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Vierdter Theil. He - Mc.
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hat das^IEbrauche» lassen. Hertzog Christian Ludwig aberNum ^^ster eingezogen, und an. 165;. ein Fürstlich Lol->)!,. Ritter - Academie dagegen gestiftet, welches an.Maj^hann Friedrich Pfeffinger mit sonderbarem rühmMh e Sonsten hat an. 1471. der Karsser Friedrich dem^er-j stadt Lüneburg xj,, besonder privilessum gegeben,Hex »> inristisch LolleZium anordnen durfte, darinnen 2.'A die Rechte erklären, und alle auf Universitä-

Änliche gckus der Juristen-Facultät vollziehen sollten.Ax,, etliche mal gedachten Ralckberg betrift, so hat erM ^vmen , weil er aus lauter kalck-stemen bestehet, undHrg nord-seite der stadt gelegen. Von der auf diesem° ' durg ist anzunehmen, was anfangs von demHß v"u'burg gesagt worden. Auch ist schon erinnert,^»bert ^ f. von den bürgern der stadt LüneburgZerkg.'!"d zerstört, an. i6;6. den Schweden, und an. i6;7.Mtdx« »uedrtchen übergeben, auch so dann von ihm fortificirtdaß er nun aufs neue als eine citadeüe angesehenWtz» Die größte nahrung der stadt bestehet in der

e^vn/s ^ man Nachricht hat, daß sie schon zu Hertzoq

M jak'H"nrich des Voglers vatters, zeiten, und also umgangbar gewesen , und Kayser Lotharius hatöfter Königsiuther einige einkünfte von diesemlvt,/» M' Als an. 11; 1. hat Heinrich der Löwe von Graf

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h-ss." vv" Schauenburg zu Holstein verlanget, daß er ihmIch? ^ von den saltz-quellen zu Oldesloh abtreten sollte,.^ser g^vabqaug des Lüneburgischen saitzes hinderten. AlsHelle,, "ch wegerte, verderbte Heinrich die Oldeslohischenhineinleirung süsscs wassers, wodurch die Lü-^sliltz^°v/ stiitze desto mehr in aufnähme kam. Es liegt die«. r stadt, und ist mit einer besondern mauer um-„'?'vd auch wohl bewachet, daß niemand hinzu kom-Die ^.schaden thun könne.

un.- ^eibt auch sonsten guten Handel, daher sie ehe-vork»« Hansee-städte gehörte. Worzu ihr sonderlichtveMchcnde fluß Ilmenau gute gelegenheit giebt, als

man mit ziemlich grossen schiffen, lucken ge-M»>ie Elbe kommen kan. Es sind ferner zu LuneburgU>lle tk»« e gaffen, marckt - und andere Plätze, 6. wohl er-älE^ ^ 4 . haupt-und Pfarr-kirchen , als St. Johannis- Et ch" . vornehmste, wobey eine schule, !2t. Lamber-Mex Wvi, und St. Michaelis. Neben dem gedachtenN,j^- Michaelis sind noch 2. andere gewesen, das zu un-d- vionai! »vauen, Franciscaner-ordens, und das heil. Thal,^ cv„tz'^user-ordens. Zu diesen klöstern mag man auchder sogenannten Kahlands-brüder rechnen. Das' .und das gegen über stehende Hertzogliche resi-M stadt '»! auch ansehnliche gebäude. Der Rath die-Ach, s. Welcher unter Hertzöglicher Hoheit das regiment«sH jst ehedessen aus lauter I'arricüs, seit an. iü;y.

als a„^.?twrdnung gemacht, daß sowol die Bürgermei-ir. vuz Nathsherren halb aus den geschlechtern, halbia^erd-n ^vn gelehrten und vornehmen leuthen genom-1,I. sia,m- 'vUen. Die übrigen eingesessenen bürger werdenbkd ven'b^lMhtilet, geschlechter, brauer, kagel-brüder (un-ä«^ffeuthe, gewand-schneider, factoren, gastge-lvh ^löe„ " b ^ vornehme bürger gehören) und endlich amte

handwercker. Die vielen sthiffer und tage-A- lih. n, " nicht unter die dürgerschafft. L»-a«e2r«r, 8a-

's- >6. Lvani. cle ulu liuäii etymolog. in kistor.

lqÄ .'Mann, denckmal göttlicher regierung an der gül-i>Ivckt Lunedurg, so an. 1711. in 4. das dritte mal^ in,- , tv. Vicl. ex kontikus , cle origini-

ssAr. Enienriz hünbburgi it. cle 8ulcia I.iineb. ^c-, 7 .

d^-sv a^.^^" Höveln, in der vortreflichkeit der stadtLübeck 1668. in 8. Hosmann, in dem neu-tzDas ^'Regent, saal, p. 6°2. ch.

V ÄanMthum Lüneburg , so fern es dem Hertzog-^^vig , als die helste von den gesamten Braun-^ Llltermi^Den landen entgegen gesetzt wird , hat nachvMer, '"leid der theilung unterschiedene stücke unter sich«"iMkcht denen unter dem artickul LraunschweigischHkiä. des handelt worden. Vermöge der dritten theilungverstorbenen Hertzoqs Ernesti söhnen,^» 5 '^ümn,DS)tlm, gehören zum Lüneburgischen, dieM 8E und Hannover, so seit an. 170;. zusam-

^ gehören. Die grentzen dieses Hertzogthumsdo^ L^gen moraen die Marckt Reniivenklirn . ^eaen

i ^ das o^gen morgen die Marck - Brandenburg, gege»q^vd hj LWvgthum Braunschweig, gegen abend die W

6iiÄ üdp», olhünimpn »1"^

gebiet^ Elbe und das Hamdurgische und LauenburDie ,,'.welches letztere doch auch an Lüneburg gekomstile^de,,, vuehmsten orte, von denen auch besondere arU

' sind im Zellischen Hertzogthum , ^ DaunebergHaeburg , Ultzen, Gifhorn, Burgdo m ^^^^rffNL Schnackenberg, Luchau 'L« , ^tipshvm

, Börde, Soltan, Swershauffn ^^,^„nhau

Hvya, und im Hannoverischen, Han ^^,hentzagen

Eigentlich Lüneburgischen oder ZeMM

"gdyr. k.cmc»A Theil»

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den,denn in der mitten ist es unfruchtbar, und hat ziemlich grosseHeiden und holtzungen, welche jedoch wegen des schiff-holtzes,so an die Hamburger und Holländer überlassen wird , undwegen des wtldprets zu gebrauchen : rings herum aber hates sonderlich gegen die Elbe zu, wo die sogenannten Marsch-länder sind , sehr fruchtbaren bodcn. Um dieser beschaffenheitwillen haben die Alten dieses layd einem Mönchs-kops vergli-chen , der in der mitte kahl, rings herum aber mit haar be-wachsen. Die Elbe, Weser, Ilmenau, Aller und andere ge-ringere flüsse bringen dem lande viele bequemlichkeit. Des Lü-neburgischen saitzes, davon schon gedacht, und der vergwercke,die das sämtliche Haus Braunschweig gemetnschafftlich besitzet,zu geschweige», ^

Lüneburgische Heryoge , siehe Braunschrveigisch ge-schieht.

Lüneburg, eine adeliche familie in dem Hertzogthum Zelle,welche daselbst Wattlingen nebst andern güthern besitzet, undErnestum von Lüneburg zum Änherrn erkennet. Derselbe istzu ausgange des XVl. ikc. von dem Hertzog Friderico zu Lüne-burg gezeuget, und der Iuuckcr von Lüneburg genennet worden.

Es ist diese familie zu unterscheiden von dem edlen geschlechtderer von Lüneburg zu Lübeck, welches mit Alexander» vonLüneburg aus Liefland an. 1260. dahin gekommen , allwo erBürgermeister worden, welches amt auch sein enckel gleichesnahmens besessen. Johann , ältester Bürgermeister daselbst,hat an. i4;8. die ansehnliche Gesandtschaffi in Schweden undPreussen verrichtet, da der stillstand zwischen dem Könige inSchweden und den Preußischen stadlen getroffen, ingleichendie streitigkeiten zwischen dem König in Polen , dem Hoch-Teutschmeister in Preussen und den Preußischen städten bey-gelegt worden. Ein anderer dieses nahmens war Abgesand-ter an den Kayser Rudolphum II. auf dem Reichs - tage zuAugspurg. Um das jähr 1670. florirte Heinrich von Lüneburgauf Eckhorst, und Alexander aufMory , Irberpcllstroß, Miß-lugk und Trempeldorff rc.

* Lumg, (Joh. Christian) ist gebohren im jähr 1662. zuSchwalenberg, in der Westfälischen Grafschafft Lippe gelegen,sein vatter war Haus-Hofmeister bey einer verwittibten Für-stin von Hessen-Darmstadt, welche ihren wittwen-fltz zu Büß.dach hatte. Nachdem er seine prokeÄu8 in Huinanioribus er-langet hatte, so schickte ihn sein vatter auf die Academie nachHelmstädt, allwo er mit unermüdetem fleiß die Rechte erler-nete , von dar gieng er nach Jena , und vollendete daselbstseine academische jähre. Nach Vollendung derselben begaber sich mit den jungen Herren von Schömdergen und Haug.Witze als Hofmeister auf reisen nach Italien, Engelland,Holland und Franckreich, aufweichen ihm nicht so viel die läu-der als die archive und raritäten , so den Gelehrten nützlichsind, zu besehen gefiel. Nachdem er sich nun zur genüge inselbigen umgesehen , kehrte er mit seinen jungen Herren wie-der zurück nach Teutschland, in sein vatterland zu seiner mut-ier bruder, mit nahmen Schonheim, welcher Amtmann inHartenstein war, und sahe sich bey ihm in der ?'i»xi um. Erließ sich aber daselbst zu bleiben noch nicht gefallen, sondernthat nochmals eine pilgrims-reise nach Rom, wo er sich y.gantze monate aufhielt, die klöster-bibliothccken und archivefleißig besuchte, und alles , was nur sehens-würdig war, auchzu sehen sich bemühete. Von dar gieng er nach Lorstto , Ve-nedig und durch gantz Italien und Sicilien zurück nach Nürn-berg , und in die andern Teutsche Reichs-stadte, und in Ham-burg traf er bey des Dänisthcn Residenten 8ec!rsmric> seinenin Jena gewesenen stuben-purschen an, mit welchem er wie-der fortgieng nach Moscau, Schweden und Dänemarck. Als-dann kehrte er wieder zurück nach Hamburg, und gieng insReich nach Wien, allwo er sich bey einem vornehmen Gene-ral engagirte, und mit selbigem dem Französischen zeldzugebeywohnete, da er denn unter währender zeit, als er bey derarmee war, sich bey dem General Plodo und Flemming be-liebt machte, durch welcher Herren bekanntschasst und recom-mendation er Amtmann in Eulenburg wurde, und dasselbe amtvier jähr verwaltete, von da er wieder nach Dreßden beruf-fen , und durch recommendalion des Ober-Hof-Marschalls vonHaugwitz vom Rathe zu Leipzig als Stadtschreiber ange-nommen wurde, bey welcher statten er auch geblieben ist. Erhat sich absonderlich durch folgende schriften unsterblichenrühm erworben. Diese sind : 1.) Locisx ängusteu», oder neu-

in sol. 4.) Teutsches Reichs-Archiv, Leipzig 1710. 1722. infvl. voll. XX. ;.) Ikeatrum Osremonisle Histnrico-koliti-cum, Partes II. oum lupplementis, ib, 1719. in fvl. 6.)Thesaurus .suris der Grasen und Herren des H. R. Reichs,Franckfurt und Leipzig '7.2^ in sol 7.) LoUeätio nova vonder mittelbaren Ritterjchasst m Teutschland, Franckfurt undLeipzig 17;°. in sol. 8.) lelseta 8eripta illustria , des H. R.Reichs Oberhaupt, dessen glieder, die freye Reichs - Ritter-schasst und andere euriola von auswärtigen Puissantzen betref-fend, Leipzig 172?. in sol. 9.) Grundveste Europäischer Po-tentzen Gerechtsame, tom. II. Leipzig 1716. in sol. ro.) Eu-ropäische Staats-Lonlllia, Leipzig 1715. voll. II. in sol. II.)Locisx lucki« viplomsticus , Franckfurt »7»;. davon ist an.

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