld der-gestalt verleiten, daß der Französische Hof mit dem Spanischenein genaues bündnis machte, und die doppelte Vermählung Lu-dovici XIII. mit der Spanischen Jnfantin, und des SpanischenPrintzen mit des jungen Königs seiner ältesten schwester schloß.Dieses erweckte gleichwol vielen Verdruß, zumal bey den Printzenvom geblüte, ohne deren zuziehung man die fache richtig gemachthatte, und die dergleichen Vereinigung mit Spanien durchausmißbillichten. Ob sich nun zwar die mißvergnügten zum theilanfänglich auf vieles zureden und versprechen bequemten, so liestsen sie sich doch an. 1614. von neuem aufbringen, weil man ih-nen nicht alles mochte gehalten haben, deswegen denn der Printzvon Conde, nebst dem von Mayenne, Nemours und andernunversehens vomHofe weg gieng,und ein manifest ausgehen ließ,in welchem er sich über die Verwahrlosung des gemeinen bestenbey der gegenwärtigen regierung beklagte. Dieses feuer soll derMarschall von Bouillon angeblasen haben, welcher sich dadurchbey der Regentin nothwendig zu machen gedachte. So hatauch der Hertzog vonSavoyen ins geheim nicht wenig darzu bey-getragen,welchen die Regentin erzörnet, indem sie die Printzeßin,die Henricus IV. seinem Printzen zugedacht hatte, jetzo an Spa-nien versprach , und den Spaniern zu gefallen, sich des Hertzogsfeinen Unternehmungen in Italien bey der damaligenMantuani-schen erbfalls-sache widersetzte. Endlich mengte sich auch die ei,fersucht einiger Damen mit ein, denen es die Regentin nichtrecht vorgelegt,und welche nun zur raache ihre männer und lieb-haber gegen sie anreitzeten. Wenn die Regentin ihre armee hat-te brauchen wollen, wie es die Spanier riechen, würde dervon Conde nicht lange haben bestehen können. Aber es war ihrvor innerlichen kriegen bange, und also verglich sie sich mit demPrintzen und seiner partey noch in selbigem jähre. Der Hofver--sprach in diesem vergleich einen allgemeinenReichs-kag zu halten,wodurch der Printz von Condä der Regentin ihre macht zuschwächen hoffte. Allein diese verzog die Versammlung, bis derKönig im oct. dieses jahrs die regierung selbst angetreten hatte.Sie konnte nunmehr unter bcdeckung des Königlichen nah,mens um so viel sicherer alle gemalt brauchen, die ihr derjunge Herr gern ließ, und durfte nicht besorgen, daß
«sei, s."myarnisch gebracht, da er von der sogenannten junge Herr gern ließ, und vursre mmr oe,orgen, baß diedie w^rnvmmen' daß er eine müntze schlagen lassen, Stände wegen der vergangenen zeit rechenschafft von ihr for.
p gestanden: peräsm Lsbvlorss nomen. welche dern würden. Es fand der Hofauch sonst Mittel, den eigent-
so erkläret, daß er dadurch nicht die Römische Wen zweck dieser Versammlung gantz zu verrücken. Denn eserklär ^ 2 ulii II.verkehrtes regiment verstanden. Har- wurden allerhand zwistigkeiten unter den Ständen erregt,
Mev*Wort Lskylon von der stadt Cairo in Egyp- darüber sie der Verbesserung des Regiments gantz vergaffen, unds layss"Ludovicus habe dadurch einen zug nach dem ge- da sie die Haupt-schrift von ihren beschwerungen endlich uberge-
" "eben M eroberung von Neapolis anzeigen wollen, ben hatten, bewog man sie aus einander zu gehen, ehe des KonigS
vem, daß dergleichen unzeitige bravade gegen Cairo antwort darauf erfolgte. Solcher gestalt ward durch diesen
RetchS-