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Vierdter Theil. He - Mc.
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r, Assrllart, (Benedict) ein Franzost, lebte zu ende desHh "Hrhunderts, war voÄor des Canonischen Rechts, undÄan der Abtey Savigny in der Lionischen Oloeces.

" vait ihn vor den Verfasser der Historie von erwehnter Ab-dj° l ^>che von an. 760. an bis 1096. gehet, und davon sich»er schrift in dem Lociice der alterthümmer des Venedicti-tz-'^ens in Sprengel von Lyon, welcher in der Abtey zu St.äs« krös aufbehalten wird, x. 42;. befindet. L«

^' bibl. biüor.

, diß gcschlechte besaß die Herrschafft gleiches nah«A e« , so heut zu tage unter dem nahmen Luines

lvlvnl Hertzogthum und Paine erhoben worden, und warkviw, des allers, indem es bis auf 20. glieder zehlenp, als auch wegen der hcrvorbringung vornehmer perso-^»uhmt. An. 1177. hat sich Jacobus von Maille durchfix a^vstrkeit wider die Türcken bekannt gemacht. Denn die-se» ffNss wider die ungläubigen als Tempel-Herr in einem weis-dey ^?lt mit gröster bravonr, so daß diese glaubeten , er müsseschlüge Georgius seyn, welcher in eben dergleichen Habit seinM keiude blut gefarbet. Ja als endlich die tapfer-

nrenge unterliegen mustc, fanden Ich einige von denfeien "' welche dadurch ein tapferes gemüthe zu erhalten hof-ihre r-, ^enn sie den staub von feinem erblaßten leichnam aufda« Me streuen könnten; andere waren gar so unverschämt,8ch„,.^vm, in Hoffnung einige fruchtbarkeit zu erlangen, dieieuat- ^'bder abschnitten. Harduinns, Herr von Maills,»ien^ Antoinette von Chauvigni einen söhn gleiches nah»ha- 'welcher von seiner gemahlin, erbin von I» Tour-Landride«.Neg„ete nachkommenschasst erhalten, die sich in verschie-M ausgetheilet. Ein Herr aus dieser familie, nahmenshalb ? »der Pean von Maille, welcher ohngcfehr vor viert-tvchsswwert jähren gelebet, vermahlte sich mit Johanna, erb-ih», ^ves ältesten astes von dem Hause Brezs jn Anjou, diezugebracht, worauf seine nachkommen den titulBrezs geführet. Das Haus Maille hat sich auch in- lssLuIo signalisiret; denn Philippus von Maills war^4« « über des Königs Henrici H. leib-garde, und gieng an.»ach'-r Schottland, daselbst die Königin abzuholen, unddeka<ss'»anckreich zu führen ; nachgehends, ziemlich an. i;6o.Ciyg'ft beseht, den Printzen von Conde in arrest zu nehmen.^^?oerer dieses nahmens verlohr an. 1;;;. das leben vorbey Claudius von Maills kam an. 1587- in dem treffenldvrtz/'wras um, Carolnm hinterlassend, welcher ein vattersoll. L vcs Marschalls von Brezs, wie hernach mit mehrermss Lgst cht werden. Aäältions 3UX memoirss

siez O« Letta^,. vt»/e/»rk , 6s I'oriZme progres

k. 1, Iwllsz äs Kranes. 71s««»»,. Oesta Ost per kmucor,unter dem Worte krers.

Brezs, (Armandus von) Hertzog von Fronsac^eyssJUwont, Marquis von Graville und Brezs, Graf vondieses Vallse, rc. war der einige söhn des Marschallsi«;8. ,!?Pfwns, und legte die ersten proben seiner tapferkeit an.Mend! Flandern ab, da er als ülelsse äs Osmp diente. Das?ö»ia,i^E)r commandirte er, wie Ansclmus berichtet, die^»n ein ^ lMkeren, und nachgehends die schiffs-flotte; da er»vx ansehnlichen sieg wider die Spanier in dem gesichteMhgssw an. 1640. den 22. jul. erhielt. An. 1641. gieng er alskilidMdor nach Portugall, und schlug das folgende jähr die»leg 2,flotte, welche zum entsatz vor Perpignan angekom-»»d yz^wrauf wurde er an. 164;. zum Großmeister, Haupt-Naux-rpj ^'-Aufseher über die schifffahrt und commercien von:»si>iu.n / wie auch zum Gouverneur von Brouage, denreinig^und Oleron, wie nicht weniger von Röchelst und»>c von Aunis gemachet, ja gar zum Hertzoge von Fron-^»dey von Franckreich ernennet. In dem sept. des fol-

Ml son, verjagte er die Spanische flotte, welche Roses ent-

M bekund das jähr darauf belagerte er Tarragona, wie-»berdt.^vltch. Endlich wurde er zum General-Lieutenantk»lig in Italien gemacht, allwo er auch in der belage»A 1. ? Orbitello aufseinem schiffe durch einen canonen-schußMrdch "w. an. 1646. in dem 27. jähre seines alters getodtet' c., in dem leben des Cardinals Richelieu llb."w. II. p. 2;8- , bist. äesgrsnäs OKc.

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^»schans , (Clara Clementia von) eine tochter des?»Boi,vk nahmens, wurde an. 1641. an LudovicumN Coyk^^Ü ' Hertzog von Engnien und nachmals Printzenvon ^ vermählet. Viele, welche nicht wohl auf den Car-g^chen Schelle», der Mademoiselle von Brezs vetter, zub-, »us , schrien diese mariage als etwas ungewöhnli-fDath sich ein Printz vom geblüte zu einer so ungleichenfAi vat/!v Mschliessen können. Andere legten diese schuldl>Nt tzy,.!!'dem Printzen von Cands, bey, als weicher ausik>, ' Gpw? ^dachten Cardinal in diese Heurath gewilligetustd W ,der Printz von Conds ließ sich von dem alter-»achn,„..5..diests Hauses genauer informiren, da er denn»oy befand. Im übrigen vertrug sich der jungelyssch anÄ» e gar wohl mit ihr, gleichwie sie ihrer setts son-. icmen mit tv,il nabm. Sie entflöhe

'Und fiel sowol dem Könige als der Komgm vor die"'iror. Le«co« Theil.

fteyheit ihres gemahls zu fusse, allein sie konnte nichts als nurdieses erhalten» daß ihr fteyheit verstattet wurde, wo ihr ba,liebte, hinzugehen. Solchem nach nahm sie ihre retirade nachMontrond in Bourbonnois, von dar sie sich abermals nachBourdeaux begab, und als sie auch da nicht mehr sicher war,nahm sie ihren söhn, den Hertzog von Enguien, zu sich, undfolgte ihrem gemahl nach den Spanischen Niederlanden, vonbannen sie auch nicht eher als nach dem Dyrenäischen friedenwiederum nach Franckreich gegangen. Sie starb endlich an.1694. zu Chateau-Roux in Berry, nachdem sie an. 1670. einergrossen gefahr entgangen war, da sie ein -jener, wie man da«für hielte, aus raserey mit dem degen angefallen und verwun-det. /Malte ä« ?t,«ee äe <?o»eie, so zu Amsterdam an. 169;.gedruckt worden. Le Laz>o»ter,t, gääic. aux memoires äs La-üeln-m tom. II. xsg. 298- Alemoires cle IVIr. L. 6°. /). /?. ^7«.t,Z»r,ä-ms les lettres. ?etr'o/»!, lib. V. e. 14. 27. öe llk. VI. c. ;6.tom. III. lettr. z;2. Laz'/e, unter dem Worte Lrexe. *

Maille-Breze, (Simonvon) Ertz-Bischoffzu Tours,war ein söhn Guidonis von Maille, Gouverneurs von Anjou.Er begab sich in den Cistercienser-orden , und wurde daraufAbt zu Lerouz, auch nachgehends Prälat zu Viviers, und end»lich an. iz?4- Ertz-Bisthoff zu Tours, welchem Stifte bereitsan. 1400. Amelie von Maills vorgestanden. Simon begleiteteden Cardinal von Lothringen auf das Concilium nach Trident,und machte sich daselbst durch seine qualitäten bekannt. In derHerrschafft Brezs ließ er einen vortreflichen pallast aufbauen,um daselbst in der einsamkeit den studien desto besser obzuliegen;allein weil es in lcgung des grundes versehen war , fiel das gan-tze gebäude über den Haussen, dadurch denn alle menfchen, diedarinn waren, jämmerlich zu tobe geschlagen wurden, ausserdaß der Ertz-Bisthoff selbst unverletzt hervor gezogen worden.Er starb endlich an. 1597. in dem 82. jähre seines alters , unterandern schritten eine nette Lateinische Übersetzung von 24. auser-lesenen homilien des Bastln hinterlassend.sloZ. lib. IV. <L io 6sll. Cbritt.

Maille-Breze, (Urbanus von) Marquis von Brezs, rc.Capitain über die leib-garde der Königin Maria von Medicis,und nachgehends des Königs selbst, Ritter der Königlichen er-ben , Marschall von Franckreich, Gouverneur von Anjou, rc.war ein söhn Caroli von Maille, Herrn von Breze, welchenihm seine gemahlin Johanna von Theval gebohren. Er war,wie aus dem vorigen erhellet, aus einem alten adelichen ge-schlechte, so mangelte es ihm auch an tapferkeil nicht, gleich-wol muß man bekennen, daß sowol zu seinem eigenen, als sei-nes Hauses glück der Cardinal Richelieu, als dessen schwesterNicole äu Pleßis er zur gemahlin hatte, das meiste beygetra,gen, ohngeachtet der Cardinal viele verdrieslichkeiten von ihmausstehen muste. Zwar erwies er sich etwas kaltsinnig wider denMarschall selbst, hingegen zeigte er desto stärckere proben feinerliebe gegen dessen kinder. Denn er brachte dem söhne die chargeeines Admirals von Franckreich und die würde eines Hertzogsvon Fronsac zuwege, die tochter aber Claram Clementiam ver-mählte er an den Hertzog von Anguien, wie von beyden bereitsweitläuftiger vorher gemeldet worden. Was den Marschallselbst anlanget, so diente er an. 1629. und das folgende jähr inPiemont. Zu ansang des jahrs i6;2. schickte ihn der KönigLudovicus XIII. an den König von Schweden, GustavumAdolphum, nach Teutschland, als außerordentlichen Ambas-sador, bey demselben vor die ligistische Fürsten zu intercediren;gleichwie er mit eben diesem character an. i6;z. nachHolland ab-gieng. In dem gedachten jähre 16; 2. bekam er den Aarschalls-stab , wie auch das Gouvernement von CalaiS, da er alsbaldbey Castelnaudari -seine tapferkeit sehen ließ. Das folgendejähr machte ihn der König zum Ritter des Heiligen Geistes. An.i6z4. commandirte er eine armee in Teutschland, und entsatz-te Heidelberg. Das jähr darauf führte er nebst dem Marjchallvon Chatillon das commando über die armee in den Niederlan-den , da denn in dem treffen bey Aveine die Spanier den kür-tzern zogen; wiewol sich die Missten des sieges nicht recht ge-brauchet , davon einige die schuld der Uneinigkeit der beydencommandirenden Generals , andere aber dem ehrgeitz des Prin-tzen von Oranien, als welchen es verdrossen, daß er nicht selbstan diesem rühme mit theil nehmen können, oder welcher,.sowolals die vereinigteNiederländer insgesamt gar nicht gern gesehen,daß die Franzosen durch verschlingung der Spanischen provin-tzen ihre nachdarn wurden , beylegen. Das folgende jähr fie-len die Spanier in die Picardie ein , ohne daß sie der Mar-schall äe Brezs zurück halten können. Dessen ungeachtet bekamer an. i6;6. das Gouvernement von Anjou, und an. 1642.wurde er zum Vice-König von Katalonien ernennet, gleichwieihm durch beförderung des Cardinals Richelieu noch viele an-dere chargen aufgetragen worden. Er starb endlich den iz. sehr.an. 1650. in dem ;z. jähre seines alters. aäässionr

rmx memoires äe MstclnLu tom. II. pag. 298. leg.bist. äes §r-mäs OKe. pag. 246. , vie äu Lsrämsl äe

Xickelieu liv. V- c. ;7- wm. I. Ilv. VI. c. 6. tom. II. Mmoirer

* Maills, (Jacobus III. von) Herr von Benehart, Cham-pagne, Villie, Bourdeau und la Novaraye, Gouverneur vonVendomois, war em sohn Jacob» von Maille II. und Ma.riä von Villebresme. Er wurde von Henrico IV. als derselbenur König von Navarra war, zum Gouverneur von Vendo-Mm mm r nie