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klh Ukin sicher befallen , und nach einigen tagen zeigteik>t,.7 krebs an dem einen schenckel, und ward er vonmich M zusehends schwacher, bis er den i. sept. ver->^d dj,. Er hat den tod mit grosser gelassenheit erwartet,zeiche» von gutem willen auf seinem tod-derhe bli-^ Insonderheit soll er bekümmert gewesen seyn, er
^ s^.inil der Constitutions-sache zuweit gegangen , und>!»näs Noailles unrecht gethan haben, welchesder ?. Tellier, ftin Beicht-vatter, nebst andern aus-7lj c^?"kn , wie fle es auch in der that dahin gebracht,M Noailles nicht holen lassen. Doch hat er sich!^tia ^lten können zu sagen : sein Vorsatz sey dabey auf-dkwesen, wenn er worinnen gefehlt, hatten es die zuMdjn^ten , die ihn mißgeleitet; wiewol das gegentheil desvon allem eben nicht geständig ist, und beyA», !!,Malls erschollenen gerächten schwer fällt zu entschei-davon wahr oder falsch seyen. Den jungenxhat er insonderheit vermahnt , bey seiner künfti-kH Z'"'ung sich allezeit vor GOtt zu demüthigen , nicht? lieb-1--'" exempel allzugern krieg anzufangen, und sich um- * lek,)"?kr Unterthanen zu bewerben. Ewige zeit vor sei-üMis-sanckheit hatte er sein testamcnt bey dem Parlement
."Übergelegt, und in ein besonderes gemauer ver-7 - dj." lassen. Darinnen war die Verordnung enthalten,M y Legierung währender Minderjährigkeit des jungen Kö-Ml>kn Mllt werden, und wer die anfsicht über denselben" Man hat sich aber nach seinem tobe daran nicht
! der Hertzog von Orleans hat Mittel gefunden,
l. des Parlements die vormunbschafft und stegencss »der n ^.kintz vom geblüte, und weil keine Königliche mut-E^uwtler da war, für sich zu behaupten. Erhat-!»> !»tzek ..» gemahlin 6. kindev gezeugt, davon aber 2.AvvjAen in zarter kindheit gestorben. Der älteste Printzblich allein am leben , starb aber dennoch vor demEs ließ derselbe Ludovicum, Hertzog von
Her-
wor-
L »vn Ä l>er nach ihm Dauphin ward, Phillppum ,d.' Uv!> .^ou , der in Spanien auf den thron gesetztk-,,.Earolnm , Hertzog von Berry. Allein der groß-! a das betrüdnis, daß auch der andere DauphinMvdj,' lwrb, und diesem noch in selbigem lahre sein söhnsofolgte, der auch bereits zum Dauphin erklärt war.
' ' 714. mit lobe ab,
"b auch der Hertzog von Berry an. >Er von seinen kindern und derko al/^llppo und a-iner famllie in Svani
deren nachkommen
e 7 qWppo lind seiner familie in Spanien niemand übrigT, dritter ""^Enckel Ludovicus^,des Hertzogs von Burgund
^ ,,„/°Hn, der nach ihm König geworden. Mit der
Unter Montespan hat er Y. natürliche kmder gezeugt,
d» 7 'kr 4 . überlebt haben, nemlich Marra Anna, eined°k^vui» ballere, die an Ludovicum Armandum , Printzentk, llls A,//^'rmähit gewesen , und jetzt als wittwe lebt; Lu-» 7 ' < 8 rN"^"d, Hertzog von Maine ; Ludovicus Alexan-Ä Toulouse und Groß-Admiral von Franckreich ,
VÄs, Maria, eine gemahlin Philippi, Hertzogs vonho, Hain-. Mmt kinder der Montespan. Vor den Hertzogß " defch,"std den Grafen von Toulouse, ließ er an. 1714.
A ltn Parlement registriren, vermöge dessen sie denV «ach n?et>lüt sollten gleich geachtet werben, unmit-i^Men ^dnen den rang haben, und also , falls ie diese«iLuaw^auch der Cron-folge fähig seyn; welches letzterevvm^EM rode zu vielem streit anlas gegeben, und>>>r"N " parlement geändert worden. Viele wollen an
VNl er^ allzugrossen ehrgeitz aussetzen, als vonaum ^ seinen meisten kriegen soll haben verleitend an«,er etwan allzu vielen rühm von seinen unter-m , wobey die bild-säule auf der klsss äesaw,La«s samt den darneben befindlichen üderschnf-dk ^eiferWMen fremden nationen anderwärts nicht ge-il, D ^Nicht erwecket haben. Und endlich, meynet man,^ Mljch ?ey seinem grossengluckanderePrmtzenall-Ä Hn sch^""b übermüthig lractirt. Sonst war er rn ser-iLlhsternsthajst, und hatte an Possen und spiel-werckWar ^ "ichr was grosses in sich hatte. In seiner, iyte>,* ^ ziemlich eifrig, sonderlich zu der zeit, da>li-»"dlich F bey ihm alles galt, durch die an dem gaiitzen?». ^"dljch"^ gewisse art von devotion eingeführt, und die^ahex - gewesene sreyheit und lustiqkeit abgeschafft wor-ar""d wN es auch, daß er den Geistlichen so sehr ergebenÄÄMj-n ^.bem Römischen Hofe alles zu gefallen that.
>^,.bat er hoch gehalten, und werden die ansehnliche^ . lass-« M er den berühmtesten leuthen in Europa aus-zusamt denen ihm darfür im druck gelei-
- lchriek-ü^u, verfertigten kanegyrisis oder lob-reden,büchern nicht so leicht in vergeß kommen,äs l.ouis XIV. , äs rebus 6-ä-
Ninorits äs Louis XIV. K-tr, memoi-^ > ^so. lettres. Oe /« wemoires.
^ oirez. msmolrer, Ac. *
Französische printzen:
>! bes x,-"?" franckreich, Graf von Evreux, rc. warsöhn, von desselben andern gemahlm^ ^ ll»d ' bekam zu seinem antheil die Grafschafftvar der Grafen von Evreux und Könige von
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Navarra stamm-vatter. ' An. izo4> wohnte er der schlachtbey Mons en Puelle bey , und ließ bey unterschiedlichen gele,genheiten viele proben seiner rapferkeil sehen. Er starb deniy. may an. rziy. Seine gemahlin, Margaretha, Philippivon Artois tochter, gedahr ihm Philippum, der gute undweise beygenannt, welcher ihm in der Grafschafft Evreux ge-folget, und König von Navarra worden ; ferner Caroium,Grafen zu Estampes; Iohamiam, Königs Caroli des schö-nen dritte gemahlin, und andere. bist. Zsnsrs-
le äs 1s Nsilon äs krause.
Eudovicus, Hertzog von Orleans, war des Königs inFranckreich Caroli V. und Johannä von Bourbon zweytersöhn, gcbotzren den rz. mart. an. 1^71. An. i;8r. war ermit in der schlacht bey Rosebeck in Flandern , und hatte unterseinem bruder, dem Könige Carolo VI. welcher im verstandverrückt war, grosse streitigkert mit dem Hertzog in Burgund,Philippo dem kühnen, welche auch nach beyder tobe unterihren nachkommen lange zeit währeten. Anfangs hatte er-meldter Philippus nebst dem Hertzoge von Berri allein die re-gierung , weil der König kranck war. Endlich aber erhielteLudovicus von Orleans, durch seine gemahlin, die viel beydem König gälte, auch theil daran , und von der zeit nahmdie jalousie zwischen beyden dergestalt überhand , daß sie oftan dem waren , öffentlich mit ihren völckern gegen einander zuziehen. Als Philippus von Burgund an. 1404. gestorben war,und der Hertzog von Orleans dadurch allein ans brett kam,setzte Johannes von Burgund, Philippi ältester söhn , die an-geerbte feindschafft mit weit grösserer gewalt fort, und nach-dem er endlich erlanget, daß er antheil an der regierungnehmen dörftn , ließ er doch nicht nach, den Hertzog vonOrleans zu verfolgen, so gar, daß beyde mit armem widereinander zu felde zogen, und an dem waren zu schlagen. Siewurden zwar wieder, dem äusserlichen schein nach, versöhnet,doch traute keiner dem andern. Der Hertzog von Orleansgieng niemals ohne begleitung von 600. Edclleuthen aus.An. 1406. thaten beyde einen feldzug wider die Engelländer,der von Burgund in der Picardie, der von Orleans aber nachGuienne, richteten aber beyde wenig aus, und nach ihrerrückkunft nahm ihre feindschafft dergestalt überhand , daßendlich der Hertzog von Burgund den von Orleans an. 1407.den 2;. nov. auf der straffe durch meuchel-mörder umbringenließ. Dieser letztere war ein Herr von grossem verstände, aberseine debauschen , sonderlich mit dem weibs - volck, machtenihn verhaßt. Einige sagen, die feindschafft mit Johanne vonBurgund sey daher gekommen , weil Ludovicus von Orleansein liebes - Verständnis mit dessen gemahlin gepflogen. Undweil er in gebrauch gehabt, die Portraits derer Damen , dieihm gewogen gewesen, in seinem zimmer aufzustellen, hatteJvhannes von Burgund einsmals auch seiner gemahlin bild»nis darunter angetroffen. Allein die Haupt - ursach der bey-derseitigeu feindschafft war der ehrgeitz, indem jeder am Hofallein regieren wollte, und der Hertzog von Orleans inson-derheit auch die Heurath des Dauphins mit der Printzeßmvon Burgund verhindern wollte. Es ward auch diese feind-schafft dadurch vermehret, weil der von Orleans mit demHertzoge von Geldern, der des von Burgund feind war, einealüantz gemacht. Ludovicus hinterließ von stincr gemahlinValentina, des Hertzogs Iohanms Galeacii zu Mayland toch-ter , Carolum, Hertzog von Orleans und Mayland, wie auchIohannem, Grafen von Angouleme. Ausser diesen hatteer auch mit Marietta ä'Anguim, die er ihrem ehemann demHerrn Cani äs Varennes entführt, einen natürlichen söhn,Iohannem Baptistam, gezeuget, den stamm-vatter der Her-tzoge von Longueville, welche an. 1695. ausgcstordcn; vondem ein besonderer artickul. Kill. äs LKsr-
Iss VI. cv>e, ckron. kill. äs krsncs
tom. II. sol. 759. 8;y. leg. 85 8- leg.
Eudovicus , der fünfte Dauphin von Franckreich diesesnahmens, und der einzige zu jähren gekommene söhn desKönigs Ludovici XIV. von Maria Theresia, einer tochter desKönigs von Spanien, Philippi IV. ward gebohrcn zu Fvntai-ncbleau den 1. nov. an. 1661. und den 24. mart. an. 1668.durch den Cardinal Antonium Barberini zu St. Germain enLaye getauft, wobey, an statt des Pavftä Clementis IX. derCardinal Ludovicus von Vendome, und an statt der KöniginHenrietta Maria von Engelland, die Printzeßm Anna Mariavon Cvnty, der tauftzeugen stelle vertraten. Znr Gvuver-nantin bekam er den 14. sept. an. 1664. Ludovicam äs Prie,Hertzogin von Cardona, eine wittwe des Marschalls äs lsMothe - Hvudancourt. Zum Gouverneur hingegen ward er-wehret der berühmte Hertzog von Montanster, und zumlllMspwre Jaques Benigne Bossuec, nachmals Bischofs zuCvndom, und letztlich zu Meaur, der sich durch viele schriftenbekannt gemacht. Wie eifrig die absichle» gewesen , ihnwohl studiren zu machen, und wie man zu solchem ende garnichts ersparen wollen ; davon können die viel kostbare aus-gaben der alten Lateinischen seribenten >n u!um OslpKini ei-ne sattsame probe ablegen. An. 1680. den 7. mart. warb ervermählt mit Maria Anna Victoria, einer tochter Ferdinand!Mariä , Churfürsten von Bayern, welche ihm an. ,68-. Lu-dovicum, Hertzog von Burgund , und nachmaligen Dauphin,an. iüZz. Philippum, Hertzog vvn Anjvu, -etzv annvch regie-renden